Ist das Coronavirus der Beweis, dass es Gott gibt?

„Und Schmerz ist nicht nur ein unmittelbar kenntliches Übel, sondern eines, das unmöglich ignoriert werden kann. In unseren Sünden und in unserer Dummheit können wir friedlich schlafen; und wer einmal einenVielfraß beobachtet hat, wie er die köstlichsten Speisen herunterschlingt, als wisse er gar nicht, was er da ißt, der wird zugeben, daß wir sogar das Vergnügen ignorieren können. Der Schmerz aber besteht darauf, daß man sich mit ihm befasse. Gott flüstert in unseren Freuden, er spricht in unserem Gewissen; in unseren Schmerzen aber ruft er laut. Sie sind sein Megaphon, eine taube Welt aufzuwecken.“ C.S. Lewis

Gott redet zu uns. Wie redet er mit uns? Er erklärt uns, wo das Leid herkommt:

Die Herkunft des Leids aus biblischer Sicht. Die Bibel schildert, dass der Zustand der Erde einmal anders war (1. Mose 2,8-25). Gott, Mensch, Natur und Tier lebten in Frieden miteinander. Es gab keinen Hunger, keine Naturkatastrophen, keinen Beziehungsstress, nicht einmal schlechte Gedanken. Adam und Eva lebten das perfekte Leben. Bis zu diesem einen Tag, an dem sie sich entschieden, Gott den Rücken zu kehren (1. Mose 3). Durch diesen Vorfall, dem sogenannten Sündenfall, gaben die Menschen demjenigen Raum und Macht, der vorher keine hatte: dem Teufel. Das hat bis heute schwerwiegende Auswirkungen auf die ganze Welt:

  • Die Beziehung zwischen Gott und Mensch ist zerstört. Gott, der vollkommen gut und heilig ist, kann mit Menschen, die unrein geworden sind, nicht mehr zusammenleben (1. Mose 3,23f, 3. Mose 11,45).
  • Die Natur krankt: Der Erdboden ist verflucht, die Natur leidet (1. Mose 3,17f, Römer 8,20-22).
  • Der menschliche Körper krankt: Der Mensch war dazu gemacht, ewig zu leben. Doch nun zerfällt sein Körper mit den Jahren. Menschen werden krank und vererben Krankheiten. Jeder muss irgendwann sterben (1. Mose 2,17).
  • Das menschliche Herz krankt: Adam und Eva lernen den Zustand ihres Herzens kennen, wenn Gott nicht da ist: voll Scham, Angst, Unsicherheit, Neid, Unzufriedenheit, schlechten Gedanken (1. Mose 3,7.10; 4,3-8; 1. Mose 6,5f).
  • Jeder Mensch nach Adam und Eva kann sich sein Herz nicht mehr anders vorstellen.Das tägliche Leben wird zur Last: die Arbeit ist mühevoll, die Frau muss unter Schmerzen Kinder gebären, der Mann herrscht über die Frau. All das sind Folgen der Sünde (1. Mose 3,16-19).Da niemand frei von diesen Dingen ist, spricht man auch von „Erbsünde“.
  • Der Begriff will verdeutlichen: Der Mensch ist von Geburt an von Gott getrennt und fähig, Böses zu tun. Dieses Übel bekommt jeder Mensch sozusagen mit in die Wiege gelegt. Diese Hinweise aus der Bibel geben eine erste Teilantwort: Das Leid der Menschheit, die Ursache für unser defektes Welt- System, ist zurückzuführen auf den Menschen, der sich entschieden hat, dem Bösen mehr Raum zu geben als Gott. ERF.de

Und jetzt kommt Gott auf uns zu und bietet uns Hilfe an. Der Autor und frühere Präsidentenberater Charles Coulson fasst es folgendermaßen zusammen: „Gott verspricht uns nicht, uns aus dem Feuer zu holen, sondern er verspricht uns, zusammen mit uns durch das Feuer zu gehen.“ In Psalm 23 verspricht er uns: “Ich bin bei dir…”. Lade ihn ein und erlebe ihn in diesem augenblicklichen Leid.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.