The Real Loveparade History

01. Juli 1989 – Motto: „Friede, Freude, Eierkuchen“


Die erste Loveparade begann mit zwei Wagen und 150 Leuten. Das alles ereignete sich vier Monate vor dem Mauerfall. Dr. Motte und einige Techno-DJs der Berliner Szene trafen am Kurfürstendamm zusammen, um mit Musik als Kommunikationsmittel zu demonstrieren. Dr. Motte hatte eine Idee: Lasst uns für – nicht gegen etwas demonstrieren! Für Frieden, Liebe, Einheit und gegenseitigen Respekt! Die erste Loveparade ist geboren.


07. Juli 1990 – Motto: „The Future Is Ours“


Die Loveparade fand zum zweitenmal statt, mit ca. 2.000 Teilnehmern und fünf Wagen. Die Ost- und Westberliner sind auf dem Weg in ein neues Zeitalter. Die enthusiastische und aufregende Stimmung lässt sich nicht weg diskutieren, neue Erfahrungen, neue Eindrücke und neue „alte“ Stadt-Nachbarn treffen aufeinander. Das ist die erste Parade, bei der Ost und West gemeinsam für eine gute Zukunft demonstrieren können, und die Musik ist ihr Kommunikationsmittel.


06. Juli 1991 – Motto: „My House Is Your House and Your House Is Mine“


Erstmals treffen verschiedene Szenen aus ganz Deutschland in Berlin zusammen und bringen die Parade auf 6.000 Teilnehmer und zehn Wagen. Technokraten aus München, Köln, Stuttgart, Hamburg, Nürnberg und Frankfurt kommen zusammen und erleben live, dass Techno nicht nur eine Bewegung in der eigenen Stadt ist, sondern dass dieser Groove eine eigene, kleine Subkultur in ganz Deutschland hervorgebracht hat.


04. Juli 1992 – Motto: „The Spirit Makes You Move“


Die Sonne scheint, es ist heiß und der Zug mit seinen 15 Wagen und ca. 15.000 Leuten, teilweise aus ganz Europa, ist nicht zu übersehen. Als die Parade zu Ende ist, fängt es an zu regnen, aber die Menge tanzt weiter und macht Party.


03. Juli 1993 – Motto: „The First Anniversary“


In diesem Jahr sind erstmals Wagen aus dem Ausland am Start. Die Größe der Loveparade hat sich auf 30.000 Zappelmaschinen und 42 Techno-Trucks vergrößert.


02. Juli 1994 – Motto: „Worldwide Party People Weekend“


Die Mottos werden immer einfältiger, die Parade selbst immer multikultureller, und immer kommerzieller. Was das zu bedeuten hat? Ganz klar: Die Gesellschaft hat die Loveparade mittlerweile offiziell anerkannt, es beginnt der Mix aus echten Szene-Insidern und Möchtegern-Techno-Jüngern.120.000 Freaks und 30 Trucks.


08. Juli 1995 – Motto: „Peace on Earth“


Obwohl man der Loveparade in diesem Jahr erstmals Steine in den Weg legt, setzen Dr. Motte & Co alles daran, die Parade weiterhin als politische Demonstration durchführen zu dürfen, mit Erfolg. Nicht zuletzt durch die öffentliche Diskussion und die allgemeine Medienaufmerksamkeit wird die Parade noch größer. 500.000 Leute tanzen auf dem Kurfürstendamm, um für Liebe und Frieden zu demonstrieren.


13. Juli 1996 – Motto: „We Are One Family“


Die Anwohner freuen sich, dass die Loveparade umgezogen ist. Viele Teilnehmer ärgert sehr, dass die Parade ihren Geburtsort verlassen hat, werden aber durch ihr Einsehen friedlich gestimmt, dass 39 Love-Trucks und 750.000 Raver auf dem Ku’-Damm beim besten Willen keinen Platz zum Austoben finden würden.


12. Juli 1997 – Motto: „Let The Sunshine In Your Heart“


Die zweite Loveparade auf der Straße des 17. Juni im Berliner Tiergarten. Die Umweltproblematik ist diesmal ein großes Thema, das völlig vorprogrammiert in Erscheinung treten musste, denn die Parade hat die 1-Millionen-Marke erreicht. Die Techno-Wagen-Teilnehmer haben sich im Vergleich zum Vorjahr nicht vermehrt.


11. Juli 1998 – Motto: „One World One Future“


Liebe, Respekt und Toleranz sind immer noch das heißersehnte Demonstrationsziel der 1,1 Millionen Techno-Jünger aus aller Welt, die den 47 Trucks blind hinterher feiern.


10. Juli 1999 – Motto: „Music Is The Key“


1,5 Millionen Leute tanzen „friedlich“ auf einem Haufen zu 52 Techno-Wagen. Ein Wunder? Eigentlich nicht, denn wenn sich jeder bloß mit sich selbst beschäftigt, sich selbst am schönsten findet, sich nur auf seine eigene Tanzkunst fixiert und seinen eigenen Drogenrausch genießt, dann kann es ja nur friedlich sein.


08. Juli 2000 – Motto: „One World One Loveparade“


„Unsere Welt ist Klang“ war die wahrscheinlich wichtigste Aussage des Tages, denn 1,3 Millionen Menschen stehen mit 53 Love-Trucks rund um die Siegessäule in Berlin und bejubeln diese Message.


21. Juli 2001 – Motto: „Join The Love Republic“


Erstmals verlässt die Loveparade den Demonstrations-Status und wird laut Bundesverfassungsgericht nur noch als „Veranstaltung“ durchführbar. Egal, denn den Veranstaltern und der ganzen Stadt dient die Parade schon seit langem als enorme Finanzspritze. Die Veranstalter müssen jedoch die Hälfte der Müllbeseitigung mitbezahlen. Der Besucheransturm begrenzte sich auf 1 Million Raver und Love-Trucks waren 46 dabei.


13. Juli 2002 – Motto: „Access Peace“


Die Hotels waren bei dieser Love Parade nicht mehr ausgebucht und die Zahl der Teilnehmer ist im Vergleich zum Vorjahr auf weniger als die Hälfte geschrumpft. Die Polizei geht von 300.000 bis maximal 400.000 Leuten aus. (dpa) Ob die Technotänzer Mitleid mit Dr. Motte & Co. hatten? Denn die dürfen als Veranstalter die gesamte Müllbeseitigung vollständig selbst bezahlen (der Steuerzahler jubelt). Die Stimmung sei nicht wie sonst, sagte ein Sprecher. Die Luft ist raus. Die 45 Technotrucks konnten sich durch die weniger dichte Menge schneller als sonst bewegen. Da die „größte Party der Welt“ nun schon zum zweitenmal „nur“ als Veranstaltung, statt als politische Demonstration läuft, sei die Frage, ob das Profil überhaupt noch stimmt?


Loveparade an sich ist etwas gutes, vor allem wenn man dieses Wort mal genauer durchdenkt. Immerhin besteht der erste Wortteil aus „Liebe“. Der zweite Teil zeugt von einer Ansammlung von Menschen. Liebe in Verbindung mit Menschen ist doch etwas gutes und schönes, oder?


Wusstest du eigentlich, dass die Loveparade nur eine schlechte Nachahmung der richtigen Loveparade ist? Es gab schon viel früher eine Loveparade, nämlich vor über 2000 Jahren. Da gab es jemanden, der mit allerdings nur zwölf Leuten eine Loveparade gebildet hat. Es war Jesus Christus mit seinen Jüngern. Man kann ihren Umzug deshalb Loveparade nennen, weil Jesus der Sohn Gottes ist, und Gott die Liebe erfunden hat. Mit anderen Worten: Jesus weiß wirklich, was echte Liebe ist.


Über eine Million Menschen tanzen einem riesigen Umzug in Berlin hinterher, doch von wem wird er angeführt? Wird die Berliner Loveparade von jemandem geführt der wirklich Ahnung von Liebe hat, oder seine fachliche Kompetenz in Sachen Liebe schon mal irgendwo unter Beweis gestellt hat? Er könnte ja z.B. versuchen nach der „Lebensanleitung“ zu leben, die Gott extra für alle Menschen verfasst hat, sie beinhaltet riesengroße Exkurse zum Thema Liebe.


Wir glauben alle zu wissen, was Liebe ist, doch wir können es erst wissen, wenn wir wissen, woher und von wem die Liebe stammt und was Liebe ausmacht. „[…] Gott ist Liebe […]“ (1. Johannes 4,16). Er gibt den Menschen die Fähigkeit zu lieben.


Jeder Mensch wird zweifellos zustimmen, dass Liebe etwas sehr schönes ist. Doch viele Menschen versuchen Liebe auf eigenes Risiko, ohne den Liebes-Erfinder, nämlich Gott, zu praktizieren. Es geht scheinbar, doch meistens nur für kurze Zeit. Du bist geblendet von den Gefühlen die du für einen Menschen hast, und sagst ihm „Ich liebe dich“, kennst aber nicht die Quelle der Liebe. Nun experimentierst du fleißig herum und es kommt zum Ergebnis, dass deine Aussage eigentlich bedeutet „Ich liebe mich und dafür brauche ich dich!“.






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