Einmal ist keinmal …

Der Religionslehrer schart die Kinder seiner Klasse um sich. „Wer von euch ist der Stärkste?“ fragt er. Ein kleiner, stämmiger Junge drängt sich nach vorn, der Lehrer reicht ihm einen Zwirnsfaden. „Kannst du den zerreißen?“


„Kleinigkeit!“


„Dann halte mal deine beiden Hände zusammen.“ Zehn-, zwanzig-, dreißigmal schlingt er den Faden herum. „Nun zerreiße ihn!“


Der Junge zieht, drückt und presst – umsonst. „Ich kann nicht!“ gibt er zu.


„Schaut“, ruft der Lehrer, „hier habt ihr ein Beispiel von der Macht der Sünde! Der Zerstörer sagt: »Einmal ist nicht schlimm!« Aber es werden daraus zwanzig- und dreißigmal, und es entsteht eine unzerreißbare Fessel. Jesus sagt: »Wer Sünde tut, der ist der Sünde Knecht!«“ Dann nimmt er ein Taschenmesser und zerschneidet die Fesseln des Jungen. „Und hier habt ihr ein Beispiel für die Zusage Gottes: »Wen aber der Sohn frei macht, der ist wirklich frei!« Das ist die Botschaft von Jesus Christus, der uns befreit.“

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