Jugend – wohin? Eine hoffnungslose Generation?

„Willst du die Fotos von meiner Tochter sehen?“, fragt mich die achtzehnjährige Tamara.


„Na klar, zeig mal her. Mei ist die süß! Wie heißt sie denn?“


Melina!“


„Und wie alt ist sie?“


„Bald zwei.“



Das ist meine erste Erfahrung im JUB. Hier sind alle die aufgehoben, die keine Ahnung haben, wo sie bleiben sollen. Viele sind von zuhause abgehauen. Die einen sitzen im Aufenthaltsraum, rauchen und spielen Schach, die anderen hören etwas lauter Musik und tanzen dabei. Manche haben noch weiche, fast kindliche Gesichtszüge. Beim Versuch, tiefer mit ihnen ins Gespräch zu kommen, fallen ihre Antworten mager aus: „Keine Ahnung.“ – „Weiß nicht.“ – „Noch nicht drüber nachgedacht.“


Die meisten von ihnen werden keine Lehrstelle finden, das schaffen höchstens 15% der 14- bis 17-Jährigen. 10% aller Jugendlichen verlassen die Schule ohne Abschluss, zwei Drittel von ihnen sind männlich. Sie landen auf einer Berufsbildenden Schule. Dort werden sie erst einmal geparkt! Eine hoffnungslose Generation, die auf dem immer härter werdenden Arbeitsmarkt auf der Strecke bleiben wird. Da nützt selbst Schröders aufgezwungene Ausbildungsstellenabgabe nichts, wenn so viele Jugendliche auf dem Niveau eines Grundschülers sind. „Viele lesen nicht besser als ein Zweit- oder Drittklässler, stockend und sie stolpern über ganz einfache Wörter“, stellt eine Sonderschullehrerin fest. Schlechte Lesefähigkeiten ziehen die Schüler wie in einem Strudel nach unten. Betroffen davon sind vor allem Jungen: Nirgendwo lesen Jungen so ungern wie in Deutschland, hat die Pisa-Studie ergeben. Die meisten sind sich einig: Junge zu sein hat mehr Nachteile als Vorteile. Zum Beispiel haben Jungen in der Schule mehr Stress mit den Lehrern und zu Hause mehr Ärger mit den Eltern. Man bekommt immer für alles die Schuld. Jungen leiden häufiger als Mädchen unter Hyperaktivität und ADS. Sie haben auch eher einen Hang zu Gewalt. Jugendgewalt ist Jungengewalt.



Irgendetwas ist mit der Jugend nicht in Ordnung. Aber was?


Ohne jede Perspektive und ohne Vorbilder geht es einfach nicht. So verbringen sie viele Stunden täglich vor dem Bildschirm. „Eigener Fernseher, Playstation, DVD- Spieler – das ist doch ganz normal, Mann!“, sagt Alfredo total selbstbewusst. Es sind nicht mal die fünf Stunden Fernsehen, die sich 40% der Jugendlichen in Deutschland täglich geben. Es ist vielmehr, wie und was sie schauen. Während Mädchen sich eher „harmlose“ Soapsendungen oder Talkshows reinziehen, geben sich fast die Hälfte der 12- bis 17-jährigen Jungs mehrmals wöchentlich Action- und Pornofilme, 20% sogar Horrorfilme.



Zwei Drittel der Jungen spielen gewalttätige Computerspiele, die erst ab achtzehn freigegeben sind


Genau davor warnen Gehirnforscher, denn die emotionale Gewalt der Bilder verhindert, dass sich Gelerntes festigt. Wer stundenlang fernsieht oder Playstation spielt, versäumt nicht nur das Lernen, sondern auch das Leben. Man beginnt in einer unrealen Welt zu existieren, die für viele Wirklichkeit geworden ist.


Das Leben zu versäumen, ist aber genau das, was viele wollen, oder? Denn das „Leben“ hier hält für viele Jugendliche keine rosige Zukunft bereit.


Als Achim gefragt wurde, ob er denn Angst hätte, kriminell zu werden und ins Gefängnis zu kommen, sagte er: „Neee, da bekomme ich wenigstens eine Lehrstelle!“



Unsere Jugend – eine hoffnungslose Generation?


Ich denke nicht! Ich war selbst genauso ein hoffnungsloser Jugendlicher, der ohne Kompass durch diese triste Welt gesteuert ist. DVD und Videospiele gehörten zu meinem „täglichen Brot“. Jeder gab mir das Gefühl, der geborene Verlierer zu sein, der nichts tut und nichts kann – bis eines Tages am dunklen Horizont dieser Gesellschaft ein Stern aufging, der mir Hoffnung gab und an dem ich mich orientieren konnte.



Suchst du auch den Stern, an dem du dich endlich orientieren kannst?


Jugendliche haben bei Jesus die Möglichkeit ein sinnvolles Leben zu erfahren. Lies doch in unseren Lebensberichten, wie Jesus unser Morgenstern geworden ist und uns neuen Mut und Hoffnung zum Leben gegeben hat.

Kommentare

  1. ali

    Schön, dass du die männer und jungen verteidigst, dennoch sprechen die fakten eine andere sprache. fast 60 000 männer sitzen bei uns im knast, jedoch nur ein paar tausend frauen sitzen wegen verbrechen in der kiste.
    so iss es nun mal.
    dennoch nett, dass du uns auf die aggromädchen verweisst. ja, die gibt es auch im vermehrten mass.

    gottes segen
    ali

  2. Switt

    Jugendgewalt ist Jungengewalt

    Toll, was ihr für eine Meinung zu unseren Jungen habt! Während man euren Artikel liest, bekommt man den Eindruck, dass mit den Mädchen alles recht in Ordnung ist aber die Jungen durch die Reihe weg Problemfälle sind.

    Was sollen solche Aussagen, wie „Jungen haben auch eher einen Hang zu Gewalt. Jugendgewalt ist Jungengewalt.“ oder „Während Mädchen sich eher „harmlose“ Soapsendungen oder Talkshows reinziehen, geben sich fast die Hälfte der 12- bis 17-jährigen Jungs mehrmals wöchentlich Action- und Pornofilme, 20% sogar Horrorfilme.“ während ihr solche an den Haaren herbeigezogenen Fakten wie „Zwei Drittel der Jungen spielen gewalttätige Computerspiele“ von euch gebt? Also wenn ich mich in meiner Bekanntenkreis umschaue, haben nicht einmal zwei Drittel aller Jungen einen Computer oder ähnliches, worauf sie Videospiele spielen könnten. Und der Rest spielt meist intelligente, fordernde Videospiele.
    Aber es sind genau solche faktenlosen, polarisierenden Pseudomeldungen, die unsere Jungen immer mehr resignieren lassen! In unserer stark feministisch geprägten Gesellschaft müssen sich heranwachsende Jungen tagtäglich anhören, wie schlecht das Männliche doch sei. In Radio laufen Lieder, wie „Männer sind Schweine“ während im Fernsehen, in zumeist deutschen Filmen, Männer immer wieder als Gewalttäter, Vergewaltiger oder schlimmeres abgestempelt werden. Dazu kommt noch, dass in fast jedem Jugendclub ein Poster über Mädchenförderung prangert, während man etwas Vergleichbares für Jungen vergeblich sucht; von Jugendclubs nur für Mädchen mal ganz zu schweigen.
    Wie soll sich ein Junge fühlen, wenn er in einer Gesellschaft heranwächst, in der ein solch männerfeindliches Bild verbreitet wird, in der Ehrenwertigkeit, laut Fernsehen, nur in hübschen, emanzipierten Frauen vorkommt und in der das Bild vom männlichen Helden schon lange vergraben wurde?
    Ich kann es euch sagen: mit Resignation. Die Jungen scheuen sich davor, erwachsen zu werden, weil ihnen die Gesellschaft sagt, dass das Männliche nur schlechte Eigenschaften hat und weil die Jungen Angst davor haben, zu genau dem zu werden, was sie im Fernsehen immer und immer wieder zu sehen bekommen: Männer als Gewalttäter, Vergewaltiger oder Mörder.
    Und so lehnen sie alles ab, was zum Erwachsenwerden dazu gehört, Bildung eingeschlossen, denn oft genug wird das männerfeindliche Bild durch irgendwelche pseudowissenschaftlichen Theorien untermauert.
    Ihr sagt es ja selbst: „Das Leben zu versäumen, ist aber genau das, was viele wollen, oder? Denn das „Leben“ hier hält für viele Jugendliche keine rosige Zukunft bereit.“ Und wenn sich ein Junge in seine Videospiele zurückzieht, dann sicher auch deshalb, weil er in ihnen wieder ein Held sein kann und die Verbrecher andere sind, von denen er sich dadurch distanzieren kann, in dem er sie bekämpft. Fatal ist nur, das in einigen  Videospielen dazu Gewalt angewendet wird, wodurch Jungen  wieder in ihre Klischerolle fallen.

    Und was das Thema Jugendgewalt angeht: Mädchen sind längst nicht so lieb und brav wie es immer heißt. Erst vor zwei Wochen konnte ich in der Zeitung lesen, dass die Zahl der Mädchengewalt deutlich zugenommen hat. Von egoistischen, selbstsüchtigen, hinterlistigen, fiesen Mädchen mal ganz zu schweigen. Unter beiden Geschlechtern gibt es immer solche und solche! Aber es hat mich zu tiefst verletzt, dass selbst eine christliche Seite so gedankenlos solch sexistische Aussagen trifft.

  3. redlabour

    Online Mission

    Hallo,

    ich wüsste gerne einmal warum es immer Verfechter des Atheismus und des Islam online gibt und sich Christen nur noch in Nischen bewegen.

    Da fühlt man sich manchmal in so einigen Diskussionen arg verloren.

    Wieso nehmt ihr die Herausforderung und den Auftrag der Mission nicht an ?

    Wenn schon nicht im Ausland, wenn schon nicht bei Euren Nachbarn dann doch bitte schön im Web.

    Man muss nicht jeden Bereich des Lebens aufgeben wo er doch so viele Möglichkeiten bietet die frohe Botschaft Jesus Christus zu verkünden.

    Klar, es gibt einige christliche Websites etc. etc. – aber wer besucht die denn ? Ihr !

    Wie ist es mit vaybee.de / den ganzen Politikforen / den Islamforen etc. etc. ??

    Schwärmt aus und verkündet und bezeugt die Liebe und enthaltet sie nicht vor. Oder diskutiert dort nur mit um aufzuzeigen das Christen keine blutrünstigen Kreuzritter sind.

    Wer Tipps für Diskussionen mit Atheisten, Moslems und anderen benötigt – einer guten Diskussion entschliesse ich mich nicht. 😉

    Unter http://www.nur-koran.de kann man sich 5 Übersetzung des Korans ins Deutsche anschauen, auf http://www.bibleserver.com gibt es auch eine türkische Bibel.

    http://www.answering-islam.de/
    http://www.islaminstitut.de
    http://www.islamicreview.com
    http://www.orientdienst.de

    Die Hilfestellungen gibt es in Masse.

    Mit Gottes Segen

    André

  4. ali

    möge dein glaube im jahr 2005 wachsen. der herr will dies sicherlich.
    übrigens gute anregung, aber es wäre eine grosse arbeit für uns.
    jetzt müssen wir mal wieder an unser neues büchlein „roots of rock“ ran.
    im augenblick sind wir alle mitgeschockt, du weisst schon, die welle in südasien.
    bete für unseren bruder charles in sri lanka. er hat viel am hals.
    ali

  5. Nirvanafan

    kleine frage

    ich habe eben diesen echt beeindruckenden leserbrief gelesen und ihr habt ja auch ein buch mit lebenberichten..was wäre wenn ihr noch eins macht und dann ein paar ausgewählte leserbriefe hineindruckt…
    übrigens danke ali für deine antwort vor einiger zeit..es hat mir echt etwas gebracht und ich bin wieder bekennende christin…
    mit freundlichem gruß katja

  6. fabi

    Was für eine Aussicht.
    Krasser gehts nicht mehr! Und NEUNUNDNEUNZIG PROZENT der Leute in Deinem Alter machens genau so. Wie traurig!!

    Du kennst Gott nicht. Er könnte Dich davon abbringen.
    Doch tut Er es nicht, weil Er Dir die Chance gibt, es selbst zu tun. So weit geht Seine Liebe. Er zwingt Dich nicht.
    Und Er hat ganz andere Ziele für uns, als mit dem Strom zu schwimmen – wie es der ganze Rest tut. Wie Du.
    Anpassung kenn ich als Christ nicht. Gott sagt, dass Christen berufen sind, einen Unterschied zu machen. Und dazu haben wir genügend Gelegenheit!
    Sag mir nicht, Du bist zufrieden damit, wie’s in Deinem Leben läuft. Das wär echt schade.

    Fabi

  7. babygirl

    aüßerung

    ich hab was zu dem thema jugend zu sagen.ich bin selber 16,schaue horrorfilme,spiel playstation,kiffe und finde die gesellschaft scheiße.trotzdem mache ich meinen realabschluss,weil ich weiß,dass man ohne vernünftigen schulabschluss in diesem land einfach keine hoffnung hat.es ist scheißegal was man macht und wer man ist,die hauptsache ist das man versucht sich an diese gesellschaft anzupassen.ob ich will oder nicht.ich könnte schon längst ein junkie sein,aber was ist das für ein leben.gott kann mich auch nich abbringen meinen eigenen weg zu gehen,it`s my life.

  8. kull

    ZU: Jugend – wohin? Eine hoffnungslose Generation?

    hallo ich habe gerade den Artikel Jugend – wohin? Eine hoffnungslose Generation? gelesen und ich war bewegt wieder einmal darüber nachzudenken was eigendlich sache ist, ich habe eine ähnliche geschichte erlebt und möchte sie euch gerne schreiben, vieleicht findet sich ein jugendlicher beim lesen wieder und kommt dadurch zu gott!!

    Ich war in der Schule nie besonders gut, war ich nicht gerade Dumm, hatte aber eine Starke Lese und Rechtschreibschwäche, dadurch hatte ich keinen Bock auf Schule. Und ich musste mich in der Klasse durch irgendeinen Quatsch Profilieren. Was auch ganz gut Funktioniert hat. Ich Stand obgleich in einer der kleinsten war immer im Mittelpunkt. Habe schon mit 12 Jahren Täglich eine Schachtel Zigaretten geraucht, Irgendwelche Feldscheunen Aufgebrochen, anderen Eigentum zerstört oder geklaut. War eigendlich mehr unterwegs als zu Hause.

    Als ich so 13 oder 14 war, habe ich auf einem Geburtstag  ein paar Freunde aus meiner Kindheit getroffen, wir schmiedeten sofort einen Plan. Der Plan war, und außerhalb von unserem Dorf eine Hütte zu bauen, in der man so richtig Party feiern konnte. Ein Teil der Jungs gingen zu einer Christlichen Jugendgruppe, ich wusste das wohl war mir aber egal. Wir haben unseren Plan dann auch gleich in die Tat umgesetzt und die Hütte gebaut. Anfangs haben wir einfach gemütlich in unserer Bude gesessen und es war echt klasse. Die Jungs aus dem Jugendkreis sind dann immer Samstags um 20.00 Uhr in die Jugendstunde gegangen, da sie mich gefragt hatten ob ich mal mitgehe bin ich dann auch öfter mit. Dort wurden Christliche Lieder gesungen, gebetet und viele andere Dinge gemacht. Ich muss schon sagen das mir das ziemlich fremd war, ich kam mir vor als währe ich im falschen Film. Aber die Leute waren echt Super OK, und die Message war eigentlich auch OK. Irgendwie fand ich das das was da gesagt wurde zu meinem Leben passt.
    Kurz gesagt ich fand das nicht schlecht, und war begeistert von manchen Leuten in der Gruppe. Ich habe sogar angefangen zu ab und zu mal zu beten, ich habe auch gerne bei den schönen Liedern mitgesungen, und ich war eigendlich ganz Happy.

    Unsere Klicke bestand aus 7 Jungs, und wir waren echt gute Freunde. Wir haben tolle Sachen zusammen gemacht, wir sind alle Mokicks (Leichtkrafträder) gefahren. Meine hatte ich so friesiert das sie mehr als doppelt so schnell war wie angegeben und wie erlaubt war. Mit der Zeit wurden unsere Aktionen aber immer heftiger, ich meine unsere Touren in Discos und der Algehohl Konsum.
    Wenn wir eine Fete planten, haben wir und min. 10 Kisten Bier gekauft. Dazu kamen noch einige Flaschen Asbach und Barcadi. Obwohl mir Bier und sonstige Algehohlische Getränke nie so geschmeckt haben trank ich es in mengen!
    In dieser Zeit hatte ich min 1000 Schtuzengel, die mich behütet haben, was ich erst im nachhinein bemerkt habe, denn ich hatte mehrere Unfälle und beinahe Unfälle, bei denen ich eigendlich immer nur mit einigen Abschürfungen weggekommen bin. Wir sind oft ohen Helm gefahren und zweimal habe ich mich auch ohne Helm Abgelegt und einmal davon, als die Polizei hinter mir her war. Bei einem Unfall, hatte ich wie ich zuerst dachte den Helm „rein Zufällig“ auf, ich bin genau mit dem Kopf gegen die Ecke einer Hauswand, ohne Helm hätte ich das warscheinlich nicht überlebt.

    Ich habe zwar manchmal bemerkt wie es durch den Algehol mit meinem Körper bergab ging, habe das aber verdrängt, man muss ja Cool sein und min 12 Flaschen Bier und einige Cola Asbach schaffen! Zu „Kull“ gehörte auch immer ein großes Messer (ca. 15cm Klinge) das hatte ich immer bei mir. Mit dem Messer habe ich immer meine Bierflaschen geöffnet. (voll die Angeberei) und anderen Schwachsinn gemacht. So primitiv wie es Klingt, es hat Eindruck auf die anderen gemacht! Bei einer Silvester Party in unserer Hütte, habe ich mich fast bis zur Bewusstlosigkeit besoffen.
    Um kurz von 12 wollte ich nach Hause, konnte aber nicht mehr stehen und schon gar nicht mehr mit der Maschine fahren. Ein Freund der nicht ganz so voll war wie ich, hat mich Dann auf der Maschine nach Hause gefahren und mich vor der Haustür abgesetzt. Ich bin dann irgend wie die Treppe hoch geklettert.
    Als ich im Bett lag, war es grausam es drehte sich volle Kanne, und es war mir zum Kotzen (Entschuldige meine Ausdrücke). Als ich so auf meinem Bett lag, dachte ich auf einmal was wohl sein wird wenn ich diese Nacht nicht überlebe.

    Ich dachte was ist wenn ich an meinem erbrochen ersticke! (In einem Nachbarort ist das einem Familienvater passiert) Und ich wusste, das wenn es passiert, ist alles aus. AUS und VORBEI!!! Und das für Immer!!! Hast Du schon einmal was gemacht was man nicht mehr rückgängig machen kann? Und was Du echt bereut hast? Das ist echt ein scheiß Gefühl. Und genau das ist mir in den Kopf geschossen, ich hätte keine Gelegenheit mehr den ganzen scheiß den ich verbockt habe wieder gut zu machen, Leute um Verzeihung zu bitten, geklaute Dinge zurückzugeben, mich mit Leuten zu versöhnen und Gott für all den Mist  um Verzeihung zu bitten. Ich wusste aus der Bibel und aus den Jugendstunden das es einen Gott gibt, und das es Schuld gibt, und ich wusste das ich mit meiner Schuld einmal nicht bei Gott sein werde. Mir ist der Kalte Schweiß auf die Stirn geschossen! Und ich war wie auf einen Schlag WACH“
    Ich wusste das ich etwas tun musste, und das ich damit nicht bis zum nächsten morgen warten konnte.
    Ich kann mich noch genau erinnern das ich dann aus meinem Bett gekrochen bin und mich vor mein Bett gekniet habe. Wie ich dann mit gefalteten Händen vor meinem Bett Kniete, habe ich gebetet! Weist Du, ich habe einfach mir Gott gesprochen! Ich sagte: Herr wenn es Dich gibt dann gib mir noch eine Chance.
    Ich wusste obwohl ich total voll war, das ich in meinem Leben die Totale Scheiße gebaut habe.
    Ich habe Gott um Vergebung gebeten, ich wusste ja alles – aber bis zu diesem Zeitpunkt nur mit dem Kopf
    Dann ging eine Erleichterung durch meinen Körper, es war mir als wenn jemand eine schwere Last von mir nimmt!
    Ich habe mich dann in mein Bett gelegt und ohne Angst die ganze Nacht durch geschlafen. Und das war die erste Nacht seit vielen vielen Jahren, die ich ohne Angst geschlafen habe, ich hatte vorher jede Nacht Albträume und das seit meiner Kindheit. Habe mich immer total unter meiner Bettdecke Verkrochen, hatte immer Angst vor Geistern und irgendwelchen Monstern. Als ich am morgen aufwachte, Dankte ich Gott dafür das er mir meine Schuld vergeben hat.
    Als ich meine Schuhe gesehen habe (Hohe Schnürschuhe) Dankte ich Gott gleich noch einmal. Ich hatte die Schnürsenkel mit meinem Rasiermesser Scharfen Messer aufgeschnitten, aber nicht nur einmal.
    Für mich ein Wunder das ich mir nicht die Schlagader und nur die Schnürsenkel aufgeschnitten hatte.
    Diese Silvesternacht, war das Letzte mal wo ich mich betrunken habe, was aber nicht das Wichtigste ist. Ab da hat sich mein ganzes Leben verändert, ich brauchte nicht mehr Klauen, nicht mehr so Angeben, weil ich wusste das mich Gott so liebt wie ich bin. Auch die anderen haben bemerkt das ich mich verändert habe.
    Als ich aus der Schule kam, konnte ich kaum lesen, und dennnoch habe ich meine Ausbildung bestanden, habe als Quereinsteiger in einem Masinenbaubetrieb gearbeitet, war dort Vorarbeiter und Abteilungsleiter und zum Schluß Büroangestellter im Bereich EDV. Heute bin ich Selbstständig und habe eine kleine Computerfirma. Mit meiner Frau Ruth und unseren drei Kindern, haben wir auch son viel erlebt. Unsere jüngste Tochter wurde in unserem PKW geboren, und das ohen fremde Hilfe, (natürlich mit Gottes Hilfe)  da kann ich nur sagen „Preist den Herrn“. Ich habe erfahren das jemand der sich die Augen durch eine Ätzende Lösung kaputt gemacht hatte, durch Gebet wieder sehend wurde. Und viele andere Dinge, manche davon halten viele für normal, was es aber nicht ist!

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