23. Dezember 1952 – Pro Familia wird gegründet.

“Sexualaufklärung gibt es nicht, Verhütung ist tabu, Abtreibung ist streng verboten – nach dem Zweiten Weltkrieg sind Millionen Frauen bei existenziellen Fragen auf sich allein gestellt. Deshalb gründen Anne-Marie Durand-Wever und andere am 23. Dezember 1952 in Kassel die “Deutsche Gesellschaft für Ehe und Familie”, die sich als gemeinnütziger, nicht-staatlicher und nicht-konfessioneller Fachverband für Fragen von Sexualität und Familienplanung versteht. Eines der Ziele lautet: “Jedes Kind hat ein Recht, erwünscht zu sein.” Erster Vorsitzender wird Professor Hans Harmsen – der allerdings Jahrzehnte später den Ehrenvorsitz abgibt, als seine Nazi-Vergangenheit als Eugeniker bekannt wird. In Kassel entsteht 1952 auch die erste Beratungsstelle von Pro Familia, wie die Institution später heißt. Weitere folgen 1957 in Berlin und 1961 in Frankfurt.” WDR.de

Wenn man diese Organisation genauer ansieht, ist sie im höchsten Maße familienzerstörend, gesellschaftszerstörend und in diesem Falle sogar menschenzerstörend.

“Über Jahrzehnte veröffentlichte Pro Familia in ihrem Magazin zahlreiche pädofreundliche Artikel. Darüber hinaus pflegte sie eine enge Zusammenarbeit mit dem umstrittenen Sexualpädagogen und Pädophilenaktivisten Helmut Kentler, der sich zeitlebens für eine Abschaffung der Strafrechtsparagrafen 174 (sexueller Missbrauch von Schutzbefohlenen) und 176 (sexueller Missbrauch von Kindern) einsetzte.

Das Kentler-„Experiment“

In zahlreichen Schriften verharmloste Kentler pädosexuelle Kontakte zwischen Kindern bzw. Jugendlichen und Erwachsenen, an verschiedenen Stellen bezeichnete er diese Übergriffe sogar als förderlich für die Entwicklung der Heranwachsenden. Diese perverse Überzeugung mündete schließlich im sog. Kentler-„Experiment“, das er in seiner Funktion als Leiter der Abteilung „Sozialpädagogik und Erwachsenenbildung“ des Pädagogischen Zentrums in Berlin initiierte. Mit Genehmigung des Berliner Senats wurden dabei Kinder und Jugendliche von den Jugendämtern gezielt in die „Obhut“ vorbestrafter pädophiler Männer vermittelt, die ihre Pflegekinder missbrauchten und vergewaltigten. Einer dieser Männer war Fritz H., bei dem über 30 Jahre lang insgesamt zehn Jungen – das jüngste Kind mit fünf Jahren – untergebracht worden sind. Immer wieder verteidigte Kentler diese „Pflegeväter“ und machte sie mit seinen Gutachten und Stellungnahmen de facto immun gegen Nachfragen und Interventionen von außen.

Das Kind als sexuelles Wesen

Daneben machte sich Kentler vor allem als Sexualpädagoge einen Namen. Er galt damals als der „Obergutachter der Nation in Fragen der sexuellen Erziehung“ (Die Zeit). Mitte der 60er Jahre entwickelte er seine Grundthesen einer „emanzipatorischen Sexualerziehung“, die den Menschen aus den sexuellen Zwängen der Gesellschaft und aus den politischen Zwängen der tradierten Herrschaftsverhältnisse befreien sollte. Nicht mehr die Fortpflanzung sondern der Lustgewinn und nicht mehr die familiären Beziehungen, sondern eine unbegrenzte Selbstbestimmung sollten im Fokus der Sexualerziehung stehen – ganz im Sinne der 68er-Bewegung.

Kentler ging davon aus, dass das Kind von Geburt an ein sexuelles Wesen mit sexuellen Bedürfnissen sei, die aktiviert, befriedigt und erzogen werden müssten, auch von den Eltern: „Voraussetzung dafür, daß Kinder ihre Fähigkeiten überhaupt dazu nutzen Lust zu gewinnen, ist allerdings, daß sie zuvor lustvolle Erlebnisse im Zusammensein mit Mutter und Vater haben durften.“ (aus: Eltern lernen Sexualerziehung)” Elternaktion.com

Erst diesen Montag stellte der Berliner Senat eine neue Studie zum Pädophilie-Skandal um Helmut Kentler vor. Der Wissenschaftler, der mit Pro Familia stark verbunden war, hatte mit Hilfe eines Netzwerks aus staatlichen Stellen sexuellen Missbrauch von Minderjährigen begünstigt und war selbst in Missbrauchsfälle verwickelt.Jeder soll wissen, dass Frühsexualisierung zwecks Familienzerstörung Teil der kommunistischen Agenda ist.

“Wer aber einen dieser Kleinen, die an mich glauben, zum Abfall verführt, für den wäre es besser, dass ein Mühlstein an seinen Hals gehängt und er ersäuft würde im Meer, wo es am tiefsten ist.” Bibel

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