Jens Spahn ist als Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion zurückgetreten. Spahn behält sein gut dotiertes Bundestagsmandat. Somit ist es kein richtiger Rücktritt.

Jens Spahn hat erkannt, dass er als Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion nicht länger tragbar ist. Er hat sein Amt niedergelegt. Tut aber so, als habe er nichts falsch gemacht und wäre ein Opfer. “An ihren Taten werdet ihr sie erkennen.“ (Matthäus 7,16-20) – “Die einzge Alternative, die ein marodes politisches System hat, sind Menschen mit Gewissen.” (C) Colbinger – Aphorismen Anmerkung: Die fahrlässige Dreistigkeit dieses Herrn ist nur das absolut sichtbare Symptom des Eisberges eines systemisch gewachsenen Politikapparates aus korrumpierten, rückratlosen, sich selbst bereichernden und vor allem in hohem Maße sich selbst überschätzenden und kompetenzlosen Opportunisten. Bei dieser Beliebigkeit der Vergehen und des Versagens spielt die Farbe von Parteibüchern wahrlich keinerlei Rolle mehr, und die Demokratie ist zur Farce verkommen. H.C.

Der Postbote, der bei 36 Grad im Schatten seine Briefe austrägt, will womöglich samt seiner Brieftasche zurücktreten. Der Bahnschaffner, der im überhitzten ICE von Fahrgästen beschimpft wird, möchte wahrscheinlich gern von seinem Job zurücktreten. Polizist, der für andere die Knochen hinhält, mag sich vermutlich auch nicht mehr mit Rowdies prügeln und denkt über den Rücktritt nach. (Bild.de)
Das Wort “Treue” ist für unsere Politiker ein Fremdwort geworden. Sie lassen sich wählen und treten dann mit dicker Rente im Nacken zurück. Welche eine Blamage für sie. Welch eine Verachtung der Menschen, die auf sie gehofft und gesetzt hatten.
Gemäss Duden bedeutet “Treue”: “Beständige Gesinnung, die an einmal eingegangenen Verpflichtungen festhält.” Zur Herkunft von “Treue” gehören Wörter wie “sicher”, “stark”, “fest”, “dick”, “Eiche”, “Baum”, “sich trauen”. Eigentlich bedeutet “treu zu sein” so viel wie “stark, fest wie ein Baum” zu sein. Das sind doch grossartige Vergleiche! So ist Gott – ihm können wir vertrauen! Darum sollten wir so bald wie möglich ihn als Regent in unserem Leben wählen. Menschen enttäuschen – Gott nie.

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