Bald ist wieder 1. Mai. Der Deutsche lernt nicht aus seiner Geschichte. Nach braunem und rotem Sozialismus, versucht er es nun mit grünem Sozialismus.

Der Kommunismus ist genau so menschenverachtend wie der Nationalsozialismus. Ca. 100 Millionen Tote hat diese Ideologie auf dem Gewissen Ich zitiere Stéphane Courtois aus dem Schwarzbuch des Kommunismus :”Der Hungertod eines ukrainischen Kulakenkindes, das einer von Stalin absichtlich herbeigeführten Hungersnot zum Opfer fiel, zählt genau soviel wie der Tod eines Judenkindes, das im Warschauer Ghetto von den Nazis ausgehungert wurde.” Beide menschenverachtende Ideologien nehmen sich nicht viel, das ” Völkische ” repräsentieren sie beide : Volkspolizei, Volksgerichtshof, Volkssturm, Volksarmee, Volksschädling, Volkseigentum, etc. Das Symbol ” Hammer und Sichel ” sollte genau so geächtet werden wie das Hakenkreuz.

Bei uns bekommen alle “fortschrittlichen” Menschen doch ein revolutionäres Bauchkribbeln, wenn sie das berühmte Portrait Che Guevaras von Alberto Korda auf einem T-Shirt des Otto-Versandes sehen oder einen Drink in einer Cocktailbar seines Namens schlürfen. Obwohl ausgerechnet die reaktionärer Triebe unverdächtige TAZ ihn schon 2007 in einem Artikel ziemlich schnöde als narzistischen Sadisten entzaubert hat, der bei Hinrichtungen auch ganz gern selbst Hand anlegte. In anderen Quellen kommen noch die Attribute “rassistisch” und “homophob” hinzu, ohne dass unsere Salonlinken und ihre Mitläufer daran irgendetwas Verwerfliches finden würden. Würde irgend ein Imbiss in gleicher Weise mit dem Konterfei Pinochets oder Goebbels Reklame machen, müsste der Inhaber sicher häufiger renovieren.

Und eine kurze Geschichte des Mao-Spuks
Mit seinen revolutionären Phrasen, wonach die Bauern der Dritten Welt die gesamte Menschheit befreien müssten und es einen «neuen Menschen» zu schaffen gelte, begeisterte der chinesische Revolutionär und Diktator Mao Zedong einst auch viele westliche Intellektuelle. Besonders in Deutschland stritten sich nach 1968 zahlreiche sogenannte K-Gruppen um die Anerkennung des «grossen Führers». Ein Überbleibsel dieses kollektiven Mao-Spuks ist die Marxistisch-Leninistische Partei Deutschlands, die bis heute an Maos (und Stalins) «Errungenschaften» glaubt.

Nüchtern betrachtet, ersetzten die chinesischen Kommunisten vor siebzig Jahren ein unmenschliches Feudalsystem durch eine der schlimmsten Diktaturen des 20. Jahrhunderts, deren Verbrechen inzwischen durch zahlreiche Forschungsarbeiten belegt sind. Gemäss dem niederländischen Sinologen Frank Dikötter kamen allein während des planwirtschaftlichen «Grossen Sprungs nach vorn» (1958 bis 1962) rund 45 Millionen Menschen durch Hunger und Folter ums Leben. Dennoch genoss Mao nicht nur in radikalen linken Kreisen viel Sympathie: Nachdem er die «imperialistische» Sowjetunion zu seinem Hauptfeind erkoren hatte, war er für viele Antikommunisten ein willkommener Feind des Feindes – etwa für Henry Kissinger und Helmut Schmidt. In China selber gilt bis heute die Parteidoktrin, dass Mao zu genau 70 Prozent gut und nur zu 30 Prozent schlecht war. (lsc.) (NZZ)

Auch an diesjährigen 1. Mai, dem internationalen Tag der Arbeit, kommt es wie gewohnt zu gewalttätigen Ausschreitungen. 31 Jahre ist es her, dass Massenkrawalle die Geschichte des Kreuzberger 1. Mai begründeten. Der Tag der Arbeit gilt als Kampftag der Arbeiterklasse, in allen größeren Städten gibt es Kundgebungen der Gewerkschaften und Kirchen, auch Open Air-Konzerte mit freiem Eintritt sind üblich – größtenteils friedliche Veranstaltungen. In Berlin-Kreuzberg wird es wieder krachen. Das erste Mal im legendären Jahr 1987. Die linke autonome Szene, im Besonderen der so genannte “Schwarze Block”, gibt sich immer wieder einen regelrechten Krieg mit den Einsatzkräften der Ordnungshüter. Pflastersteine und Flaschen fliegen in Richtung Polizisten, Mülltonnen und Autos brennen. Die Mai-Ausschreitungen enden meist mit großen Sachschäden und mittleren bis schweren Verletzungen auf allen Seiten. Ändern tut sich Nichts! Revolution durch Gewalt? Wer immer noch an so etwas glaubt, kennt den Lauf der Geschichte nicht. Die einzig wirklich wirksame Revolution haben zwölf einfache Leute vom See Genezareth vor 2000 Jahren durchgeführt. Sie haben die ganze Welt verändert, Liebe und Gerechtigkeit verkündet. Sie waren so erfolgreich, weil sie eine echte Revolutions-Botschaft hatten: Gott liebt diese kaputte Welt! Ihr Anführer? Jesus Christus, der zu Vergebung, Liebe und Glaube aufgerufen hat. Der am Kreuz für Seine Feinde betete. Der keine Molotowcocktails schmiss. In ein paar Tagen wird auch an einen Mann erinnert, der vorgab, die Arbeiterklasse zu befreien. Befreit wurde niemand, vielmehr Massenmord war die Folge. Unverständlich, dass dieser Mann gefeiert wird:

Alle für diese Verbrechen Verantwortlichen beriefen sich auf die Lehren von Karl Marx:

Sowjetunion: 20 Millionen
Volksrepublik China: 65 Millionen
Vietnam: 1 Million
Nordkorea: 2 Millionen
Kambodscha: 2 Millionen
Osteuropa: 1 Million
Lateinamerika: 150.000
Afrika: 1,7 Millionen
Afghanistan: 1,5 Millionen
die internationale kommunistische Bewegung und kommunistische Parteien ohne Regierungsmacht: um 10.000.

Der französische Historiker Stéphane Courtois listete im „Schwarzbuch“ vor allem Massenverbrechen in der Sowjetunion und weitere auf:

die Exekution von zehntausenden Geiseln und Gefangenen ohne Gerichtsverfahren, die Ermordung von hunderttausenden rebellischen Arbeitern und Bauern von 1918 bis 1922, die Hungersnot von 1922, die 5 Millionen Tote verursacht habe, die Ausrottung und Deportation der Kosaken 1920, die Ermordung von Zehntausenden in Konzentrationslagern von 1918 bis 1930, die Liquidierung von fast 690.000 Menschen im Großen Terrorvon 1937 bis 1938, die Deportation von 2 Millionen Kulaken und so Genannten von 1930 bis 1932, die Vernichtung von 4 Millionen ukrainischen und 2 Millionen russischen und anderen Bauern sowie kasachischen und kirgisischen Nomaden durch eine künstliche und systematisch verlängerte Hungersnot von 1932 bis 1933,
die Deportation von hunderttausenden Polen, Ukrainern, Balten, Moldawiern und Bewohnern Bessarabiens von 1939 bis 1941 und erneut 1944 bis 1945, die Deportation der Wolgadeutschen 1941, die vollständige Deportation der Krimtataren 1943, die vollständige Deportation der Tschetschenen 1944, die vollständige Deportation der Inguschen1944,
die Deportation und Ausrottung der Stadtbevölkerung in Kambodscha von 1975 bis 1978, die langsame Vernichtung der Tibeter durch die Chinesen seit 1950.

Wahrlich viel Grund zum Feiern und für die Befreiung, der Arbeiterklasse zu randalieren.

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