Bill war ein ausgestossenes, verlassenes und unerwünschtes Kind. Seine Mutter hatte ihn ausgesetzt. Dann begann es.

Wie fing Bill Wilson diese Arbeit an?

Bill war ein ausgestossenes, verlassenes und unerwünschtes Kind. Seine Mutter hatte ihn ausgesetzt. Ein Mann fand ihn auf der Strasse und bezahlte ihm einen Aufenthalt in einem Christlichen Camp.
Dort fand Bill den Glauben an Jesus Christus. Aber niemand wollte mit ihm beten, weil er sehr schmutzig war. Sein ganzer Besitz waren nur die Kleider, die er am Leib trug. Sie waren alt, zerrissen und schmutzig.
Trotzdem fand er die Liebe von Gott, und das veränderte sein Leben. Er verdankte das dem Mann, der ihn gefunden hatte. Darum wollte er für den Rest seines Lebens Gott dienen und sich um verlassene Kinder kümmern.

Die Kinderarbeit

Vor Jahren hatte die Kinderarbeit angefangen, an Weihnachten den Kindern ein Päcklein zu geben. Das war meistens das einzige, was diese Kinder bekamen.
Bill Wilson fuhr selber mit dem Bus an die verschiedenen Haltestellen. An einem Ort gab ihm ein kleines Mädchen auch ein Geschenk. Es war in Zeitungspapier eingewickelt und mit Klebstreifen zugeklebt. Bill bedankte sich und legte es neben sich auf den Autositz. Das Mädchen sagte: «Pack es jetzt aus!»
Er sagte: «Ich kann es nun noch nicht auspacken. Ich muss arbeiten».
Doch das Mädchen gab nicht nach. Alle Kinder kamen zu Bill und wollten sehen, was das kleine, arme Mädchen wohl eingepackt hatte.
Bill packte das Geschenk aus. Zum Vorschein kam eine kleine, schmutzige und kaputte Plastikkrippe mit einer Jesus-, Maria- und Joseffigur. Das Mädchen hatte das irgendwo gefunden und gedacht, dass das etwas für ihren Pastor ist.
Bill bedankte sich mit einem Kuss und legte es zurück.
Das Mädchen sagte: «Nein, Pastor, wir müssen es zudecken». Er verstand nicht, was sie damit meinte. Sie hielt ihre Hände über der Plastikkrippe. Bill tat es genau gleich.
Das Mädchen flüsterte ehrfürchtig: «Jetzt, Pastor, schau». Er schaute und erkannte, dass Jesus aus Leuchtplastik war. Er wurde durch das Zudecken mit der Hand zum Leuchten gebracht.
Das Mädchen erklärte: «Pastor, sehen Sie, Jesus leuchtet in der Dunkelheit. Nicht wahr, Pastor, Jesus leuchtet immer in der Dunkelheit. Und wenn es ganz dunkel ist, leuchtet er noch heller».
Bill war tief berührt, diese kleine Mädchen hatte begriffen: Jesus leuchtet in der Dunkelheit. ER leuchtet immer. Johannes 8,12:
Ein andermal sagte Jesus zu den Menschen, die ihm zuhörten: Ich bin das Licht für die Welt. Wer mir nachfolgt, wird nicht mehr in der Dunkelheit umherirren, sondern folgt dem Licht, das ihn zum Leben führt

Autor unbekannt (Teismann)

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