Darum sind die Christen die wirklich einzig freien Menschen auf der Welt.

Galater 5,13 :~Denn ihr seid zur Freiheit berufen, Brüder; nur macht die Freiheit nicht zu einem Vorwand für das Fleisch, sondern dient einander durch die Liebe.~
Die Freiheit des Gotteskindes ist eines seiner unschätzbaren Besitztümer. Freigemacht durch den Sohn, ist es wirklich frei. Aber wir sind zu verantwortlicher Freiheit berufen, nicht zu Zügellosigkeit.
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Kinder wollen frei sein von den zu Hause auferlegten Beschränkungen.
Junge Menschen wollen frei sein von der Disziplin des Lernens und Studierens.
Erwachsene wollen frei sein von ihrem ehelichen Treuegelöbnis.
Wieder andere wehren sich dagegen, durch regelmässige Arbeit eingeschränkt zu werden.
Aber dies sind nicht die Freiheiten, zu denen wir berufen sind.
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Den Sternen steht es nicht frei, ihre Bahnen zu verlassen und durchs Weltall zu vagabundieren.
Einem Zug steht es nicht frei, die Schienen zu verlassen und sich durch die Landschaft zu schlängeln.
Einem Flugzeug steht es nicht frei, seinen festgesetzten Kurs zu verlassen; seine Sicherheit hängt davon ab, dass der Pilot den Vorschriften gehorcht.
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Jowett (John Henry, 1864-1923, englischer, eine Zeitlang in New York wirkender, Prediger) sagt dazu:
„Es gibt keinen Bereich, wo der Gesetzlose der Freie wäre.
In welche Richtung wir auch gehen – wir müssen Gebundenheit akzeptieren, wenn wir Freiheit entdecken wollen.
Ein Musiker muss sich den Gesetzen der Harmonie beugen, wenn er in seiner lieblichen Welt wirklichen Jubel hervorbringen möchte.
Ein Architekt muss sich dem Gesetz der Schwerkraft unterwerfen, sonst geht aus seinen Bemühungen kein Haus hervor, sondern ein Schutthaufen.
Und welche Freiheit geniesst ein Mensch, der beständig die Gesetze der Gesundheit herausfordert? In allen diesen Bereichen bedeutet Gesetzesübertretung Verkrüppelung, Unterwerfung aber Freiheit.“
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Es ist wahr, dass der Gläubige frei ist vom Gesetz (Römer 7,3). Aber das heißt nicht, dass er gesetzlos ist.
Er ist jetzt gesetzmässig mit Christus verankert, verbunden mit den Seilen der Liebe, und verpflichtet, den zahlreichen Geboten zu gehorchen, die wir im Neuen Testament finden.
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Der Gläubige ist frei von der Sklavenherrschaft der Sünde (Römer 6,7.18.22), um aber andererseits Sklave Gottes und Sklave der Gerechtigkeit zu sein.
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Der Gläubige ist frei von allen Menschen (1. Korinther 9,19), um andererseits Knecht aller Menschen zu sein, um möglichst viele zu gewinnen.
Aber er ist nicht frei, seine Freiheit zum Deckmantel der Bosheit zu gebrauchen (1. Petrus 2,16).
Er ist nicht frei, die Lüste des Fleisches zu befriedigen (Galater 5,13).
Er ist nicht frei, einem anderen zum Anstoss oder zum Fallstrick zu werden (1. Korinther 8,9).
Er ist nicht frei, auf den Namen des Herrn Jesus Unehre zu bringen (Römer 2,23.24).
Er ist nicht frei, die Welt zu lieben (1. Johannes 2,15-17).
Er ist nicht frei, den in ihm wohnenden Heiligen Geist zu betrüben (1. Korinther 6,19).
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Der Mensch findet nicht Erfüllung und Frieden, indem er seinen eigenen Glücksvorstellungen nachjagt.
Er findet sie nur, wenn er das Joch Christi auf sich nimmt und von Ihm zu lernen beginnt. „Sein Dienst ist vollkommene Freiheit.“

von William MacDonald

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