Der moderne Mensch, ein Erlebnisnomade!

Der weltweite Reiseboom hat 2007 ein Rekordniveau
erreicht: Fast 900 Millionen Urlauber wurden im vergangenen Jahr rund
um den Globus gezählt, wie die Welttourismus-Organisation der Vereinten
Nationen (UNWTO) am Dienstag in Madrid mitteilte.

Reisen hat etwas Bezauberndes, es verheißt die Faszination fremder Länder und
Kulturen. Auch wenn wir dort oft enttäuscht werden, weil die Glitzerwelt
der Prospekte und die Bilder in unseren Köpfen nicht mit der vorgefundenen
Realität übereinstimmt.
Die Welt lockt, und wir folgen blind und dumm. Der Alltag wird abgeblockt, ausgeblendet, wie
mit einem Spamfilter. Lärm und Unruhe an Flughäfen, Staus auf der Autobahn und Verspätungen der Bahn stören zwar, aber das ist
vorbei, sobald wir im weg sind. Der Tourismus hat die Weltbevölkerung bis in letzte Winkel in Aufregung
versetzt, er ist ein enorm bedeutsamer Wirtschaftszweig – der drittgrößte
der Welt. Der Tourismus muss sein macht scheinbar alles
möglich und vieles kaputt.
Warum reisen wir ? Ganz einfach:

Ich mache Urlaub, also bin ich !?

Auf lächerlichere Weise kann man sich selbst kaum Theater
vorspielen. Dieser ganze Urlaubswahn ist doch nur ein virtuelles
Flüchten vor den Zwängen der Gesellschaft/Staat, ein Flüchten vor sich, um ein wenig Freiheit
zu bekommen, die eigentlich gar keine Freiheit ist, sondern nur eine
andere Art der Massenabfertigung oder Massenverblödung !

Wer vor allem für diese paar Urlaubswochen im Jahr lebt

und daraus den Sinn seiner Existenz ableitet, dem ist

eh nicht zu helfen. Wirkliche Entspannung finden wir nur bei Jesus. Er macht unser Herz ruhig und gelassen. "Und mit süsser Ruh im Herzen, geh ich durch Kampf und Streit…", so dichtet ein entspanntes Gotteskind.

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