30.Januar, die Machtergreifung Hitlers, eine grosse Schande für die damaligen Christen

Der 30.Januar 1933 markiert in der deutschen Geschichte den Anfang
einer zwölfjährigen verbrecherischen Herrschaft, die mit Verfolgung,
Rassenpolitik und Krieg Vernichtung und Zerstörung über weite Teile
Europas brachte. Pfarrer Joachim Hossenfelder predigte jedoch über das
«wunderbare Eingreifen Gottes» in die deutsche Geschichte. «In der Not
formte sich Gott einen Mann und gab ihm die größte Sendung unserer
Geschichte: das deutsche Volk aus der Verzweiflung zu reißen.» Rund
sechs Wochen später, am 21. März, wirbt Hitler anlässlich der Eröffnung
des neuen Reichstags in der Potsdamer Garnisonkirche mit einem
Versprechen um die Gunst der Christen: Er werde die Eigenständigkeit
der Kirchen nicht antasten. Die Kirchenoberen schätzen Hitlers
«nationale Revolution». Sie schweigen, als die Nazis am 1. April 1933
die ersten jüdischen Geschäfte und Einrichtungen boykottieren. Sie
Schweigen, als Hitlers Sicherheitsapparat die ersten jüdischen Bürger
verhaften lässt.

Ein Schweigen, ein Verschweigen auch, das rasch das
gesamte Land prägt. Ein Schweigen, das sich auch nach dem Ende des
Nazi-Regimes über Jahrzehnte hinweg fortsetzte: als kollektives
Verstummen einer ganzen Generation, die nicht nur die Verbrechen des
Regimes hinnahm, sondern sie – zumeist fraglos und opportunistisch –
mit verübte. (mit Agenturmaterial).Aber es gab welche, die Widerstand im Namen des Herrn leisteten. Gottseidank. Wo sind die heutigen Christen? WArum schweigen sie über dem massenhaften Unrecht in dieser Welt?

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