Die Zahl der Kirchenaustritte ist in Deutschland um 29 Prozent gestiegen.

Damit gehören in Deutschland inzwischen nur noch knapp 28 Prozent formal der katholischen Kirche an. Aber auch die evangelische Kirche verliert immer mehr Mitglieder. Warum? Es gibt viele Gründe.

DIE SOGENANNTEN VOLKSKIRCHEN SIND AM STERBEN.

Sie haben sich im Laufe der Kirchengeschichte zu religiös-moralischen Anstalten mit kirchlicher Sakramentsverwaltung und sozialer Dienstleistung entwickelt. Sie dürfen nicht verwechselt werden mit der “Gemeinde der Gläubigen”, der EKKLESIA des Neuen Testaments. Die typischen Merkmale lebendiger Kirche sind:

◼︎ Die Begegnung mit Jesus, dem Retter.
◼︎ Persönliche Bekehrung mit Lebensbereinigung.
◼︎ Herrschaftswechsel durch Christus in der Taufe.
◼︎ Empfang des Heiligen Geistes.
◼︎ Eingliederung in die Gemeinschaft der Gläubigen.
◼︎ Wachsen in Erkenntnis durch Bibelarbeit und Lehre.
◼︎ Absage an den alten Lebensstil (Heiligung).
◼︎ Gottes Willen erkennen und einüben.
◼︎ Dienen lernen und zur Nächstenliebe bereit werden.
◼︎ Den Dreieinigen Gott loben, preisen und anbeten.
◼︎ Die Frohe Botschaft vom Heil in Christus bezeugen.

Das Neue Testament kennt keine Kirche, zu der jedermann gehören kann, ob er glaubt oder nicht. Deshalb kann Ökumene mit Kirchen ohne persönliche Christusbeziehung nicht die Zukunft der glaubenden Gemeinde sein. Wie soll sich hier geistliche Einheit zeigen?

Wozu uns aber der Heilige Geist mahnt und ruft, ist: Die Einheit der Gläubigen über alle Konfessionsgrenzen hinweg zu suchen und lebendige Gemeinden aufzubauen. Wir sind an den Punkt angelangt, wo wir die nach wie vor trennenden Denominationsstrukuren überwinden müssen, damit sich neues geistliches Leben Bahn brechen kann – zu Gottes Ehre und zum Heil der Menschen!

Horst Stricker

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