Ein 38-jähriger Arzt aus der Lombardei berichtet Folgendes (anonymisiert):

“Niemals in meinen dunkelsten Albträumen habe ich mir vorgestellt, was ich sehe und erlebe hier in unserm Krankenhaus seit drei Wochen. Der Albtraum fließt, der Fluss wird immer größer und größer. Am Anfang kamen einige von ihnen, dann Dutzende und dann Hunderte – und jetzt sind wir keine Ärzte mehr, sondern wir sind Sortierer auf dem Band geworden. Und wir entscheiden, wer leben und wer zum Sterben nach Hause geschickt werden soll, obwohl alle diese Menschen ihr ganzes Leben lang italienische Steuern gezahlt haben.

✅ Bis vor zwei Wochen waren meine Kollegen und ich Atheisten; das war normal, weil wir Ärzte sind und gelernt haben, dass die Wissenschaft die Gegenwart Gottes ausschließt. Ich habe immer über den Kirchgang meiner Eltern gelacht.

Vor neun Tagen kam ein 75 Jahre alter Pastor zu uns. Er war ein freundlicher Mann. Er hatte ernsthafte Atembeschwerden, aber er hatte eine Bibel bei sich. Und wir waren beeindruckt, dass er sie den Sterbenden vorlas und ihre Hände hielt. Wir waren alle müde, entmutigt, psychisch und physisch erschöpft, als wir Zeit hatten, ihm zuzuhören.

Jetzt müssen wir zugeben: Wir als Menschen sind an unsere Grenzen gestoßen, mehr können wir nicht tun, und jeden Tag sterben mehr und mehr Menschen. Und wir sind erschöpft. Wir haben zwei Kollegen, die gestorben sind, und andere sind infiziert worden.

✅ Wir haben erkannt, dass dort, wo das, was der Mensch tun kann, endet: Wir brauchen Gott, und wir haben begonnen, ihn um Hilfe zu bitten, wenn wir ein paar Minuten Zeit haben. Wir reden miteinander, und wir können nicht glauben, dass wir als wilde Atheisten jetzt jeden Tag auf der Suche nach unserem Frieden sind und den Herrn bitten, uns beim Widerstand zu helfen, damit wir uns um die Kranken kümmern können.

Gestern starb der 75-jährige Pastor, der bis heute, obwohl wir hier in drei Wochen mehr als 120 Tote hatten und wir alle erschöpft, zerstört waren, es geschafft hatte, uns trotz seines Zustands und unserer Schwierigkeiten einen FRIEDEN zu bringen, den wir nicht mehr zu finden hofften. Der Pastor ist zum Herrn gegangen, und bald werden auch wir folgen, wenn es so weitergeht.

✅ Ich war seit 6 Tagen nicht zu Hause, ich weiß nicht, wann ich zuletzt gegessen habe, und mir wird meine Nutzlosigkeit auf dieser Erde bewusst. Aber ich möchte meinen letzten Atemzug der Hilfe für andere widmen. Ich bin glücklich, zu Gott zurückgekehrt zu sein, während ich vom Leiden und Tod meiner Mitmenschen umgeben bin.”

(Von Zeugen bestätigt)

Lasst uns fürbittend für Italien eintreten, aber auch für alle anderen Länder, damit immer mehr erkannt wird, dass das Heil und die Zukunft allein bei Jesus Christus zu finden ist.

Horst Stricker

Kommentare

  1. Bernd Weigand

    Seit der Veröffentlichung sind nun fast zwei Monate vergangen. Gibt es inzwischen belastbarere Daten, die den Schluß zulassen, dass es sich bei diesem Bericht “aus der Lombardei” um ein “fake” gehandelt hat oder nicht?
    Was auf facebook gegangen ist oder nicht, kann ich nicht überprüfen, da ich mit diesem sozialen Netzwerk nichts am Hut habe.
    Ich möchte mir nur noch eine Bemerkung erlauben zu dem folgenden blog-Beitrag: “In jedem Fall ist es keine Bekehrungsgeschichte; auch Anhänger anderer Religionen kennen solche Erlebnisse eines unerklärbaren “Friedens”. Ohne Christus, ohne Kreuz, ohne Buße wird der wahre Gott niemandem *Seinen* Frieden geben. Denn Friede *von* Gott ist nicht trennbar vom Frieden *mit* Gott in Christus, den wir allein durch Buße und Glauben erhalten.”
    Diese Feststellung ist zwar theologisch richtig, trifft jedoch den Inhalt des Zeugnisses jenes Arztes nicht, wenn es tatsächlich authentisch sein sollte. Der Schreiber dieser Zeilen ist selbst beruflich als Arzt tätig gewesen und kann sich sehr gut vorstellen: Wer in einer solchen Weise mit der Realität des Todes konfrontiert ist und seiner damit verbundenen eigenen Hilflosigkeit und dann mit dem Wort Gottes angeredet wird (durch das Vorlesen und Vorleben eines in der Situation glaubwürdigen Zeugen, wie es in Gestalt jenes Pastors gewesen sein soll), braucht keine Schema-F-Bekehrung, sondern wird angesichts dieser Realität, wenn er sein Herz gegenüber dem Reden Gottes zu seinem Herzen nicht verschließt, augenblicklich gerettet werden können. Denn der auferstanden Herr Jesus kann sich ihm in ähnlicher Weise offenbaren wie dem damaligen Christenverfolger Saulus vor Damaskus. Dann kann für einen solchen Menschen auch gelten, was ein Liederdichter so ausgedrückt hat: “Wer Jesus am Kreuze im Glauben erblickt, wird heil zu derselbigen Stund”!

  2. Andy

    Die Europäische Evangelische Allianz hat weitere Recherchen angestellt und kam ebenfalls zu dem Schluß, daß es sich um “christliche Fake News” handelt:
    http://evangelicalfocus.com/blogs/5206/Christian_fake_news_The_story_of_the_atheist_doctor_in_Lombardia
    Interessant, daß die Geschichte auch in einer kath. Version mit einem 75-jährigen “Priester” im Umlauf ist. In jedem Fall ist es keine Bekehrungsgeschichte; auch Anhänger anderer Religionen kennen solche Erlebnisse eines unerklärbaren “Friedens”. Ohne Christus, ohne Kreuz, ohne Buße wird der wahre Gott niemandem *Seinen* Frieden geben. Denn Friede *von* Gott ist nicht trennbar vom Frieden *mit* Gott in Christus, den wir allein durch Buße und Glauben erhalten.
    Die meisten Blogs haben die Geschichte mittlerweile gelöscht. Gut so.

  3. Ingrid Kaeser

    Guten Tag
    “In ganz China spricht man über Dr. Li Wen Liang. Er war der Arzt, der das Coronavirus entdeckte und bekannt machte.”
    Vielen Dank für den berührenden Bericht.
    Ich habe auf dem Internet leider keine Info gefunden die sich auf den Bibelvers beruft. Gibt es eine Quellenangabe? Wer ist ali der den Blog geschrieben hat?
    Vielen Dank im Voraus für die Antworten.
    Viele Grüsse

  4. Wolfgang

    Sich an den Schöpfer zu wenden ist nur für die ein Problem die selber keinen Zugang gefunden haben. Wenn du in deinem Leben nichts gutes tust wirst du schwer die Chance bekommen seine Gnade zu spüren.
    Es steht ja jedem frei zu denken wie er will, das ist der freie Wille.
    Solange wir hier sind haben wir auf jeden Fall die Chance zu erkennen.

  5. Christin

    Was ist denn die ursprüngliche Quelle dieses “Berichtes”? Ich bekam den Text gerade per Whatsapp. Dort wird der “38jährige Arzt Julian Urban aus der Lombardei” zitiert. Der Name Horst Stricker wird dort nicht genannt. Als ich diese Meldung googeln wollte, bin ich eben hier gelandet…

  6. RaJa

    solange dieser Doktor sein Gesicht möchtest Welt zeigen kann. Und One Zeigen auch nicht, frage ich mich warum?
    Es gibt keine Christenverfolgung hier! So ist es kein Zeugnis, sondern wird jeden Nichtgläubigen davon überzeugen dass hier versucht wird zu manipulieren und mit der Angst neue „Jünger“ machen zu wollen.
    Sehr schade, wenn es wirklich der Wahrheit entspräche.

  7. Rahel

    Ich wollte in meinem Kommentar fragen warum dieser Beitrag anonym ist!
    Leider hieß es dass ich den gleichen Beitrag schon einmal gesendet habe. Dabei bin ich zum ersten Mal in meinem Leben auf dieser Seite

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