„Ein probates Mittel kaschierter Intoleranz besteht in den Denk- und Sprechverboten der politischen correctness, eine sehr aktuelle Form des Totalitarismus.“ M.E.

Ein probates Mittel kaschierter Intoleranz besteht in den Denk- und Sprechverboten der politischen correctness, eine sehr aktuelle Form des Totalitarismus. Vertreter bestimmter Standpunkte werden nicht mit intellektuell redlichen, sachbezogenen Argumenten bekämpft, sondern mit emotional negativ besetzten Etiketten belegt, niedergeschrieen oder aus dem Facebook- und Twitter-Account gelöscht durch moderne Zensur- und Inquisitionsteams. Wer eine klare Haltung einnimmt, gilt als „Fundamentalist“. Beleidigtsein und aufgeregt zur Schau gestellte Entrüstung sollen die Anerkenntnis des eigenen Standpunkts einfachhin erzwingen oder missliebige Vertreter des anderen Denkens als für den politischen oder gesellschaftlichen Betrieb untragbare „Unpersonen“ in die kalte Ecke stellen. An den Universitäten gibt es intellektuelle Schonräume für empfindsame Seelen. Im Gegensatz dazu meint Toleranz: Das andere Denken auszuhalten, auch wenn es weh tut. „Ich bin gegen Mission“. Die Aussage gibt die Meinung des damals 82-jährigen Ernesto Cardenal wieder, der sich als Anhänger eines religiösen Pluralismus versteht. Die rheinische Synode der EKD hat eben beschlossen, Muslime nicht bekehren zu wollen. Die Kirche nehme den Glauben muslimischer Menschen als Bindung an den einen Gott wahr.(3) Der Auftrag des Herrn, allen Völkern das Evangelium zu verkünden und sie zu seinen Jüngern zu machen (Mt 28,18 20; Mk 16,15f; Lk 24,46f; Joh 20,21; Apg 1,8) bleibt ausgeblendet. M. Eleganti

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