Ex-Löwen-Spieler Christian Köppel: “Gott wird mich mit einem neuen Verein versorgen”

Mit Köllner hätten Sie schon einmal einen Gleichgesinnten auf Giesings Höhen: Sie beide sind bekennende Christen, die sehr offen mit ihrem Glauben umgehen, was im Haifischbecken Profifußball nicht alltäglich ist.
Er ist ein großer Trainer und hat mit Sechzig eine super Rückrunde gespielt. Schade, dass sie den Aufstieg nicht gepackt haben. Ich würde ihn ganz unabhängig von meiner Zukunft sehr gerne kennenlernen, weil er eine tolle Persönlichkeit zu sein scheint. Ich möchte den Glauben aber nicht als Vitamin B benutzen und sagen: “Hey, wir sind Glaubensbuddies, und jetzt holt mich der Köllner zurück zu Sechzig!” Wenn, dann sollte es sportliche Gründe haben.

Nachdem wir bei Ihrem Glauben angelangt sind: Inwieweit hilft Ihnen dieser, mit der Corona-Krise umzugehen, eine Enttäuschung wie den verpassten Aufstieg wegzustecken oder vertrauensvoll in Ihre ungewisse Zukunft zu blicken?
Der Glaube zeigt sich vor allem erst in schwierigen Phasen: Wenn es gut läuft, sind die Leute meistens gut drauf und es ist ja sowieso alles in Ordnung. Wenn es schlecht läuft, wird der Glaube auf den Prüfstand gestellt. Ich bin sehr dankbar, dass ich so verwurzelt bin und Gottvertrauen habe. Es gibt da einen passenden Vers in der Bibel: “Der Mensch geht seinen Weg, doch der Herr leitet seine Schritte.” Klar habe ich meine Pläne, aber ich habe das Vertrauen, dass Gott den besten Plan für mich hat und mich mit einem neuen Verein versorgen wird. AZ

Kommentare

  1. Martin Wieczorek

    Interessant wäre auch Tim Rieder zu erwähnen. Hat diese Saison als Leihgabe vom FC Augsburg bei 60′ gespielt. Er hatte sich in einem Halbzeitinterview vom bayerischen Rundfunk zu Jesus Christus bekannt. Er wurde vom Reporter auf seine vielen Jesus-Tattoos angesprochen. Er meinte, dass er sich in einem Jugendgottesdienst bei seiner Zeit beim FC Bayern bekehrt hätte. LG

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