Heute Nacht kann man sie wieder sehen, die an Apotheose leidenden Hollywood-Stars. Oscar-Night!

Fake Celebrity Pranks New York City

Leidest du auch an Apotheose? In diesem Fake-Videoclip zeigt ein junger New Yorker, wie leicht es ist, eine schnelle Berühmtheit zu werden, und wie tief das moderne Verlangen sitzt, Menschen in den Status eines Gottes zu erheben, sie zu vergöttern. Das Altertum hatte dafür den Begriff der Apotheose, bei der geglaubt wurde, daß große Persönlichkeiten in den Status eines Gottes erhoben und als solcher verehrt und um Hilfe ersucht werden konnten. Bescheidenheit ist auf dem roten Teppich vor der Oscar-Gala grundsätzlich fehl am Platz. Wirtschaftsflaute, Schuldenberge, Sparzwang, Flüchtlingskrise? Nicht an diesem Abend! Vor dem Kodak Theatre in Hollywood funkelen die Brillanten, die Roben der Stars verraten ungezügelte Lust auf Luxus. Das Schaulaufen auf dem roten Teppich vor der Oscar-Gala ist inoffiziell die wichtigste Modenschau des Jahres, die edlen Gewänder konkurrieren mit den preisgekrönten Filmen um die größtmögliche Aufmerksamkeit. welt.de
Korrekte Kleidung, perfektes Make-up, passende Farben, eine neue Frisur. Kleider machen Leute; der erste Eindruck zählt; Rollenmanagement; Etikette. Ich betrachte das ganze noch aus einer anderen Optik: Es ist ein Stück Sehnsucht nach dem verlorenen Paradies. Wir sehnen uns nach Schönheit und Perfektion, und wir spüren gleichzeitig, dass es nicht erreichbar ist.
Nicht umsonst sprechen wir von einer “reinen Weste”. Bei Gott zählt nicht unsere Präsentation, sondern unser aufrichtiges Bekenntnis. David preist den glücklich, der innerlich reinen Tisch gemacht hat:
„Doch endlich gestand ich dir meine Sünde und gab es auf, sie zu verbergen. (…) Glücklich ist der, dessen Sünde vergeben ist und dessen Schuld zugedeckt ist.“ (Psalm 32,5+1)
Also aufdecken statt zudecken, damit Gott richtig zudecken kann! hanniel.ch

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