Jugendpsychiater warnt: Demenz-Welle durch junge Koma-Säufer droht. Saufen und Drogen machen frühzeitig dumm.

„Forschungsergebnisse nähren die Befürchtung, dass Trinken in jungen Jahren vorzeitige Demenz begünstigt. Da könnte etwas auf uns zukommen“, sagte Kinder- und Jugendpsychiater Michael Günter im FOCUS-Interview. Auch andere neurologische und seelische Störungen würden offenbar durch Rauschtrinken begünstigt, beobachtet Günter in der von ihm geleiteten Abteilung der Universitätsklinik Tübingen. Drei Viertel unserer jungen Patienten haben Erfahrungen vor allem mit Alkoholexzessen, mit Cannabis und Ecstasy-Tabletten“, sagte der Psychiater. Die Gesellschaft sollte nach Ansicht des Psychiatrieprofessors „der Tatsache Rechnung tragen, dass Erziehung zu Hause schwieriger geworden ist. In meiner Nähe befindet sich ein Supermarkt, der ab 22 Uhr keinen Alkohol mehr verkaufen darf. Um 21.30 drängen sich dort regelmäßig Trauben von Jugendlichen, die einen 18-Jährigen zum Einkaufen harter Alkoholika vorschicken.“

Alkohol wird doch staatlich für gut geheissen Es darf hemmungslos Werbung für diese Droge gemach werden und ab 16 darf sich jeder täglich legal total betrinken. Vorbilder gibt es für die Kids reichlich unter den Erwachsenen, nicht nur im Elternhaus. Stichwort Oktoberfest. Vorbilder nicht im Sinne von „Alkohol ist cool“, sondern im Sinne von „Alkohol ist gesellschaftsfähig“ und ein Vollrausch „kann schon mal vorkommen, nicht so schlimm“. Es soll keinen verwundern dass in einer vaterlosen Geselschaft solche Sachen passieren , es fehlt enorm an emotionalen Bindungen , Vorbildern .. Heutzutage erlebt das Kind kaum Wärme und Zuwendung , alleinerziehende Mütter sind hoffnungslos überfordert , eingespannt zwieschen Haus , dem Job und Kariere , ständigen Suche nach einem Partner und Angst etwas zu “ verpassen .. wer kommt da zu kurz?? Mehr als 42 000 Menschen sterben jährlich an den direkten oder indirekten Folgen von übermäßigem Alkoholkonsum Die Zahl der Abhängigen wird 1995 auf rund dreieinhalb Millionen Menschen geschätzt; doppelt so
viele Menschen werden zwar nicht süchtig, schaden aber durch den Alkoholkonsum ihrer Gesundheit.“
Würden sich alle Alkoholiker in Deutschland die Hände reichen und eine Menschenschlange bilden, so wäre sie 3.500.000 Meter lang, das sind 3.500 Kilometer. Die Menschenkette würde also
von Lissabon bis Budapest reichen bzw. von Göteborg bis Tunis. Über elf Millionen Menschen haben nach Schätzung der Bundesregierung ernsthafte Alkoholprobleme. Achtung: Beginnt der Missbrauch von Alkohol   schon früh mit ca.15 Jahren, dauert der Übergang in eine Abhängigkeit im Mittel nur fünf bis sechs Monate.
https://www.youtube.com/watch?v=VuP8WQ62-Bg

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