Vatertag mit Folgen.

Bierkisten auf Bollerwagen, Strohhüte mit Schnapsfläschchen dran und Männer, die im Laufe des Tages die Kontrolle über ihre Sprache und ihreFeinmotorik verlieren: Die Rede ist vom Vatertag. In Deutschland feiern ihn die Männer an Himmelfahrt. Obwohl die beiden Feste auf den ersten Blick nichts gemeinsam haben, geht es sowohl beim Vatertag als auch bei Himmelfahrt um den Vater.

Zurück zum Vater
Christen erinnern sich an Himmelfahrt, dass Jesus Christus zu seinem Vater in den Himmel zurückgekehrt ist. Die Jünger von Jesus waren alles andere als begeistert von der Aussicht, dass Jesus sie verlassen würde. Doch Jesus bereitete seine Freunde auf seinen Abschied und damit auf die Himmelfahrt vor. Nach dem er auferstanden war, sagte er zu Maria aus Magdala:

„Geh zu meinen Brüdern und sag ihnen, dass ich zu ihm zurückkehre – zu meinem Vater und eurem Vater, zu meinem Gott und eurem Gott.“ (Johannes 20:17)

Jesus steht in einer einzigartigen Beziehung zu Gott. Er ist der Sohn des Vaters im Himmel. Schon immer, schon ewig. Von daher unvergleichbar mit uns Menschen. Und doch spricht er auch von „eurem Vater“. Die Jünger, die an ihn glaubten, sollten das wissen. So gesehen ist die Himmelfahrt Christi tatsächlich ein Vatertag. Allerdings, ein ganz anderer Vatertag wie wir ihn kennen.

Dein persönlicher Vatertag
Wie wäre es, wenn dieser Tag dein „Vatertag“ würde? Jesus erklärt, wie es dazu kommen kann. Er sagt:

„Ich bin der Weg, ich bin die Wahrheit, und ich bin das Leben. Zum Vater kommt man nur durch mich.“
(Johannes 14:6)

Es ist offensichtlich eine Entscheidung nötig, um in diese enge Beziehung zu Gott, dem Vater, zu kommen. Dabei geht es um Vertrauen auf Jesus als dem Weg zu Vater. Das hat seinen Grund. Nicht wir verschaffen uns den Zugang zu Gott, sondern Gott ermöglicht uns durch Jesus einen Zugang zu sich selbst. Wie froh bin ich, dass es so ist. Zeigt es doch, dass Gott alles daran setzt, um unser Vater sein zu können. Er möchte es so gern. Er möchte auch dein Vater sein.

Wenn du dich heute entscheidest, diesen Weg zu gehen, dann wird dieser Tag zu deinem „Tag des Vaters“. Gott feiert solch einen Schritt, wenn du ihn tust. Und du darfst auch feiern, weil du damit zu einem Kind Gottes wirst. Zu einem Kind des Vaters, der dich wirklich liebt, der sich für dich verantwortlich weiß, und der sich für dich einsetzt. Dieser Tag könnte dafür der entscheidende sein.

(Quelle: Missionswerk Heukelbach)

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