Sandra

Damals war ich noch ein bisschen pummeliger, zwar nicht dick aber doch hatte ich ein, zwei, drei „Schwimmreifen“. Das hat mir schon etwas Kummer bereitet. Gerade im Teenyalter war das echt schwer. Ich kam nicht damit klar und das hat sich auf mein Essverhalten ausgewirkt. Ich suchte einen Lösungsweg und meinte ihn in der Magersucht und der Bulimie zu finden. Leider ging das so weit, dass ich in die Klinik musste. Dort war ich ab und zu in der Kapelle und einmal habe ich auch wirklich ernstlich um Gesundheit gebetet. Ich wurde gesund, aber das Gebet war längst vergessen. So vergingen die Jahre. Allerdings war ich ständig auf der Suche nach Annahme, Liebe, Wärme und Geborgenheit – akzeptiert zu werden so wie ich bin.

No Hope in Dope

Da stand einmal ein Typ im Zimmer und warf mit allem, was ihm in die Hände geriet, mit Büchern, Geschirr und Teilen seiner Musikanlage, die Fensterscheiben ein. Dieser Typ setzte sich ans Steuer eines VW-Busses und durchbrach mit ihm die Absperrung zu einer Bundeswehrluftwaffenausstellung, um ein Jagdflugzeug zu rammen. Er stieg in ein Geschäft ein, verteilte den Inhalt mehrerer Papierkörbe auf dem Fußboden und legte Feuer. Manchmal verließ er auch nur einen Fetenraum, um ein bisschen frische Luft zu schnappen, und fand dann den Eingang nicht mehr. Dieser Typ bin ich, und all das geschah unter Drogeneinfluss. Hier möchte ich erzählen, wie ich zum unberechenbaren Drogensüchtigen geworden bin und wie ich schließlich aus dieser lebensbedrohlichen Sackgasse heraus gefunden habe. Fast alle Namen, auch die der Szenekneipen und Diskotheken, habe ich geändert. Dadurch, dass ich mich selbst oute, soll niemand sonst Schwierigkeiten bekommen.

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Signale der Hoffnung

Wir sehnen uns nach dauerhaftem Glück, Liebe und Zufriedenheit. Doch das Leben lehrt uns oft etwas anderes. Durch Krankheit, Unfall, Tod oder ähnliche tragische Ereignisse, wird unser Leben erschüttert. In solchen Situationen suchen wir nach eigenen Lösungen und finden doch keinen Ausweg. Gott kann weit über unseren eigenen Verstand hinaus in unser Leben hineinwirken und uns aus hoffnungslosen Situationen herausholen. Und jeder von uns kann in seinem Leben an einen Punkt gelangen, der ausweglos erscheint. Es ist unsere Hoffnung, dass diese Lebenszeugnisse für viele Menschen zum Anstoß werden, Jesus Christus zu suchen. Wir wünschen uns, dass Menschen, durch dieses Buch neue Hoffnung und Zuversicht erhalten.

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Holger

Ich habe schon immer nach der Wahrheit gesucht, und das mit all meiner Kraft. Aber ich merkte, wie ich immer weniger das fand, was ich suchte und wurde so zum Egoisten. In all den Dingen habe ich immer einen Teil der Wahrheit gesehen, die ich gesucht habe und auch Erfüllung erlangt. Doch hat diese Erfüllung über kurz oder lang nachgelassen und ich musste wieder nachfüllen. Es ist eine Sucht: verbrauchen – nachfüllen, verbrauchen – nachfüllen, …. Ich bemerkte eine Lücke in meiner Seele, in meinem Verstand und in meinem Herzen. Ich musste da was einfüllen, aber was konnte mich dauerhaft und ewig auffüllen? Mein Leben war leer – ich war zwar ein Meister darin mir selbst und anderen was vorzumachen.

Josef – Befreit von Alkohol und Depression!

Unser Vater war brutal zu uns und mit der Mama auch! Ich war 13 Jahre alt und musste erleben, wie unsere Eltern sich geschieden haben. Meine Mutter ist ausgezogen und war nach kurzem mit einem anderen Mann zusammen! Der Papa hat auch ein ganz hässliches Leben geführt: Frauen, Alkohol, schlimme Freunde usw. Ich musste lernen, was es heißt, ohne Eltern zu leben, ohne gute Freunde und, was das allerwichtigste ist: leben ohne Gott! Ich wurde einfach rausgeworfen im Februar 1962, auf die Straße. Mit einigen „guten Freunden“ habe ich begonnen Alkohol zu trinken, 80%-igen Schnaps. Nach kurzer Zeit habe ich bemerkt, dass ich nicht mehr ohne Alkohol leben konnte. Ich war mit 13 Jahren Alkoholiker!

Lazar – auf der Suche nach „mehr“

Als ich 14 Jahre alt war, habe ich die Sportart Karate begonnen. Bis zu meinem Studienbeginn in München wurde ich mehrfacher Deutscher Meister. Im Herbst 2000 gelang mir der größte Erfolg meiner Karriere: Vor 12.000 Zuschauern habe ich in der Münchner Olympiahalle den Weltmeistertitel in der Gewichtsklasse bis 65 kg geholt. Bin ich dadurch im tiefsten Inneren meines Lebens glücklich geworden? Was füllt mein Leben aus?

Ich konnte nicht mehr Priester sein

Die Stimme des Bischofs donnerte auf mich ein: „Ab Mitternacht sind Sie nicht mehr Pfarrer von Grächen. Ich verbiete Ihnen jegliche Tätigkeit. Verlassen Sie das Pfarrhaus so schnell wie möglich.“ Die Stimme hallte noch in meinen Ohren – fristlos entlassen! Ich stand auf der Straße, mit dem Rücken an das bischöfliche Palais gelehnt, den Blick auf die Kathedrale von Sion ein Blick in eine ungewisse Zukunft. Was war eigentlich geschehen? Was sollte ich nun tun? Die spannende Autobiografie eines Priesters aus dem Wallis, dem Amt und Würde genommen und der von Freunden verlassen wurde. Der Preis seiner Entscheidung zur Nachfolge war hoch, doch er konnte die entdeckten biblischen Wahrheiten nicht mehr leugnen.

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