Ursula – “Meine Sehnsucht nach Freiheit”

Ein schönes kleines Dorf, ein idyllischer Bauernhof und eine nette, liebenswerte Familie war der Ort wo ich meine Kindheit und einen Teil meiner Jugend verbrachte. Zu meinen Eltern hatte ich ein gutes Verhältnis. Ich spürte ihre Liebe, und sie setzten uns Kindern Grenzen, in denen wir uns frei und ungezwungen bewegen durften. Denke ich heute an die Zeit zurück, so hatten wir dort ein kleines Paradies. Da meine Eltern eine lebendige Beziehung zu dem liebenden und gerechten Gott haben, erfuhr ich schon recht früh, dass Jesus der einzige Zugang zu diesem reellen Gott ist.

Als Teenager packte mich die Abenteuerlust und das Fernweh. Mein Pferd, die Familie und der Glaube schienen mir nicht genug zu sein. Unzufrieden und missgelaunt begann ich mit der Tagträumerei. So mancher wusste nicht, ob die Annäherung zu mir mit Samt-, Gummi-, oder doch mit Boxhandschuhen am effektivsten ist. Ich träumte davon haushohe Wellen abzureiten, mit dem Snowboard über tiefverschneite Hänge zu gleiten und über fette Klippen in die Tiefe zu springen, um in den Armen meines Traummannes aufzuwachen. Meine Frage war: Wie lange muss ich noch warten, bis das Leben in der weiten Welt beginnen kann!

„Ich will dein Glück und nicht dein Unglück. Ich habe im Sinn dir eine Zukunft zu schenken, wie du sie erhoffst!“ (Jeremia 29,11)

Auf diesen Bibelvers stieß ich nicht per Zufall. Er begleitete mich einige Zeit, und gibt mir noch jetzt Mut und Hoffnung.

Nach der Ausbildung und einem halben Jahr als Assistenzkindergärtnerin in einer Kinderkrippe war die ersehnte Zeit des Aufbruchs nahegekommen. Ich musste allerdings meine Träume aufgeben. Wenn es mir auch sehr schwer fiel, überstiegen der Friede und die Freude alle Erwartungen. Gott hat uns alles auf Erden zum Genuss gegeben. Doch will er, dass wir seinen Willen erkennen und tun. Vielleicht wollte er mich davor bewahren ein Adrenalinjunkie zu werden … und ich wäre nie nach München gekommen. Denn hier bin ich nun seit dem Herbst 1999 und arbeite in einer Einrichtung für Schwerstbehinderten Menschen.

Ich begegnete  meinen Traummann Hoger, den ich im Sommer 2004 heiratete.

Mein Leben ist abwechslungsreich, spannend, schön, manchmal hart, aber vor Gott richtig. Jesus hat mich von meiner Schuld (Sünde) befreit und lässt mich nie im Stich. Er hat für mein Leben noch genialeres vor.

Willst du herausfinden wie Jesus dein Leben zum Guten beeinflussen könnte? So versuche es einfach. Denn entweder war er der größte, fieseste Lügner, oder wie er sagt: Gottes Sohn, der Mensch wurde, um uns ewiges Leben mit und bei Gott zu schenken. Frag ihn doch! Du wirst schon merken ob er dich hört. Er nimmt dich ernst, also nimm ihn auch ernst.

„und ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen.“ (Johannes 8,32)

So mancher wird jetzt vermutlich denken: Was soll das alles? Aber meine Frage an dich lautet: Weißt du was besseres, als ein Leben voller Erfüllung, Frieden, Freude, Sicherheit, Spannung und Freiheit?

Wenn ja, dann schreibe mir …

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