Leserbriefe

  • From floflo on Nach Fossilienfund: Evolutionstheorie wackelt

    Ein solcher Irrtum bringt nicht die ganze Theorie ins wackeln. Wie denn auch? Nur weil man sich darin geirrt hat, wann sich die lebendgebärenden Fische entwickelt haben?

    Zudem zeigt das nicht, wie hypothetisch die Theorie ist, sondern wie ungenau die Schlussfolgerungen aus ihr sein können, was ja nun niemanden überraschen dürfte.

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    2008/05/29 at 1:27 am
  • From on Nach Fossilienfund: Evolutionstheorie wackelt

    Liebe(r) Floflo,
    ja, Du hast recht, wenn Du schreibst, daß die gezogenen Schlußfolgerungen ungenau sind. Allerdings meine ich damit eher Deine Schlußfolgerungen! Von lebendgebärenen Fischen hat noch kein Evolutionisten jemals gesprochen, und nun gibt es sie doch! Das ist ein Fingerzeig Gottes, der gerade zur rechten Zeit kommt, um die Ungläubigen wachzurütteln!
    Allen Zweiflern an der Schöpfunglehre sei empfohlen: www.———.de
    Halleluja!

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    2008/05/29 at 12:07 pm
  • From veli on Nach Fossilienfund: Evolutionstheorie wackelt

    das stimmt auch nicht… die lebendgebärenden fische sollten in der gängigen evolutionstheorie aber erst 120 millionen jahre später auftauchen. wieder einmal muss die theorie den tatsachen angepasst werden …. und das wird immer so weiter gehen, je mehr die menschheit forscht und entdeckt…
    aber daran glaubt floflo nicht, das ist nicht sein problem. ich denke, das problem bei dir, floflo, ist, dass du dich nicht entscheiden willst: für oder gegen Gott. aber auch du musst dich entscheiden. so geht es nicht ewig weiter

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    2008/05/29 at 12:17 pm
  • From on Nach Fossilienfund: Evolutionstheorie wackelt

    Hihi,
    ich hab die Erwiderung auf Floflo geschrieben, natürlich war mein Beitrag nicht ernst gemeint… Schade ist aber, daß der Link zu der Seite nicht veröffentlicht wurde, die eine schöne Satire auf den Kreationismus bietet. Nun ja, die Evolutionstheorie ist eine Theorie, und von dieser Theorie werden Schlußfolgerungen gezogen auf erdgeschichtliche Epochen und ihre Lebewesen. Natürlich sind diese Schlußfolgerungen nicht davor gefeit, durch neue Funde ergänzt, berichtigt oder widerlegt zu werden. Wenn man nicht alle Parameter der Evolutionstheorie kennt, und wir kennen ja noch nicht alle, dann kommt so etwas vor. Aber das ist nun mal Wissenschaft. Diese neuen Erkenntnisse werden berücksichtigt und dann werden neue Schlußfolgerungen gezogen usw. usf. Dadurch nähert man sich einem getreuen Bild der Wirklichkeit immer näher an.
    Das ist nicht viel, aber schon eine ganze Menge, und trotz vieler offener Fragen meines Erachtens immer noch logischer als beispielsweise eine “Schöpfung in sieben Tagen” und einem Erdalter von 6000 Jahren. Da ich Archäologie studiere, kenne ich mich ein wenig mit Datierungsmethoden aus. ALLE diese Methoden geben auch ganz regulär Altersbestimmungen die Älter als diese 6000 Jahre sind, und zwar VIEL älter. Und es gibt viele Datierungsmethoden: C14-Methode, Argon-Argon-Methode, Kalium-Argon-Methode, Spaltspurenmethode, Elektronenspin-Resonanzmethode, Thermolumineszenz-Methode, Paläomagnetische Datierung, Aminosäure-Razemination, Dendrochronologie, Warvenchronologie usw.
    Ich finde es seltsam, das Schöpfungsforscher diesen Methoden nicht ihre Richtigkeit absprechen, solange mit diesen Methoden irgendwas datiert wird, was unter den berühmten 6000 Jahre liegt. Sobald diese Methoden irgendwas zeitlich vor dem aus der Bibel extrahierten angeblichen Schöpfungszeitpunkt datieren, sollen sie auf einmal nicht mehr zuverlässig sein?
    In der Wissenschaft werden diese Methoden einfach benutzt und es zeigt sich immer wieder, daß sie FUNKTIONIEREN.
    Nicht mal, wenn ich wollte, könnte ich an den wörtlichen Schöpfungsbericht glauben, weil mir die Fakten ständig was anderes sagen….

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    2008/05/29 at 7:33 pm
  • From on Liste mit über 700 Wissenschaftlern, die an Darwins Evolutionstheorie zweifeln

    Und was ist mit den weltweit Hunderttausenden von Wissenschaftlern und Akademikern, die nicht daran zweifeln?
    Außerdem: Zweifel an der Evolutionstheorie bedeutet nicht zwangsläufig, die Schöpfungslehre für wahr zu halten…

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    2008/05/29 at 8:47 pm
  • From on Mathematiker und Philosoph stellt unbequeme Fragen an die Wissenschaftsgemeinde

    Der Mann hat in vielem recht! Doch seine Stoßrichtung bezieht sich auf allgemeine Religiosität. Er ist sicher kein Anhänger der wörtlichen Bibelauslegung und kein Anhänger des Kreationismus.

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    2008/05/29 at 8:52 pm
  • From veli on Liste mit über 700 Wissenschaftlern, die an Darwins Evolutionstheorie zweifeln

    die mehrheit kann falsch liegen – haben wir schon oft gesehen, zuletzt im dritten reich in deutschland

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    2008/05/29 at 10:54 pm
  • From veli on Mathematiker und Philosoph stellt unbequeme Fragen an die Wissenschaftsgemeinde

    ja und? er zeigt auf jeden fall, auf was für tönernen füßen die evolutionstheorie steht… das find ich richtig gut!

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    2008/05/29 at 10:58 pm
  • From veli on Nach Fossilienfund: Evolutionstheorie wackelt

    ich kenne u.a. universitätsprofessoren, die allerdings an den schöpfungsbericht glauben. ich weiß, für euch sind das alles spinner… aber sie haben argumente, die muss man sich halt nur mal richtig anhören.

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    2008/05/29 at 11:02 pm
  • From floflo on Liste mit über 700 Wissenschaftlern, die an Darwins Evolutionstheorie zweifeln

    Einerseits ist die Mehrheit oder die schiere Anzahl der Anhänger einer Meinung egal, aber auf der anderen Seite versucht man damit zu überzeugen. Überzeugender wäre es auch, könnte man genauer z.B. nach der genauen Art des Doktortitels aufschlüsseln, denn einem Maschinenbauer traue ich jetzt weniger als einem Mikrobiologen zu, nur vom persönlichen Glauben her zu zweifeln.

    Die Evolutionstheorie kritisch zu beäugeln bedeutet natürlich nicht automatisch eine Hinwendung zu irgendeiner Form des Kreationismus. Vielleicht sehen sich ja viele wie die Leute damals vor der Verbreitung Evolutionsgedankens: Ohne sinnvolle Alternative.

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    2008/05/30 at 12:30 am
  • From floflo on Nach Fossilienfund: Evolutionstheorie wackelt

    Wenn sich schon die Professoren untereinander zoffen, wird es umso wichtiger, sie mit ihren durch ihren Titel gegebenen Autoritäten als Argument zu nehmen. “Du wirst doch diesen Professor nicht als dumm bezeichnen wollen, oder?” sollte kein Argument sein — und das sage ich wohl wissend, dass man sich der evolutionistischen Betrachtungsweise damit einen Punkt nehmen würde, jedoch keinen starken.

    Ja, veli, man muss sich die Argumente anhören — dabei ist der Titel egal. Nur habe ich bisher noch kein Modell für das Universum gefunden, welches eleganter ist als das “evolutionistische” (zu welchen fälschlicherweise ja oft Urknall, Sternentstehung, Ursprung des Lebens usw. gezählt werden). Bin ich jetzt dumm, weil ich gebildeteren Professoren widerspreche, die anderer Meinung sind?

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    2008/05/30 at 12:37 am
  • From veli on Liste mit über 700 Wissenschaftlern, die an Darwins Evolutionstheorie zweifeln

    in der gegenwärtigen zeit muss man ab und zu darauf hinweisen, dass auch wissenschaftlich denkende und arbeitende menschen weltweit (nicht nur in den usa, so wie das unsere medien verkaufen wollen) die evolutionstheorie ablehnen.
    außerdem gibt es nur zwei alternativen: durch einen schöpfer oder ohne einen schöpfer – wer die evolutionstheorie ablehnt, geht davon aus, dass es einen – erst einmal nicht näher definierten – schöpfer gibt. ich denke vor diesem Schöpfer scheust du dich, obwohl Er dich interessiert… warum eigentlich?

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    2008/05/30 at 8:05 am
  • From veli on Nach Fossilienfund: Evolutionstheorie wackelt

    was deinem persönlichen geschmack elegant erscheint, ist keine messlatte für wahrheit

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    2008/05/30 at 8:07 am
  • From nasebohrer on Liste mit über 700 Wissenschaftlern, die an Darwins Evolutionstheorie zweifeln

    Natürlich kann die Mehrheit falsch liegen, die Minderheit aber auch. Wenn nun betont wird, daß schon über 700 Wissenschaftler an die Schöpfungslehre glauben, dann wird doch in die gleiche Kerbe geschlagen, indem mit der Menge argumentiert wird. Floflo hat recht, daß uns die Anzahl der Wissenschaftler und die Professorenränge nicht weiterbringen, will man aufrichtig argumentieren.
    Es ist bei totalitären Weltbildern meist so, daß sie die Wissenschaft in den Dienst ihrer Ideologie stellt. Von den Forschern wurde verlangt (und von denen selbst oft in vorauseilendem Gehorsam erledigt) zu untermauern. Religiöser Fundamentalismus weist oft ähnliche Denkmuster auf wie politischer Totalitarismus. Für mich persönlich, gehört der Evangelikalismus zum religiösen Fundamentalismus dazu, zu einer verhältnismäßig harmlosen (weil nicht aggressiv-kämpferisch) Variante, zumindest in Deutschland. Trotzdem wird versucht, die Wissenschaft in den Dienst der Religion zu stellen. Der Wissenschaft kann und darf es nicht darum gehen, eine Religion zu bestätigen und eine andere zu widerlegen, sie soll im Idealfall wertfrei sein. Das, was die Wissenschaft bisher herausgefunden hat, widerspricht (für meinen Bereich der Archäologie) dem wörtlichen Schöpfungsbericht, wie ich fast täglich während des Studiums merke. Ich habe mich persönlich auch ein wenig mit dem Kreationismus beschäftigt, die Netzseite von Wort-und-Wissen besucht und meine eigene Meinung gebildet. Die besagt: Ich kann nicht an einen wörtlichen Schöpfungsbericht glauben. Die wörtliche Auslegung der Schöpfungsberichts stimmt nicht mit den wissenschaftlichen Fakten (so, wie ich sie ihnen bisher immer begegnet bin) überein.
    Dies beweist ja nicht, daß es keinen Schöpfer gibt (Ich sehe zum Beispiel keine Möglichkeit die Nichtexistenz Gottes zu beweisen), denn der Schöpfer muß ja nicht so gehandelt haben, wie es in der Bibel steht.

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    2008/05/30 at 8:38 am
  • From AlWein on Liste mit über 700 Wissenschaftlern, die an Darwins Evolutionstheorie zweifeln

    Gibt es wirklich einen Widerspruch zwischen Evolutions -und Schöpfungstheorie. Die Bibel sagt: Gott schuf als erstes Sterne, Sonne, Himmel, dann die Erde, Pflanzen, Tieren und schließlich den Menschen. Die Evolutionstheoretiker gehen in der selben Reihenfolge vor. Bloß wird dies komplexer beschrieben. Die Genetik ist bewiesen. Auf einfachste Weise durch ein Mann Gottes (mengele?), der Bohnen kreuzte und Zusammenhänge erkannte. Man kann und darf dies nicht leugnen.
    Grundlagen und Werte, wie sie unter anderem die Kirche vertritt, bleiben dieselben. Nur mit wachsenden Wissen wird dies alles undurchsichtiger. Daher ist meiner Meinung nach die Aufgabe der Kirche sich der Realität zustellen und mit diesem Wachstum zusammen zuarbeiten. Sonst gibt es keine Grundlagen und Werte mehr, sondern nur noch Wissen.

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    2008/05/30 at 9:36 am
  • From veli on Liste mit über 700 Wissenschaftlern, die an Darwins Evolutionstheorie zweifeln

    genau das soll diese liste zeigen: dass eben NICHT alle forscher, die die evolutionstheorie für absurd erklären, indoktrinierte werkzeuge der amerikanischen bösenbösen kreationisten sind… aber diese reflexhafte reaktion ist dir eben von den medien eingeprügelt worden. man kann auch selber denken!
    ich vermute in deinem studium der archäologie lernst du einiges über das, was es so gibt. aber die deutungen bekommst du auch gleich mitserviert. die realität unserer welt im kleinen und im großen, zeigt aber, dass der blickwinkel über die sicht der dinge entscheidet. ich entscheide mich für den blickwinkel Gottes. schon so oft haben sich menschen geirrt, ihre meinung revidiert. aber Gottes Wort ist souverän. Er, der nicht lügen kann, hat uns einen glaubwürdigen beweis seiner existenz gegeben: in der Schöpfung und in Seinem Sohn Jesus Christus.

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    2008/05/30 at 10:04 am
  • From AlWein on Liste mit über 700 Wissenschaftlern, die an Darwins Evolutionstheorie zweifeln

    So hab ich des nicht gemeint. Ich bin zwar kein gläubiger Christ, aber ich möchte weder die Evolutions -noch die Schöpfungstheorie für absurd erklären, aber für mich steht fest, dass beide auf gesundem Menschenverstand beruhen, mit den Unterschied, dass Sie in einer anderen Zeit entstanden sind und somit anders erklärt werden mussten (komplex, einfach). Die Evolutionstheorie wurde ja nicht von einem bösartigen Menschen “gefunden” um verlorene Seelen ins Fegefeuer zu schicken, sondern von einem Wahrheitssuchenden Forscher erkannt. Außerdem wollte auch Jesus, dass jeder Christ die Wahrheit findet und erkennt. und des ist keine christliche sondern eine menschliche Aufgabe bzw. Passion, die in jedem steckt.

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    2008/05/30 at 10:31 am
  • From veli on Liste mit über 700 Wissenschaftlern, die an Darwins Evolutionstheorie zweifeln

    “von einem wahrheitssuchenden menschen erkannt” – das klingt ja so super, da kann man ja gar nicht mehr sagen: die evolutionstheorie ist falsch. denn dann wäre man ja nicht “wahrheitssuchend” und würde auch nichts mehr in dieser welt “erkennen” können usw.
    ich wünsche dir, dass du dich wirklich auf die suche nach der wahrheit machst!

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    2008/05/30 at 10:41 am
  • From Bernhard on Ist Jesus eine Erfindung der Evangelienschreiber?

    Zeitgeist

    Hi ihr vom Soulsaverteam.

    Als ich den Artikel gelesen habe, musste ich an meinen Freund denken, der den neue herausgebrachten Film Zeitgeist anschaute. Er meinte, solange es solche Tatsachen, wie in dem Film beschrieben werden gibt, könne er nicht an Jesus oder an das Christentum glauben.
    Mich selber hat der Film auch ein wenig erschüttert. Vor allem erkenne ich noch nicht so richtig, was darin die Wahrheit ist, oder was gelogen ist.
    Vielleicht könntet ihr darüber einmal einen Artikel schreiben, wenn ihr näheres über den Film wisst.
    Man kann ihn unter folgendem Link anschauen:

    http://www.zeitgeistmovie.com/main.htm

    Danke
    und Gottes Führung euch
    Bernhard

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    2008/05/30 at 12:18 pm
  • From nasebohrer on Liste mit über 700 Wissenschaftlern, die an Darwins Evolutionstheorie zweifeln

    Ja, ich bekomme in meinem Archäologie-Studium so einiges mit und oft wird, wie du sagst, die Deutung bereits mitgeliefert und manchmal gibt es mehrere Deutungen. Wir werden aber auch dazu angeregt zu hinterfragen und sich selbst eine Meinung zu bilden. Das versuche ich auch stets zu tun. Dann schaue ich mir bei Grabungsberichte an, schaue auf die Methoden, mit denen gearbeitet wurde usw. Trotzdem komme ich zu dem Schluß, daß die Schöpfung in sechs Tagen – und damit die wortwörtliche Bibelauslegung – wissenschaftlich unhaltbar ist. Da lasse ich mir nichts indoktrinieren…
    Wenn Du sagst, daß Du Dich an das Wort Gottes hältst, weil die Menschen so oft geirrt hätten, dann möchte ich dem Folgendes entgegenhalten:
    – Wer sagt mir, was Gottes Wort ist? Es gibt viele verschiedene Religionen, die von sich aus behaupten, die Wahrheit zu besitzen. Wie soll man als neutraler Betrachter sagen können, welche die Wahrheit besitzt? Vielleicht besitzt auch keine der Religionen die “Wahrheit”.
    – Menschen, die behauptet haben, Gottes Wort und die Wahrheit zu kennen, haben ebenfalls oft geirrt (ein Beispiel sind die Zeugen Jehovas mit ihren Weltuntergangsvorhersagen…)
    – Leuten, die von sich aus behaupten, die „Wahrheit“ zu besitzen, bin ich sehr kritisch gegenüber eingestellt, gerade weil – wie Du richtig bemerkt hast – sich die Menschen so oft irren.
    – Daher bin ich auch Euch gegenüber skeptisch eingestellt, weil ihr auch von Euch behauptet, die „Wahrheit“ zu besitzen.
    – Die „Beweise“ für Eure „Wahrheit“ kann ich nur zur Kenntnis nehmen, dass sind keine Beweise im wissenschaftlichen Sinne.
    – Trotzdem kann man natürlich Christ und Wissenschaftler sein, davon gibt es eine ganze Menge. Für die ist es meist kein Problem, die Evolutionstheorie für eine brauchbare Theorie zu halten und gleichzeitig Christ zu sein. Ich frage mich, weshalb ihr unbedingt an der wortwörtlichen Bibelauslegung festhaltet?
    – Veli, du sagst selbst, dass es auf die Sichtweise ankommt. Und aus meiner Sichtweise ist die Schöpfung in 6 Tagen einfach nicht wahr, weil ich mir aus verschiedenen Quellen eine eigene Meinung gebildet habe, und ich hab z.B. auch Werner Gitt gelesen.
    Noch etwas: Veli, in deiner Erwiderung auf AlWein tust du ihm meiner Ansicht nach Unrecht. Wenn er von einem wahrheitssuchenden Menschen spricht, dann heißt es ja folgerichtig nicht unbedingt, dass alle anderen nicht wahrheitssuchend seien. Wahrheitssuchend sind wir ja alle irgendwie. Ich behaupte nicht, sie gefunden zu haben, aber ich kann für mich Dinge ausschließen, die ich in keinem Fall für wahr halte aus den und den Gründen. Eigentlich seid ihr es, die behaupten, nicht nur wahrheitssuchend zu sein, ihr behauptet sogar noch, sie gefunden zu haben. Ihr meint dann, daß sich alle, die nicht an die wortwörtliche Bibelauslegung und an Jesus Christus glauben, nur irren können. Deshalb solltest Du AlWein nicht etwas vorwerfen, was von den Evangelikalen selbst getan wird.

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    2008/05/30 at 2:21 pm