Leserbriefe

  • From ali on Was ist Homosexualität?

    hier was interessantes dazu:

    Wie reagiert man in Ihrer Gemeinde, wenn sich jemand als Homosexueller zu erkennen gibt? Würde man vielleicht an Gemeinde-Ausschluss denken? Und was halten Sie davon, wenn jemand meint: “Homosexuelle Christen – na und? Lasst sie doch!”

    Eine ganze Anzahl von Fachleuten betont, dass es keineswegs sinnvoll ist, homosexuell empfindende Menschen in dem Glauben zu lassen, diese Orientierung sei unabänderliches Schicksal oder gar biologische “Programmierung”1. Vielen Hilfesuchenden werden aber solche Vorstellungen vermittelt2. So bekommen sie eine Beratung, die ihre Verunsicherung nicht ernst nimmt, ihnen keine Auswege zeigt und deshalb einer Festlegung oder gar “Hilfe-Verweigerung” gleichkommt3.

    Beobachtungen, die Hoffnung wecken

    Dr. Christl Vonholdt, eine Kennerin der Problematik, schreibt4: “Wir Berater und Seelsorger kennen das Leid, das Menschen durchmachen, wenn sie entdecken, dass sie homosexuell empfinden, wenn sie später entdecken, dass sie diese Gefühle nicht einfach abstellen können, und wenn sie schließlich entdecken, dass sie in einem Kreislauf sexueller Sucht gefangen sind.” Dr. Vonholdt weist aber auch darauf hin, dass Paulus davon überzeugt war, dass hier Veränderung möglich ist und dass es Hoffnung gibt “(1 Kor 6,11; vgl. 6,9).

    Das deckt sich mit vielen anderen Beobachtungen (vgl. Artikel auf S. .. ). So berichteten im Zusammenhang mit der großen anglikanischen Bischofskonferenz im vergangenen Jahr zwei Experten von ihren positiven Erfahrungen5. Beide begleiten seit vielen Jahren homosexuell orientierte Männer und Frauen, die eine Änderung anstreben. Anschließend erzählten zwei Männer und zwei Frauen davon, wie sie eine Veränderung ihrer homosexuellen Prägung erlebt hatten. Dabei wurde immer wieder ein zentraler Punkt deutlich: Sie hatten sich nach Bestätigung ihrer männlichen oder weiblichen Identität gesehnt und bei ihren gleichgeschlechtlichen Partnern diese Bestätigung gesucht.

    Wo liegt der Kern der Homosexualität?

    Dementsprechend betont Dr. Joseph Nicolosi, der Präsident der National Association for Research and Therapy of Homosexuality (NARTH), dass Homosexualität “viel mehr ein Identitätsproblem als ein sexuelles Problem” sei6. Es geht hier also um die Frage: “Wer bin ich als Mann? Wer bin ich als Frau?” Homosexualität wird deshalb auch als ein “Stehenbleiben in einer bestimmten Entwicklungsphase” beschrieben. (vgl. unten stehenden Kasten “Ursachen von homosexuellen Gefühlen”). Roland Werner beschreibt es ähnlich7: “Homosexuelle Gefühle sind Symptome einer tieferliegenden Identitätskrise. Sie sind Ausdruck, nicht Ursache einer Störung.”

    Auch mangelnde Zuwendung des gleichgeschlechtlichen Elternteils kann eine Ursache dieser Identitätsstörung sein. Eine Frau schilderte die Erfahrungen in ihrer lesbischen Beziehung so8: “Wenn ich mit meiner Freundin zusammenlag, suchte ich immer in ihren Augen etwas. Ich suchte mich selbst, wer ich selbst bin. Und ich suchte Geborgenheit, die Geborgenheit bei einer Mutter, die ich nie gehabt hatte – bis eines Tages in mir die Erkenntnis aufblitzte: Aber die andere sucht doch dasselbe auch bei mir! Aber da war ich schon auf dem Weg heraus aus der lesbischen Gefangenschaft…”

    Welche Botschaft sollten wir vermitteln?

    Veränderung ist möglich – sie geschieht aber nicht von heute auf morgen; die volle Wiederherstellung der heterosexuellen Orientierung erfordert einen Reifungsprozess (vgl. Kasten unten).

    Der erste Schritt auf diesem Weg zur Veränderung ist fast immer ein tieferes Verstehen der eigenen Homosexualität. Ein Mann, der mit homosexuellen Empfindungen kämpft, sollte darum die Botschaft hören: “Ein Mensch ist mehr als seine Sexualität. Die grundlegende Identitätsbeschreibung unseres Lebens liegt tiefer: ‘Ich bin ein Mensch. Gott hat mich geschaffen und steht zu mir. Ich bin ein Christ. Ich bin ein Mann. Ich komme aus diesem oder jenem Hintergrund. Und ich habe diese sexuellen Wünsche und Gefühle.’ – Homosexuelle Gefühle sind also Teilbereiche des Lebens, nicht Zentrum.” (Roland Werner9) Diese Grundhaltung ist heute besonders wichtig, denn “es ist Teil der schwulen Ideologie zu behaupten, dass es von Natur aus homosexuelle und heterosexuelle Menschen gäbe” (Joseph Nicolosi10) und dass man sich zur Annahme seiner angeblichen “homosexuellen Identität” entscheiden solle.

    Sinnvoll ist auch folgende Einordnung: “Deine wahre Identität liegt in deiner Ergänzungsmöglichkeit und Ergänzungsbedürftigkeit durch das andere Geschlecht. Von unserer Bestimmung her sind wir alle heterosexuell, nur manche haben ein homosexuelles Problem.” (Christl Vonholdt11) Dahinter stehen die Aussagen der Bibel über Homosexualität 12 und Ehe, die uns klar zeigen: Nach Gottes Plan sind alle Menschen auf Ergänzung durch das andere Geschlecht hin angelegt; erst Mann und Frau sind gemeinsam der ganze Mensch nach dem Ebenbild Gottes: “Ganz Mensch werden wir nur miteinander!” (K.-H. Michel13)

    Schönfärberei wäre unterlassene Hilfeleistung

    Die mit der heutigen “Schwulen-Bewegung” verbundene Ideologie besagt, dass Homosexualität angeboren, gut und unveränderbar sei. Wie kann man Homosexualität dann überhaupt noch als ein “Problem” betrachten?

    Tatsache ist, dass viele Betroffene ihre Homosexualität selbst als ein bedrückendes Problem empfinden – und das liegt nicht nur an intoleranten Mitmenschen14, sondern an der Natur des Phänomens: Die unbewussten Konflikte, die zur Homosexualität führen, haben vielfältige Konsequenzen. Am problematischsten ist wohl das ungeklärte Verhältnis des homosexuell Empfindenden gegenüber dem eigenen Geschlecht, das zu einer “endlosen Suche” (Roland Werner15) führt. Ein Mann beschrieb sie folgendermaßen: “Ich suche nach einem wirklichen Mann. Ein wirklicher Mann will aber eine Frau, nicht mich. Ich muss mich also mit einem Mann zufriedengeben, der kein richtiger Mann ist, der selbst Minderwertigkeitsgefühle bezüglich seiner Männlichkeit hat. Wir suchen beide nach Ergänzung und finden sie nicht.”16

    Neben dem auffällig häufigen Partnerwechsel in vielen Fällen (“meist mehrere Hundert Sexualpartner”17) gehören zur unbefriedigenden “Wirklichkeit des homosexuellen Lebensstils” noch eine ganze Reihe von weiteren Problemen, deren Aufzählung hier zu weit führen würde18. So weist Heinzpeter Hempelmann auf einen interessanten Umstand hin19: “Wie Untersuchungen in permissiven Gesellschaften zeigen, leidet der Betroffene auch dann unter seiner Homophilie, wenn er keiner gesellschaftlichen Diskriminierung ausgesetzt ist.” Deshalb kann man homosexuelle Empfindungen nicht einfach als ein “etwas anderes Lebensgefühl” betrachten und locker sagen: “Na und? Lasst sie doch!” Dieser Rat wäre keine echte Hilfe für die Betreffenden, sondern eine Festlegung auf die Problemsituation; die Chancen des Ausstiegs würden ihnen vorenthalten.

    Das Entscheidende ist aber letztlich, dass Gott ein Problem darin sieht: In der Bibel (sowohl im AT als auch im NT) wird homosexuelle Praxis20 eindeutig als Fehlverhalten21 dargestellt (vgl. Anm. 12), auch wenn manche tendenziösen Auslegungsversuche sich um diese Eindeutigkeit herumdrücken möchten. Bei dieser Ausgangslage ist es für Christen gar keine Frage, ob die Homosexualität ein Problem ist und ob ihre Überwindung wünschenswert ist. Und die Fachleute sagen: Es gibt die realistische Chance, dass eine homosexuelle Neigung tatsächlich überwunden werden kann. “Viele Untersuchungen – sowohl säkulare wie christliche – zeigen, dass eine homosexuelle Orientierung überwunden werden kann”, schreibt Dr. Vonholdt22 und nennt Belege dafür23 (vgl. auch den Artikel auf S. …).

    “In der Solidarität der Sünder die Last des anderen tragen …”

    Wir Christen haben die Aufgabe, gegenüber problematischen Strömungen unserer Zeit “eine Alternativkultur” zu bilden und unpopuläre Wahrheiten deutlich aussprechen.

    Unpopulär ist in manchen christlichen Kreisen aber auch die folgende Feststellung, die für Christen eigentlich klar sein müßte: Ausgrenzung und Diskriminierung von Homosexuellen24 ist die falsche Antwort! Die Gedanken, die Roland Werner dazu formuliert hat25, sollten uns zu denken geben:

    “Wir sind Botschafter Christi, des Versöhners. Unsere Botschaft sollte seine Annahme und Zuwendung zu jedem Menschen widerspiegeln. Unser Ansatz ist positiv: ‘Gott ist für dich! Es gibt keine Verdammnis für die, die in Jesus Christus sind (Röm 8). Gott will dir begegnen, gerade auch in den Gebieten deiner tiefsten Verwundungen und Enttäuschungen. In der Begegnung mit ihm kann auch Heilung in den Tiefenschichten deiner Persönlichkeit geschehen. Die Kraft des Heiligen Geistes kann dich erneuern.’ Diese Zusage gilt auch für homosexuell empfindende Menschen. …

    Der Weg, alte Lebensstrukturen hinter sich zu lassen und neue einzuüben, ist nicht leicht. Wir sollten in Geduld und in der Solidarität der Sünder unserem christlichen Bruder (und unserer Schwester) mit Gebet, Ermutigung, Gemeinschaft und ganzheitlicher Annahme zur Seite stehen. Die ganze Gemeinde ist hier gefragt, nicht nur besondere Seelsorger.

    Je offener und ehrlicher wir miteinander umgehen und die Last des anderen tragen, umso mehr Erfahrungen der verändernden Kraft und Liebe Gottes werden wir machen.”

    Der Autor: Rolf-Dieter Braun ist Diplom-Theologe und Mitarbeiter des JMEM-Zentrums in Hurlach (Oberbayern). Er ist verheiratet und Vater von zwei Söhnen.

    Ursachen von homosexuellen Gefühlen

    Roland Werner bezeichnet homosexuelle Gefühle als einen (ungeeigneten) “Versuch, eine Persönlichkeitsstörung zu überwinden”26. Diese Störung besteht darin, dass der homosexuell empfindende Mensch sich unvollständig fühlt und nach Ganzheit sucht.

    Als häufig festzustellende Grundmuster, die zur Entstehung einer solchen homosexuellen Orientierung führen, nennt der Psychotherapeut Richard Cohen27:

    – mangelnde Liebe und Zuwendung durch den gleichgeschlechtlichen Elternteil

    – fehlende Identifikation mit dem eigenen Geschlecht

    – die Angst vor Intimität und Nähe zum anderen Geschlecht

    Auf dem Weg zur Heilung

    Dr. Joseph Nicolosi28 nennt die folgenden Punkte, die bei der Überwindung einer homosexuellen Prägung eine Rolle spielen:

    1. Die Wahrheit sagen: Wir sind alle heterosexuell.

    Colin Cook, der selbst homosexuell gewesen war, beschreibt es so: “Unsere Heterosexualität liegt verschüttet unter tausend Ängsten.” Im Grunde tun wir nichts anderes in unserer Therapie, als die Heterosexualität, die dem Menschen innewohnt, aufzudecken und herauszuarbeiten.

    2. Einsicht wecken

    Als nächstes müssen wir dem homosexuell Orientierten einsichtig machen, was Homosexualität eigentlich ist: Ein Versuch, Anschluss zu finden an die eigene Ganzheit, Aufmerksamkeit, Zuwendung und Bestätigung zu erringen.

    3. Gleichgeschlechtliche Freundschaften

    Der homosexuell Orientierte braucht die Erfahrung von wohlwollender, stützender, nicht-erotischer Gemeinschaft, die Gewissheit und das Gefühl, dass er – auch mit seinem Problem – ganz dazugehört. Die Nähe von heterosexuellen Männern und das Erlebnis, von ihnen angenommen und verstanden zu werden, ist elementar wichtig für den Heilungsprozess, weil der homosexuell Empfindende immer denkt: “Wenn der andere meine homosexuellen Gefühle kennen würde, würde er mich ablehnen.”

    4. Aussöhnung mit dem Vater

    Ein Teil der Therapie besteht darin, dass der homosexuelle Mann mit seinem Vater “Frieden schließt”. Er lernt zu verstehen, woher der Vater kommt, dass er wahrscheinlich auch selbst kaum eine Beziehung zu seinem eigenen Vater hatte – denn Vatersein lernt man und gibt es dann weiter. Der homosexuell Orientierte muss seinem Vater vergeben, Vorwürfe loslassen – auch den Schmerz, den er so viele Jahre festgehalten hat.

    5. Was ist Heilung?

    Es geht nicht darum, dass ein Mensch nie wieder eine homosexuelle Phantasie hat, sondern darum, dass er lernt, damit richtig umzugehen.

    Anmerkungen

    Die [Nummern] beziehen sich auf die Literaturhinweise (s. unten).

    1 “Eine genetische Determination … kann … wissenschaftlich nicht begründet werden.” H. Hempelmann [7] S. 189; vgl. auch Christl Vonholdt [16d] S. 133; U. Eibach [5] S. 194ff.; R. Werner [13] S. 231ff.

    2 Dr. U. Eibach: “Es ist eine gängige Praxis (auch in kirchlichen Beratungsstellen), selbst Jugendliche, die an ihrer homosexuellen Neigung leiden und eine andere Ausrichtung ihrer Sexualität ersehnen, lediglich zur Bejahung ihrer Homosexualität zu ermuntern.” ([5] Anm. 48 auf S. 208)

    3 Ähnliches gilt für die Gleichstellung “alternativer (homosexueller) Lebensformen” durch Staat oder Kirche: “Unter seelsorgerlichem Aspekt ist es … wichtig, … dass … eine Heilung nicht dadurch behindert oder gar verhindert wird, dass eine kirchliche Anerkennung Homosexueller als gleichberechtigter Lebensform den Willen zur Veränderung schwächt.” (H. Hempelmann [7] S. 191)

    4 [16b] S. 126 (sinngemäß zitiert)

    5 Die beiden anglikanischen Pfarrer Christopher Guiness und Norman Arnold aus England (von den Seelsorgediensten Living Waters bzw. Pastoral Care Ministries) berichteten anlässlich der Lambeth Konferenz am 29.7.1998 vor ca. 200 Bischöfen und deren Ehefrauen von ihrer Arbeit ([16a] S. 123).

    6 [17a] S. 76 Er schreibt weiter: “Das sexuelle Ausleben ist in der Regel die Manifestation einer psychologischen Befindlichkeit, bei der es … [darum] geht, … inwieweit jemand sich als männlich oder weiblich empfindet.”

    7 [13] S. 233

    8 Die betreffende Frau formulierte die Einsicht, die ihr entscheidend weiterhalf, dann folgendermaßen: “… ich hatte schon eine Ahnung bekommen, dass ich als erwachsene Frau meine Identität zuerst in der Beziehung zu Gott suchen müßte, dass ich sie als Tochter meines himmlischen Vaters finden würde und dass ich dadurch zu meiner wahren Identität als Frau gelangen könnte…” (zitiert nach Christl Vonholdt [16a] S. 123 [sinngemäßes Zitat])

    9 [11] S. 27

    10 [17a] S. 80f.

    11 [16c] S. 130

    12 Die wichtigsten Bibeltexte: 3 Mose 18,22; 20,13; Röm 1,26; 1 Kor 6,9-11; 1 Tim 1,9. Einen Überblick vermitteln die folgenden Lexikon-Artikel: [12] Bd. 2, S. 931 und [6] Bd. 2, S. 599f.. Zwei ausführlichere Darstellungen: [5] U. Eibach S. 202ff. und H. Hempelmann [7] S. 183ff.

    13 [8] S. 217

    14 Die Tatsache der Diskriminierung von Homosexuellen (nicht nur in der Vergangenheit!) soll damit natürlich nicht bestritten werden (vgl. Anm. Nr. 24).

    15 [13] S. 227 u. 236 – Joseph Nicolosi beschreibt diese destabilisierende Dynamik so: “Er fühlt sich sexuell angezogen, ist aber nicht fähig, eine gefühlsmäßige Bindung mit dem anderen Mann einzugehen. Unbewusst erwartet er eine Zurückweisung. Das Muster wiederholt sich immer wieder: Auf der Suche nach Männlichkeit kommt es zu Faszination und anschließender Desillusionierung. Unbewusst geht es immer um die Hoffnung, dass der andere die eigenen Mängel in der Männlichkeit auffüllen kann. Wenn sich beide aber näher kennen lernen, entdeckt jeder, dass der andere dasselbe Problem hat.” ([17a] S. 78; gekürzt)

    16 zitiert nach J. Nicolosi [17a] S. 78f.

    17 R. Werner [13] S. 227; vgl. auch U. Eibach [5] S. 199 (mit weiterer Literatur)

    18 dazu: U. Eibach [5] S. 199f.; Nicolosi [17a] S. 79; R. Werner [13] S. 227 u. 236

    19 [7] S. 190. Ganz ähnlich kommt R. Werner – aufgrund von Beispielen – zu dem Schluss, dass “die gesellschaftliche Annahme allein nicht in der Lage ist, die innerseelischen Zwänge aufzulösen” ([13] S. 227)

    20 Wichtig ist die Unterscheidung zwischen homosexueller Prägung und homosexueller Praxis, die u. a. von H. Hempelmann ([7] S. 190) getroffen wird; ähnlich auch U. Eibach ([5] Anm. 53 auf S. 210), der auch auf die Unterscheidung zwischen dem Wert einer Person und der Ablehnung ihrer Verhaltensweise hinweist ([5] S. 209f.).

    21 Auf die berechtigte – aber doch recht komplexe – Frage, warum das Ausleben einer homosexuellen Prägung als Sünde bezeichnet wird und wie hier das Verhältnis von (begrenzter) eigener Schuldverantwortung und Sündhaftigkeit zu bestimmen ist, kann hier nicht näher eingegangen werden. Ich verweise deshalb auf die angegebene Literatur sowie auf den seelsorgerlichen Artikel von R. Werner ([11] Hoffnung für homosexuelle Männer, in: DER AUFTRAG Nr. 43, S. 27f.) und auf den Abschnitt Theologische Orientierungen für den Umgang mit homosexuell lebenden Menschen im Aufsatz von U. Eibach ([5] S. 208ff.; vgl. auch S. 203f.).

    22 [16c] S. 131

    23 Eine Studie von Joseph Nicolosi, an der fast 1000 Männer und Frauen in den USA beteiligt waren, die von der Homosexualität zur Heterosexualität überwechselten, ergab, dass 99 (!) Prozent der Befragten (nach erfolgter Therapie) glaubten, dass eine Therapie zur Veränderung der Homosexualität wirksam und wertvoll sein kann. (David W. Virtue, Deutsche Ärztin spricht auf Lambeth Konferenz, in: Brennpunkt Seelsorge, Ausgabe Nr. 5 / 1998, S. 129)

    24 H. Hempelmann: “… in der Gemeinschaft der gerechtfertigten Sünder ist selbstverständlich auch Raum für den Homosexuellen, für ihn wie für jeden anderen Sünder. Es ist darum um des Evangeliums willen streng zu unterscheiden zwischen Ablehnung von Homosexualität und der Ausgrenzung eines homosexuellen Menschen.” ([7] S. 190)

    25 [11] S. 28

    26 [13] S. 233

    27 nach Richard Cohen, Healing Homosexuality, in: [14] Christl R. Vonholdt (Hrsg.), Striving for Gender Identity, Reichelsheim 1996, S. 117 (gekürzt)

    28 [17a] S. 80f. [gekürzt]; vgl. die “Schritte der Überwindung”, die R. Werner nennt ([13] S. 237ff.) und die betreffenden Bücher ([2], [3], [4], [9] und [10])

    Literaturhinweise

    [1] Gerard J. M. van den Aardweg, Das Drama des gewöhnlichen Homosexuellen, Hänssler-Verlag, Neuhausen (1985) 2. Aufl. 1992

    [2] Gerard J. M. van den Aardweg, Selbsttherapie von Homosexualität. Leitfaden für Betroffene und Berater, Hänssler-Verlag 1996

    [3] Mario Bergner, Umkehr der Liebe, Verlag Projektion J, Wiesbaden / Aßlar 1995

    [4] Andrew Comiskey, Unterwegs zur Ganzheitlichkeit. Hilfen für Menschen mit homosexuellen Empfindungen, Seelsorger und Berater, Verlag Projektion J, Wiesbaden 1993

    [5] Ulrich Eibach, Homosexualität und Kirche, in: Theologische Beiträge, Nr. 4 / 1994, S. 192ff.

    [6] D. H. Field / H. Burkhardt, Artikel Homosexualität, in: Helmut Burkhardt u. a. (Hrsg.), Das große Bibellexikon, R. Brockhaus Verlag, Wuppertal / Brunnen Verlag, Gießen, Bd. 2, 1988, S. 599f.

    [7] Heinzpeter Hempelmann, Kirche und Homosexualität. Sieben Perspektiven, in: Theologische Beiträge, Nr. 4 / 1994, S. 181ff. (mit weiteren Literaturangaben S. 191)

    [8] Karl-Heinz Michel, Der dreieine Gott und die Einheit von Mann und Frau, in: Theologische Beiträge, Nr. 4 / 1994, S. 212ff.

    [9] Leanne Payne, Krise der Männlichkeit, Aussaat-Verlag, Neukirchen-Vluyn 1991

    [10] Leanne Payne, Du kannst heil werden. Wege zu einer geheilten Sexualität, Verlag Projektion J, Aßlar 1997

    [11] Roland Werner, Hoffnung für homosexuelle Männer, in: DER AUFTRAG Nr. 43, S. 27f.

    [12] Roland Werner, Artikel Homosexualität, in: Ev. Lexikon für Theologie und Gemeinde, Brockhaus Verlag, Wuppertal und Zürich 1993, Bd. 2, S. 931

    [13] Roland Werner, Homosexualität und die Vollmacht der christlichen Gemeinde, in: Theologische Beiträge, Nr. 4 / 1994, S. 223ff.

    Literaturhinweise: OJC-Veröffentlichungen zum Thema

    Eine Literatur-Liste zum Thema und die folgenden Publikationen können bei der unten genannten Adresse bestellt werden (* nicht über den Buchhandel erhältlich).

    [14] Christl Vonholdt (Hrsg.), Striving for Gender Identity, OJC / Deutsches Institut für Jugend und Gesellschaft, Reichelsheim 1996 *

    [15] Joseph Nicolosi, Identität und Sexualität. Ursachenforschung und Therapie-Erfahrungen bei homosexuellen Männern, in: Homosexualität und christliche Seelsorge, Aussaat-Verlag, Neukirchen-Vluyn 1995 (nach Altersstufen differenzierte Darstellung, besonders interessant für Eltern und Pädagogen)

    [16] Zeitschrift Brennpunkt Seelsorge, * Ausgabe Nr. 5 / 1998 (Thema: Kirche im Kampf um Bibel und Lebensformen) u. a. mit folgenden Artikeln von Christl Vonholdt:

    [16a] – Ein bewegender Abend in Canterbury (S. 122ff.)

    [16b] – Veränderung ist möglich (S. 126ff.)

    [16c] – Welches Menschenbild gilt? (S. 130ff.)

    [16d] – Ist Homosexualität angeboren? (S. 133)

    [17] Zeitschrift Brennpunkt Seelsorge, * Ausgabe Nr. 4 / 1997 (Thema: Homosexualität und Seelsorge) u. a. mit folgenden Artikeln:

    [17a] – Joseph Nicolosi, Identität und Sexualität. Ursachenforschung und Therapie-Erfahrungen bei homosexuellen Männern (vgl. Nr. 15)

    [17b] – Angela Ludwig, Homosexualität verstehen

    [17c] – Interview mit Joseph Nicolosi, Hilfe für homosexuell orientierte Menschen in Not

    [17d] – Dennis Prager, Die Ablehnung der Homosexualität im Judentum

    [17e] – Coming out (drei biographische Kurzberichte)

    [17f] – Charles Socarides, Rat für Eltern

    [17g] – Markus S. Hoffmann, Leanne Payne – eine Lese- und Verständnishilfe

    [17h] – Charles Socarides, Die Mythen der ideologischen Pro-Homosexuellen-Bewegung

    OJC / Deutsches Institut für Jugend und Gesellschaft

    Postfach 1220

    D-64382 Reichelsheim

    www.ojc.de/rubrik47.html

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    2007/08/05 at 3:14 pm
  • From goodislove on Das Leben des Syd Barrett

    Pink Flyd

    Im breking the wall! Das hat mein Herr für mich gemacht und deshalb freue ich mich ein erfülltes
    Leben im glauben zu haben weil es echte gemeinschaft mit gott gibt! Was ich mir als religioser Mensch früher nieh gedacht hatte. Deshalb wünsche ich dem leser das er auch erfährt wie durch gottes liebe mauern einstürzen, zuvorderst die Mauer der Schuld und Sünde die uns den weg zu Gott verspert. Jesus hat frieden gemacht durch das blut seines Kreuzes! glaubst du das? fragen zum Leben horstis-faxen@web.de

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    2007/08/07 at 10:08 pm
  • From goodislove on Den Himmel zu verpassen ist ganz einfach!

    10 gründe ….

    Durfte den artikel ausdrucken und z.b moren in der Bachstube weitergeben danke dafür der fax und Scchriftenmisssionar!

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    2007/08/07 at 10:30 pm
  • From millhouse on Die Suche nach der wahren Liebe

    schön…

    …vielen Dank.
    Mal wieder Klartext.
    Amen

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    2007/08/07 at 10:54 pm
  • From ali on Den Himmel zu verpassen ist ganz einfach!

    das evangelium muss laufen. wir sind die füsse.
    ali

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    2007/08/08 at 12:11 am
  • From ali on Die Suche nach der wahren Liebe

    danke.
    ehre dem herrn. er gibt uns die gedanken.
    ali

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    2007/08/08 at 12:11 am
  • From ali on Das Leben des Syd Barrett

    Der Mensch kann nicht bestehen, ohne etwas anzubeten.
    Dostojewskij

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    2007/08/08 at 12:37 am
  • From vermentor on Die Suche nach der wahren Liebe

    Oh Wunder

    Respekt, ihr könnt also doch was vernünftiges schreiben.
    Zu dieser Ansicht kam ich aber auch schon ohne Bibel 😉

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    2007/08/08 at 3:20 pm
  • From ali on Die Suche nach der wahren Liebe

    aber die wahre liebe triffst du nur mit jesus in deinem leben. wäre schön, wenn du das auch noch erkennen würdest.
    ali

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    2007/08/08 at 3:27 pm
  • From deafpeter on Die Suche nach der wahren Liebe

    Reine Wahrheit

    Diesen Artikel kann ich nur bestättigen. Habe es mit eigenem leibe spüren dürfen was eigennutz in der Sache ist. Wenn man nicht auf den Herrn hört und alle Signale des Herrn gegen den Wind schlägt
    Dann weis man danach was man hat, bei mir leider eine grosser Scherberhaufen. Heute sage ich klar hätte ich nur ein Bischen auf ihn gehört wär mir so vielles erspart geblieben. Heute zeigt er mir einen Weg auf den ich harren werde wie einst schon Abraham harrte.

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    2007/08/08 at 7:55 pm
  • From ali on Die Suche nach der wahren Liebe

    vertraue auf den herrn, fang immer wieder neu an und höre auf auf ihn. auch deafleute müssen auf den herrn hören und gehorchen, mit den ohren des herzens.
    gott segne und ermutige dich.
    ali

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    2007/08/08 at 11:27 pm
  • From Grüezi on Dating Tipps

    Dating Tipps

    Danke für diesen Text, find ich super

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    2007/08/12 at 1:18 pm
  • From ali on Dating Tipps

    danke
    ali

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    2007/08/12 at 6:31 pm
  • From riff on Zitat des Tages

    Wenn es keinen Gott gäbe, gäbe es auch keinen Satan.

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    2007/08/13 at 3:37 pm
  • From paul on Zitat des Tages

    Korreckt, aber GOTT ist stärker!!!
    Und hat den Satan besiegt!!!

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    2007/08/14 at 8:50 am
  • From kerux on Dating Tipps

    DANKE!!!

    Der Text ist echt gut!
    DANKE!!!
    Der HERR segne dich und deine zukünftige Ehe und schenke dir Gnade!!!

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    2007/08/14 at 9:06 am
  • From conrad on Dating Tipps

    Vielen Dank, aber wie gesagt, der Text stammt von einem amerikanischen Autoren, das sind also nicht meine Erfahrungen, ich habe den Text lediglich zusammengefasst.
    lg
    Conrad

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    2007/08/14 at 10:05 am
  • From jesuslatsche on Zitat des Tages

    das zitat ist echt gut..

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    2007/08/14 at 2:27 pm
  • From 666 on Zitat des Tages

    … und wir wären alle glücklich.

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    2007/08/14 at 3:39 pm
  • From Hans on Zitat des Tages

    ja, weil es Dich und mich und uns nicht gäbe.
    Hans

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    2007/08/14 at 10:02 pm