Leserbriefe

  • From ali on Die Passion Christi – Gedanken zum Film

    das kreuz ist unsere kraft von gott.
    ali

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    2004/03/21 at 8:33 pm
  • From ali on Schneiden, Ritzen, Stechen – was ist das mit der Selbstverletzung?

          

      
      
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    Ein Schnitt in die Haut – Einschnitt in die Seele

    Liebes Seelsorge-Team,

    meine Nichte ist 16, ein stilles, liebenswertes Mädchen. Seit einiger Zeit beobachte ich wunde, aufgescheuerte Hautpartien an ihrem Arm. Erst dachte ich an eine Allergie, aber gestern sah ich kleine Schnittverletzungen. Ich glaube, sie ritzt sich. Ich weiß, dass es das gibt, aber viel mehr auch nicht. Bitte geben Sie mir Informationen an die Hand, ich möchte damit versuchen, mit meinen Verwandten ins Gespräch zu kommen. Das kann man doch nicht einfach laufen lassen. Nicole zu liebe nicht.

    Ihre dankbare Hannelore I.

    Liebe Frau I.,

    das “Ritzen” oder “Schnippeln”, wie diese gegen sich selbst gerichtete Form der Aggression (Autoaggression) genannt wird, kommt meist bei jungen Mädchen vor. Jungs stecken sich eher eine Sicherheitsnadel durch die Haut oder unterziehen sich z.B. einer schmerzhaften Tätowierung (die nicht nur als Mode einzustufen ist).

    Aggressionsforschung ist alt und immer wieder neu. Die Theorien füllen dicke Bücher. Immerhin sind Aggressionen jedem schmerzhaft vertraut. Die Ohrfeige als Kind, die Erinnerungen an den Krieg, der 11. September 2001, der hasserfüllte Blick des Nachbarn usw. Seit wir nicht mehr im Paradies sind, bereiten wir uns manchmal die Hölle auf Erden.

    Warum gegen sich selbst?

    Die Selbstaggression wird als “kurzfristige Frustriertheitsfolge”, als unmittelbar ablaufende Reaktion, als aktive Auseinandersetzung bezeichnet. Aktiv, aber leider nicht konstruktiv. Menschen richten ihre Wut z.B. gegen sich selbst,

    wenn und weil ihnen der Mut fehlt, dem Urheber eines Problems zu schaden,

    weil sie diesen Menschen trotz allem lieben und nicht verletzen möchten,

    weil sie Erwartungen, auch eigene, nicht erfüllt haben,

    um zu vergessen und vor der Realität zu fliehen,

    um sich zu spüren, “wenn sonst schon alles so tot ist” und das Leben emotionslos abläuft,

    um wenigstens einmal Macht über sich zu haben statt immer nur tun zu müssen, was andere sagen.

      

      
    Seelische Ursachen

    Wenn sich nach außen, also eigentlich gegen andere Menschen gewandte Aggression nach innen richtet und zur Selbstschädigung führt, liegen oft schulische oder berufliche Misserfolge vor oder Konflikte mit Eltern oder Freunden. Das Selbstwertgefühl bekommt einen Knacks. Mancher hat den Eindruck, nicht geliebt zu sein und überall zu stören. Also zieht man sich zurück oder wendet sich einem völlig anderen “Freundeskreis” zu, in dem Gewalt zur Norm gehört. Dies kann man ebenso beobachten wie Antriebslosigkeit, In-sich-gekehrt-Sein oder Sucht- bzw. Fluchtverhalten. Die körperlichen Symptome, z.B. Schnittverletzungen, werden versteckt, sind aber zugleich Signale bzw. Hilferufe einer verletzten Seele.

    Was braucht der/die Betroffene?

    Seelische Wunden heilen schwerer als ein Stückchen Haut. Darum sind vertrauensvolle Bezugspersonen wichtig, die zuhören, nichts fordern und nicht verurteilen, sondern als Mensch da sind und vermitteln, dass der/die andere liebenswert ist. Ziel ist, die Ursachen der Autoaggression kennen zu lernen, Lösungen für Konflikte zu besprechen und evtl. gemeinsam umzusetzen sowie zu einem gesunden Selbstwertgefühl beizutragen.

    Für Rückfragen steht das Seelsorge-Team gern zur Verfügung.

    Hierbei kann die Hilfe durch Psychologen, Therapeuten, Ärzte oder Seelsorger – je nach Situation und Schwere – notwendig sein. Oft genügt aber auch jemand, der die Signale nicht übersieht, sondern ernst nimmt und handelt. Wie Sie. Sicher gehört das Gespräch mit Gott vor, während und nach Begegnungen mit Ihren Verwandten für Sie auch dazu. Er kann uns helfen, solche Zusammenhänge zu verstehen. Und Sie können Nicole helfen, sich von Gott geliebt zu wissen.

    Harald Petersen

    Erschienen am: 04.02.2004

    Links ins Web

    www.erf.de/seelsorg
    www.jesus-online.de/seelsorge.php
    www.nikodemus.net/article.php?article=862

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    2004/03/21 at 8:56 pm
  • From ali on Das Jahr der Bibel – was ist die Bibel?

    www.dasjahrderbibel.de

    Die Bibel
    Die Entstehung der Bibel

      

    ——————————————————————————–

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    Entstehung der Bibel
    Die Zeittafel der Überlieferung der Bibel

    Die Zeittafel der Überlieferung der Bibel
    8. bis 2.Jh.v.Chr.      Entstehung der Schriften des Alten Testaments (z.T. aus sehr viel älteren Schriften).  
    um 300-130 v.Chr. Das hebräische Alte Testament in Ägypten wird ins Griechische übersetzt (Septuaginta, LXX).  
    2.-1.Jh.v.Chr. Älteste erhaltene hebräische Handschriften des Alten Testaments. Funde im Fajum (Papyrus Nash), in Kairo (Geniza) und in den Höhlen am Toten Meer. Älteste erhaltene Handschriften der griechischen Übersetzung des Alten Testaments (Papyrus Manchester, Zwölf-Propheten-Rolle in Qumran).  
    um 27-30 Jesu Wirken in Palästina.  
    50-64 (67?) n.Chr. Abfassung der Briefe des Apostels Paulus.  
    2.Hälfte 1.Jh. Niederschrift der vier Evangelien.  
    Ende 1.Jh. Zahlreiche Abschriften der biblischen Schriften auf Papyrus. Statt der traditionellen Schriftrollen bevorzugen Christen die Form des Kodex, eines Vorläufers der heutigen Buchform.  
    um 125 Ältestes erhaltenes Bruchstück des Neuen Testaments (Papyrus, P25).  
    um 144 Marcion in Rom stellt das Lukas-Evangelium und zehn Paulusbriefe in einer verkürzten Bearbeitung zusammen. Mit dieser sehr engen Auswahl gibt er der Kirche verstärkt Anlaß, das zahlreich gewordene christliche Schrifttum zu prüfen und einen »Kanon« der als verbindlich anerkannten Schriften abzugrenzen (Neues Testament).  
    Ende 1.Jh. Jüdische Schriftgelehrte bestimmen den genauen Umfang der hebräischen Bibel. Einige Schriften werden seitdem nur noch in der griechischen Übersetzung überliefert (Deuterokanonische Schriften/Apokryphen).  
    um 200 Der Kanon des Neuen Testaments steht im wesentlichen fest. Frühe Übersetzungen des Neuen Testaments ins Lateinische (Vetus Latina oder Itala).  
    3.Jh. Wichtige Papyrushandschriften: Chester-Beatty-Papyri (große Teile des Alten und Neuen Testaments), Bodmer-Papyri (u.a. Lukas und Johannes).  
    240-245 Origenes (185-254) stellt sechs verschiedene Textfassungen des Alten Testaments nebeneinander (Hexapla = »sechsfältiges« Bibelwerk): den hebräischen Grundtext, denselben Text in griechischen Buchstaben und vier griechische Übersetzungen. Ziel ist eine Überprüfung der Septuaginta am hebräischen Text.  
    Anfang 4.Jh. Frühe Übersetzungen des Neuen Testaments ins Syrische (Vetus Syra), daraus geht in der l.Hälfte des 5.Jh. die sog. Peschitta hervor.  
    350-380 Wulfila übersetzt im heutigen Bulgarien die Bibel ins Gotische.  
    382-420 Hieronymus bearbeitet die altlateinische Bibel. Er übersetzt das Alte Testament neu aus dem Hebräischen ins Lateinische und revidiert den altlateinischen Text des Neuen Testaments. So entsteht die später sogenannte »Vulgata«.  
    4.-5.Jh. Die großen Pergament-Kodizes werden geschrieben (Codex Vaticanus, Sinaiticus, Alexandrinus, Ephraemi rescriptus, Bezae Cantabrigiensis).  
    um 500 Der Codex Argenteus von Wulfilas gotischer Bibel wird geschrieben.  
    8.-10.Jh. Tätigkeit der Masoreten in Tiberias und Babylonien am hebräischen Text des Alten Testaments (Ben Ascher).  
    um 800 Revision der lateinischen Bibel durch Alkuin auf Veranlassung Karls des Großen.
    Übersetzung des Matthäus-Evangeliums ins Deutsche (althochdeutsch): Mondseer Matthäus.  
    8.-11.Jh. Prunkvolle Bibelhandschritten mit Miniaturmalereien entstehen.  
    11.Jh. Notker Labeo übersetzt den Psalter, Williram das Hohelied ins Deutsche.  
    11.-15.Jh. Zahlreiche Übersetzungen biblischer Schriften und der ganzen Bibel ins Deutsche und in andere Volkssprachen. Entstehung der Bilderbibeln. Übergang vom Pergament zum Papier. Drucke der Armenbibel von geschnittenen Holztafeln als Vorstufe des Bibeldrucks.  
    um 1440 Erfindung des Buchdrucks mit beweglichen Lettern durch Johannes Gutenberg in Mainz.  
    1452-1455 Erster Druck der lateinischen Bibel durch Gutenberg (42zeilige Bibel).  
    1466 Mentelin in Straßburg druckt die erste deutsche Bibel. Es folgen Drucke von Bibelübersetzungen in anderen deutschen Städten und in zahlreichen anderen Sprachen.  
    1477 Der Psalter in Oberitalien zum erstenmal hebräisch gedruckt
    (1488 das ganze Alte Testament).  
    1516 Das erste gedruckte griechische Neue Testament, bearbeitet von Erasmus, erscheint in Basel.  
    September 1522 Luthers deutsches Neues Testament erscheint in Wittenberg.  
    März 1529 Abschluss der ersten reformatorischen Übersetzung des AT und NT in Zürich, die als Zürcher Bibel bekannt geworden ist.  
    1531 Veröffentlichung der ersten Zürcher Vollbibel bei Christoph Froschauer.  
    1534 Luthers deutsche Bibel (NT und AT) erscheint in Wittenberg.  
    1710 Freiherr von Canstein gründet in Halle die erste Bibelgesellschaft der Welt.  
    1734 Ausgabe des griechischen Neuen Testaments durch Johann Albrecht Bengel.  
    ab 1812 Gründung von deutschen Bibelgesellschaften, z.B. Württembergische Bibelanstalt.  
    1844 und 1859 Auffindung des Codex Sinaiticus durch Constantin von Tischendorf im Katharinen-Kloster am Sinai.  
    1892 Erste kirchenamtliche Revision der Lutherbibel abgeschlossen.  
    1898 Eberhard Nestles Griechisches Neues Testament, das später laufend dem Stand der neutestamentlichen Forschung angepaßt wird. erscheint erstmals bei der Württembergischen Bibelanstalt.  
    seit Ende 19.Jh. Funde biblischer Papyri in Ägypten.  
    1906 Herausgabe der Biblia Hebraica durch Rudolf Kittel.  
    1912 Lutherbibel neu durchgesehen nach dem vom Deutschen Evangelischen Kirchenausschuß genehmigten Text.  
    1921 Beginn der dritten, umfassenden Revision von Luthers Bibelübersetzung.  
    1937 Die Biblia Hebraica durch Kittel. Eißfeldt, Alt und Kahle neu bearbeitet auf der Grundlage des Ben-Ascher-Textes, d.h. des Leningrader Codex von 1008 n.Chr.  
    ab 1947 In Höhlen bei Qumran am Toten Meer werden Handschriften des hebräischen Alten Testaments gefunden (zwei Jesaja-Rollen, Habakuk und anderes).  
    1966 Gemeinsame Ausgabe des griechischen Neuen Testaments durch den Weltbund der Bibelgesellschaften (The Greek New Testament).  
    1968-1977 Neubearbeitung der Biblia Hebraica (Biblia Hebraica Stuttgartensia).  
    1979 Das Griechische Neue Testament von Nestle erscheint in 26., völlig neu bearbeiteter Auflage (Nestle-Aland).  
    1980 Die für die deutschsprachigen katholischen Diözesen in Auftrag gegebene »Einheitsübersetzung« erscheint. Neues Testament und Psalmen sind unter evangelischer Mitarbeit übersetzt und als ökumenischer Text anerkannt, nicht jedoch die anderen Teile des Alten Testaments.  
    1982 »Die Bibel in heutigem Deutsch« (Die Gute Nachricht des Alten und Neuen Testaments).  
    1983 Die Bibel oder Teile der Bibel sind in 1785 Sprachen übersetzt.  
    1984 Abschluß der Revision der Lutherbibel (Altes Testament 1964, Apokryphen 1970, Neues Testament 1984).  

    [nach oben]

    ——————————————————————————–

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    2004/03/21 at 9:23 pm
  • From SHA on Die Passion Christi – Gedanken zum Film

    Zu arg!!!

    War gestern mit einem Moslem im Kino, ich wollte ihm zeigen woran ich glaube weil wir oft darüber diskutieren und er mit seinem Islamistischen Weltbild sich das nicht vorstellen kann. Es hat ihn echt derbe umgehauen, doch erst nach dem Film, als er mich fragte wieso Gott das an seinem “Sohn” zulässt, weil der Islam glaubt ja, das Judas statt Jesus gekreuzigt wurde, daraufhin sagte ich ihm diesen einen Vers aus der Bibel “denn so hat Gott die Welt so sehr geliebt so dass er seinen einzigartigen Sohn schickte um durch seinen Tod…” Also unsere Schuld, zu bezahlen an Gott. Daraufhin brach er fast in Tränen aus bei der Heimfahrt und wir bauten fast einen Crash da es ihn echt mitgenommen hat. Der Film zeigt recht brutale Szenen ja, aber weiß nicht woran es lag, ich glaube kein Film, kein Medizinisches Gutachten etc. kann je ansatzweise das Leiden Jesus kommentieren, das geht nicht! Also gefallen hat er mir schon von anfang bis zum Ende, aber ich glaube das das Leiden einfach viel viel zu groß war die Jesus auf sich nahm, so gut der film auch ist. Was ich nicht verstehe ist warum die Juden jetzt wieder voll abgehen, nicht mal ein Satz wird in dem Film gesprochen der gegen die Juden gerichtet ist, außerdem war der Mob, der Jesus prangerte ja wirklich menschenverachtend, man schaue sich bloß mal Geschichtsbücher an, damit man sieht wozu wir Menschen im Stande sind! Ich glaube nicht das die Juden sich deswegen stressen, sondern eher weil die Juden im film nicht als “auserwähltes Volk” dargestellt werden, man kann eben kein Jesus- Film drehen wo die Juden als auserwähltes Volk darstellt, genausowenig wie einen Film über die Eroberung Amerikas ohne die Spanier, europäer scheiße aussehen zu lassen. (Bin ich jetzt auch antisemitisch?) Der film ist echt nur was für Leute die wissen wer Jesus ist, jemand der das nicht tut wird sicherlich geschockt sein, aber auf keinen Fall verstehen was es in Wirklichkeit bedeutete, schade, aber ich bin zuversichtlich und hoffe auf einen weiteren film von Mel Gibson!

    Peace SHA

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    2004/03/22 at 1:50 pm
  • From ali on Die Passion Christi – Gedanken zum Film

    danke für deine schilderung.ich hoffe, dass noch viele menschen erkennen, dass das kreuz christi unsere kraft und unser ruhm ist.
    dieser film wird auch in arabischen ländern geschaut. wunderbar. in saudi arabien werden die ilegal gebrannten cd`s verkauft.
    mögen noch viele moslems erkennen, wie jesus war. www.deutsche-muslima.de
    danke und segensgruss
    ali

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    2004/03/22 at 6:07 pm
  • From phoenix on Schneiden, Ritzen, Stechen – was ist das mit der Selbstverletzung?

    Nägelkauen

    Was ist mit Nägelkauen? Zählt das auch schon zu Selbstverletzung? Ich mache das schon seit ich denken kann. Von kleine auf, und ich weiß nicht warum. Würde ja gerne aufhören und habs schon paar mal versucht, aber dann fang ich meistens an mit den Zähnen zu knirschen. Das ist auch nicht besser, das verursacht nur Kopfschmerzen. Also kaue ich weiter…

    Cu,
    phoenix

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    2004/03/22 at 7:14 pm
  • From ali on Schneiden, Ritzen, Stechen – was ist das mit der Selbstverletzung?

    Start Eltern.de als Startseite Übersicht | Familienleben | Politik | Erziehung | Allein mit Kind

    Erziehungslexikon

    Nägelkauen
    ——————————————————————————–

    Psychologen bezeichnen das Nägelkauen als Leerlauf-Handlung, eine Angewohnheit, die bei verschiedensten Anlässen auftreten kann und eine gewisse Befriedigung und Entlastung mit sich bringt. Sie zählen das Nägelkauen zu den Verhaltensstörungen, nicht vergleichbar mit schweren neurotischen Störungen wie Haareausreißen oder Zerkratzen des eigenen Körpers.

    In der Regel ist Nägelbeißen ein Zeichen, dass das Kind Schwierigkeiten mit seiner Umgebung hat, mit irgendetwas oder irgendjemandem nicht im Reinen ist. Erzieherinnen und Lehrer wissen: Kinder, die in Schwierigkeiten stecken, kauen eher an den Fingernägeln als Kinder ohne Probleme.

    Oft beginnt die Angewohnheit bereits zwischen vier und sechs Jahren. Sie kann bis zum zehnten Lebensjahr zunehmen, mit zwölf, dreizehn einen Gipfel erreichen und irgendwann im Jugendalter wieder aufhören.

    Nicht immer müssen Eltern eingreifen, wenn ihr Kind zu nagen beginnt. Kaut es nur ab und zu (oder zupft an den Nagelhäutchen herum) und wird das Nagelbett dabei nicht verletzt, dann kann man getrost ein Auge zudrücken. Gelegentliches Nägelkauen ist meist nur eine Angewohnheit und nicht besonders schlimm. Solche Angewohnheiten müssen auch keine tieferen Ursachen haben. Solange das Kind nicht unter dem Aussehen seiner Nägel leidet, sollten Eltern die Nagerei nicht weiter beachten und ihr Kind auf keinen Fall ständig ermahnen.

    Knabbert es allerdings exzessiv und beißt es den Nagel so weit ab, dass das Nagelbett verletzt wird, anschwillt und Entzündungen entstehen, verändert das die Situation. Dieses Nägelbeißen bereitet Schmerzen und hat etwas Selbstverletzendes und Aggressives. Wenn es ein vorherrschendes Verhalten ist, das von dem Kind zwanghaft ausgeübt und nicht mehr kontrolliert werden kann, müssen sich Eltern Gedanken über die Ursachen machen.

    Typische Auslöser: die Geburt eines Geschwisters, Schulnöte, Trennungsprobleme bei Scheidungen, Krankenhaus-Aufenthalte. Das Kind zieht sich aus einer Situation, mit der es nur schwer zurecht kommt, zurück und beschäftigt sich mit sich selbst. Diese Beschäftigung beruhigt – auch, wenn es hinterher weh tut.

    Für Eltern gibt es zwei Möglichkeiten, ihrem Kind beizustehen und ihm exzessives Nägelbeißen abzugewöhnen. Erstens: seine Probleme erkennen und sie so gut es geht lösen. Zweitens: ihm helfen, die Enttäuschung oder Anspannung zu verarbeiten.

    Die Gründe für Enttäuschung oder Überforderung herauszufinden ist nicht einfach: Meist können Kinder selbst nicht genau erklären, was sie belastet. Aber schon Zuwendung und Aufmerksamkeit tragen dazu bei, ihr Selbstwertgefühl zu stärken, ihnen die Angst vor Versagen oder Ausgeschlossensein zu nehmen.

    Selbst wenn sich das Problem – Ärger mit einem Lehrer oder mit Freunden, Neidgefühle oder Eifersucht – nicht sofort lösen lässt, gibt die Unterstützung der Eltern Rückhalt und damit Kraft, eher mit Frustrationen fertig zu werden.

    Dem Kind gegen seinen Willen das Nägelkauen abzugewöhnen ist in den meisten Fällen unmöglich – das zeigt die Erfahrung von Eltern, Psychologen und Ärzten. Drohungen helfen wenig und setzen den Nägelbeißer nur unnötig unter Druck (auf den er vielleicht mit gesteigertem Nägelbeißen reagiert).

    Viele Kinder wollen oft erst dann längere, schönere Fingernägel, wenn sie von Gleichaltrigen gehänselt werden oder ihre Eitelkeit – meistens in der Pubertät – erwacht.

    Siehe auch:
    Verhaltensstörung,
    Zuwendung

          
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    2004/03/22 at 8:39 pm
  • From magda on Den Himmel zu verpassen ist ganz einfach!

    großes Lob

    Hallo Ali, großes Lob an dich und den bericht wie man den Himmel verpassen kann und an alle anderen Berichte die ich auf deiner seite gelesen habe die sind echt super ich finde deine arbeit toll und laß dich nicht blöd anmachen von leuten die meinen nur kritik abgeben zu müssen… weiter so du machst das super gruß magda

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    2004/03/23 at 12:11 am
  • From ali on Den Himmel zu verpassen ist ganz einfach!

    danke,bitte bete auch für uns. es muss ja weitergehen. und es wird immer mehr arbeit. der herr muss gnade schenken.
    www.hoffnung.de
    ali

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    2004/03/23 at 1:29 am
  • From schneeman on Die Passion Christi – Gedanken zum Film

    gedanken zum film

    vielen dank der brief spricht mir aus der seele

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    2004/03/23 at 3:02 pm
  • From ali on Die Passion Christi – Gedanken zum Film

    danke auch auch und gottes segen.
    ali

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    2004/03/23 at 6:06 pm
  • From rumpelstielzchen on Schneiden, Ritzen, Stechen – was ist das mit der Selbstverletzung?

    mir geht es garnicht um die schmerzen

    mir geht es garnicht um die schmerzen. ich ritze aus verschiedenen gründen. wenn es mir ganz mieß geht dann merke ich die schmerzen noch nicht mal. aber iergendwo muss man doch seine probleme und sorgen loswerden, bzw rauslassen, auch wenn es nur für einen kurzen augenblick ist, aber was ist schon für die ewigkeit? nichts

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    2004/03/24 at 7:55 pm
  • From ali on Schneiden, Ritzen, Stechen – was ist das mit der Selbstverletzung?

    du weisst selber, dass dieses tun nicht normal ist. es gibt sicherlich andere wege, deine nöte und deine inneren schmerzen zu verarbeiten. gibt es in deiner nähe niemanden, der mit dir redet und dich seelsorgerlich betreuen kann? mit dem du auch beten kannst? ich kenne eine junge frau, die wird wegen diesem problem und anderen nöten intensiv betreut. sie macht diese ritzerei nicht mehr.
    nimm doch den kampf mit der hilfe gottes auf. lass dir von gott jemand zeigen, der dich aus den inneren nöten herausführt.
    ich mache dir keinerlei vorwürfe. ich will dir nur einen besseren weg zeigen.
    gott möge dich innerlich befreien.
    ali

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    2004/03/25 at 12:11 am
  • From Sonnenaufgang nocheinmal... 🙂 on Das Jahr der Bibel – was ist die Bibel?

    Add on re- fragen fragen fragen

    Hallo ihr Lieben…

    also… ich hatte eigentlich eine konkretere Antwort erwartet… 🙂 Nichts für ungut.

    Naja… eben die beiden Aspekte die ich schon nannte,,,

    Menschen stellen Bibel zusammen… (Vatikan… wer auch immer)

    Woher wissen wir, ob das jetzt ALLES ist, oder nicht-?!?!

    Menschen schrieben die Schriften…

    Versteht mich bitte nicht falsch… ich habe nur bedürfniss eure meinung dazu zu hören 🙂

    Also ich verweile mit den fragen aus meinem Leserbrief vom 21.03…
    (die NICHT den historischen Hintergrund betreffen)

    Also! Alles Gute und Gott schütze euch.

    Sonnenaufgang (v.)

    Go to comment
    2004/03/25 at 4:45 am
  • From rumpelstielzchen on Schneiden, Ritzen, Stechen – was ist das mit der Selbstverletzung?

    die denken doch nur das ich verrückt bin

    die leute würden doch nur denken, dass ich verrückt bin. ich habe mal einer person meines vertrauens gesagt bzw. gezeigt was ich mache, und sie hat mcih nur gefragt, wie sehr man sich hassen muss um so etwas zu tun. außerdem ist gott viel zu weit weg. ich wei0 nicht wie er mir helfen soll

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    2004/03/25 at 5:48 pm
  • From ali on Schneiden, Ritzen, Stechen – was ist das mit der Selbstverletzung?

    zuerst solltest du mal kraäftig uns anhaltend beten, dann solltest du dich mal mit einer person deines vertrauens darüber austauschen. gott kann dir einen solchen menschen in deinem umfeld zeigen. vertrau ihm.
    mit der hilfe gottes  wirst du diese not besiegen. ich halte dich nicht für verrückt. ausserdem haben ca. 800 000 kids in deutschland dieses problem.
    gott wird dir helfen.
    ali
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    Alle ArtikelAls Christ lebenSucht & Krisen
      
    Kratzen, Kneifen, Ritzen
      von Yvonne Dreblow

      

      Frage von YS  
       Habt ihr eine Erklärung für Menschen, die sich selbst Quälen? Sie kneifen oder Kratzen sich und Schaden so sich selbst. Warum tun sie so etwas sich selbst an?  
          

    Diese Frage habe ich mir ausgesucht, weil ich genau das, was in ihr beschrieben ist, schon zwei Mal in meinem Leben getan habe: ich habe mir einen Arm mit einer Rasierklinge aufgeschnitten. Aus diesem Grund befasste ich mich intensiv mit Ritzen und anderen Selbstverletzungserscheinungen. Sicherlich ist diese Antwort keine psychologische Dissertation dazu; ich hoffe aber, dass man sie vor allem in ihrem seelsorgerlichen Aspekt nachvollziehen kann.

    Was steckt hinter Selbstverletzung?

    Menschen, die sich selbst verletzen, sind definitiv seelisch krank. Ihr Verhalten umfasst das Verletzen des eigenen Körpers und Herbeiführen      
       Menschen, die sich selbst verletzen, möchten meist unkontrollierbaren seelischen Schmerz in kontrollierten körperlichen umleiten.    
            
    von Schmerzen, das nicht wie beispielsweise bei sadomasochistischen Praktiken sexuelle Lust stimuliert. Motive sind häufig Selbsthass, Selbstbestrafung oder seelischer (=unkontrollierbarer) Schmerz, der durch körperlichen (=kontrollierten) Schmerz übertönt werden soll. Schnitte oder Verbrennungen, aber auch manche Essstörungen, sind Folgen dieser versuchten Kompensation.

    Selbstverletzung ist meist ein Symptom tiefer liegender Probleme. Auch Menschen, die emotional oder körperlich missbraucht wurden, können zur Selbstverletzung neigen.

    Wie zeigt sich Selbstverletzung?

    Häufige Erscheinungsformen sind:

    Schneiden, Ritzen, Stechen

    Kratzen

    Zwicken, Klemmen

    Beißen

    Offenhalten/Aufkratzen von Wunden&Wundschorf (Pickeln, Mückenstichen…)

    Aufkratzen der Haut

    Ausreißen von Haaren, auch Wimpern oder Augenbrauen

    Verbrennungen und Verbrühungen

    Verätzungen mit Säuren oder Laugen,

    Quetschungen von Körperteilen

    Heftiges Schlagen des Kopfes und anderer Körperteilen an Wände etc.

    Abschnürungen, um Durchblutungsstörungen hervorzurufen

    Schlucken von giftigen Substanzen

    Zu den ‘bevorzugten’ Körperteilen für Selbstverletzungen gehören:

    Arme, vor allem Unterarme und Handgelenke

    Beine, vor allem Oberschenkel

    Bauch

    Kopf / Gesicht

    Brust und Genitalbereich

    Frauen scheinen sich wesentlich häufiger selbst zu verletzen als Männer.

    Wo liegen die Ursachen?

    Nach meiner seelsorgerlichen Erfahrung liegen die Gründe für Selbstverletzungen meist in der Kindheit oder Pubertät.      
       Die Ursachem für Selbstverletzung liegen oft in der Kindheit oder Pubertät: ein emotionales Defizit oder Missbrauch    
            
    Viele Kinder wurden emotional nicht ausreichend von ihren Eltern aufgefangen, manche gar von einem oder beiden Elternteilen körperlich misshandelt. Auch sexueller Missbrauch kann zur späteren Selbstverletzung führen.

    Emotional gestörte Kinder können als Erwachsene oft sehr schlecht mit ihren Gefühlen umgehen, denn sie haben es nie gelernt. Dies gilt auch und vor allem für missbrauchte Kinder.

    Warum ich geritzt habe

    Vielleicht erzähle ich mein persönliches Beispiel, um zu erläutern was aus einem solchen emotionalen Defizit folgen kann:

    Als ich mich zu ersten mal geritzt habe, war eine tiefe Verletzung durch einen Freund Anlass dazu. Ich hatte ihm mein Herz geöffnet, war sozusagen voller Gefühle für ihn und er tat nichts besseres, als darauf herumzutrampeln. Eine seiner Verletzung ging so tief in mein Herz, dass ich den seelischen Schmerz nicht mehr aushalten konnte. Um mich nicht umzubringen, musste ich diesem inneren Schmerz irgendwie Luft machen – ihn nach außen tragen. Ich glaubte, den Schmerz dann besser kontrollieren zu können.

    So schnitt ich mir den Unterarm auf. Es tat ziemlich weh und blutete auch enorm – aber es tat mir unendlich gut. Statt meiner Seele schmerzte nun mein Arm, das Leiden war umgeleitet. Mein Blut zu sehen, hatte etwas Befreiendes – als ob meine seelischen, nichtgeweinten Tränen mit diesem Blut nach außen abflossen. Es war eine gute Erfahrung für mich, die mich vielleicht noch viel länger begleitet hätte, wenn ich nicht schon damals Christ gewesen wäre. Irgendwie hielt Gott mich davon ab. Später, als mein Glaube wesentlich tiefer war und ich Seelsorge bekam, lernte ich, meinen Schmerz zu Gott zu bringen anstatt ihn an mir selbst umzuleiten.

    Das zweite Mal, als ich mir den Arm aufschnitt, war der Grund keine Verletzung meiner Gefühle sondern eine Verletzung meiner Scham. Eine Bibelstelle habe ich vor dieser Erfahrung nicht richtig verstehen können: Noah verfluchte seinen Sohn Ham, weil der ihn nackt gesehen und dies seinen Brüdern weitergesagt hatte (1.Mose 9,18-28). Ich denke, Noah ging es in jenem Moment wie mir damals; meine Schamgrenze war deutlich verletzt worden. Auch dies kann emotional so tief gehen, dass man nur noch einen Weg sieht (wenn man einen anderen nicht sehen will), mit der Verletzung fertig zu werden: sie auf den Körper umlenken. Dabei hat das austretende Blut einen reinigenden Charakter.      
       Ich durfte lernen, Gott meinen Schmerz zu bringen, der in Jesus alles nötige Blut fließen ließ und meiner Seele Gutes tun will!    
            

    Heute weiß ich, dass Gott mich schützt. In Jesus hat er bereits alles Blut fließen lassen, dass es braucht, um meiner Seele Gutes zu tun; dass er mit ihm alle meine seelischen Schmerzen verbunden hat, als er starb, damit ich heute leben kann. Für mich sind das keine Phrasen – ich lebe von dieser Wahrheit! Deshalb muss ich mich nämlich nicht mehr selbst körperlich verletzen, wenn meine Seele es nicht mehr aushalten kann vor Schmerz. Ich habe gelernt, mich bei Gott zu stärken, wenn es mir schlecht geht.

    Weitere Gründe für Selbstverletzung

    Ein weiterer Grund, der Menschen zu Selbstverletzern macht, kann sein, dass man als Kind nicht gelernt hat, mit Zorn oder Wut umzugehen. Diese Gefühle sind sehr stark und drängen nach außen, deshalb verletzt man – je nach Wesensart – entweder andere oder sich selbst. Auch Selbstbestrafung führt unweigerlich zu Selbstverletzung – entweder seelisch (man verdammt sich ständig für eine Schuld und kann sich nicht vergeben) oder körperlich (man tut sich weh zur Strafe).

    So ist also die Selbstverletzung ein Ventil für seelische Verletzungen, die nicht mehr kontrollierbar erscheinen und überstark sind. Man möchte sich auf diese Weise selbst helfen und für sich sorgen      
       Selbstverletzung möchte verlorene Kontrolle wiederherstellen, positiv stimulieren und negative Gefühle übertönen.    
            
    – auch wenn es krankhaftes Verhalten zur Folge hat. Wer sich körperlich weh tut, stimuliert sich selbst – vor allem seelisch – und kann damit auch gut Depressionen entgegenwirken oder belastenden Schuldgefühlen entkom-men.

    Letztlich möchte man durch Selbstverletzung eine Selbstkontrolle gewinnen, die man vorher zu verlieren glaubte. Es läuft bei vielen Betroffenen darauf hinaus, dass sie sich durch Selbstverletzung vor Selbstmord schützen.

    Wie kann Selbstverletzung ein Ende finden?

    Nun haben wir einen kleinen Einblick gewonnen, warum Menschen sich selbst verletzen. Die Frage nach den Ursachen ist psychologisch sicher nicht erschöpfend beantwortet, dazu fehlt mir einiges an Fachwissen und es würde auch den redaktionellen Rahmen bei Nikodemus.Net sprengen.

    Ich kann nicht erläutern, wie Psychologen diese seelische Erkrankung therapieren, möchte aber einige wertvolle Erfahrungen aus der Seelsorge weitergeben:

    (a) Kindheit

    Es muss (gerade im christlichen Bereich) endlich erlaubt sein, emotionale Defizite in der Kindheit zu benennen, ohne zu glauben, dass man damit seine Eltern entehrt (2.Mose 20,12 missverstehend). Dabei geht es nicht um Schuldzuweisungen an sie, sondern um das heilsame Aufdecken von Mängeln, die man als Kind erleiden musste. Ob Kinder emotional vernachlässigt, körperlich misshandelt oder sexuell missbraucht wurden, muss vor Gott betrachtet werden (dürfen)!

    (b) Den Tatsachen ins Gesicht sehen

    Es tut weh, aber der erste Schritt zur Heilung ist das Aufdecken des eigenen Defizits gegenüber der bisher oft geübten Verdrängung. Erst wenn man den Tatsachen der Vergangenheit ins Gesicht sieht, kann ein sich selbst verletztender Mensch Hilfe erfahren und um Kraft bitten, den Eltern (bzw. den ihn verletzenden Personen generell) zu vergeben. Natürlich ist dieser Prozess umso mühsamer, je schwerwiegender die Verletzung war (z.B. ist sexueller Missbrauch natürlich wesentlich schwerer zu verkraften als ein geringes Defizit an Geborgenheit und Annahme)

    (c) Selbstvergebung & eine neue Perspektive

    Oftmals muss sich an die Vergebung für andere eine Selbstvergebung anschließen. Und schließlich ist es wichtig, dass der Selbstverletzer sich angewöhnt, weg von sich selbst und hin auf Jesus zu sehen: “Egal, wie es mir geht – meine Hilfe ist bei Jesus”.

    Alle diese Schritte muten an wie Trainingseinheiten, die größten Heilungschancen bestehen deshalb bei begleitender Seelsorge.

    Was hat Jesus damit zu tun?

    Jesus ist für Christen DIE Hilfe, durch die sie aus selbstzerstörerischen Verhaltensmustern herausfinden können. Je näher man Jesus kennen lernt, desto mehr begreift man, an welchen Stellen man sein rettendes Handeln am Kreuz nicht annimmt (gerade Selbstverletzung macht dies sehr deutlich):

          
       Jesus rettete uns nicht nur in den Himmel, sondern möchte auch aus Selbstzerstörung befreien, uns heilen und reinigen    
            
    Jesus hat all unseren Schmerz ertragen und mit seinem Blut dafür bezahlt. Dadurch können wir Heilung finden – selbst für die verletztesten Seelen – und dazu Befreiung und Reinigung. Wir müssen uns nicht mehr selbst helfen – denn Jesus hat uns bereits geholfen. Auch wenn wir meinen, uns gehe die Kontrolle verloren, kann uns dies nicht erschüttern, denn Gott hält uns doch in seiner liebenden Hand.

    Fazit

    Alle diese Wahrheiten muss man aber erst einmal in sich aufnehmen und wirken lassen, dann wird diese Wahrheit (Johannes 8,32)      
       Heilung durch Jesus setzt an den Ursachen der Selbstzerstörung an und möchte davon frei machen    
            
    auf Dauer frei machen können von allen Selbstverletzungswünschen. Die Heilung durch Jesus im Inneren befreit von den Ursachen, die zu Selbstverletzungsmustern geführt haben.

    Ich persönlich habe es erlebt und kann diesen hoffnungsvollen Ausblick allen weiter geben, die ebenfalls betroffen sind: Kein Mensch muss sich selbst verletzen, wenn er sich bei Jesus birgt!

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      Yvonne Dreblow

    Yvonne Dreblow ist gelernte Bürokauffrau, lebt solo in Berlin und arbeitet derzeit ehrenamtlich als in ihrer Gemeinde mit; sie gehört zu den “charismatischen” Baptisten. Sie liebt Fragen, die sie nicht gleich aus dem Stegreif beantworten kann, bei denen sie erst richtig nachforschen muss und somit selbst dazu lernt. Ihre Spezialstrecken sind außerdem Themen rund um “Vater, Jesus und Heiliger Geist”, “Okkultismus, Satan und Dämonen” sowie der Bereich “Esoterik” und “New Age”.
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    Schriftzeichen
    1.Mose 9,18-28
    2.Mose 20,12
    Johannes 8,32

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    Schlagwörter
    Defizit
    Eltern
    Emotion
    Gefühl
    Gift
    Grenze
    Heilung
    Kindheit
    Klinge
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    Scham
    Schmerz
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    Seelsorge
    Selbsthass
    Selbstmord
    Sexuell
    Sucht
    Säure
    Verbrennung
    Vergangenheit
    Vergebung
    Verletzung
    Wut
    Zorn

    Querdenker
    Artikel und Bücher zum Weiterdenken:

    Gedankenkontrolle
    Schuld – Vergeben und Vergessen?
    L wie Liebe
    Sünde gegen den Heiligen Geist
    Kann der Teufel Gedanken lesen?

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    2004/03/25 at 6:47 pm
  • From ali on Das Jahr der Bibel – was ist die Bibel?

    für mich ist die bibel 100% das wort gottes. es ist meine lebensgrundlage. die bibel ist ein göttliches wunder. die bibel ist herrlicher als die schöpfung und die ist schon unfassbar für uns.
    stell die vor, gott hat menschen gebraucht, um die bibel zu verfassen. ein chef “benutzt” auch seine sekretärin, um einen brief zu schreiben. wer hat den brief als verfasst, der chef oder die sekretärin?
    viele grüsse
    ali
       Wer schrieb die Bibel ?
      

    Daran war eine größere Anzahl verschiedener Menschen beteiligt: Ein israelitischer König und ein griechischer Arzt, ein Prophet aus Juda und ein Fischer aus Galiläa, ein Bauer, ein ausgezeichneter Theologe, ein Diplomat, ein Zollbeamter … Eine bunte Schar von Männern schrieb in einem Zeitabschnitt von etwa 2000 Jahren die 66 Bücher, die in unserer Bibel zusammengefaßt sind.

    So ist die Bibel also kein einheitliches Buch ?

    Nein, sie gleicht sogar eher einer Bibliothek … oder einer Sammlung. Aber dennoch hat sie nur ein Thema – eigenartigerweise – auch nur eine Botschaft. Natürlich sind die Bücher nicht alle in ein und derselben literarischen Form geschrieben. Die Bibel enthält viel Geschichtsschreibung, voraus- und zurückschauende Prophetie, einige Gesetzesbücher und ein wenig Dichtkunst, vor allem in einem Teil mit geistlichen Liedern, den Psalmen. Trotz der Tatsache, daß im Laufe der Zeit fast vierzig verschiedene Schreiber daran mitarbeiteten, behielt sie eine bemerkenswerte Einheitlichkeit. Es entstanden keine vierzig verschiedenen “Botschaften”, sondern nur eine.

    Warum aber soll man den Schriften dieser Männer besondere Aufmerksamkeit widmen ?

    Aus demselben Grunde, aus dem man auch auf das Wort eines Richters hört …. Hinter dem, was er sagt, steht Vollmacht. Im Privatleben kann er sein wie alle anderen Menschen, aber von seinem Richterplatz aus spricht er mit uneingeschränkter Autorität.
    Diese hat er nicht von Geburt an oder aufgrund seines glänzenden Auftretens, sondern sie ist ihm von der gesetzgebenden Staats-ordnung verliehen worden.

    Von sich aus waren auch die Schreiber der Bibel keine herausragenden Männer. Petrus zum Beispiel hatte an keiner Universität studiert. Millionen von Menschen aller Jahrhunderte stellen sich aber unter die Autorität ihrer Worte, weil diesen Männern für eine besondere Aufgabe eine Vollmacht gegeben wurde, die sie aus sich heraus zunächst nicht hatten. Wir lesen weder deshalb in der Bibel und gehorchen ihr, weil ihre Schreiber intellektuelle Genies waren, noch wegen ihres literarisch kunstvollen Stils, noch wegen der schönen Prosa. Wir lesen in ihr, weil sie im Auftrag Gottes geschrieben wurde.

    Warum kann man darauf vertrauen, daß auch die Schreiber des Alten Testamentes von Gott geleitet wurden ?
    Hauptsächlich deshalb, weil die Bibel selbst diesen verblüffenden Anspruch stellt. Das treffendste Beispiel steht dafür im 2. Petrusbrief 1, 21, wo der Anspruch erhoben wird, daß die Schreiber des Alten Testaments “vom Heiligen Geist getrieben” wurden, das “Wort Gottes” zu sagen. Immer wieder bewiesen dies auch die Propheten Israels: Sie verkündeten in ihrem Reden nicht eigene Meinung, sondern was ihnen als göttlicher Auftrag klar wurde, dem sie sich dann auch nicht einfach entziehen konnten 1. “So spricht der Herr …” 2 verkündeten sie mit Nachdruck. Wir würden stattdessen vorsichtiger gesagt haben: “Meiner Meinung nach …”

    Diese Überzeugung finden wir auch in der Verkündigung Jesu Christi. Er beachtete die ihm als Israelit bekannten Schriften des Alten Testamentes eindeutig als von Gott inspiriert. Daher hatten sie auch für ihn volle Autorität: “Die Schrift muß erfüllt werden.. “3.

    Das sagte Jesus immer wieder. Mehr als 250 mal – soweit es in den Evangelien festgehalten wurde – zitierte er sogar aus dem Alten Testament. Wenn er das kommende Gericht Gottes ankündigte, berief er sich auch auf heute umstrittene Stellen, wie zum Beispiel die Sintflut und den Propheten Jona 4. Mit anderen Worten: Er behandelte auch die historischen Erzählungen als Tatsachenberichte. In seiner berühmten Stellungnahme zum Heiraten zitierte er einen Auszug aus dem 1. Buch Mose mit dem Hinweis, daß Gott es gesagt habe 5. Für Jesus ist selbstverständlich, daß das, was in der Schrift steht, Gott sagt! Und wenn wir leugnen würden, daß auch das Alte Testament von der Autorität Gottes getragen ist, so würden wir uns damit in direkten Widerspruch zur Verkündigung Jesu Christi setzen.

    Gilt das gleiche auch für das Neue Testament?

    Der Anspruch der Inspiration (der Vermittlung der Texte durch den Heiligen Geist) ist dort sogar noch deutlicher. Jesus Christus ist der Sohn Gottes, dessen Autorität auch das ganze Neue Testament durchzieht. Die Männer, die von ihm schrieben, waren im Berichten der Geschehnisse und im Blick auf die historischen Daten peinlichst genau. Das beweisen Vergleiche mit Aussagen ihrer Zeitgenossen. Solche Parallelen sind in der Literatur jener Zeit bei jüdischen und römischen Schriftstellern gefunden worden.

    Christus hatte die Schreiber beauftragt. Er versprach den Aposteln, daß der Heilige Geist – sein “anderes Selbst” – ihnen gegeben werden sollte und seine Worte wieder in ihr Gedächtnis zurückbringen 6 und sie in alle Wahrheit leiten würde 7.

    Jedes Buch des Neuen Testamentes weist die Vollmacht der Apostel aus. Einer der Autoren ging sogar so weit, daß er sagte: “So jemand etwas anderes predigt, als ihr es von uns gehört habt, der sei verflucht 8!” Außerdem ist es eine bemerkenswerte Tatsache, daß auch die neutestamentlichen Schriften, die von Paulus her stammen, mit den alttestamentlichen verbunden sind und das ganze als Heilige Schrift bezeichnet wird. Um alle Mehrdeutigkeiten und Mißverständnisse dieses Anspruchs zu beseitigen, geben die letzten Worte der Offenbarung eine Warnung von eindringlichem Ernst. Sie sind an jeden gerichtet, der den Berichten etwas hinzufügen will, weil sie ihm nicht ausreichend erscheinen, oder der etwas abstreichen will, weil es ihm unzutreffend vorkommt. Wer das tut, dem werden nicht nur Plagen auferlegt, sondern dem wird auch das ewige Leben vorenthalten werden 9.

    Am Ende des 1. Jahrhunderts dokumentierte die christliche Gemeinde, daß die Schriften sowohl des Alten als auch des Neuen Testaments von Gott inspiriert wurden, das heißt, daß sie von Männern unter der direkten Anleitung des Heiligen Geistes geschrieben wurden und daß diese Schriften für Fragen des Glaubens und der Lebensführung uneingeschränkt maßgebend seien.

    So darf man also wirklich darauf vertrauen, daß die Bibel vom Heiligen Geist geschrieben wurde ?

    Ja, wenn dies auch mit menschlicher Hand geschah. Den Schreibern blieben ihre individuellen Gaben, ihr persönlicher Stil und ihre Charaktere zu eigen, und sie illustrierten die Wahrheit durch ihre Erfahrungen. Wenn aber Paulus die Heilige Schrift als “von Gott eingegeben” 10 charakterisiert, so zieht er aus allem, was wir über die Bibel zu sagen versuchten, das Fazit: Sie ist Gottes Wort an die Menschen.

    Gerade deshalb ist es so wichtig, auf das zu hören, was Gott gesagt hat – und dann zu gehorchen. Denn durch die Bibel macht Gott sein Angebot der Vergebung und des neuen Lebens all den Menschen bekannt, die ihre Schuld bereuen und glauben, daß sein Sohn für sie starb 11. Lies in den Evangelien! Das Verachten dieser Botschaft bedeutet ewiges Verlorensein. Wer aber darauf vertraut, findet Frieden mit Gott 12. Denn die Bibel ist die maßgebliche Botschaft von Gottes Liebe und Heiligkeit – ist sein Angebot der Vergebung, welches die größten Möglichkeiten für unser Leben erschließt. Die Bibel berichtet darüber, daß Gottes Sohn sich freiwillig eine unberechtigte Strafe auferlegen und sich töten ließ, damit daraus alle diejenigen eine Vergebung von Gott für ihre eigene Schuld und die Möglichkeit zu einem Neuanfang des Lebens erhielten, die aus ihrer Auflehnung gegen Gott umkehren und an ihn glauben wollen. Kein Buch der Erde berichtet eine aufregendere Geschichte der Liebe: Neues Leben durch Reue und durch Glauben an Jesus Christus – das ist das Angebot der Liebe Gottes! Die Einfachheit ist atemberaubend. Und es ist nicht etwa eine Einbildung, denn die Bibel ist Gottes eindringliche Botschaft an die Menschheit – auch heute noch.

    Zum Vergleich die entsprechenden Bibelstellen:

    1 Jeremia 1, 6 – 9 6 Johannes 14, 26
    2 Hesekiel 14, 6 u.v.a. 7 Johannes 16, 33
    3 Markus 14, 49 8 Galater 1, 9 – 12
       Lukas 24, 44 u.v.a.  9 Offenbarung 22, 18 – 19
    4 Matthäus 24, 37 – 39 10 2. Timotheus 3, 16
       Lukas 11, 29 – 32  11 Matthäus 26, 28
    5 Matthäus 19, 4 – 6    1. Petrus 3, 18
       1. Mose 1, 27 12 Johannes 3, 16

    Hier die Online-Bibel

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    2004/03/25 at 6:52 pm
  • From sdd on Was haben wir auf dem Mars verloren?

    unsicherheit?

    Was ist denn daran so schlimm wenn man versucht das Universum auch wissenschaftlich zu erklären?
    Ist das vielleicht die Angst, dass es Anhaltspunkte gibt das es doch nicht von Gott geschaffen ist?
    Man sollte um sicher zu gehn doch ein Ausschlussverfahren gehen. Wenn es keine wissenschaftlichen Bewis gibt werden vielleicht die jenigen an Gott glauben, die jetzt noch unsicher sind, da nicht alles menschenmögliche getan wurde um andere Möglichkeiten in betracht zu ziehen.

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    2004/03/25 at 9:51 pm
  • From ali on Was haben wir auf dem Mars verloren?

    hier ein versuch für dich:
        
    Informationen, die der Schöpfer geschrieben hat.  

    Die Atome, Moleküle
    Jede Art von Informationsspeicher besteht aus verschiedenen Atomen, die zu geeigneten Molekülen zusammengesetzt sind. Zum Beispiel enthalten magnetische Speicher meistens Eisenatome. Der wichtigste Speicher der Lebewesen (DNS) besteht vor allem aus Wasserstoff- und Kohleatomen, die zu riesigen Molekülen aufgebaut sind.

    Buchstaben
    Man speichert Informationen mit Hilfe von Buchstaben. Ein
    vom Schöpfer der Informationen festgelegter Code gibt den Buchstaben eine ganz bestimmte Bedeutung. In den Zellen
    der Lebewesen werden diese Buchstaben durch sogenannte Basenpaare in der DNS (Desoxyribonukleinsäure) dargestellt.

    Wörter
    Mit den Buchstaben werden sinnvolle Wörter gebildet. Sie sind in einer Sprache abgefasst, welche der Schöpfer der Informationen gewählt hat. Alle Wörter in den Zellen
    haben drei Buchstaben. Jedes Wort wird durch eine
    Aminosäure dargestellt.

    Sätze
    Der Schöpfer setzte die Worte zu sinnvollen Sätzen zusammen.
    Man kann auch sinnlose Sätze bilden, aber dann ist die Information,
    die sie enthalten, sinnlos. Sinnvolle Information bewirkt etwas.
    Sinnvolle Sätze folgen den Regeln einer Grammatik. Jedes Gen in
    der Zelle  wird durch einen Satz bestimmt. Im Durchschnitt hat
    jeder Satz etwa 1000 Buchstaben,
    das sind 333 Wörter.

    Gespeicherte Informationen, Botschaft
    Wenn der Satz oder die Sätze eine Botschaft enthalten, sind es intelligente
    Informationen. Die einfachste Bakterie enthält etwa 500’000 “Buchstaben”,
    das sind etwa 500 “Sätze” oder Gene. Das Zusammenwirken dieser Gene
    steuert alle Aktivitäten der Zelle und die Vermehrung der Bakterie.

      
    Durch die Molekularbiologie haben wir neue Erkenntnisse gewonnen, die zeigen, dass alle Lebewesen durch einzigartige Informationen, die sie enthalten, aufgebaut und erhalten werden. Im obigen Schema wird versucht, diesen Informationsspeicher durch fünf verschiedene verschachtelte Ebenen darzustellen. Jede dieser fünf Ebenen musste von einer intelligenten Instanz geschaffen werden. Alle Ebenen sind voneinander abhängig, wenn man eine entfernt, geht die Information verloren. Die fünf Ebenen müssen zueinander stimmen. Sie können jede für sich von einer intelligenten Instanz verändert werden. Wenn dabei die Information erhalten bleiben soll, muss man den Sinn der Information verstehen und auch die Struktur des Speichers genau kennen. Anderseits sind alle fünf Ebenen dem Zerfall oder der Zerstörung ausgesetzt  (durch Mutationen, Entropie). Mutationen können entweder durch Strahlung oder beim Kopiervorgang entstehen. Eine Mutation verändert meistens einen Buchstaben. Das hat zur Folge, dass das Wort, in dem sich dieser Buchstabe befindet, sinnlos oder falsch wird. Dadurch kann die Information unwirksam werden. Die Informationen können auch durch andere Mechanismen verändert werden (zum Beispiel durch Deletion, Insertion, Inversion, Translokation, Duplikation, Gentransfer). Doch durch keinen von diesen kann qualitativ neues genetisches Material entstehen.
    Eine zufällige Entstehung der Informationen, wie sie in den Lebewesen vorhanden sind, konnte noch nie beobachtet werden. Computerprogramme haben eine gewisse Ähnlichkeit mit den Informationen in den Lebewesen. Eine zufällige Entstehung eines Computerprogramms ist undenkbar; nur eine intelligente und ausgebildete Person kann es schreiben. Ebenso müssen die Informationen in den Lebewesen von einem hochintelligenten Schöpfer geplant und gemacht worden sein. Man spricht daher auch von einem Bauplan. Von dieser Sprache, in der die Baupläne abgefasst sind, versteht man erst wenige Sätze. Obwohl nach der Entschlüsselung eines Genoms alle Worte bekannt sind, muss der Sinn der meisten Sätze zuerst erforscht werden.

    Evolution in den Schulbüchern
    Spricht man von der Evolution der Lebewesen, so ist es wichtig, Mikroevolution von Makroevolution zu unterscheiden. Mikroevolution wird von der Schöpfungswissenschaft durchaus anerkannt. Es sind zahlreiche Mechanismen bekannt, die zu Veränderungen der Lebewesen führen, doch ermöglichen sie nur Variationen und Spezialisierungen bereits vorhandener Baupläne innerhalb von Grundtypen. Grundtypen sind die Schöpfungseinheiten des Lebens (“geschaffene Arten“). Ein Beispiel für einen Grundtyp ist die Familie der Pferdeartigen, zu denen Pferde, Esel und Zebras gehören.

    Quantitative Veränderungen schon vorhandener Organe, Strukturen oder Baupläne ist Mikroevolution. Die bestehende Information in der DNS wird durch Mutationen punktförmig verändert, aber nicht mit Neuem vermehrt (53) (die Zahlen in Klammern betreffen die Seitenzahlen im Biologie-Schulbuch von „Junker & Scherer“, Evolution, ein kritisches Lehrbuch, 1998, Weyel-Verlag).

    Makroevolution ist die Entstehung neuer, bisher nicht vorhandener Organe, Strukturen und Baupläne (53). Dies bedingt eine Zunahme neuer Informationen in der DNS (Beispiel: wenn aus einem Fisch ein Frosch wird). Es bedeutet eine sprunghafte Zunahme der sinnvollen Information in der DNS. Makroevolution wurde bisher noch nie direkt beobachtet. Es fehlt auch der dazu nötige Mechanismus. Sinnvolle Information kann nur von einer intelligenten Instanz hervorgebracht werden.

    Beispiele: In den Schulbüchern und in den meisten Biologie-Lehrbüchern werden seit Jahrzehnten die gleichen Beispiele für Evolution beschrieben, ohne den Leser darauf hinzuweisen, dass dies in Wirklichkeit bestenfalls Beispiele für Mikroevolution sind. Eine Reihe von Mikroevolutionsvorgängen hat noch nie zu Makroevolution geführt (79), weil dadurch keine Zunahme von neuartigen und sinnvollen Informationen in der DNS zustande kommt.

      

    Birkenspanner (72). Der Birkenspanner, ein Schmetterling, hat seine Farbe den Baumstämmen angepasst, auf denen er sich oft aufhält. Weil die Industriekamine immer mehr Russ ausstiessen, wurden die Baumstämme in dieser Umgebung immer dunkler, mit ihnen auch die Birkenspanner. So wurde er von den Vögeln, die ihn fressen, weniger gut entdeckt.

    ð     Gegenargument: Dies war lediglich Mikroevolution. Die Information für die dunklere Färbung ist in der DNS des Birkenspanners schon vorhanden. Es ist nichts grundlegend Neues entstanden. Einige wenige dunkle Birkenspanner hat es schon immer gegeben. Nun hat deren Zahl einfach überhand genommen.

    Sichelzellenanämie (73) ist eine Blutkrankheit. Personen, die Sichelzellen statt normale Blutkörperchen im Blut haben, sind immun gegen Malaria. In malariaverseuchten Gebieten nimmt daher der Anteil von Leuten mit Sichelzellen zu. Die Bevölkerung als Ganzes scheint gegen Malaria resistent zu werden.

    ð     Gegenargument: Auch hier ist nichts Neues entstanden. Der bereits bestehende Malaria-resistente Anteil der Bevölkerung hat sich lediglich vergrössert.

    DDT-Resistenz von Insekten (73). Fliegen wurden nach einer gewissen Zeit unempfindlich gegen das Insektengift DDT.

    ð     Gegenargument: Alle Untersuchungen sprechen dafür, dass ursprünglich seltene genetische Varianten den Genbestand der Insektenpopulationen verändert haben. Alle resistenten Fliegen sind die Nachkommen dieser seltenen Varianten. Es ist wiederum nichts Neues entstanden. Nur bereits bestehende Arten haben sich ausgebreitet.

    Darwin-Finken (53). Auf den Galapagos-Inseln haben sich 13 verschiedene Finkenarten gebildet, die unterschiedliche Körpergrösse, Gefiederfärbung, Schnabelform und –grösse haben.

    ð     Gegenargument: Auch hier handelt es sich um Mikroevolution. Es ist nichts grundlegend Neues entstanden, nur bereits vorhandene Organisationsmerkmale wurden durch Mutationen modifiziert. Die erwähnten Finkenarten gehören alle zum selben Grundtyp.

    Archaeopterix (219). Dieser “Urvogel” gilt als Bindeglied zwischen Saurier und Vogel. Er hat Federn wie ein Vogel, aber zugleich Zähne im Kiefer und Krallen an den Flügelenden.

    ð     Gegenargumente: Seine Reptilien-Merkmale finden sich bei ganz unterschiedlichen Reptiliengruppen, die sich dadurch  gegenseitig als Vorfahren des “Urvogels” ausschliessen. Man hat zudem einen anderen fossilen Vogel gefunden, den Protoavis, welcher deutlich älter ist als der Archaeopterix. Also kann dieser nicht die gesuchte Zwischenform sein.

    Biogenetisches Grundgesetz (180). Haeckel verbreitete die These, dass der menschliche Embryo während seiner Entwicklung verschiedene Stadien der Evolution wiederhole. Im Fischstadium habe er sogar so etwas wie Kiemen. Er versuchte dies mit Zeichnungen der Embryos in verschiedenen Entwicklungsstufen zu beweisen.

    ð     Gegenargument: Mehrere Überprüfungen von Haeckels Behauptungen haben ergeben, dass seine Zeichnungen gefälscht sind. Die angeblichen Kiemen sind in Wirklichkeit Beugefalten, die sich zu Strukturen des Gesichtsschädels und Halses ausbilden. Auch die übrigen Inhalte des biogenetischen Grundgesetzes wurden schon vor vielen Jahren von Embryologen widerlegt und müssten eigentlich längst aus den Schulbüchern verschwunden sein.

    Pferdereihe (234). Das Urpferdchen Hyracotherium gilt als sicherer Vorfahre der Pferde. Darauf folgt ein Stammbaum von fünf Stufen mit zunehmend grösseren Tieren, welcher mit passenden Fossilien belegt werden kann.

    ð     Gegenargument: Mit sich häufenden Fossilfunden entstand aus dem Stammbaum ein Stammbusch mit zahlreichen Seitenzweigen. Verwickelte Wanderungen der vermuteten Pferdevorfahren zwischen Amerika und Europa müssen postuliert werden. Einzelne Merkmale wie Grösse, Zähne und Zehen entwickelten sich nicht in einheitlicher Richtung. Die Zahl der Rippen passt nicht ins Evolutionsschema, sie schwankt regellos zwischen 15 und 19 Rippen. Die Übergänge zwischen den Stationen sind nicht lückenlos, sondern machen Sprünge. Die erforderlichen Änderungen der Merkmalskomplexe können durch Fossilien nicht belegt werden.

    Stammbaum (211). Die Fossilien zeigen, dass ein Stammbaum der Lebewesen existiert, der im Präkambrium mit Mikrofossilien beginnt und in den geologischen Formationen nach aufwärts immer höher organisierte Lebewesen zeigt. Im Kambrium beobachten wir ein plötzliches Auftreten verschiedener Vielzeller, weiter oben folgen die ersten Wirbeltiere, im Mesozoikum die Säugetiere und Vögel, und im Känozoikum erscheint schliesslich der Mensch.

    ð     Gegenargument: Alle Grundtypen der Lebewesen treten plötzlich auf, ohne jeden Übergang von einfacheren Formen. Zwischen den einzelnen Grundtypen gibt es keine Übergangsformen. In der DNS der verschiedenen Grundtypen beobachtet man mit zunehmender Komplexität eine markante sprunghafte Zunahme sinnvoller Informationen. Das spricht für Schöpfung, denn es gibt keinen natürlichen Mechanismus für die Entstehung dieser neuen Informationen.

    Rudimentäre (unvollständige) Organe (169). Beim Menschen und den Tieren gibt es zwecklose Organe, die gegen einen Schöpfer sprechen, hingegen mit Evolution erklärt werden können. Zum Beispiel der Wurmfortsatz am Blinddarm des Menschen, die Beckengürtelreste bei Walen oder die Flügelstummel bei flugunfähigen Insekten oder Vögeln.

    ð     Gegenargument: Rudimentäre Organe erweisen sich beim näheren Studium immer als sinnvoll und nützlich und sind daher kein Argument gegen Schöpfung. Der Wurmfortsatz des Menschen hat eine Abwehrfunktion bei Allgemeinerkrankungen. Die Beckengürtelreste bei Walen haben Beziehungen zum Genitalapparat und dienen als Ansatzstellen für die starke Aftermuskulatur. Die Flügelstummel flugunfähiger Insekten oder Vögel liegen im Bereich der Mikroevolution. Sie stellen eine Degeneration dar mit Abnahme der Informationen in der DNS. Das ist das Gegenteil von Evolution.

    Homologe (ähnliche) Organe (154). Übereinstimmende Baupläne verschiedener Organismen werden homolog genannt, zum Beispiel die Brustflosse der Fische, die Vorderextremität der Landwirbeltiere und der Vogelflügel. Homologe Strukturen sind einander in der Regel augenscheinlich ähnlich. Homologie bildet die Grundlage für unsere Kenntnisse vom Ablauf der Stammesgeschichte.

    ð     Gegenargument: Ähnlichkeiten an sich geben noch keine Auskunft über ihre Entstehung (294). Homologie ist bei einem gemeinsamen Schöpfer ebenso zu erwarten, denn er hat wie in einem Baukastensystem ähnliche Elemente bei verschiedenen Lebewesen verwendet. Dies gilt insbesondere für die Grundbausteine (Proteine) und die Informationsspeicher (DNS) der Lebewesen.

      

    Schlussfolgerung: Mikroevolution kann man beobachten. Sie verläuft nach bekannten Mechanismen. Makroevolution hingegen kann man weder beobachten, noch sind Mechanismen bekannt, die sie ermöglichen. Die Informationen in der DNS der Lebewesen mussten von einer Intelligenz geschaffen werden. Gemäss den Angaben der Bibel (1. Mose 2, 1-2) hat der Schöpfer die Lebewesen (Grundtypen) fertig geschaffen. In 1. Mose 2,1 heisst es: „So wurden die Himmel und die Erde und all ihr Heer vollendet.“ „Vollendet“ bedeutet, dass der Schöpfungsvorgang abgeschlossen war. Es hat kein Entwicklungsprozess stattgefunden. In Hebr.11,3 steht: ”Durch Glauben erkennen wir, dass die Welt durch Gottes Wort ins Dasein gerufen worden ist; es sollte eben das jetzt Sichtbare nicht aus dem sinnlich Wahrnehmbaren entstanden sein.” Das ist eine deutlich Absage an Makroevolution. Am siebten Tag war eine fertige Schöpfung vorhanden.

      
        

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    2004/03/25 at 11:59 pm
  • From //ID on Was haben wir auf dem Mars verloren?

    Haus und Boot

    Wenn der Mensch auf dem Mars etwas verhältnismäßig simpel aufgebautes wie z.B. ein Haus oder ein Boot finden würde, dann würde er annehmen, jemand würde diese Dinge erschaffen haben. Also, sie wären nicht  von selber entstadnen. Wenn der Mensch jetzt aber hier auf der Erde DNS in den vielfältigsten Formen (Lebewesen) findet (Der Herr sei gepriesen, er ist groß!), dann meint er, er könnte sich dies mit dem Zufall erklären. Entstanden durch Zeit.

    Dabei vergisst man die Grundlage der Wissenschaft: die LOGIK! -Wer hat denn die Zeit(en?) geschaffen?

    Ich glaube, dass Gott uns alles zufallen lässt, nicht an den Zuffall der sich selbst schafft.

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    2004/03/26 at 11:37 am