Leserbriefe

  • From Freia on Evolution stimmt nicht

    Beziehst du das auf dich?

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    2005/09/29 at 4:51 pm
  • From nez on Das Kiffermonster.

    Oh Mann, Ali!
    Lass du lieber die Finger von der Bildzeitung und den anderen polemischen Idiotenblättchen! Liebe Christengemeinde, kein normaler Mensch tut solche Schandtaten unter Einfluss von Haschisch, wenn er nicht vorher schon dazu veranlagt war! Haschisch macht im Allgemeinen fröhlich bis friedlich. Es kann auch Psychosen auslösen, aber nur, wenn schon welche angelegt sind…! Also so einen riesigen Blödsinn habe ich noch nie gehört und frage mich, was das überhaupt mit Gott zu tun hat! Der hat uns nämlich das Hanf geschenkt, damit wir JEDES unserer Bedürfnisse befriedigen können! Die Petrochemie und der amerikanische Lobbyismus haben sie uns letztlich aus Profitgier verboten. Das ist belegt. Wer da sagt, Gott wolle nicht, dass wir sein Kraut nur berühren oder dran denken, der befürwortet auch einen Krieg ums Öl im Irak…! Die Verteufelung einer unschuldigen Pflanze kann ich in Gottes Namen nicht unterschreiben! Schließlich trinken selbst die Priester Wein in der Messe und mit Blick auf das Oktoberfest und ähnliche Volksbeerdigungen ist das rechte Maß entscheidend!
    Polemisierung ist für den Christen von heute vielleicht nicht mehr das Mittel der Wahl! Wie wäre es lieber mit ein bisschen Reflektion und Weltoffenheit?????

    nez

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    2005/09/29 at 8:56 pm
  • From Katholikin on So hat alles angefangen …

    Denkt mal darüber nach

    Hallo ihr!

    Erstmal möcht ich sagen, dass ich die Aufmachung eurer Website wirklich gut finde, der Hintergrund und das Layout sprechen die Jugend wirklich an. Aber ich als gläubige Katholikin, die jeden Sonntag in die Kirche geht, sich in der Gemeinde engagiert und an das glaubt, was Gott uns über die Bibel vermittelt, finde eure Ausführungen mancher Bibelstellen eher abschreckend.
    Meint ihr denn wirklich, dass man Gott nicht in dieser Welt erreichen kann? Denkt an das,was Jesus sagte: liebt euren Nächsten wie euch selbst, helft den Armen, Kranken etc., so helft ihr mir.
    D.h. Jesus und somit auch Gott sind in unseren alltäglichen Handlungen durchaus gegenwärtig. Durch gute Taten aber auch in unseren schwachen Zeiten ist uns Gott besonders nahe. Daran glaube ich, und auch ihr solltet andere Interpretationsansätze als die hier angegebenen, eher verschreckenden erwägen.

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    2005/09/30 at 7:59 pm
  • From ali on So hat alles angefangen …

    Glaubt die römisch-katholische Kirche
    an die Bibel?

    Die Bibel ist die von Gott gegebene Grundlage, das Fundament, des christlichen Glaubens. Akzeptiert die römisch-katholische Kirche die Bibel als die alleinige Autorität und das einzige Kriterium des Glaubens, oder stützt sich diese Kirche – wie die meisten Sekten – auf weitere Offenbarungen und Autoritäten? Glaubt sie an die Irrtumslosigkeit und Autorität der Bibel, oder verwirft sie diese und stellt sie sich selber als irrtumslos und autoritär in allen Lehrfragen hin? Lassen wir zur Beantwortung dieser Frage die Kirche selbst reden:

    Die Heilige Schrift ist Gottes Rede, insofern sie unter dem Anhauch des Heiligen Geistes schriftlich aufgezeichnet worden ist. Die Heilige Überlieferung aber gibt das Wort Gottes, das von Christus, dem Herrn, und vom Heiligen Geist den Aposteln anvertraut wurde, unversehrt an deren Nachfolger weiter …
    “So ergibt sich, daß die Kirche”, der die Weitergabe und Auslegung der Offenbarung anvertraut ist, “ihre Gewißheit über alles Geoffenbarte nicht aus der Heiligen Schrift allein schöpft. Daher sind beide [Bibel und Überlieferung] mit dem gleichen Gefühl der Dankbarkeit und der gleichen Ehrfurcht anzunehmen und zu verehren”. [Katechismus der Katholischen Kirche, Nr. 81-82]

    Hier sehen wir zunächst, daß es für die katholische Kirche neben dem geschriebenen Wort Gottes noch eine ungeschriebene Überlieferung gibt, der die gleiche Autorität beigemessen wird. Die Kirche beschreibt sie folgenderweise:

    Die Überlieferung (oder Tradition), von der wir hier sprechen, kommt von den Aposteln her und gibt das weiter, was diese der Lehre und dem Beispiel Jesu entnahmen und vom Heiligen Geist vernahmen. [Katechismus der Katholischen Kirche, Nr. 83]

    Wer sich weigert, die ungeschriebene Überlieferung als Gottes Wort zu achten, wird sogar per unfehlbarem Dogma [siehe dazu die Erklärung zu unfehlbaren Artikeln in Neuner-Roos: Der Glaube der Kirche, S. 24] mit Kirchenausschluß bestraft:

    Wer nicht die ganze kirchliche Überlieferung annimmt, die geschriebene wie die ungeschriebene, der sei ausgeschlossen. [II. Konzil zu Nizäa, in: Der Glaube der Kirche, Nr. 85]

    Die Kirche selbst bezeichnet sowohl das geschriebene Wort als auch die Überlieferung als die Glaubensgrundlage ihrer Theologie:

    Die heilige Theologie ruht auf dem geschriebenen Wort Gottes, zusammen mit der Heiligen Überlieferung, wie auf einem bleibenden Fundament. [II. Vatikanisches Konzil, in: Kleines Konzilskompendium, S. 380]

    Daraus ergibt sich jedoch das Problem, zu bestimmen, worin diese Überlieferung eigentlich besteht. Will man sie als verbindliche Glaubensgrundlage heranziehen, muß ja festgelegt sein, was apostolische Überlieferung ist und was nicht. Aber die Behauptung der Kirche, ihre als apostolische Überlieferung ausgegebenen Lehren stammten von den Aposteln, entbehrt jeder Begründbarkeit. Die Kirche kann von keiner dieser Lehren einen apostolischen Ursprung nachweisen, vielmehr ist aus ihren eigenen Dokumenten ersichtlich, daß sie erst viel später eingeführt wurden (z.B. die Unfehlbarkeit des Papstes im Jahr 1870). So kann die Kirche ihre Lehrentscheidungen recht willkürlich mit einer imaginären Überlieferung begründen.

    Die katholische Bibel

    Die sogenannte Überlieferung ist aber nicht die einzige Offenbarungsquelle, die die römisch-katholische Kirche neben der herkömmlichen Bibel heranzieht. Ihre offizielle Bibelausgabe umfaßt im Alten Testament sieben Bücher mehr als die ursprüngliche Bibel. Die Bücher Tobit, Judit, 1. und 2. Makkabäer, Weisheit, Jesus Sirach und Baruch sind die sogenannten Apokryphen, zu denen außerdem noch einzelne Kapitel anderer Bücher (z.B. Daniel 13-14) zählen. Daß diese Bücher nicht zur Bibel gehören, ist zum einen aus der jüdischen Geschichte ersichtlich (auch im Neuen Testament werden keine Zitate aus den Apokryphen angeführt, wohingegen fast sämtliche Bücher des Alten Testaments dort zitiert werden [Arend Remmers, Das Neue Testament im Überblick, S. 176-182]), zum anderen auch aus der Kirchengeschichte [J. McDowell, Die Bibel im Test, S. 67-72]. Selbst Hieronymus, der der römisch-katholischen Kirche ihre offizielle lateinische Bibelübersetzung, die Vulgata, gab, lehnte die Apokryphen als nichtinspiriert ab. Erst nach seinem Tod wurden die Apokryphen zur Vulgata hinzugefügt. Als kanonisch, d.h. zur Bibel gehörend, erklärte die katholische Kirche die Apokryphen erst im Jahr 1546 auf dem Konzil zu Trient – wohl um ihre Lehren (z.B. die Ablaßlehre) vor den Reformatoren zu verteidigen. Wer die Rechtmäßigkeit dieser Entscheidung bezweifelt, wird von der Kirche hart gestraft:

    Wer nicht alle Bücher der Heiligen Schrift mit allen ihren Teilen, wie sie die Kirchenversammlung von Trient anführte, als heilige kanonische Schriften anerkennt oder wer leugnet, daß sie von Gott eingegeben sind, der sei ausgeschlossen. [Erstes Vatikanisches Konzil, in: Der Glaube der Kirche, Nr. 98 (unfehlbar)]

    Aus diesem Grund bleibt es sowohl Katholiken als auch anderen Christen nicht selbst überlassen, welche Bibelausgabe oder Übersetzung sie zu ihrem persönlichen Gebrauch verwenden, sondern die Kirche schreibt vor, welche Ausgaben sich der “Zustimmung der kirchlichen Autorität” erfreuen:

    Da aber das Wort Gottes allen Zeiten zur Verfügung stehen muß, bemüht sich die Kirche in mütterlicher Sorge, daß brauchbare und genaue Übersetzungen in die verschiedenen Sprachen erarbeitet werden, mit Vorang aus dem Urtext der Heiligen Bücher. Wenn die Übersetzungen bei sich bietender Gelegenheit und mit Zustimmung der kirchlichen Autorität in Zusammenarbeit auch mit den getrennten Brüdern zustande kommen, dann können sie von allen Christen benutzt werden. [II. Vatikanisches Konzil, in: Der Glaube der Kirche, Nr. 154]

    Auf Initiative der römisch-katholischen Kirche hin kam aufgrund dieses Beschlusses dann die sogenannte Einheitsübersetzung der Bibel zustande, an der sich auch die Evangelische Kirche Deutschlands beteiligte und die deshalb als ökumenisch gilt. Die Apokryphen sind hier wie selbstverständlich in die biblischen Bücher eingereiht, doch wird z.B. im einleitenden Kommentar zu den Makkabäerbüchern eingestanden:

    Die beiden Makkabäer-Bücher gehören nicht zum hebräischen Alten Testament …
    Das Buch ist vor allem wegen seiner fortgeschrittenen Lehre über … das Gebet für die Verstorben, über die Verdienste der Märtyrer und die Fürbitte der Heiligen bedeutsam. Diese theologischen Aussagen begründen und rechtfertigen die Stellung des Buches im alttestamentlichen Kanon. [Einheitsübersetzung, S. 526-527]

    Als Begründung für die rechtmäßige Stellung dieser Bücher zieht die Kirche also ihre eigene außerbiblische Lehre heran. Damit begeht sie einen klassischen Zirkelschluß. Die biblische Richtigkeit ihrer Lehre begründet sie mit den Apokryphen, die sie wiederum aufgrund ihrer Übereinstimmung mit der kirchlichen Lehre als biblisch erklärt hat. So stellt sich die Kirche in ihrer Autorität selbst über die Schrift.

    Mit ihrer Herausgabe der Einheitsübersetzung bezeugt die röm.-kath. Kirche außerdem, daß sie nicht an die Wahrheit der Bibel glaubt, sondern daß sie vielmehr der Bibel Lügen unterstellt. So behauptet die Einheitsübersetzung z.B., die 5 Bücher Mose seien nicht von Mose, sondern z.T. erst viel später entstanden, das Buch Prediger (“Kohelet”) sei nicht von Salomo (wie das Buch ausdrücklich besagt), sondern erst Mitte des 3. Jahrhunderts v.Chr. entstanden, die Timotheusbriefe und der Titusbrief seien womöglich nicht – wie sie behaupten – von Paulus und der 2. Petrusbrief womöglich nicht von Petrus. Damit erheben sich die Herausgeber der Einheitsübersetzung über die Bibel und glauben lieber einer atheistischen Wissenschaft als dem untrüglichen Wort Gottes. Und sie ignorieren damit, dass es außer der auf atheistischen Prinzipien beruhenden historisch-kritischen Theologie auch bibeltreue Theologen gibt, die mit wissenschaftlichen Befunden die Echtheit und Authentizität der biblischen Bücher bestätigen.

    Auslegung der Bibel

    Die sich über die Bibel erhebende, anmaßende Autorität der röm.-kath. Kirche wird auch deutlich, wenn es um die Frage der Auslegung der Bibel geht. Lehrunterschiede zwischen verschiedenen christlichen Gemeinschaften beruhen vielfach auf unterschiedliche Auslegung biblischer Aussagen. Die Auslegung ist also unter Umständen entscheidend für den letztendlichen Glaubensinhalt. Die Kirche trifft klare Aussagen dazu, wer die richtige Auslegung zu treffen hat:

    “Die Aufgabe aber, das geschriebene oder überlieferte Wort Gottes authentisch auszulegen, ist allein dem lebendigen Lehramt der Kirche” – das heißt den Bischöfen in Gemeinschaft mit dem Nachfolger Petri, dem Bischof von Rom – “anvertraut, dessen Vollmacht im Namen Jesu Christi ausgeübt wird”. [Katechismus der Katholischen Kirche, Nr. 85, Zitat vom II. Vatikanischen Konzil]

    Die Auslegung biblischer Aussagen ist den Gelehrten und Bevollmächtigten deshalb vorenthalten, weil sie laut katholischer Kirche hohe wissenschaftliche, kulturgeschichtliche und sprachliche Kenntnisse voraussetzt:

    Weiterhin hat der Erklärer nach dem Sinn zu forschen, wie ihn aus einer gegebenen Situation der Hagiograph den Bedingungen seiner Zeit und Kultur entsprechend – mit Hilfe der damals üblichen literarischen Gattungen – hat ausdrücken wollen und wirklich zu Ausdruck gebracht hat. Will man richtig verstehen, was der heilige Verfasser in seiner Schrift aussagen wollte, so muß man schließlich genau auf die vorgegebenen umweltbedingten Denk-, Sprach- und Erzählformen achten, die zur Zeit des Verfassers herrschten, wie auf die Formen, die damals im menschlichen Alltagsverkehr üblich waren.
    … Aufgabe des Exegeten ist es … auf eine tiefere Erfassung und Auslegung des Sinnes der Heiligen Schrift hinzuarbeiten, damit so gleichsam aufgrund wissenschaftlicher Vorarbeit das Urteil der Kirche reift. [II. Vatikanisches Konzil, in: Der Glaube der Kirche, Nr. 151]

    Wenn die Kirche hier selbst ausdrücklich sagt, daß sie ihr Urteil “aufgrund wissenschaftlicher Vorarbeit” trifft, erhebt sie damit diese menschliche Wissenschaft über das Wort Gottes. Der Kirche zufolge kann ein Laie also gar nicht den tieferen Sinn biblischer Texte verstehen, weil ihm die notwendigen Voraussetzungen fehlen. Er kann seinen Glauben demnach nicht unmittelbar dem Wort Gottes entnehmen, sondern muß das annehmen, was die Kirche ihm vorlegt:

    Wenn die Kirche durch ihr oberstes Lehramt etwas “als von Gott geoffenbart” und als Lehre Christi “zu glauben vorlegt”, müssen die Gläubigen “solchen Definitionen mit Glaubensgehorsam anhangen”. [Katechismus der Katholischen Kirche, Nr. 891, Zitat vom II. Vatikanischen Konzil]

    Dogmatische Lehrentscheidungen

    Die kirchlichen Glaubensvorgaben finden insbesondere in den Dogmen ihren Ausdruck, die das Lehramt der Kirche definiert und die der Katholik zu glauben verpflichtet ist:

    Das Lehramt der Kirche setzt die von Christus erhaltene Autorität voll ein, wenn es Dogmen definiert, das heißt, wenn es in einer das christliche Volk zu einer unwiderruflichen Glaubenszustimmung verpflichtenden Form Wahrheiten vorlegt, die in der göttlichen Offenbarung enthalten sind oder die mit solchen Wahrheiten in einem notwendigen Zusammenhang stehen. [Katechismus der Katholischen Kirche, Nr. 88]

    Den Umstand, daß im Lauf der Zeit stets neue Dogmen verkündet werden, begründet die katholische Kirche mit einer angeblichen Weiterentwicklung der oben erläuterten “Überlieferung”:

    Diese apostolische Überlieferung kennt in der Kirche unter dem Beistand des Heiligen Geistes einen Fortschritt … denn die Kirche strebt im Gang der Jahrhunderte ständig der Fülle der göttlichen Wahrheit entgegen, bis an ihr sich Gottes Worte erfüllen. [II. Vatikanisches Konzil, in: Der Glaube der Kirche, Nr. 147]

    Der Heilige Geist wird hier zwar als Beistand bezeichnet, die Aufgabe der Leitung bei der Aufrichtung der Glaubenswahrheit schreibt die katholische Kirche aber ihrem offiziellen Lehramt zu:

    Durch den “übernatürlichen Glaubenssinn” hält das Gottesvolk unter der Leitung des lebendigen Lehramtes der Kirche den Glauben unverlierbar fest. [Katechismus der Katholischen Kirche, Nr. 889, Zitat vom II. Vatikanischen Konzil]
    … die Heilige Synode [lehrt], daß die Bischöfe aufgrund göttlicher Einsetzung an die Stelle der Apostel als Hirten der Kirche getreten sind. Wer sie hört, hört Christus, und wer sie verachtet, verachtet Christus und ihn, der Christus gesandt hat. [II. Vatikanisches Konzil; in: Kleines Konzilskompendium S. 146]

    Es ist sicherlich eine Sache, das “Wort Gottes” als Glaubensgrundlage zu bezeichnen, und eine andere Sache, dann nicht nur selbst zu bestimmen, was Wort Gottes ist, sondern auch noch die eigenen Lehrverkündigungen als Wort Gottes zu bezeichnen. Bekannterweise gibt sich die römisch-katholische Kirche und ihr Oberhaupt, den Bischof von Rom, als unfehlbar aus, wenn sie zu den Christen eine Lehre bezüglich Glaubens- oder Sittenfragen verkündet:

    Zur Erfüllung dieses Dienstes hat Christus den Hirten das Charisma der Unfehlbarkeit verliehen. …
    Dieser Unfehlbarkeit … erfreut sich der Römische Bischof, das Haupt des Kollegiums der Bischöfe, kraft seines Amtes, wenn er … eine Lehre über den Glauben oder die Sitten in einem endgültigen Akt verkündet … Die der Kirche verheißene Unfehlbarkeit wohnt auch der Körperschaft der Bischöfe inne, wenn sie das oberste Lehramt zusammmen mit dem Nachfolger des Petrus ausübt. [Katechismus der Katholischen Kirche, Nr. 890, 891]

    Hier schreibt die Kirche Christus zu, er habe den Hirten Unfehlbarkeit verliehen; eine biblische Begründung kann sie dafür jedoch nicht liefern, da sich die Lehre von der Unfehlbarkeit nicht auf das geschriebene Wort stützt. Dem Herrn Jesus wird hier also etwas unterstellt und seine Autorität in seinem Wort untergraben.

    Zusammenfassung

    Die römisch-katholische Kirche lehrt also,

    – daß die kirchliche Überlieferung dieselbe Autorität hat wie die Heilige Schrift und ihre Mißachtung Kirchenausschluß nach sich zieht,

    – daß die Apokryphen kanonisch sind und deren Ablehnung mit Kirchenausschluß bestraft wird,

    – daß die Bibel lügt, z.B. wenn sie Salomo als Autor des Buches Prediger nennt oder Paulus als Autor einiger Briefe

    – daß die Auslegung der Bibel nur vom Lehramt der Kirche bestimmt werden kann,

    – daß der Sinn biblischer Aussagen nur unter Verwendung wissenschaftlicher Methoden erschlossen werden kann,

    – daß Katholiken alles glauben müssen, was die Kirche ihnen zu glauben vorlegt, insbesondere ihre Dogmen,

    – daß aufgrund des Fortschritts der apostolischen Überlieferung stets neue gültige Dogmen verkündet werden können,

    – daß die Glaubensleitung des Volkes Gottes dem Lehramt der Kirche obliegt,

    – daß das Lehramt der Kirche mit dem Papst als Oberhaupt unfehlbare Lehrentscheidungen verkünden kann, die als Wort Gottes gelten.

    Die Konsequenzen

    Man könnte vielleicht meinen, der Anspruch der römisch-katholischen Kirche auf ein Lehrmonopol sei insofern berechtigt, als dadurch die Entstehung von Irrlehren und Sekten verhindert würde. Leider müssen wir feststellen, daß durch dieses Lehrmonopol genau das Gegenteil eingetreten ist. Wie wir im Verlauf dieses Buches noch sehen werden, ist die Dogmatik der römischen Kirche in vielerlei Hinsicht eine Ansammlung von Lehren, die der Bibel völlig fremd sind. Aufgrund einer willkürlich und beliebig erweiterbaren Überlieferung, die im Gegensatz zur Bibel jeder historischen Glaubwürdigkeit entbehrt und die die Kirche dennoch als Wort Gottes ausgibt, konnten viele unbiblische Lehren Eingang in das katholische Glaubensgut finden.
    Besonders bedauernswert ist, daß der Katholik seine Glaubensinhalte durch die Kirche vorgelegt bekommt und nicht durch Gott und sein Wort selbst. Der Glaube des Katholiken ist daher vielmehr ein unpersönlicher, weil dogmatisch auferlegter Glaube und nicht das persönliche Vertrauensverhältnis zum Herrn Jesus Christus als persönlicher Erretter und Herr. Damit ist dem Katholiken auch die persönliche Verantwortung für seinen Glauben genommen. Er kann immer mit dem Finger von sich weg auf die Kirche zeigen, daß sein Glaube von ihr vorgeschrieben ist. Wir bitten jeden aufrichtigen Katholiken um seines eigenen Seelenheils willen, ernsthaft anhand der Bibel zu prüfen, ob dies im Sinne von Gottes geoffenbarten Willen sein kann.

    Was lehrt die Bibel?

    Vorbeugende Maßnahmen gegen Irrlehren und Sekten sind sicherlich ein berechtigtes Anliegen, zumal die Bibel ausdrücklich warnt:

    Seht zu, daß euch niemand verführe! … viele falsche Propheten werden aufstehen und werden viele verführen (Mt 24,5.11).
    Ich [Paulus] weiß, daß nach meinem Abschied grausame Wölfe zu euch hereinkommen werden, die die Herde nicht verschonen. Und aus eurer eigenen Mitte werden Männer aufstehen, die verkehrte Dinge reden, um die Jünger abzuziehen hinter sich her (Apg 20,30).

    Diese Voraussagen bezogen sich nicht nur auf eine Jahrtausende später kommende Zeit, sondern erfüllten sich bereits, als die biblischen Bücher gerade geschrieben wurden, also noch während des 1. Jahrunderts nach Christus. Ein beträchtlicher Teil des Neuen Testaments behandelt solche aufkommenden Irrlehren wie z.B. gesetzlicher Judaismus (Galaterbrief) und Leugnung der Auferstehung (1. Korinther 15) und verteidigt den reinen christlichen Glauben dagegen. Von daher stellen die biblischen Schriften die Grundlage zur Verteidigung gegen Irrlehren und zur Korrektur bei falscher Lehre dar. Die Bibel bezeugt wiederholte Male, daß das geschriebene, von Gott eingegebene Wort Gottes die hinlängliche und alleinige Grundlage von Glauben und Lehre ist. Hier nur einige Beispiele:

    Es steht geschrieben … (Mt 4,4.7.10).
    Ihr irrt, weil ihr die Schriften nicht kennt (Mt 22,29).
    … und die Schrift kann nicht aufgelöst werden (Joh 10,35).
    … ging Paulus zu ihnen hinein und unterredete sich an drei Sabbaten mit ihnen aus den Schriften, indem er eröffnete und darlegte, daß der Christus leiden und aus den Toten auferstehen mußte … (Apg 17,2-3).
    Diese aber waren edler als die in Thessalonich; sie nahmen mit aller Bereitwilligkeit das Wort auf und untersuchten täglich die Schriften, ob dies sich so verhielte (Apg 17,11).
    $ Kräftig widerlegte er die Juden öffentlich, indem er durch die Schriften bewies, daß Jesus der Christus ist (Apg 18,28).
    … die heiligen Schriften … die Kraft haben, dich weise zu machen zur Rettung durch den Glauben, der in Christus Jesus ist. Alle Schrift ist von Gott eingegeben und nützlich zur Lehre, zur Überführung, zur Zurechtweisung, zur Unterweisung in der Gerechtigkeit, damit der Mensch Gottes richtig sei, für jedes gute Werk ausgerüstet (2Tim 3.14-17).

    Die am häufigsten gestellte Frage des Herrn Jesus war die nach Kenntnis der Schrift: “Habt ihr nicht gelesen …?” (Mt 12,3.5; 19,4; 21,16.42; 22,31; Mk 2,25; 12,10.26; Lk 6,3; 10,26). Allein in seinem Brief an die Römer beruft sich Paulus 18 mal durch die Ausdrücke “wie geschrieben steht”, “denn es steht geschrieben” und “die Schrift sagt” auf das geschriebene Wort Gottes. Er zitiert das Alte Testament in diesem Brief ingesamt 50 mal und zieht es an anderer Stelle ebenfalls zur Widerlegung verschiedener Irrlehren heran.

    Interessanterweise hatten aber auch zur Zeit Jesu die Juden und insbesondere die Pharisäer und Schriftgelehrten bereits eine sogenannte “Überlieferung der Alten” (Mk 7,3), die der Herr jedoch aufs schärfste verwarf:

    Warum übertretet auch ihr das Gebot Gottes um eurer Überlieferung willen? … ihr habt so das Gebot Gottes ungültig gemacht um eurer Überlieferung willen. Heuchler! Treffend hat Jesaja über euch geweissagt, indem er spricht: “Dieses Volk ehrt mich mit den Lippen, aber ihr Herz ist weit entfernt von mir. Vergeblich aber verehren sie mich, indem sie als Lehren Menschengebote lehren” (Mt 15,3.6-9).

    Also sind es nicht die religiösen Führungspersonen und deren Lehren, denen der Gläubige unumschränkt vertrauen und gehorchen soll, sondern vielmehr Gott selbst, der in seinem Wort spricht. Das “man muß Gott mehr gehorchen als Menschen” (Apg 5,29) gilt besonders, wenn es um das Seelenheil geht, denn diese Sache ist zu wichtig, als daß dabei auf Menschen vertraut werden könnte:

    Wehe aber euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, Heuchler! Denn ihr verschließt das Reich der Himmel vor den Menschen; denn ihr geht nicht hinein, und die, die hineingehen wollen, laßt ihr nicht hineingehen! (Mt 23,13).

    Diese harten Worte wollen wir hier nicht unmittelbar auf bestimmte andere Personen unserer Zeit anwenden; sie sollen lediglich verdeutlichen, daß gerade Menschen mit religiöser Autorität in Wirklichkeit Seelenverführer sein können. Gott setzt durch den Heiligen Geist Hirten und Aufseher für die Gemeinde ein (Apg 20,28), aber bei den Motiven und Mitteln, durch die über die Jahrtausende katholische Würdenträger ihre Positionen erlangt haben, ist es äußerst zweifelhaft, daß dies unter der Autorität Gottes geschah. [Die Geschichtsschreibung gibt hiervon unumstößlich Zeugnis. Siehe z.B. Dave Hunt, Die Frau und das Tier, CLV 1995] Wer für sich in Anspruch nimmt, ein von Gott eingesetzter oder beauftragter Verkündiger des Evangeliums oder ein Hirte und Lehrer von Gläubigen zu sein, muß diesen seinen Dienst unbedingt in Übereinstimmung mit dem Wort Gottes ausüben. In dem Brief an die Galater wird sogar ein Fluch über diejenigen ausgesprochen, die etwas verkündigen, was von der Lehre der Apostel abweicht:

    Wenn aber auch wir oder ein Engel aus dem Himmel euch etwas entgegen dem verkündigen, was wir euch als Evangelium verkündet haben: er sei verflucht! (Gal 1,8).

    Und am Ende der Bibel lesen wir:

    Ich bezeuge jedem, der die Worte der Weissagung dieses Buches hört: Wenn jemand zu diesen Dingen hinzufügt, so wird Gott ihm die Plagen hinzufügen, die in diesem Buch geschrieben sind (Offb 22,18).

    Viele Lehren der katholischen Kirche wird man in der Bibel jedoch vergeblich suchen. Der Schreiber des Hebräerbriefes würde sie als “fremde Lehren” bezeichnen, von denen man sich “nicht fortreißen” lassen soll (Hebr 13,9). Die Bibel spricht auch nirgends von zukünftigen weiteren Offenbarungen Gottes oder mündlichen Überlieferungen, welche die Gläubigen anzunehmen hätten, und genausowenig von Menschen mit höchster religiöser Autorität. Petrus, den die katholische Kirche als ersten Papst verehrt, schreibt in seinem 2. Brief davon, daß er bald sterben werde (2Pt 1,14), sagt jedoch nichts von einem etwaigen Nachfolger. Vielmehr erinnert er die Gläubigen an das bereits bekannte “prophetische Wort” (Vers 19) und legt Nachdruck auf die “Weissagung der Schrift” (Vers 20).
    Die Bibel warnt ausdrücklich vor falschen und verführerischen Lehren, die in der nachapostolischen Zeit aufkommen werden:

    Der Geist aber sagt ausdrücklich, daß in späteren Zeiten etliche vom Glauben abfallen werden, indem sie auf betrügerische Geister und Lehren von Dämonen achten, durch die Heuchelei von Lügenrednern, die in ihrem eigenen Gewissen gebranndmarkt sind, die verbieten zu heiraten, und gebieten, sich von Speisen zu enthalten … (1Tim 4,1-3).
    Denn es wird eine Zeit sein, da sie die gesunde Lehre nicht ertragen, sondern nach ihren eigenen Begierden sich selbst Lehrer aufhäufen werden, weil es ihnen in den Ohren kitzelt; und sie werden die Ohren von der Wahrheit abkehren und sich zu den Fabeln [griech. mythos] hinwenden (2Tim 4,3-4).
    Geliebte, glaubt nicht jedem Geist, sondern prüft die Geister, ob sie aus Gott sind! Denn viele falsche Propheten sind in die Welt hinausgegangen (1Jo 4,1).

    Das Erkennen der Wahrheit im Wort Gottes geschieht auch nicht, wie die katholische Kirche lehrt, durch rein intellektuelles Nachsinnen und wissenschaftliches Forschen, sondern wird dem zuteil, der das Wort kennt und ihm treu bleibt:

    Wenn ihr in meinem Wort bleibt, so seid ihr wahrhaft meine Jünger; und ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen (Joh 8,31.32).

    Es ist ja derselbe Heilige Geist, der den Gläubigen in die ganze Wahrheit leitet (Joh 16,13), der uns auch die Bibel durch Inspiration ihrer Schreiber gegeben hat. Er ist es, und nicht das Lehramt der Kirche, der Glauben und Lehre der Christen leitet und aufrechterhält.
    Wer die Bibel kennt, hat damit die volle Offenbarung Gottes an die Menschen. Nichts entgeht ihm von dem, was Gott den Menschen mitteilen möchte; das biblische Evangelium ist der “ein für allemal den Heiligen überlieferte Glauben” (Jud 3). Paulus bezeichnet das Evangelium des Neuen Testaments als –

    … die Offenbarung des Geheimnisses, das ewige Zeiten hindurch verschwiegen war, jetzt aber offenbart und durch prophetische Schriften nach Befehl des ewigen Gottes zum Glaubensgehorsam an alle Nationen bekanntgemacht worden ist (Röm 16,25-26).

    Die Autorität und Macht des Wortes erweist sich insbesondere in seiner Wirksamkeit. Millionen von Menschen sind bisher durch das Lesen und Hören dieses Evangeliums ihres sündigen Lebens überführt worden, haben sich bekehrt und Jesus Christus als ihren persönlichen Herrn und Erlöser angenommen.

    Das Wort Gottes ist lebendig und wirksam und schärfer als jedes zweischneidige Schwert, und durchdringend bis zur Scheidung von Seele und Geist … ein Richter der Gedanken und Gesinnungen des Herzens (Hebr 4,12).

    Das kann von keiner anderen Überlieferung, keinem Dogma, keiner Lehre oder sonstigen “Offenbarung” gesagt werden; keine andere Schrift oder Verkündigung konnte Menschen zu einem geheiligten und erfüllten Leben mit Gott führen, als allein die Bibel. Und von keiner anderen Schrift können diese Menschen dann das sagen, was wir in Psalm 119 lesen:

    Du hast deine Vorschriften geboten, daß man sie eifrig beobachte. Oh, daß doch meine Wege beständig wären, um deine Ordnungen zu halten! (Verse 4-5)
    Deine Zeugnisse sind auch meine Lust, meine Ratgeber sind sie (Vers 24).
    Öffne meine Augen, damit ich schaue die Wunder aus deinem Gesetz (Vers 18).
    Wie süß sind meinem Gaumen deine Worte, mehr als Honig meinem Mund! (Vers 103).
    Ich freue mich über dein Wort wie einer, der große Beute macht (Vers 162).

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    2005/09/30 at 11:44 pm
  • From andrea on Denken und glauben

    jeder geht seinen weg, es gibt einen breiten weg ins verderben und einen schmalen weg zum vater. wenn wir jesus folgen wollen, dann haben wir einen guten hirten, auf dessen stimme wir uns verlassen können.

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    2005/10/01 at 2:05 pm
  • From Never_Forget on Denken und glauben

    Glauben kann man Vieles, nicht immer unbedingt an Gott, aber der Spruch ist gut!!

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    2005/10/01 at 2:44 pm
  • From Never_Forget on Biblische Katastrophen erwarten uns.

    Ich meine, es kann ja sein, dass in der Bibel das alles prophezeit ist, aber es gibt sschon lange Hochwasserkatastrophen und dass dann gerade die jetzigen die prophezeiten sein sollen, ich denke, dass da einfach keiner ein Recht hat dies zu behaupten, heißt es in der Bibel nicht auch, wir sollen nicht spekulieren und meiner Meinung nach ist das pure Spekulation. Und auch wenn es nicht so direkt formuliert ist, läuft euer Artikel leider darauf hinaus, das finde ich sehr schade!!

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    2005/10/01 at 2:53 pm
  • From normal on Flucht aus dem Pornotal

    WAS Hasst du?

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    2005/10/01 at 5:25 pm
  • From Never_forget on Harry Potter

    übertrieben

    hallo, also übertreiben muss man ja wirklich nicht. Soll das etwa heißen, man soll die Finger von Harry Potter lassen, also ich finde dieses Buch echt spitze und ich werde mir auch den Neuen Band kaufen, aber das heißt doch noch lange nicht, dass ich mich zu Okkultismus hingezogen fühle, ich glaube deswegen trotzdem von Herzen an Gott….Ich weiß gar nicht, was ihr für einen Aufstand macht, das ist doch nur ein Buch, da gibt es sicher schlimmere Fantasybücher und manche christliche Literatur ist doch auch etwas übertrieben, das müsst ihr doch zugeben.

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    2005/10/02 at 11:31 am
  • From ali on Harry Potter

    das musst du vor gott selber verantworten.
    ali

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    2005/10/02 at 12:54 pm
  • From Travor on Harry Potter

    Lesen und lesen lassen

    Hey 🙂

    Sorry, ich versteh solche Artikel echt nicht.
    Die Kids die Harry Potter – Bücher lesen scheinen ja Realität und Fantasiewelt besser auseinanderzuhalten können als mach andere, schade. (Zum Glück hab ich das als Kind auch geschafft: trotz zahlreicher Asterix-Filme hab ich mir noch keinen Zaubertrank gebraut. Bin ich anders?)
    Und auf einer anderen Seite hier gibt es dann ein ganzes Buch zum Download, wie toll “Herr der Ringe” ist. Find ich auch. Aber da gibt es doch Gandalf .. Zauberer … Magie … da war doch was? Naja, irgendwo muss es da wohl einen Unterschied zu dem kleinen “bösen” Jungen mit dem Zauberstab geben.

    Die einzige Gefahr die ich an Harry Potter sehe, ist die Geschäftemacherei drumrum, aber die hat nichts mit schwarzer Magie zu tun, sondern mit Geldgeilheit. Aber auch dieses Problem sollte doch zu meistern sein.

    Wie in (fast) jedem Kinderbuch gewinnt bei Harry Potter das Gute, die Freundschaft und die Liebe gegen das Böse … genau wie in dem tollen Film mit den zaubernden alten Herrn und dem kleinen Ring.

    Also wenn ihrs einfach nicht mögt oder tatsächlich nicht mit eurem Glauben vereinbaren könnt, dann lasst das Buch zu, aber ich bitte euch, hört doch auf mit dieser Schwarzmalerei, den Leuten wegen eines Kinderbuches ein schlechtes Gewissen einzureden, völlig grundlos, und ihnen zu sagen wie BÖSE das ist. Das ist eine Geschichte die unterhalten soll, nicht mehr als ein Kinobesuch und nicht weniger als der Besuch eines Freizeitparks. Da gibts wirklich größere Problempunkte in unserer Gesellschaft über die man sich auslassen kann.

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    2005/10/02 at 3:04 pm
  • From Hanna on Flucht aus dem Pornotal

    wäre schön, wenn Du Dich klarer ausdrücken würdest und uns wissenlassen würdest, was Du damit sagen willst.

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    2005/10/02 at 6:39 pm
  • From alin on Harry Potter

    Lieber Travor,

    ich schätze, du bist kein Harry-Potter-Leser, sonst würdest du kaum so oberflächliche und unzutreffende Dinge schreiben.
    Harry Potter ist für Kinder nicht bloß Unterhaltung. Kinder tauchen in solche Bücher ein. Ich habe früher die Narnia-Reihe und viel von Wolfgang Hohlbein gelesen. Davon saugt sich der Geist voll.
    Aber was sind das im Fall von Harry Potter für Dinge, die Geist und Denken des Lesenden prägen? Realitätsferne Lösungsansätze. Flucht in eine Fantasiewelt. Dummerweise lösen sich dadurch die Probleme in der realen Welt nicht. Statt den Kids zu helfen, ihr Leben offen und mutig zu meistern, schicken solche Werke sie in die Wüste von Lug und Trug und geben ihnen dabei noch eine gehörige Portion Okkultismus mit.

    Im 5.Buch Mose, kurz bevor Israel in das gelobte Land Kanaan einzog, schärfte ihnen Mose noch einmal ein: “5Mo 18,10 Es soll keiner unter dir gefunden werden, der seinen Sohn oder seine Tochter durchs Feuer gehen läßt, keiner, der Wahrsagerei treibt, kein Zauberer oder Beschwörer oder Magier,
    5Mo 18,11 oder Bannsprecher oder Totenbeschwörer oder Wahrsager oder der die Toten befragt.”
    Auf Okkultismus soll niemand hören. Aber worauf sie hören sollten, sagte er gleich darauf:
    “5Mo 18,15 Einen Propheten aus deiner Mitte, aus deinen Brüdern, gleich mir, wird der HERR, dein Gott, dir erwecken; auf ihn sollt ihr hören;”

    Dieser Prophet ist Jesus Christus. An Ihm entscheidet sich dein ganzes Leben.

    Liebe Grüße,

    Alin

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    2005/10/02 at 10:32 pm
  • From Lucianna on Harry Potter

    Harry Potter und gefährlich???

    Jetzt mal ganz im ernst ich kann verstehen dass du meinst dass Harry  Potter gefählich ist, schon allein weil die meisten Zaubersprüche wirklich angewendet werden können. Trotzem ist der Artikel echt übertrieben ich lese selbst Harry Potter und hab nicht eine einzige sekunde daran gedacht mit Magie zu spielen und das auch schon vor meiner Bekehrung… Das ist doch echt nur ein Buch zur Unterhaltung, es gibt tausende von Büchern in denen es um Magie und Kobolde und andere magische Sachen geht, was ist mit denen??? Sind die nur HALB so gefählich oder was??? meine Güte wenn Kinder nicht durch Harry Potter an das Okkulte kommen, dann kommen sie irgendwie anders dran, schau dir doch einmal die Welt heutzutage an!!! wenn sie nicht in eine Fantasie Welt vor ihren Problemen flüchten benutzen sie Drogen!! Nur einige kommen zu Jesus…
    Du tust so als sei Harry Potter das einzige gefährliche Buch, eins von tausenden wenn nicht millionen und trotzdem bleibst du bei einem Beispiel. Warum? Glaubst du nicht dass einer denken kiann; “oh harry Potter ist gefählich dann lese ich eben Herr der Ringe oder sonst was”, es ist klüger einfach zu sagen dass man solche Bücher auf keinen Fall ernst nehmen soll!!
    Luci

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    2005/10/03 at 12:30 pm
  • From ali on Harry Potter

    12 Gründe die “Harry Potter”-Filme nicht zu sehen
    1.  Gott zeigt uns in Seinem Wort, dass Hexerei, Zauberei, Flüche, Wahrsagerei und Magie böse und schlecht sind. Diese Praktiken sind Ihm ein Greuel, da sie uns verblenden, um Seine Liebe zu uns zu sehen, und da diese Praktiken uns sukzessive in eine Suche nach eigener Ermächtigung und immer grösseren Reizen ziehen. Die “Harry Potter”-Welt mag zwar frei erfunden sein, aber die zeitlosen heidnischen Praktiken und Rituale, die verherrlicht werden, sind real und tödlich. Gott weiss, dass das Endresult dieser Rituale geistige Gefangenschaft und Unterdrückung ist, und warnt uns:
    “…, so sollst du nicht lernen tun die GREUEL dieser Völker, dass nicht jemand unter dir gefunden werde, der seinen Sohn oder Tochter durchs Feuer gehen lasse, oder ein WEISSAGER oder ein TAGEWÄHLER oder der auf Vogelschrei achte oder ein ZAUBERER oder BESCHWÖRER oder WAHRSAGER oder ZEICHENDEUTER oder DER DIE TOTEN FRAGE. DENN WER SOLCHES TUT; DER IST DEM HERRN EIN GREUEL,…”
    5.Buch Mose 18:9-12

    2.  Die Tatsache, dass die Grundlagen der “Harry Potter”-Filme der Fantasie entsprangen und nicht der Realität, mindert nicht die Kraft der Filme, Glauben und Werte zu verändern. Imaginäre (oder auch virtuelle) Erfahrungen und gut geschriebene Fantasien können Geist und Erinnerungen genauso (wenn nicht sogar noch mehr) beeinflussen wie tatsächliche Erfahrungen oder Erlebnisse [2]. Geschickt geschriebene Mythen mit vertrauenswürdigen Charakteren können problemlos Gefühle aufwühlen und starke emotionale Reaktionen hervorrufen und sind somit viel einprägsamer als der graue Alltag. Dies gilt insbesondere falls diese Geschichten noch durch Bücher, Spiele, Spielzeug und Filme verstärkt werden. Kein Wunder also, dass “Harry Potter” Fans es kaum abwarten können, um die nächste Fantasiereise in die Hogwart-Klassen der Zauberei, Wahrsagerei, Zaubertranks und Zauberflüche zu unternehmen.
    “Aber sie wollen nicht hören noch ihre Ohren zuneigen, sondern wandelten nach ihrem eigenen Rat und nach ihren bösen Herzens Gedünken und gingen hinter sich und nicht vor sich.”
    Jeremia 7:24

    3.  Jedes okkulte Bild und jede verführerische Andeutung bringt das Publikum dazu, sich mehr und mehr in der schwarzen, paranormalen Welt zu Hause zu fühlen. Besonders Kinder identifizieren sich stark mit ihren Lieblingshelden und lernen Zauberer und Hexen durch die bewundernden Augen der Altersgenossen zu sehen, als durch Gottes Augen. Denjenigen Kinder, die spüren und merken, dass die okkulte Welt böse ist, stellt sich die Frage, ob sie dem Gruppenzwang widerstehen sollen oder ob sie ihre leisen Zweifel zerstreuen und sich Harrys übernatürlichen Abenteuern hingeben sollen, was doch viel angenehmer ist. Selbst christliche Kinder lernen auf diese Weise ihre christlichen Werte mit den multikulturellen Idealen der Welt zu vermischen. Als Resultat werden Gottes Werte auf den Kopf gestellt und verdreht – genau wie es Gottes Volk im Alten Testament tat:
    “Weh denen, die Böses gut und Gutes böse heissen, die aus Finsternis Licht und aus Licht Finsternis machen, die aus sauer süss und aus süss sauer machen! Weh denen, die bei sich selbst weise sind und halten sich selbst für klug!”
    Jesaja 5:20,21

    Sehr interessant sind in diesem Zusammenhang die Dinge, die Daniel Radcliffe (Harry), Rupert Grint (Ron), Tom Felton (Draco), Harry Melling (Dudley) in einem Interview mit “Harry Potter Special Magazine” sagten:
    FRAGE: Wenn Du mit einem Zauber jemanden verzaubern könntest, welcher Zauber würde das sein?
    DANIEL: Wenn ich denjenigen mag, würde ich ihm besondere Kräfte verleihen, wie z.B. Unsichtbarsein.
    FRAGE: Welches ist dein Lieblingswort in den “Harry Potter” Büchern?
    DANIEL: Ich mag das Wort – es ist sehr schlimm das zusagen – aber ich mag das Wort “Voldemort”.
    FRAGE: Zieht ihr es vor, gute oder böse Charaktere zu spielen?
    TOM: Böse. Es macht mehr Spass, weil es anders ist.
    FRAGE: Was für eine magische Kraft möchtest Du gerne besitzen?
    TOM: Unsichtbarsein. So könnte ich herumschleichen und an Orte gehen, wo ich nicht hingehen sollte.
    FRAGE: Fandest Du es schwer, Harry zu quälen?
    TOM: Nein. Ehrlich gesagt, es hat mir sogar Spass gemacht.[1]

    4.  Gott fordert uns auf, das Böse zu hassen und dem Guten anzuhängen (Römer 12:9). Aber wenn christliche Kinder und Jugendliche die Harry Potter Mythen lieben, sich an den Filmen erfreuen und die Bücher immer und immer wieder lesen, werden ihre Herzen stumpf durch all das Böse, dem sie ausgesetzt sind. Durch das Verdrehen von Gottes Geboten und Werten, lernen sie, böse Dinge zu lieben. Der nächste natürliche Schritt ist es, das, was Gott gut nennt, zu hassen.
    Du redest lieber Böses denn Gutes,…
    Psalm 52:3

    5.  Durch das Eintauchen in die verkehrte Welt der Hogwart Schule für Hexerei und Zauberei werden die Kinder geistig blind. Die Kinder verlieren ihre natürliche Abneigung gegenüber den fragwürdigen Geistern, die durch die verschiedenen Charaktere und Symbole in der unheimlichen “Harry Potter”-Welt dargestellt werden. Mitgerissen von der spannenden Geschichte, akzeptieren sie die implizierten Werte und speichern die faszinierenden Bilder in ihrem Gedächtnis — so wird die verbotene Welt des Okkultem langsam normaler und natürlicher aussehen als das das Reich Gottes.
    “Sehet zu, dass euch niemand fange durch die Philosophie und leere Täuschung nach der Überlieferung der Menschen, nach den Elementen der Welt und nicht nach Christus.”
    Kolosser 2:8

    6.  Dieser innere Wandel ist oftmals unterbewusst, da die okkulten Lehren und Eindrücke dazu tendieren, das rationale Denken zu umgehen. Wer würde schon während eines schnelllebigen, visuellen Abenteuers einhalten und über die Tatsachen nachdenken? Fantasy und das sog.”strategische Entertainment” haben eine ganz besondere Art, Werte zu verändern, Glaubensgrundsätze aufzuweichen und das Verhalten sowohl von Erwachsenen als auch von Kindern zu ändern. Auch in Deutschland ist dieser Lernprozess unter dem Begriff “Edutainment” bekannt — ein beliebter Weg, multikulturelle Weltbürger für die geplante Gesellschaft des 21.Jahrhunderts vorzubereiten. Die Macht des “Edutainments”, die Werte und Einstellungen zu verändern, wird klar durch die heutigen Marketing-Firmen veranschaulicht, die Milliarden von Euros jedes Jahr dazu verwenden, um unterhaltsame Werbefilmchen zu produzieren, die emotional aufrühren, die Tatsachen ignorieren, aber doch dadurch die Menschenmassen animieren, das Produkt zu kaufen.
    “Wende meine Augen ab, dass sie nicht sehen nach unnützer Lehre; sondern erquicke mich auf deinem Wege.”

    Psalm 119:37  

    7.  Das Hauptprodukt, das durch die “Harry Potter”-Filme verkauft wird, ist ein Wertegerüst, das in keinster Weise vereinbar ist, mit dem, was Gott uns zu unserer eigenen Sicherheit anbietet. Diese heidnische Ideologie wird zusammen mit einer ganzen Palette von Artikeln verkauft: Brettspiele, Computerspiele, Kleidung und Accessoires mit dem “Harry Potter”-Zeichen,”Action”-Figuren und Audio-Kassetten helfen dabei, die kindlichen Gedanken Tag und Nacht auf das Okkulte zu konzentrieren. Aber durch Gottes Augen ist dieses ganze Drum und Dran nichts weiter als ein Köder, um Jugendliche tiefer in den Okkultismus zu ziehen. Im Gegensatz dazu, ist nach Gott jemand gut, der –

    “…nicht wandelt im Rat der Gottlosen noch tritt auf den Weg der Sünder noch sitzt, da die Spötter sitzen, sondern hat Lust zum Gesetz des HERRN und redet von seinem Gesetz Tag und Nacht!…und was er macht, das gerät wohl.”

    Psalm 1:1-3

    8.  Die wahre Quelle der Macht hinter Harrys Zauberspielchen versucht das kindliche Verständnis und Vertrauen auf Gott zu verdrehen. Sowohl in den Filmen als auch in den Büchern, werden Worte, die traditionellerweise im Okkultismus verwendet wurden, den Kindern so geläufig, dass sie anfangen, diese Worte auf Gott und seine versprochene Kraft zu beziehen. Viele Kinder lernen hierdurch, Gott als eine Art Kraftquelle anzusehen, die mit den richtigen Worten, Gebeten und Ritualen manipuliert werden kann und sehen Seine Wunder als eine Form der Magie und Zauberei an. Ihr Verständnis von Gott basiert nun vielmehr auf ihren eigenen Gefühlen und Wünschen, als auf das, was Gott ihnen von sich offenbart.
    “Das tust du, und ich schweige; DA MEINST DU, ICH WERDE SEIN GLEICHWIE DU. Aber ich will dich strafen und will dir’s unter Augen stellen.”

    Psalm 50:21  

    9.  Blind für das wahre Wesen Gottes, fangen nun die Kinder an, die Biblischen Wahrheiten mit den heidnischen Glauben und magischen Zaubereien aus den “Harry Potter”-Filmen zu vermischen. Letztendlich werden die übriggebliebenen Reste des wahren christlichen Glaubens verdreht und zerstört, da unser Gott nicht mit solchen heidnischen Göttern zusammen passt.
    “Denn mein Volk tut eine zwiefache Sünde: mich, die lebendige Quelle, verlassen sie und machen sich hie und da ausgehauene Brunnen, die doch löcherig sind und kein Wasser geben.”

    Jeremiah 2:13

    10.  Gott fordert uns auf, unsere Kinder in der Art, die sie leben sollen, zu erziehen. Dies fängt mit dem Lehren von Gottes Wahrheiten an und beinhaltet das Betrachten der Realität durch Gottes Augen und nicht nach der Sichtweise der Welt. Um darin Erfolg zu haben, müssen die Kinder vor allen gegensätzlichen Einfluss bewahrt sein, bis sie Sein Wort kennen und genug Verse auswendig kennen, um die Versuchung zu erkennen und zu widerstehen. Sobald sie lieben gelernt haben, was Gott liebt, und die Dinge aus Seiner Sicht sehen, werden sie ihre Weisheit durchs ihr Wegwenden von “Harry Potter” unter Beweis stellen.
    “Und diese Worte, die ich dir heute gebiete, sollst du zu Herzen nehmen. Und sollst sie deinen Kindern schärfen und davon reden, wenn du in deinem Hause sitzest oder auf dem Wege gehest, wenn du dich niederlegest oder aufstehest.”

    5.Mose 6:6-7

    11.  Obwohl manche der Meinung sind, dass Harry Potter und seine Freunde Vorbilder für Freundschaft, Zusammenhalt und Ehrlichkeit sind, lehren Harry und seine Freunde doch wie man lügt, stiehlt und damit davon kommt. Ihre “Vorbilder” sind Zeugnisse des Relativismus unserer Kultur, von der unsere Kinder gelernt haben, ehrlich zu sein wenn es einem nichts kostet, aber lügen wenn es zum Erreichen der eigenen Ziele dient.
    “Und gleichwie sie nicht geachtet haben, daß sie GOtt erkenneten, hat sie GOtt auch dahingegeben in verkehrten Sinn, zu tun, was nicht taugt,…sie sind Ohrenbläser, Verleumder, Gottesverächter, Frevler, hoffärtig, ruhmredig, Schädliche, den Eltern ungehorsam, Unvernünftige, Treulose, störrig, unversöhnlich, unbarmherzig; die GOttes Gerechtigkeit Wissen (daß, die solches tun, des Todes würdig sind), tun sie es nicht allein, sondern haben auch Gefallen an denen, die es tun.”

    Römer 1:28-32

    12.  Aber Gott bietet uns einen besseren Weg an. Wenn Seine Kinder Ihm folgen, gibt Er ihnen ein Herz, das Gott liebt, geistliche Augen, die Gottes Wort verstehen und sich daran erfreuen, ein Gefühl seiner Gegenwart und das Vertrauen auf Seine immer gegenwärtige Zuneigung, was immer auch um uns herum geschieht. Die verführerischen Reize von Harry Potter sind wertlos im Vergleich zu dem wunderbaren Segen, den unser Hirte denen verspricht, die das Böse verachten und IHM nachfolgen.

    “Sorget nichts, sondern in allen Dingen lasset Eure Bitten im Gebet und Flehen mit Danksagung vor Gott kundwerden. Und der Friede Gottes, welcher höher ist als alle Vernunft, wird eure Herzen und Sinne bewahren in Christus Jesus! Weiter, Brüder, was wahrhaftig ist, was ehrbar, was gerecht, was rein, was lieblich, was wohllautend, ist irgendeine Tugend, ist irgendein Lob, dem denket nach!”

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    2005/10/03 at 1:37 pm
  • From Devin (habs ned gezählt wie oft ich hier war) on Harry Potter

    Potty is nich böse

    Glaubt doch kein Mensch dass das real wäre

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    2005/10/03 at 3:07 pm
  • From alin on Harry Potter

    Ich fürchte, viele 7-12jährige Kids sehen das anders…

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    2005/10/03 at 4:55 pm
  • From Travor on Harry Potter

    Antwort auf Antwort

    Hallo nochmal!

    Ich weiss nicht ob das mit dem Antworten auf Antworten hier so vorgesehen ist, aber ich probiere es einfach mal 🙂
    Ich habe Harry Potter sehr wohl gelesen, und seitdem wünsche ich mir unentwegt einen Zauberumhang NICHT. In einer anderen Antwort schreibst du, das sich die Schauspieler wünschen unsichtbar zu sein, etc. Das sind Kinderwünsche, die die meisten mal hatten und wenn ich mich umsehe hat keiner meiner Freunde, mit denen ich damals übern Spielplatz gerannt bin und Fernsehfilme oder Kinderbücher nachgespielt hab, ja auch da kamen mal Zaubersprüche vor, einen Drang danach, nach Magie zu streben. Sie sind heute entweder Christen wie auch ich, oder sie leben ein Leben ohne Jesus aber auch ohne Magie und sonstigen Hang zum Übernatürlichen, streiten alles nicht wissenschaftliche vielmehr ab (und das hat denk ich nichts damit zu tun, dass sie “Okkulte Bücher” gelesen haben). Keiner von uns, und auch sonstigen Bekannten, sitzt vor dem riesigen Hexenkessel und braut sich Unsichtbartränke. Ich weiss nicht wieviele Menschen du kennst, die sich damit befassen?

    Wie bereits bin ich echt froh, das Kinder wissen, was sich in ihrer Fantasie und was sich in der Realität abspielt, was man beim Lesen vielleicht mitnehmen könnte (Werte, Unterhaltung) und was einfach eine Story ist (womit einige Erwachsene sehr wohl Probleme vor allem bei Harry Potter zu haben scheinen).
    Wenn sich doch Kinder aufgrund von Harry Potter zu bösen Mächten hingezogen fühlen, ist das vielleicht ein winziger Tropfen der das Fass zum Überlaufen bringt, dann läuft aber auch sonst verdammt viel falsch, Streit in der Familie, Erziehung, was weiss ich. Von den Millionen Horrorfilm-Fans greift nur der zur Kettensäge, der auch unabhängig von den Horrorfilmen was locker hatte.

    Gestern war der 1. Harry Potter Film wieder im Fernsehen dran, ich hab kurz reingeschaut (kannte den Film aber schon) und ich sah keine Propaganda der schwarzen Magie, sondern einen putzigen Fantasy-Film. Wer das böse sehen will sieht es überall. Aber der Film will einfach eine Geschichte erzählen, mehr nicht. Und worum geht es in der Geschichte: Ich will nur eine Szene erwähnen. Am Ende des Films liegen die  “bösen” Slytherin in der Punktevergabe für den Hauspokal vor den “guten” Gryfindor. Dumbledor, der Direktor, vergibt jedoch nun die letzten Punkte des Schuljahres, und die gehen an Gryfindor und zwar nicht für tolles Zaubern, sondern für Freundschaft, Mut, Herzensgüte, für die Fähigkeit auch mal was gegen seine Freunde zu sagen wenn man sie vom falschen Weg fernhalten will, und ok, für eine gute Schachpartie 🙂 Es stehen Werte im Vordergrund! Das Gute besiegt das Böse, durch die richtigen Werte. Darauf kommt es an: eine schöne Geschichte in der Werte die Hauptrolle spielen. Die Magie ist dabei nur ein unterhaltendes Mittel, das vielmehr die Technik in unserer Welt widerspiegelt und einen teilweise sehr ironischen Blick darauf wirft.

    Nun gut, ich glaube ich kann dich wohl nicht von deiner Meinung abbringen, und für mich ist es echt kein Problem das du das Buch nicht magst, jedem das seine. Ich finde es nur echt schade, Harry-Potter-Lesern, die wie gesagt wissen worauf es bei den Büchern ankommt und Realität von einen Ausflug in die Fantasiewelt unterscheiden können, mit solchen Artikeln eine Gefahr und ein schlechtes Gewissen einzureden, welches nunmal einfach nicht vorhanden ist.

    Da du auf alle Gegen-“Gegen Harry Potter”-Meinungen ja gerne antwortest 🙂 würde mich noch einmal interessieren, warum denn Harry Potter so “böse” ist, Herr der Ringe aber bei euch sehr positiv gesehen wird, böse Gestalten und Zaubersprüche alter Zauberer vorkommen, und der Hype um HdR nicht weniger groß war/ist? Nebenbei gibts ja auch noch Märchen, Bibi Blocksberg hört man immernoch dauernd (und doch beschäftigt sich kein Kind ernsthaft mit “Ene, mene, einerlei, komm herbei Kartoffelbrei”), und Michael Endes Phantasien wird auch regelmäßig besucht, ohne das jemand ernsthaft an einen Ritt auf Fuchor über die Wolken glaubt.

    Ein Autor hat im Nachwort seines (ironischen) Buches einmal in etwa geschrieben:  Wenn durch dieses Buch wirklich jemand den Glauben in Gefahr sieht, für den wäre wohl mehr beten angebracht! 🙂
    Dem kann ich mich nur anschließen 🙂
    Mir war auch schon ein ironischer Kommentar auf den “Fingern” gelegen, denn wie in meinem letzten Kommentar verschwendet man mit solchen Artikeln Energie auf Probleme, die keine sind, was wir Christen unheimlich gerne machen 🙂
    Aber da ich davon überzeugt bin, dann das du deinen Artikel schreibst weil du es gut mit den HP-Lesern meinst und nicht um einen Wildumschlag gegen alle Nicht-Christlichen Bücher planst, hab ich mich hier mal auf diese Antwort beschränkt. Einen Spruch kann ich mir aber nicht verkneifen:
    Jaja, die böse Fantasiewelt des Harry Potter. Aber Okkultismus in einem Kinderbuch zu sehen, das nenne ich erstmal eine wirklich sehr lebhafte Fantasie! 🙂

    Nungut, ich denke wir werden kennen unsere Argumente und werden auf keinen grünen Zweig kommen, aber solang ich dich wenigstens noch einmal kurz zum nachdenken anregen konnte bin ich zufrieden 🙂 (wie gesagt kommt es nicht drauf an ob man HP mag oder nicht, sondern auf dieses “Christen dürfen kein HP lesen, Christen dürfen nicht auf einen Bein springen, Christen dürfen nicht die französische Nationalhymne pfeiffen,  …, sonst werden sie zum BÖSEN VERLEITET” oder ob man das mal beruhigt den einzelnen überlässt, das mit Gott auszumachen und zu hinterfragen, und nicht lieber wirkliche Probleme anpacken könnte).
    Danke für die Aufmerksamkeit *verbeug*
    Seid gesegnet, ihr da draussen!

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    2005/10/03 at 10:21 pm
  • From ali on Harry Potter

    Die Harry Potter Manie – Harmlose Fantasie oder gefährliche Magie?
    Die weltweit organisierte Harry-Potter-Manie hat längst auch Deutschland erfasst. Millionen Kinder lesen “Harry Potter”. Sie feiern “Harry-Potter-Parties”, tragen Zauberumhänge, kaufen Zauberstäbe und andere Zauberutensilien. Eine ehemals arbeitslose Lehrerin revolutioniert die zivilisierte westliche Welt mit Romanen um einen Internatsschüler namens Harry Potter und einer weltweiten Auflage von etlichen Millionen Exemplaren. Das Besondere: Das Internat ist eine Zauberschule und Harry ist ein Zauberlehrling, der in die magischen und dunklen Künste eingeweiht wird.
    Wie die Kinder sind auch die Medien “begeistert”: Die Harry-Potter-Romane seien wunderschöne Märchen, sie würden die Fantasie wecken, sie seien (angeblich) spannend und lehrreich, sie würden zum Lesen animieren und das Selbstbewusstsein der Kinder fördern. Die Kinder würden lernen, auf die eigenen Kräfte zu vertrauen und sich trotz widriger Umstände zu behaupten. Wissenschaftler und Pädagogen empfehlen die Harry-Potter-Lektüre und die Autorin – inzwischen Mehrfachmillionärin – erhielt den Ehrendoktor für Literaturwissenschaften.
    Nach einer Pressemitteilung hat der saarländische Kultusminister (CDU) angeordnet, dass die Harry-Potter-Romane im Englisch-Unterricht gelesen werden sollen. Das heißt, nun sollen unsere Kinder auch im Unterricht öffentlicher Pflichtschulen in die Welt des Harry Potter eingeführt werden. Was aber ist die Welt des Harry Potter, in die unsere Kinder eingeführt werden sollen? Welche Fantasien und Gedanken sollen unsere Kinder beherrschen?

    Die Welt des Harry Potter
    a) Die Welt der Magie und der übernatürlichen Phänomene

    Die Welt des Harry Potter ist die Welt der Magie, Hexerei und Zauberei. Es gibt magische Gestalten, magische Gegenstände und Hilfsmittel, magische Rituale und magische Schulfächer. Die Welt des Harry Potter ist die Welt der magischen und übernatürlichen Phänomene: Dinge werden unsichtbar, Gegenstände und Personen können schweben, Personen verwandeln sich in andere Menschen oder Tiere und umgekehrt, Gegenstände können sprechen, Wände und Türen öffnen sich, Menschen sprechen mit Tieren bzw. Schlangen.
    In der Welt des Harry Potter gibt es den Schwebe-, den Gedächtnis-, den Verwandlungs-, Entwaffnungs-, Erstarrungs- und den Heilungszauber. Zu den Zauberkünsten gehören das Aufblasen von Menschen (!), das Bannen und Verfluchen, die Einleitung der Trance, das Löschen von Erinnerungen (!), das Unsichtbarmachen, die körperliche Verwandlung, die Wahrsagerei, das Anfertigen von Zaubertränken, das Töten mit Hilfe nicht nachweisbarer Gifte, die “schwarze Magie”, die “Verteidigung gegen die dunklen Künste” und schließlich “die Entfesselung des Schreckens” (2. Band/158).

    b) Die Welt der Ekeltiere und Horrorwesen

    Gottes Schöpfung umfasst schöne und niedliche Tiere sowie Ekeltiere, sinnlich wahrnehmbare und unsichtbare Wesen. Die Welt des Harry Potter, in die unsere Kinder eingeführt werden sollen, ist die Welt der Ekeltiere und Horrorwesen: Zu den natürlichen Ekeltieren gehören Schlangen, Ratten, Fledermäuse, Blutegel, Kröten, Schnecken, Flubberwürmer usw. Zu den Horrorwesen gehören

    Feen, Elfen, Gnome, Trolle, Kobolde, Zwerge, Wichtel
    Vampire und Werwölfe
    Geister, durchscheinende Geister, Wassergeister, Poltergeister
    Drachen und Riesen-Monster
    einbeinige Hinkepanke, Kappas, schuppige Affen, dreiköpfige Hunde, Riesenspinnen und Riesenschlangen
    “monströse Geschöpfe” (2/258), “kleine Biester” (2/106), “hässliche Scheusale” (3. Band/125), “schreckliche Dementoren”, die die Seelen aussaugen und Menschen in Zombies verwandeln (3/91, 193, 196), “übelgrüne Kreaturen” (3/161), “widerwärtige Geschöpfe” (2//82), “Horrorgestalten” (3/212).
    Die Welt des Harry Potter ist eine Welt der permanenten Angst vor Angriffen von Zauberern und Horrorwesen, und das Leben ist ein ständiger Abwehrkampf.

    c) Die Welt des Schreckens, des Horrors, des Ekels und der Angst

    Die Welt des Harry Potter ist die Welt des Horrors, des Schreckens, des Grauens und der Angst. In dieser Welt gibt es u.a. folgende Erlebnisse und “Vergnügungen”:

    Schnecken werden erbrochen
    Froschgehirne werden verspritzt
    Ekel erregender Gestank
    Innereien mit Maden
    Katzen, die am Schwanz aufgenagelt sind
    Eingeweide, die außen sind
    das Zerstampfen von Blutegeln
    Augen groß wie Teller
    Nasen groß wie Melonen
    Hexen mit vielen Armen, die aus den Kopf wachsen
    Zaubertränke mit Schlamm, Rattenschwänzen, Haaren, Spinnen
    getrocknete Kakerlaken usw.
    d) Die Welt der Geisteskrankheit und des Wahnsinns

    Die Welt des Harry Potter ist die Welt der Geisteskrankheit und des Wahnsinns. Die Erlebnisse des Harry Potter gleichen den Schilderungen von Psychiatriepatienten, die von Psychiatern als bloße “Halluzinationen” abgetan werden. Aus schamanischer (und biblischer) Sicht gibt es diese Welt der Horrorwesen tatsächlich. Schamanische Reisen in die Unterwelt sind fast immer Begegnungen mit Horrorwesen (vgl. Harner, Montal, Oertli, Castaneda, Eliade, Franzke). Wie die Schamanen und viele Psychiatriepatienten hört Harry Potter Stimmen von unsichtbaren Wesen, die ihn ängstigen und nachdrücklich zum Töten (vgl. 2/126, 143, 150, 152, 218, 356) auffordern. Genau dies hört man immer wieder von Amokläufern, Triebtätern und Geisteskranken.

    Wesen und Gefahren der Harry-Potter-Pädagogik
    1. Die verordnete Harry-Potter-Pädagogik ist eine erste Einführung in die real existierenden religiösen Wahnvorstellungen der Magie und des Satanismus, in deren Grundideen und Grundbegriffe, in deren Lehren und Praktiken. Sie will wissenschaftlich-rationales Denken durch magisches Denken ersetzen und den Kindern erste magische Fähigkeiten und Techniken vermitteln. Die Literatur der Hexen, Magier und Satanisten sowie die Berichte von Menschen aus anderen Ländern und Kulturen machen deutlich: Magie und Hexerei sind nicht bloße Fantasie; Magie und Hexerei sind ein real existierendes religiöses Wahnsystem, das funktioniert und unendlich viel Leid verursachen kann, vor allem deshalb, weil immer auch Blut- oder gar Menschenopfer dargebracht werden müssen und weil Magie und Hexerei äußerst gefährlich, unter Umständen sogar lebensgefährlich sind und früher oder später körperlich und geistig schwer krank machen können (vgl. u.a. Butler; Ulrich; Parker / Parker; Budapest; Malanowsky / Köhle; Das Hexenbuch; Graichen).
    In weiten Teilen Schwarzafrikas haben deshalb Millionen von Menschen panische Angst, dass sich Familienangehörige in Magie und Hexerei verstricken, weil sie aus leidvoller Erfahrung wissen, dass Hexen, Medizinmänner sowie deren Patienten Blut- oder gar Menschenopfer als Gegenleistung für Heilungs- oder Schadenszauber bringen müssen. Außerdem wird (mir) immer wieder berichtet, dass in Schwarzafrika die meisten Familien Angehörige durch Zauberei und Hexerei verloren haben. Vor allem schöne Frauen sind dort ein gern gesehenes Opfer der Hexenzirkel.
    Das Horror- und Ekeltraining der Harry-Potter-Pädagogik ist fester Bestandteil des Satanismus, zu dem auch der rituelle Missbrauch und der rituelle Mord von Kindern und Frauen gehört (vgl. u.a. Grandt / Grandt; Warnke; Hauskeller). Es ist zu befürchten, dass in weiteren Folgebänden unseren Kindern auch die Bedeutung des Blutopfers nahegebracht wird.

    2. Die Harry-Potter-Pädagogik hat antichristlichen und okkulten Charakter. Sie verstößt gegen den christlichen Glauben und das Wort Gottes. Die Harry-Potter-Pädagogik soll das innere oder geistige Auge öffnen, so z.B. durch Konfrontation mit den Bildern und Fantasien von Horrorwesen sowie mit Hilfe von Entspannung und der Abschaltung des Denkens (3/110, 309 f). Aus biblischer Sicht öffnet sich die Tür zum Reich der Finsternis.
    Aus biblischer Sicht operieren und kooperieren Hexen und Magier mit den unsichtbaren Mächten der Finsternis, mit den bösen Geistern und Dämonen, die jede mögliche Gestalt annehmen und sich selbst als “Engel des Lichts” tarnen können. Das Wort Gottes verbietet Magie: Im Alten Testament heißt es: ” … Niemand soll wahrsagen, zaubern, Geister beschwören oder Magie treiben. Keiner darf mit Beschwörungen Unheil abwenden, Totengeister befragen, die Zukunft vorhersagen oder mit Verstorbenen Verbindung suchen. Wer so etwas tut, ist dem Herrn zuwider.” (5. Mose 18, 9ff). Und im Neuen Testament steht geschrieben: “Furchtbar aber wird es denen ergehen, die … okkulte Praktiken ausüben … sie alle werden in den See aus Feuer und Schwefel geworfen. Das ist der zweite Tod, der für immer von Gott trennt” (Offb. 21, 8; 22, 15).

    3. Die Harry-Potter-Pädagogik ist eine verwerfliche Form religiöser Indoktrination. Die Harry-Potter-Pädagogik verherrlicht die religiösen Lehren und Praktiken der Magie, die Magier und die Welt der Magie (vgl. 3/15). Gleichzeitig diskriminiert sie die Nicht-Magiegläubigen, die sog. Muggel: Ablehnung der Magie und Hexerei wird als “mittelalterliche Auffassung” diskreditiert (vgl. 3/5 f), was den Weg für eine Verfolgung der ablehnenden Christenheit bereiten kann. Die Welt des Harry Potter ist die Welt der Magie und der Magier; die Welt der Nichtmagier ist die fremde, unbekannte Welt. Die Nichtmagiegläubigen sind – vertreten durch Onkel und Tante – “abgrundtief böse Menschen” (vgl. 2/7 ff). Die große Vision der Harry-Potter-Pädagogik ist die “Harmonie” zwischen Magiern und Nichtmagiern (2/105), d.h. die weltweite Verbreitung und Akzeptanz der Magie und Hexerei, die Umkehrung der mittelalterlichen Verhältnisse.
    Die Harry-Potter-Pädagogik soll Deutschland in vorchristliche Zeiten bzw. zurück ins Mittelalter führen, in der Hexerei und Zauberei eine bedeutende Rolle gespielt haben – jedoch mit gravierenden Unterschieden: Im Mittelalter wurden Magie und Hexerei verurteilt; im “Neuen Zeitalter” (New Age) sollen Magie, Hexerei und Zauberei (auch bei den christlichen Kirchen) gesellschaftlich anerkannt sein. Im Mittelalter sowie in anderen Kulturen haben sich immer nur einige wenige geächtete Außenseiter der Gesellschaft mit Magie und Hexerei befasst, in Deutschland sollen nunmehr alle Kinder und Jugendlichen in die Geheimnisse der Magie und der Hexerei eingeführt werden. Zu dieser neuen Pädagogik gehören auch das beliebte Hexen-, Grusel- und Ekeltraining, die sog. Stilleübungen und Fantasiereisen sowie viele andere esoterische und okkulte Praktiken in den Grundschulen.
    Schlimmer noch: Das angebrochene Zeitalter ist das Zeitalter der Magie. Im Zeitalter der Magie müssen alle Menschen in die Lehren und Praktiken der Magie eingeführt und eingeweiht werden, niemand darf sich der neuen Pädagogik entziehen. Da verstehen Lehrer und Behörden keinen Spaß, da endet jede Toleranz. Kinder, die die Lektüre von Harry Potter oder von “Krabat” von O. Preußler (ebenfalls eine Einführung in Magie und satanistische Praktiken) aus Glaubens- und Gewissensgründen verweigern, werden von den “modernen Lehrern” für seelisch krank und therapiebedürftig erklärt – und damit übel diskriminiert.
    Kinder, die aus Ländern und Kulturen kommen, die die Magie konsequent ablehnen und in den letzten Jahrzehnten gerade erst durch das Wirken vieler Hundert christlicher Missionare und Evangelisten von der Magie zum Christentum bekehrt wurden, werden nunmehr im Unterricht deutscher Pflichtschulen gezwungen, sich mit den Lehren und Praktiken der Magie und Hexerei zu befassen. In den meisten Ländern Schwarzafrikas würden Lehrer, die den Kindern Magie beibringen, von den Eltern aus den Schulen gejagt und/oder von den Behörden umgehend entlassen. In Deutschland werden dagegen die Kritiker dieser unheilvollen Entwicklung angegriffen und unter Druck gesetzt.

    4. Die Harry-Potter-Pädagogik ist verfassungswidrig. Sie verstößt gegen die Pflicht des Staates zur weltanschaulich-religiösen Neutralität. Wenn schon der bloße Anblick des Kruzifixes und/oder des Kopftuches (einer Muslimin) gegen das Grundgesetz verstößt, dann erst recht das intensive Studium magischer Lektüre im Unterricht staatlicher Pflichtschulen.

    5. Die Harry-Potter-Pädagogik ist eine Einführung in die Psychologie des Bösen. Die Psychologie des Schreckens, des Grauens, des Ekels und der Angst ist die Psychologie des Teufels und der Teufelsanbeter. Das Ekeltraining sowie Schrecken und Grauen sind fester Bestandteil diverser magischer und okkulter Systeme, so z.B. des Satanismus (vgl. u.a. Grandt/Grandt; Warnke; Hauskeller; Lukas), des Nationalsozialismus und Neonazismus, des Kommunismus, Stalinismus und Maoismus, des tibetischen Tantrismus (vgl. Trimondi/ Trimondi) sowie vieler anderer magischer und geheimer Kulte.
    Gott hatte dem Menschen ein Paradies geschaffen, eine Welt ohne Leid, Krankheit, Alter, Not und Tod, eine Welt ohne Angst und Schrecken. Gottes Widersacher will das gerade Gegenteil: Er kommt nur, um zu stehlen, zu zerstören und zu töten (Joh. 10, 10) – den (inneren) Frieden, die Gesundheit, die Freude, die Liebe usw. Die Welt des göttlichen Widersachers ist die Welt des Horrors und der Horrorwesen, deren bloßer Anblick fürchterliche Ängste und Qualen bereitet.
    Die Konfrontation mit Ekeltieren, Horrorwesen und Horrorszenen ist eine brutale Misshandlung kindlicher Seelen. Die zahlreichen Horrorszenen verletzen und vergewaltigen die Seelen unserer Kinder; die Bilder des Schreckens, des Grauens und des Ekels quälen und ängstigen die normale menschliche Seele. Sie werden sensible Kinder seelisch krank machen und geistig verwirren, sie werden Depressionen und Alpträume verursachen und die Lern- und Leistungsfähigkeit unserer Schüler beeinträchtigen, und sie werden dazu beitragen, menschliche Regungen wie Mitleid und Mitgefühl und das menschliche Gewissen abzutöten und die Bereitschaft zu sadistischen Gewalttaten zu fördern.
    Während die Politik Hass und Gewalt gegen Ausländer und Dunkelhäutige durch demonstrative Massenaufmärsche entgegentreten möchte, bewirkt die Harry-Potter-Lektüre das gerade Gegenteil: Sie ist geeignet, die kindliche Seele an das Böse, Ekelhafte und Grauenhafte zu gewöhnen und die Gewaltbereitschaft und den Hass zu fördern.
    Die normale menschliche Reaktion auf Schrecken, Grauen und Ekel ist Ablehnung oder Flucht. Die Tatsache, dass Millionen von Kindern nach den Harry-Potter-Romanen geradezu süchtig sind, zeigt, wie weit verbreitet der Geist der Magie und Hexerei ist. Wenn die Medien, die Meinungsführer, die Wissenschaftler und die Pädagogen von “hübschen Märchen”, “herrlichen Fantasien”, “Hokuspokus” und harmlosen “Lachnummern” sprechen, und die Kinder von der Lektüre “begeistert” sind, dann zeigt sich, wie kalt und abgestumpft die Seelen unserer Mitmenschen und Kinder bereits sind. Ich selbst musste mich bei der Lektüre mehrmals heftig erbrechen. Deshalb weigere ich mich, weitere Bände zu lesen, weitere Details zur Kenntnis zu nehmen oder wiederzugeben! Von Bedeutung ist ohnehin nur noch die Frage, wieweit die Einführung in satanistische Praktiken getrieben wird und wie die “deutsche Kultur” und Pädagogik auf die Verbreitung und Verherrlichung der Magie und des Satanismus reagiert.
    Die Harry-Potter-Romane werden in der Tat die Fantasie der Kinder anregen; sie werden den Kindern die Grundvorstellungen magischen Denkens sowie erste magische Fähigkeiten und Praktiken vermitteln. Die Harry-Potter-Manie wird Deutschland grundlegend verändern: Sie wird dazu beitragen, die letzten Reste und Werte des christlich geprägten Abendlandes – die Ablehnung der Magie – zu beseitigen und – in Verbindung mit vielen anderen Entwicklungen (so z.B. der Ausbreitung der Esoterik und des New Age) – das Zeitalter der Magie einzuleiten. In diesem Zeitalter wird es keine Toleranz für “Muggel” geben: “Muggel”, die die Magie ablehnen, sind “böse” und die Feinde der (herrschenden) Hexen und Magier.
    Die Folgen für Deutschland werden verheerend sein: Christen, die die Magie ablehnen und vor ihrer Ausbreitung warnen, werden diskriminiert und verfolgt werden. Immer mehr Menschen werden seelisch krank und geistig verwirrt, die Zahl der Einweisungen in die Psychiatrie explodiert, die Beiträge zu den Krankenversicherungen werden weiter drastisch steigen müssen, die Zahl der “unerklärlichen” Morde, Selbstmorde und Amokläufe wird zunehmen. Die Liebe in den Herzen wird erkalten, und der Hass und die Gewaltbereitschaft werden wachsen. Die Abwendung vom biblisch bezeugten Gott und die gleichzeitige Hinwendung zur Magie und zur Hexerei wird auf Deutschland einen göttlichen Fluch legen und Deutschland (und die Länder, die das gleiche tun) gerichtsreif machen; die Verbreitung magischer Praktiken wird den Wohlstand und das soziale Zusammenleben ruinieren (vgl. u.a. 5. Mose 28 ff).
    Echte Christen müssen die Lektüre der Harry-Potter-Romane sowie aller vergleichbaren Bücher (wie z.B. die Romane eines O. Preußler) aus Glaubens- und Gewissensgründen entschieden ablehnen. Die verpflichtende Lektüre im Unterricht öffentlicher Schulen ist eine verwerfliche und grundgesetzwidrige Form der religiösen Indoktrination in die Lehren und Praktiken der Magie und der Hexerei. Magie und Hexerei sind nicht bloß Fantasie im Sinne von Einbildung, sondern ein real existierendes religiöses System (vgl. hierzu die einschlägige Hexenliteratur des deutschen und des englischen Sprachraumes). Magie und Hexerei verstoßen nicht nur gegen den christlichen Glauben und das Wort Gottes; sie sind auch äußerst schädlich für das körperliche, seelische und geistige Wohlbefinden. Im schlimmsten Fall kann die Verstrickung in Magie und Hexerei besessen machen und in den vorzeitigen Tod führen.

    6. Die Medien (leider zum Teil auch “christliche” Medien) sind (wie immer) “begeistert” – über den Genre-Mix der Harry-Potter-Romane, ohne sich zu fragen, wo wann und wie die Autorin diese Fähigkeiten erworben hat. Ebenso wenig fragen sie danach, wie man in so kurzer Zeit so viele umfangreiche Romane schreiben und veröffentlichen kann. Unbeachtet bleibt auch der Hinweis, dass die Grundidee zu Harry Potter auf eine blitzartige Vision der Autorin während einer Bahnfahrt zurückgeht (vgl. Reader’s Digest, Oktober 2000). In der Esoterik finden sich Hunderte von Büchern, die Lesern zeigen, wie sie im Wege der Intuition bildhafte Visionen und gedankliche Inspirationen von Geistwesen und Geistführern empfangen können. Verschwiegen wird auch, dass es sich bei den Harry-Potter-Romanen um äußerst schlechte und langweilige Literatur handelt, die ihren Erfolg einzig und allein dem weit verbreiteten “Geist der Magie” verdankt.

    7. Die Ausbreitung von Magie, Hexerei und Zauberei ist kein Grund, Hexen, Magier und Zauberer zu verfolgen oder gar zu töten, wie dies im Mittelalter geschah. Zudem ist die Kirche des Mittelalters weit über das Ziel hinausgeschossen, indem Hunderttausende unschuldiger Frauen leichtfertig der Hexerei bezichtigt und auf Scheiterhaufen verbrannt wurden. Das alttestamentarische Tötungsgebot von Hexen (2. Mose 22, 17) gilt nicht für die Zeit des Neuen Testaments (vgl. Bergpredigt). Die Verfolgung, Folterung und Verbrennung von (bekennenden) Hexen verstößt eindeutig gegen den christlichen Glauben und das Wort Gottes. Auf der anderen Seite verstößt aber auch das Einüben okkulter und magischer Praktiken eindeutig gegen den Willen Gottes (5. Mose 18, 9 ff; Offb. 21, 8; 22, 15).
    Im Übrigen haben echte Gläubige, die wahren Kinder Gottes, magische Angriffe von dritter Seite nicht zu fürchten, weil sie unter dem Schutz Gottes stehen, während Ungläubige, die Zielscheibe magischer Angriffe sind und immer häufiger damit rechnen müssen, dass ihnen schlimmer Schaden zugefügt wird. Ihnen drohen “unerklärliche” Unglücke, Unfälle, Schicksalsschläge, Krankheiten und Todesfälle – das lehrt nicht nur die Harry-Potter-Lektüre! Ebenso schlimm ist der durch die Harry-Potter-Pädagogik geschürte Hass gegen Nichtmagier und die zu erwartende Diskriminierung und Verfolgung der gläubigen Christen.

    8. Die Autorin, die in Interviews gewisse Sympathien für Magie und Satanismus andeutet, warnt davor, ihre Bücher Erst- oder Zweitklässlern zu geben, weil sie die dunklen Seiten der Zauberwelt noch nicht verkraften könnten. Deutsche Mütter sind dagegen weniger um ihre Kinder besorgt. Sie kaufen ihren Kindern die teuren Harry-Potter-Bücher und lesen sie ihnen auch noch vor, anstatt vor dieser Lektüre eindringlich zu warnen – aus christlich – biblischer Sicht ein krasser Verstoß gegen die Gebote Gottes, und zwar sowohl gegen das Gebot der Gottesliebe als auch gegen das Gebot der Nächstenliebe. Mütter, die ihre Kinder “liebevoll” in die Welt der Magie einführen, tun ihren Kindern nichts Gutes, sie fügen ihnen einen unkalkulierbaren Schaden zu. Christen aber sind aufgefordert, ihre Kinder zu lieben und vor Schaden zu bewahren!

    Überflüssig zu erwähnen, dass Harry-Potter und andere vergleichbare Bücher in keinen christlichen Haushalt und in keine christliche Buchhandlung gehören.

    Gottes Wort warnt uns: “Seid nüchtern und wachsam; denn euer Gegenspieler, der Teufel, geht umher wie ein brüllender Löwe und sucht, wen er verschlingen kann. Dem widersteht, indem ihr fest im Glauben an Jesus Christus gegründet seid!” (nach 1. Petrus 5, 8).

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    2005/10/03 at 10:30 pm
  • From Alkoholiker on Schrecklicher Unfall durchs Saufen

    Was versprichst du dir von dieser Bild-artigen Anprangerung jeglicher Schlagzeile. Denkst du wirklich, ein Jugendlicher, der gern mal ein Bier hebt, kommt durch dich ins nachdenken.

    nicht alles schlecht machen. alternativen aufzeigen!!! guck doch mal, wie der paulus das gemacht hat. mit den athenern zum beispiel. die hat er auch nicht wegen ihres götzendienstes angeprangert, sondern hat ihnen eine alternative aufgezeigt.

    think about it.

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    2005/10/04 at 12:57 am