Leserbriefe

  • From ali on Marilyn Manson - der Oberclown

    wir würden uns freuen, wenn du mit uns im himmel die herrlichkeit des herrn erleben würdest.
    sei gesegnet von allmächtigen und liebenden gott.
    ali

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    2005/06/24 at 11:27 pm
  • From ali on Was ist eine Sekte?

    Bisweilen wird kritisch angemerkt, daß man ja keinerlei außerbiblische Quellen fände, die Jesus erwähnen. Dies offenbar, um die Glaubwürdigkeit der biblischen Texte in Frage zu stellen.

    Demgegenüber ist zweierlei zu sagen: Einerseits gibt es außerbiblische Quellen, die Jesus erwähnen – einige von ihnen beschreibt dieser Artikel – zum anderen muß man sich die historische Situation vergegenwärtigen und sich fragen, welche außerbiblischen Aussagen man überhaupt erwarten kann.

    Daß Gerüchte über einen Prediger irgendeiner Religion irgendeines Völkleins am Rande des römischen Imperiums so viel Aufmerksamkeit finden, daß sie bei zeitgenössischen römischen Historikern Erwähnung finden, ist zum Beispiel meines Erachtens eher unwahrscheinlich. (Zu einem späteren Zeitpunkt, als sich die Nachricht von der Auferstehung dieses Jesus durch seine Anhänger wie ein Lauffeuer in der antiken Welt ausbreitete und als die Christen zu einem Faktor innerhalb der römischen Welt wurden, hatte sich diese Situation grundlegend gewandelt).

    Eine andere Anfrage ist an die Überlieferungssituation zu stellen: Es gilt zu berücksichtigen, daß uns die biblischen Texte nur deshalb zur Verfügung stehen, weil sie immer wieder abgeschrieben wurden. Kein einziges Original liegt uns vor. Schon die Auffindung einer alten Abschrift ist ein Glücksfall, die Auffindung des Originals eines biblischen Textes biblischen Textes wäre nicht weniger als ein Wunder. Ebenso unwahrscheinlich ist die Auffindung des Originals einer zeitgenössischen Erwähnung Jesu. Und da diese nicht so penibel und eifrig überliefert worden sein dürften, ist die Chance, einen solchen Text zu finden, verschwindend gering.

    Zum dritten klammert man alle diejenigen aus, die sich von Jesus überzeugen ließen und von seinem Leben berichteten, weil sie ihn für den Christus, den versprochenen Messias hielten.

    Es entsteht das Bild, daß man solange an der Art des geforderten Beweises herumfeilt, bis es nahezu ausgeschlossen ist, einen solchen Beweis aufzutreiben.

    Aber nun zu den Erwähnungen, die uns vorliegen.

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    Eine Auswahl von Belegen
    Ohne Anspruch auf Vollständigkeit zu erheben, enthält dieser Text eine Aufstellung außerchristlicher Quellen, die Jesus und/oder die frühen Christen erwähnen:

    Cornelius Tacitus
    Römischer Historiker, Statthalter der Provinz Asien

    In seinem Bericht über die Regierung Neros schreibt er:

    “Doch nicht durch menschliche Hilfe, nicht durch des Fürsten Spendungen oder durch Sühnungen der Götter ließ sich der Schimpf bannen, daß man glaubte, es sei die Feuersbrunst geboten worden.
    Um daher dieses Gerede zu vernichten, gab Nero denen, welche wegen ihrer Schandtaten verhaßt das Volk Christianer nannte, die Schuld und belegte sie mit den ausgesuchtesten Strafen. Derjenige, von welchem dieser Name ausgegangen, Christus, war unter des Tiberius Führung vom Procurator Pontius Pilatus hingerichtet worden; und der für den Augenblick unterdrückte verderbliche Aberglaube brach wieder aus, nicht nur in Judäa, dem Vaterland dieses Unwesens, sondern auch in der Hauptstadt, wo von allen Seiten alle nur denkbaren Greuel und Abscheulichkeiten zusammenströmen und Anhang finden.”

    Annalen XV.44

    Offenbar ist Tacitus nicht gerade ein Freund der Christen zu nennen, aber seine Aussagen ueber die Existenz Christi und über seine Hinrichtung sind eindeutig. Ein weiterer Hinweis auf das Christentum findet sich in einem Bruchstück seiner Historien, in dem er die Verbrennung des Jerusalemer Tempels 70 n.Chr. behandelt (nach Sulpicius Severus, Chron. ii.30.6).

    Lucian
    Satiriker des 2. Jahrhunderts

    Er bezeichnet Jesus Christus als “den in Palästina gekreuzigten Menschen”, der “diese neuen Mysterien in die Welt einführte”, und schreibt weiterhin: “Ferner beredete er sie ihr erster Gesetzgeber, dass sie alle untereinander Brüder wären, wenn sie einmal die hellenischen Götter abgeschworen hätten, jenen ihren gekreuzigten Sophisten anbeteten und nach seinen Gesetzen lebten […]” Lucian Bd. 2/9

    Flavius Josephus
    Jüdischer Historiker, 1. Jahrhundert

    Einer der bekanntesten außerchristlichen Erwähnungen überhaupt ist das sogenannte “Testimonium Flavianum”. Leider – und das hat sich mittlerweile als Konsens etabliert – ist der Text zumindest in dieser Form nicht von Flavius Josephus geschrieben worden. Daher kann man ihn nicht als Beleg werten. Der Vollständigkeit halber sei er dennoch wiedergegeben:

    “Um diese Zeit lebte Jesus, ein weiser Mensch, wenn man ihn überhaupt einen Menschen nennen darf. Er war nämlich der Vollbringer ganz unglaublicher Taten und der Lehrer aller Menschen, die mit Freuden die Wahrheit aufnahmen. So zog er viele Juden und auch viele Heiden an sich. Er war der Christus. Und obgleich ihn Pilatus auf Betreiben der Vornehmsten unseres Volkes zum Kreuzestod verurteilte, wurden doch seine früheren Anhaenger ihm nicht untreu. Denn er erschien ihnen am dritten Tage wieder lebend, wie gottgesagte Propheten dies und tausend andere wunderbare Dinge von ihm vorher verkündigt hatten. Und noch bis auf den heutigen Tag besteht das Volk der Christen, die sich nach ihm nennen, fort.” (Jüdische Altertümer XVIII.3.3)

    Es ist offensichtlich, daß man ein so begeistertes Bekenntnis zu Jesus von einem jüdischen Historiker, der Jude geblieben ist, nicht erwarten darf. Der Text macht Josephus zu einem Christen, denn er bekennt Jesus als den Christus, also als Messias.

    Einigen Theorien zufolge hat an dieser Stelle ursprünglich doch etwas ueber Jesus gestanden, doch wurde der Text nachträglich “verbessert” (=verfälscht). Interessanterweise gibt es dieselbe Stelle noch einmal in einem arabischen Manuskript, dort liest sie sich folgendermaßen:

    “Zu dieser Zeit gab es einen weisen Menschen namens Jesus. Und sein Wandel war gut, und [er] war als tugendhaft bekannt. Und viele Leute aus den Juden und aus den anderen Völkern wurden seine Jünger. Pilatus verurteilte ihn zur Kreuzigung und zum Tode. Und alle, die seine Jünger geworden waren, blieben in der Jüngerschaft. Sie berichteten, daß er ihnen drei Tage nach der Kreuzigung erschienen sei und daß er lebendig sei; demnach war er vielleicht der Messias, über den die Propheten Wunder erzählt haben.”
    Diesen Text könnte man sich schon eher aus der Feder von Josephus vorstellen. Aber lassen wir die Frage nach dem Wortlaut des “Testimonium Flavianum” so, wie sie in der wissenschaftlichen Diskussion ist: ungeklärt.

    Weit unbekannter und meines Wissens nicht in dem Verdacht nachträglicher Verfäschung stehend, erwähnt Josephus den Bruder von Jesus, Jakobus, und auch Jesus selbst (Altertümer XX, 9.1):

    “Der jüngere Ananus jedoch, dessen Ernennung zum Hohepriester ich soeben erwähnt habe, war von heftiger und verwegener Gemütsart und gehörte zur Sekte der Sadduzäer, die, wie schon früher bemerkt, im Gerichte härter und liebloser sind als alle anderen Juden. Zur Befriedigung dieser seiner Hartherzigkeit glaubte Ananus auch jetzt, da Festus gestorben, Albinus aber noch nicht angekommen war, eine günstige Gelegenheit gefunden zu haben. Er versammelte daher den Hohen Rat zum Gericht und stellte vor dasselbe den Bruder des Jesus, der Christus genannt wird, mit Namen Jakobus, sowie noch einige andere, die er der Gesetzesübertretung anklagte und zur Steinigung führen ließ.”

    Sueton
    Römischer Geschichtsschreiber, Hofbeamter unter Hadrian, Annalist des kaiserlichen Hauses

    “Da die Juden unter ihrem Anführer Chrestos [=Christus] beständig Unruhe anstifteten, vertrieb er [Claudius] sie aus Rom.”

    [Sueton, Leben der Cäsaren, Claudius Par.25] Suetonius/296

    Hier wird gut deutlich, daß die Christen in der ersten Zeit noch nicht von den Juden getrennt gesehen wurden. Sueton greift auf, was ihm, teils mehr gerüchtweise, an Informationen vorliegt. Über die Christen schreibt er:

    “…über die Christen, Menschen, die sich einem neuen und gefährlichen Aberglauben ergeben hatten, wurde die Todesstrafe verhängt.”

    [Nero, Par 16] Suetonius/326

    Plinius Secundus (Plinius der Jüngere)
    Statthalter von Bithynien in Kleinasien

    “Sie behaupteten aber, ihre ganze Schuld – oder ihr ganzer Irrtum – habe darin bestanden, daß sie sich an einem bestimmten Tage vor Sonnenaufgang zu versammeln pflegten, Christus zu ehren, wie einem Gotte, im Wechselgesang ein Lied anzustimmen, und sich eidlich nicht etwa zu einem Verbrechen verpflichteten, sondern keinen Diebstahl, keinen Raub, keinen Ehebruch zu begehen, kein gegebenes Wort zu brechen, kein anvertrautes Gut, wenn es zurückgefordert wird, abzuleugnen.” (Briefe X.96) Plinius Secundus/423

    Thallus (52 n.Chr.)
    Leider sind keine direkten Schriftfunde von Thallus erhalten.

    Erhalten sind jedoch einzelne Zitate seiner Schriften bei anderen Autoren. Julius Africanus gibt ihn wie folgt wieder: “Thallus erklärt im dritten Buch seiner Geschichte diese Finsternis als eine Sonnenfinsternis; damit kann er aber nach meiner Meinung nicht überzeugen.” (Natürlich kann das nicht überzeugen, denn bei Vollmond gibt es keine Sonnenfinsternisse.)

    F.F.Bruce folgert, dass der Passionsbericht schon in der Mitte des 1. Jahrhunderts auch Nichtchristen in Rom bekannt war und man sich bemühte, eine “natürliche” Erklärung für das Phänomen zu finden. Die Begruendung “Vollmond” bezieht sich darauf, daß Christus zur Zeit des Passa-Vollmondes starb.

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    2005/06/24 at 11:32 pm
  • From ali on Marilyn Manson - der Oberclown

    wir fangen erst an.
    mit der kirche haben wir wenig am hut.
    hinter der bibel verstecken wir uns nicht.
    god is not nowhere – god is now here.

    deine drohung stecke ich locker weg, weil ich sie gewohnt bin.
    god bless
    ali

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    2005/06/24 at 11:35 pm
  • From snowwulf on Was ist eine Sekte?

    DAS IST NICHT WAHR..

    Religionswissenschaftlich definiert bedeutet SEKTE: Untergruppe des Christentums.. deshalb ist Soulsavers aus der wissenschaftlichen Betrachtungsweise gleichermaßen eine Sekte, wie die Zeugen Jehovas oder die Jesus-Freaks.

    Nur weil der Volksmund den Begriff negativ aufgeladen hat, bedeutet er doch eigenltich nichts negatives.. Alles was der Volksmund als “Sekte” bezeichnet, ist eigentlich eine Glaubensgemeinschaft, die einen negativen Hintergrund hat….

    Wer mehr wissen möchte, sollte einfach fragen…

    Mit Licht und Liebe Snowwulf

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    2005/06/25 at 2:10 pm
  • From manus on Was ist eine Sekte?

    Lieber Snowwulf!

    Das stimmt nicht was Du schreibst. Du benützt die Bedeutung des Begriffes wie es im Mittelalter von der Kirche vom ursprünglichen Sinn umgedeutet wurde. Der Begriff hat dadurch auch einen negativen Beigeschmack bekommen. Die Bedeutung heute ist jedoh eine andere. Deshalb solltest Du ihn nur im richtigen Kontext benützen, da Du damit falsche Beschuldigungen und Diskriminierung auspsprichst. Es kann nicht richtig sein sich eine Bedeutung so zurecht zu legen, nur um bestmmte Dinge nicht wahr haben zu wollen.
    In unserem BibelHauskreis bekommen wir auch schon seit längerem Besuch von einem Doktorand der katholischen Theologie und der stimmt uns vollkommen zu, dass wir keine Sekte sind, im Gegenteil, er sagt sogar, dass sich manche Gemeinden eine Scheibe von uns abschneiden können und dass man bei uns deutlich das Wirken des Heiligen Geistes erkennt.

    Es ist heutzutage schon schlimm, wenn man in der Öffentlichkeit nicht mehr über Gott reden darf. Jesus nachfolgen “Ja”, aber darüber reden “Nein”?

    Hier kleine Ausführung:
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    Etymologie
    Zur verbreiteten Voksetymologie: Vorstellung, das Wort Sekte, sei eine Ableitung vom lateinischen secare (trennen, abschneiden)-> Bezeichnung für eine Gruppe, die sich wegen besonderer Lehrmeinung von einer anderen Religion abgespalten haben.

    Im Gegensatz dazu leitet sich das lateinische Wort secta (Lebensweise) vom lateinischen Verb sequi (folgen, nachfolgen) ab und war die Übersetzung des griechischen αίρεσις („hairesis“ – Wahl, Denkweise).
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    Geschichte

    Die nichtchristliche Antike bezeichnete bestimmte philosophische oder religiöse Gruppierungen wertfrei als Sekten. Auch die ersten Christen wurden in diesem neutralen Sinne als „Sekte der Nazarener“, eine Richtung des Judentums bezeichnet.

    Paulus verwendet das Wort αίρεσις „hairesis“ in seinen Briefen für Spaltungen innerhalb der Gemeinde (z. B. 1 Ko 1,10). Diese Spaltungen als solche werden von ihm negativ bewertet, ohne dass er dabei einer bestimmten Richtung unter ihnen den Vorzug gibt.

    In der Alten Kirche wurde der Begriff hairesis dann immer mehr für Abweichungen von der gemeinsamen Lehre der mit einander in Kommunion stehenden christlichen Gemeinden verwendet und im vierten Jahrhundert hatte er dann kirchlich die Bedeutung „Irrlehre“.

    Dieser Begriff wurde dann von der lateinischen Kirche des Mittelalters als secta, Sekte, übernommen. So wurden die Protestanten als secta lutherana bezeichnet und auch im deutschen Sprachgebrauch redete die katholische Kirche noch bis ins 20. Jahrhundert in manchen Texten von Sekten, wenn sie die evangelischen Kirchen meinte. Ich kenne Theolgen, die noch heute diesen Begriff gegen die Protestanten verwenden und den negativen Ballast, der dabei mitgeführt wird, auszunützen.
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    Heutiger Gebrauch des Wortes Sekte
    umgangssprachlich
    Im landläufigen Sprachgebrauch wird mit Sekte oft eine religiöse Gruppe gemeint, die vom Sprecher in irgendeiner Weise als gefährlich oder problematisch angesehen wird.

    In den letzten Jahrzehnten wird diese umgangssprachliche Bezeichnung jedoch von seriösen Quellen mehr und mehr als nicht korrekt gesehen. Meyers Enzyklopädisches Lexikon von 1977 schreibt: „Mit dem Wort „Sekte“ wird heute weitgehend die Vorstellung von etwas Abartigem, Gefährlichem, Widersetzlichem signalisiert.“ und die Frankfurter Allgemeine Zeitung 1994 „Der Begriff ‚Sekte‘ hat heute einen negativen Beigeschmack und wird als ‚Kampfbegriff‘ gebraucht.“

    wissenschaftlich
    Im rechtlichen, soziologischen und religionswissenschaftlichen Kontext wird das Wort heute kaum mehr verwendet. Das Münchner Rechtslexikon schreibt zum Beispiel, der Begriff „Sekte“ habe in staatsrechtlicher Hinsicht seine Bedeutung verloren, da er eine negative theologische Beurteilung enthalte. Der Begriff wurde daher weitgehend durch neutralere Umschreibungen wie Neue religiöse Bewegung, religiöse Sondergemeinschaft, neureligiöse Gemeinschaft oder konfliktträchtiger Anbieter am Lebenshilfemarkt ersetzt.
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    James T. Richardson, Professor für Soziologie an der Universität von Nevada (USA), spricht sich dafür aus, den Begriff in Rechtsfällen zu verbieten, denn „der Begriff trägt einfach zu viel Ballast mit sich herum, um die beiläufige Verwendung in Fällen zu gestatten, die dazu dienen sollen, eine rationale Beurteilung wichtiger Fragen vorzunehmen.“ Des weiteren widerspricht der bewusst herabwertende Sekten-Begriff dem verbreiteten Grundansatz der Religionswissenschaft, wie ihn Tworuschka formuliert: Grundsätzlich ist die Religionswissenschaft um methodische Neutralität und Wertfreiheit bemüht. Dem beschreibenden Charakter einer Religionsdarstellung muss deshalb auch die Bezeichnung für die jeweilige Gemeinschaft entsprechen.

    Willy Fautré, Präsident der Organisation Human Rights Without Frontiers, hat festgestellt: „Außerhalb ihres Bereichs bezeichnen die großen Weltreligionen gewöhnlich alle anderen religiösen Gemeinschaften als ‚Sekten‘ oder ‚Kulte‘ mit all dem negativen Beiklang, der sich aus dieser Wortwahl ergibt. Sie verwenden diese Bezeichnung, um Splittergruppen in ihren eigenen Reihen oder neue religiöse Bewegungen zu charakterisieren, die ihre Theologie oder ihre Vorherrschaft in bestimmten Teilen der Welt in Frage ziehen. … Der Begriff ‚Sekte‘ wird hauptsächlich dann gebraucht, wenn aus den unterschiedlichsten Gründen, zum Beispiel durch fremdartige Handlungen oder zweifelhafte Wertvorstellungen, eine gewisse Spannung zwischen einer neu etablierten religiösen Bewegung und dem religiösen Establishment oder der bürgerlichen Gesellschaft besteht. Dieses Phänomen ist nicht neu, sondern tritt in der gesamten Menschheitsgeschichte immer wieder auf.“ (Human Rights Without Frontiers, European Magazine of Human Rights, 8. Jahrgang, Nr. 2-3/1996, „Bulgarian Helsinki Committee“, S. 6, 7.)
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    Kontroversen

    Das Thema Sekten führt auch immer wieder zu Kontroversen bezüglich Religionsfreiheit, wobei auf der einen Seite Vertreter von religiösen Minderheitsgruppen und Vertreter einer absolut gesetzten Religionsfreiheit jede Einschränkung von religiösen Gruppen scharf verurteilen und auf der andern Seite Vertreter der Rechte des Individuums darauf bestehen, dass auch religiöse Gruppen die Menschenrechte des Einzelnen respektieren müssten.

    Vorwürfe der Missachtung von Menschenrechten ihrer Mitglieder betreffen besonders die Arche-Noah Gemeinschaften. Im Einzelnen kann es dabei gehen um

    Einschränkung der Meinungsfreiheit ihrer Mitglieder, indem Kritik an der Religionsgemeinschaft untersagt ist oder der Zugang zu kritischen Informationen eingeschränkt ist.
    Einschränkung der allgemeinen Meinungsfreiheit indem die Gruppe versucht, kritische Informationen, insbesondere im Internet, zu unterdrücken
    Einschränkung der Religionsfreiheit ihrer Mitglieder, indem starker psychischer Druck gegen ein Verlassen der Religionsgemeinschaft ausgeübt wird (Religionsfreiheit schließt freien Wechsel der Religion ein)
    Lange Gebets- oder Meditationsstunden und/oder Arbeitszeit der Mitglieder für die Gemeinschaft ohne angemessene Entlöhnung und angemessene Freizeit, welche neben dem Ausbeutungscharakter auch dafür sorgt, dass keine Zeit für Außenkontakte oder auch nur zum ruhigen Nachdenken bleibt.
    Religionsinterne Gerichtsverfahren, die dem Standard der Menschenrechte nicht entsprechen
    Einschränkung der persönlichen Bewegungsfreiheit der Mitglieder
    Laut dem amerikanischen Psychologieprofessor Benjamin Zablocki haben Sekten ein hohes Risiko um ihre Mitglieder zu misbrauchen, teilweise weil die Personensverherrlichung des charismatischen Führers durch die Mitglieder dazu beiträgt daß diese Führer degenerieren aufgrund von der Macht die sie suchen und die ihnen gegeben wird. Zablocki definiert hier eine Sekte als eine ideologische Organisation die zusammen gehalten wird von charismatische Beziehungen und die totalen Einsatz fordert. [1] (http://www.iskcon.com/icj/7_2/72langone.html)

    Laut dem niederländische Professor in Psychologie der Religion Jan van der Lans sind psychologische und soziale Problemen beim Austritt nicht selten, sie sind jedoch bezüglich Charakter und Intensität sehr unterschiedlich.
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    Andere Bezeichnungen
    Dem gelegentlichem englischem Gebrauch, vor allen durch die sogenannten Deprogrammierer, nachfolgend, wird von wenigen Autoren die Bezeichnung totalitäre religiöse Gruppe benutzt. Häufiger wird in der deutschen Literatur, insbesondere von Autoren die den großen Kirchen zuzuordnen sind, die Bezeichnung manipulierende religiöse Gruppe benutzt. Beide Bezeichnungen richten sich gegen Gruppen, denen diese Kritikpunkte vorgeworfen werden:

    Erzeugung psychischer Abhängigkeit der Mitglieder
    Ausbeutung des Vermögens oder der Arbeitskraft der Mitglieder
    Repressalien gegen Aussteiger
    .
    .
    .
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    Kein Punkt trifft auf uns zu.
    Wenn Dir die Ausführung noch nicht reicht, gerne, habe noch mehr davon.
    Eigentlich solltest Du Dich über unsere Aufklärungsarbeit freuen, dadurch können Menschen bewahrt werden.
    Gruß
    Manus

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    2005/06/25 at 3:16 pm
  • From Lion-of-Judah on Roots, Rastas & Jah

    Du kapierst gar nichts

    Greetings,
    also erst mal zu dier Ali du solltest das Thema an Thorben abgeben und nicht engstirnig anderen Leuten weißmachen das sie falsch sind, nur weil du etwas anderes über sie glaubst.
    Zweitens, ich glaube du hättest nicht zum CRS gehen sollen, weil du die Musik nicht hörst und respektierst. Sage ich etwas gegen deinen Musikgeschmack? Nein, das mache ich nicht, weil man nicht über andere Leute richten soll, wie es in der Bibel steht, woran du dich aber nicht hälst. Außerdem glaube ich auch, dass du die Texte nicht verstanden hast, weil du kein Patois kannst., und weil die Rythmen immer die selben sind, ist es bei einem Marsch etwas anderes? Der steht auch immer im 2/4 Takt.
    Und nochmal zu dem Lied “Bun de Chi Chi Man” vom besagten Capelton, ja es wird von ihm erzählt, dass die Schwulen verbrannt werden sollen, aber jeder den ich kenne distanziert sich von diesm Lied, weil es schwulenfeindlich ist, ich glaube sogar der Sänger selbst Aber darf ein Mensch keine Fehler machen? Ist jeder Mensch achso perfekt? Wird nicht Gott selbst als barmherzig betrachtet und gibt es nicht die Beichte und Loslösung der Sünden?
    Und ein kleiner Tipp es wurde schon öfters gesagt, dass nicht immer die Schwulen gemeint sind wenn wie “Bun dem” gesagt wir, meißtens sind die Babylonier gemeint, bezogen auf Versklavung der Israeliten, und es ist auch kein echtes Feuer gemeint, nur eines im Herzen.

    One Love and Unity

    P.S.:Ich hoffe du bist diesmal zumindest Einsichtig, wenn nicht dann kontaktiere mich per E-Mail.

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    2005/06/25 at 11:19 pm
  • From Annalena on Salomé – das Steuer übergeben

    Annalena

    Mh ja ich heiße Annalena und bin jetzt 13 Jahre alt,bin am 22.06.1992 in Hameln geboren und naja ich fange wohl am bestn ganz von vorne an.Als ich 6 Jhre war habe sich meine Eltern scheiden lassen,da hatte ich total den durchhänger habe manchmal Nächte geheult.Also ich so ungefähr 9 oder 10 Jahre war hat meine Mum wieder eine Freund kennen gelert der wohnte dann in Bremen und dann sind wir jedes Wochenende nach Bremen gefahen…oh man ihr könnt mir gar nicht glauben wie mich das angestüncken hat.Mh jo als ich so 11 Jhre war hat meine Mum mit ihren freund schluss gemacht,dann eine anderen freun kannen gelernt und denn dann auch geheiratet,und naja als erstes war es voll komisch das da jetzt sozusagen ein anderer “Dad” da sitzt.Mh jo jedes zweite Wochenende bin ich zu meine leiblichen Dad gefahren, mh jo und nach eine zeit hat mein leiblicher Dad auch geheiratet und seine Frau wolte dann nicht das wir zu ihn kommen.

    Mh jo lange rede kurtzer Sinn ich hatte dann mit 12Jahren den ersten Liebeskummer und wolte mich fast schon umbringen aber ja hat Gott mir geholfen das ich das nicht machen.Es war eine verdamt schwere Zeit für mich, ich habe mein leiblichen Dad voll vermisst und dann ich auch noch meine Oma gestorben, mh jo und da habe ich fast jeden Tag gebetet.Und dann habe ich eine echt guten Kumpel kenne gelernt der auch an Gott und Jesus glaubt und mit den könnte ich und kann ich auch immer noch Stunden lang über Gott und Jesus reden.

    Mh ja also ich habe ein ganz neues Leben sozusagen angefangen mit Gott.Es hilf einfach wenn man mit Gott Abends redet es hört ein immer zu und das ich das schöne daran.Gott ist wie ein echt guter Kumpel für mich.

    Viele sagen ich bin blöd weil ich erst 13 bin und viel an Gott glaube und an Jesus aber ich finde das nicht ich wünschte mir es gäbe viel mehr Menschen die das täten. Mh jo das war bin jetzet mein ganzes Leben was ich so erlebt habe mh vielleicht schreibe ich noch mehr hin wenn ich älter bin *g*  

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    2005/06/26 at 1:01 pm
  • From coma_white on Komasaufen

    hilf dir selbst…

    hm, ich bin durch zufall auf die seite gekommen und fand nach dem gestrigen samstag vor allem diesen artikel interessant…
    meine eltern haben mich SEHR christlich erzogen, die Kirche spielt bei uns eine entscheidene Rolle. Trotzdem kann ich mich nicht als wirkliche Christin bezeichnen, denn nachdem ich sehr viel nachgedacht habe, musste ich feststellen dass mir die Kirche an sich nichts gibt. Es bedeutet mir einfach nichts und ich habe wirklich lange darauf gewartet dass auch ich irgendwann dieses erlösende Gefühl habe, diesem Glauben mein Leben zu widmen…aber es kam nie.
    ich weiß dass es in meiner Gegend vielen Jugendlichen so geht – sie, nein WIR finden das was wir suchen (antworten, schutz, vertrauen) nicht in der traditionsüberladenen, bei uns sehr konservativen Kirche. Also sucht man ersatz…geht Samstags aus, sitz da und starrt sich weil man irgendwie verlernt hat zu kommunizieren. Trinkt was…noch was…hey, auf einem ist da ein anderes gefühl, etwas neues, nicht mehr diese Leere..mehr davon! noch mehr! …auch wenn dann aus dem angenehmen drehen irgendwann orientierungslosigkeit und übelkeit wird, ist es trotzdem ANDERS. ich glaube darum geht es den meisten jugendlichen “trinkern”. ihr leben ist so langweilig und leer und da ist der alkohol doch eine wilkommene abwechslung.
    sozusagen als glaubensersatz.
    traurig ist das, aber genau das ist die situation. wie man sie ändern kann? ich habe keine ahnung. vielleicht wenn wieder ALLE lernen miteinandern zu kommunizieren, auch jene die sich im chritlichen Glauben nicht zuhause fühlen…

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    2005/06/26 at 1:03 pm
  • From ali on Salomé – das Steuer übergeben

    liebe annalena, dein geschichte ist dramatisch. es ist deine geschichte. sie ist traurig und ermutigend zugleich. du hast zu gott gefunden. aber es im leben vieler kids in heutiger zeit so, dass sie mit ihrer not nicht zu gott gehen. mach anderen mut dazu.
    ich hoffe sehr, dass unser guter gott dich durch dein
    leben trägt.
    bitte melde dich mal von zeit zu zeit wieder. würde mich freuen.
    lass jesus weiterhin den steuermann in deinem leben sein.
    ali

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    2005/06/26 at 10:21 pm
  • From ali on Komasaufen

    Leben geht es um viel mehr als nur darum, möglichst viel Fun und Spaß zu haben. Wenn Fun und Spaß alles wären, was wir zum Leben brauchen, dann könnte man die Welt schnell verbessern. Man müßte nur überall Lautsprecher anbringen mit angesagter Musik, und die Leute würden ganz locker über die Straßen tanzen und im HipHop-Schritt ihre Einkäufe bei Aldi tätigen.
         Aber daß es nicht so einfach ist, weiß jeder von uns. Es gibt viel zu viel Kaputtes in unserer Welt, als daß wir mit einer selbst- gebastelten Spaß- und Wohlfühl-Philosophie die Probleme in den Griff kriegen könnten.
         Im Grunde genommen wissen oder ahnen zumindest alle, die ein Leben nach dem Lustprinzip führen: Wir beschäftigen uns mit Nichtigkeiten. Diese ganzen O’s: Auto, Libido, Video, Vino, Disco, Rio. Es ist doch kümmerlich, wenn sich unser Leben darauf beschränkt! So ein Leben will uns Jesus nicht zumuten. Sondern er will uns ein erfülltes Leben geben, erfüllt mit seiner Liebe. Wenn du seine Liebe kennengelernt hast, dann weißt du: Das ist es, wonach ich mich eigentlich mein ganzes Leben lang gesehnt aber doch nie gefunden habe. Jetzt ist mein Durst nach Leben gestillt.
         Jesus möchte dir eine tiefe Freude schenken, die du noch gar nicht kennst. Diese Freude kommt in dein Leben durch die Vergebung. Ich kenne Menschen, die gesagt haben, sie haben erst dann befreit lachen können, als sie der vergebenden Liebe Jesu begegnet sind. Ich bin sogar davon überzeugt, daß niemand sein Leben besser genießen kann, als ein Christ. Denn er muß nicht diesen Freuden hinterherhetzen, weil er ja schon eine ganz andere Freude kennengelernt hat. Er muß nicht alles mitnehmen, solange die Zähne, die Leber und die Galle mitmachen. Ihm sitzt ja nicht die Angst vor dem Tod im Nacken, die einen dazu treibt, das Leben auf Teufel komm raus zu genießen. Ihn treibt vielmehr die Freude aufs ewige Leben. Deshalb hat er keine Angst, in diesem Leben zu kurz zu kommen. Und er will sich nur an dem erfreuen, was seinem Körper, seiner Seele und seinem Geist wirklich gut tut.
         Jesus sagte einmal: “Ich aber bringe allen, die zu mir gehören, das Leben – und dies im Überfluß.” Mit anderen Worten: Jesus kann dir echtes, erfülltes Leben geben. Das ist nicht nur ein frommer Bibelspruch – das ist die persönliche Erfahrung vieler Christen seit 2000 Jahren.
         Rune Bratseth, ehemaliger Fußballprofi, jetzt Fußballmanager bei dem norwegischen Topclub Rosenberg Trondheim hat diese Erfahrung so formuliert: “Ein Leben mit Jesus ist immer ein Erlebnis.”       überfließendes Leben, möchte Jesus jedem von uns schenken. Jedem, der zu ihm gehört. Jedem, der ihm sein Leben anvertraut.
         Damit mich keiner falsch versteht: In einem Leben mit Jesus sind nicht alle Probleme wie weggezaubert. Da stehen nicht alle Ampeln immer auf grün. Natürlich gibt es auch im Alltag der Menschen, die zu Jesus gehören, Probleme und Sorgen, Ärger und Ängste.
         Aber: Jesusleute müssen damit nicht mehr allein fertig werden. Denn Jesus lebt und ist als der Auferstandene erfahrbar. Erfahrbar im Alltag der Nachfolge. Erfahrbar als Begleiter und Helfer im Leben.
         Das ist der Unterschied! Wer zu Jesus gehört, der hat den besten Freund, den einer im Leben haben kann. Wer sich Jesus anvertraut, wird von ihm auch beschützt und versorgt. In jeder Lebenssituation. Selbst in der größten Not ist der Auferstandene seinen Leuten nahe und gibt ihnen Kraft. Das ist ein Glück, das ich nirgends kaufen kann. Das gibt mir eine Gelassenheit, die ich sonst nirgends finde.
         Wenn ich mich Jesus anvertraue, brauche ich auch keine Angst mehr vor meiner Schwachheit, vor meinem Versagen zu haben. Denn Jesus nimmt mich auch dann noch an die Hand, wenn ich schuldig werde. Dafür ist er ans Kreuz gegangen.
         Ja, nicht einmal das Sterben muß mich noch schrecken. Denn ein Leben mit Jesus ist nicht eingeengt zwischen Geburtstag und Todesdatum. Wer Jesus vertraut, hat das ewige Leben. Und ein kleines Stück davon in dieser Welt.
         Das alles ist gemeint, wenn Jesus sagt: “Ich aber bringe allen, die zu mir gehören, das Leben – und dies im Überfluß.”
          Es ist mir eine Lust, ein Christ zu sein und keine Qual. Jesus hat mich so oft mit seiner Liebe überschüttet und überrascht, daß ich ihm mein Leben lang dafür danken und ihm dienen möchte.

    Sagen wir das weiter.
    ali

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    2005/06/26 at 11:58 pm
  • From ali on Roots, Rastas & Jah

    Das falsche Paradies der Rastafari

    Das Ganze erinnert fatal an den mittelalterlichen Reliquienkult der katholischen Kirche: Reggaestar Bob Marley ist zwar 1981 in Florida an Krebs gestorben, wurde aber in Jamaika, dem Zentrum der Reggaebewegung beerdigt. Soweit in Ordnung. Jetzt sollen seine sterblichen Überreste angeblich wieder ausgebuddelt und nach Äthiopien überführt werden. Marleys Witwe Rita, die damit nach eigener Aussage seinen letzten Wunsch erfüllen will, hat nach wütenden Protesten aus Jamaika von diesen Plänen zunächst wieder Abstand genommen.

    Was soll der Aufruhr? Was hat Bob Marley überhaupt mit Äthiopien zu tun? Dazu hat Thorben auf dieser Website in seinem Beitrag “Roots, Reggae, Ganja & Jah” schon einiges geschrieben. Kurz zusammengefasst: Der Popstar war Anhänger und wohl prominentester Promoter der Rastafari-Religion. In den 30er Jahren des vergangenen Jahrhunderts wurde sie erdacht und verhieß den Nachkommen der afroamerikanischen Sklaven das Heil in Äthiopien. Dort sollten sie ein gelobtes Land finden, wo sie, frei von den alten Fesseln der Weißen, glücklich und in Wohlstand leben konnten.

    Diese Heilslehre ist mehr oder weniger geschickt mit biblischen Zitaten (und Verdrehungen) verbrämt. Demnach soll Salomo, der prächtige jüdische König, bei seinem Treffen mit der Königin von Saba (siehe 1. Buch Könige, Kapitel 10) einen Sohn gezeugt haben, dessen Nachkommen dann in Äthiopien lebten. Wie ihre jüdischen Vettern in Kanaan wartete das äthiopische Volk Juda fortan auf den Messias, der für sie ein unüberwindliches, ewiges Reich aufrichten würde. Als diesen schwarzen Messias sehen die Rastafari heute den äthiopischen Kaiser Haile Selassie (1892 – 1975) an.

    Selassie war von der Verehrung der Rastas geschmeichelt und revanchierte sich, indem er ihnen 1963 rund 500 Hektar Land in Shashemene, südlich von Addes Abbeba, schenkte. Für die Rastas ist der Flecken das gelobte Land, der biblische Berg Zion. Und Diktator Selassie wird, unter anderem in einem Hit Bob Marleys, als “Löwe von Zion” gepriesen, eine Bezeichnung, die in der Offenbarung des Johannes (Kapitel 5, Vers 5) eigentlich für Jesus Christus reserviert ist. Jesus kommt allerdings bei den Rastas trotz allen Bibelstudiums nicht gut weg: Aus der Perspektive der einst von den Weißen unterdrückten Sklaven ist er nur ein “weißer Mann”.

    Im Mai brachte die Jugendsendung des Bayerischen Rundfunks, der “Zündfunk”, unter dem Titel “Bob Marleys Knochen” eine Reportage über die Rastafari in Äthiopien. Es wurde ein recht bescheidenes “schwarzes Utopia” vorgeführt mit Rastas aus aller Welt, die das Heilsversprechen allerdings ziemlich ernst nehmen. Sie sprachen ins Mikrofon, in diesem Land werde die Zukunft der Menschheit liegen. Äthiopien sei der “neue Himmel”, und die Welt des Weißen, genannt Babylon, werde eines Tages fallen. Dazu wurden auch einige “geheime” Kapitel der Bibel angeführt.

    Da kann man nur den Kopf schütteln. Ich habe ja Verständnis dafür, dass Schwarze, die sich ihrer afrikanischen Herkunft bewusst sind, nicht mehr in Amerika oder Westeuropa leben wollen. Aber mit ihrer äthiopischen Heilslehre haben sie sich gründlich vergaloppiert. Ähnlich übrigens wie die echten Juden in Kanaan/Palästina/Israel, die noch heute auf den Messias warten, weil Jesus ihnen nicht den Gefallen getan hat, ein weltliches, militärisch-politisches Reich aufzurichten.

    Man muss schon fußballgroße Tomaten auf den Augen haben, wenn man die Bibel liest und darin Aussagen über ein verheißenes Land in Afrika finden will, aber Jesus, um den sich da alles dreht, nur als irgendeinen weißen Mann ansieht. Was der uns anbietet, ist weit besser als jedes Reich der Erde, nämlich Vergebung unserer Sünden, wenn wir nur bereit sind, sie ehrlich zu bereuen, und das bedeutet, ewiges Leben und ewige Gemeinschaft mit Gott.

    Wo Menschen sich Religionen zusammenbasteln, geht es dagegen immer nur um diesseitigen Wohlstand und Wohlbefinden. Was für die Rastafari bedeutet: möglichst wenig Arbeit, dafür Drogen und Sex im Überfluss. Dieses vorläufige Paradies endet spätestens mit dem Tod, für Bob Marley übrigens schon im Alter von 36 Jahren, und von den Verheißungen der Rastafaris kann man nichts festhalten, geschweige denn mitnehmen. Deshalb sollte man rechtzeitig mit Gott reinen Tisch machen, damit man von ihm in sein ewiges Reich aufgenommen werden kann.

    Dass die Rastafari-Religion vorne und hinten nicht stimmt und zusammenpasst, wird im “Zündfunk”-Beitrag auch verständlich: Sie hat mit dem christlichen Glauben nämlich eigentlich überhaupt nichts zu tun. Ihre Ursprünge liegen ganz anderswo, nämlich im hinduistischen Indien. Belege: Die Dreadlocks haben sich die Rastas von einer indischen Kaste abgeschaut, ebenso den Gebrauch von Marihuana, der dort zum Kult gehört. Und der Name Gottes, “Jah”, kommt tatsächlich nicht von “Jahwe”, dem Gott der Bibel, sondern ist von dem hinduistischen Ruf “Jai” (“Sieg”) abgeleitet, mit dem man dort dem Guru zujubelt. Na dann…

    Autor: Andreas Alt

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    2005/06/27 at 12:34 am
  • From Mr. Hahn on Roots, Rastas & Jah

    Wehrte Christen!

    Werte Christen, und Herr Thorben. Ich will ihnen mitteilen das das, was sie in ihrem Bericht über RastafarI geschriben haben völliger Nonsens ist.
    Ich möchte ihnen gerne einiges sagen:

    Erstens: In ihrem Bericht erwähnen sie oft das nur Jesus Christus das Buch mit den sieben Siegeln öffnen kann, und somit Haile Selassie nicht der Löwe aus dem Stamm Juda sein kann. Nun will ich sie fragen: Wer ist denn Haile Selassie? Ich sage es ihnen: Er ist der Löwe aus dem Stamme Juda. Erstens wird in der Offenbarung nicht gesagt das Jesus in der selben Gestalt zurückkehren wird in der er uns vor ca. 2000 Jahren besuchte. Zweitens wissen wir nicht, weder sie noch ich, wie Jesus tatsächlich aussah. Und die vom Christentum propagierte Aussage das Jesus weiß war, ist generell nicht akzeptabel. In den Augen mancher Rastas ist haile Selassie die Reinkarnation von Jesus Chrostus, andere sehen in ihm eine Manifestation Gottes, genau wie Jesus es war. Erfüllt vom göttlichen Geist.

    Zweitens: Sie sagen, wenn ich das hier kurz zitieren dürfte: “Bei den Christen hingegen handelt es sich nicht um Totenanbetung da Jesus nach drei Tagen von den Toten auferstanden ist und nun zur Rechten Gottes sitzt.”. Nun, erstens, sie beten den nicht den lebenden Jesus an, sondern den toten. Ich besuche eine Christliche Privatschule und in fast jedem Raum hängt ein Kreuz mit dem darauf genagelten Jesus. Sie schaffen sich ein Götzenbild, indem sie dieses Kreuz mit Jesus darauf anbeten denn die Darstellung dieses Jesus ist höchstwahrscheinlich ebenfalls falsch. Weiters ist das Kreuz ein Folterinstrument, und Jesus der darauf genagelt wurde ein Gefolterter. Und sie beten einen Toten an. Nur ich, und alle anderen Menschen auf dieser Welt die wirklich an Gott glauben, sich auf ihn einlassen und ihm vertrauen, wissen das Gott nicht sterben kann, denn er ist Leben.

    Drittens: Sie stellen es dar als würden Rastas Gott nur durch den Konsum von Marihuana und Konzerte erfahren, doch gibt es viele Rastas die kein Marihuana rauchen, und auch so in stätiger Verbindung mit Gott stehen, denn Gott ist in uns allen, denn Gott ist überall, und Gott ist alles. Und was an einem Konzert, durch das man Gott noch besser spürt falsch sein soll ist mir unklar.

    Viertens: Haile Selassies Leichnahm wurde nicht gefunden. Das 1991 entdeckte Skelett war zu groß als das es der Kaiser sein könnte.

    Fünftens: Der Begriff “Rastafarianismus” zeigt das sie keine Ahnung haben.

    Sechstens: Sie sagen: “Wenn man das Leben des Haile Selassie kritisch betrachtet muss man feststellen, dass er sich nicht immer so verhalten hat wie man es von Gott erwarten würde.”. Etwas weiter oben sagen sie das Jesus zuerts als Lamm, nämlich vor 2000 Jahren, auf die Erde kam, und danach, nämlich als Haile Selassie, als der Löwe von Juda der seine Feinde straft. Was entspricht da nicht dem was man sich von Gott erwartet?

    Siebtebns: Sagt die Bibel nicht, man soll nicht über andere Menschen richten? Und was tun sie mit ihrem Bericht? Ich weiß das man nicht das recht hat über einen anderen Menschen zu richten, denn auch man selbst macht Fehler, doch genau wie sie werde ich mir das jetzt einmal heruasnehmen. Ihr Organisation, das Christentum, ist blasphemisch. Sie fargen wieso? Nun, betrachten wir das Amt des Papstes. Der Titel des Pastes lautet: “Vicarius Filli Dei”, “Stellvertreter des Sohnes Gottes”. Die Wahl dieses Mannes geschieht folgenderemasen: Ein Haufen alter Männer, die sich einbilden mehr über Gott zu wissen, oder ihn besser zu kennen nur weil sie ein paar Semester Tehologie studiert haben, kommt zusammen, und wählt einen aus ihrer Mitte. Diesen erheben sie zum Stellvertreter des Sohnes Gottes auf der Erde. Der Stellvertreter Gottes? Denken sie tatsächlich das Gott einen Stellvertreter auf Erden braucht? Denken sie wirklich Gott könnte seine Angelegenheiten nicht selbst regeln? Sie sagen “allmächtiger Gott” und dann glauben sie sowas? Verblendung.
    Sie sagen man soll sich an Jesus Leben ein Beispiel nehmen? Natürlich weiß ich das sie meinen man soll sich an der Weiße ein Beispie nehmen in der jesus handelte. Doch betrachten wir mal etwas genauer. Jesus half den Armen, er hätte al sein Geld an die Armen verteilt. Nun sehen wir uns den Papst an. Einer der mächtigsten Männer der Welt, unter anderem der Herrscher über den Vatikan, einem der reichsten Staaten der Welt. Und unterdessen sterben in Afrika kinder, während der Papst auf seinen Schätzen und Reichtümern sitzt und die Kirche fett wird. ewige zeiten war die Kirche ein Kriegstreiber, und nur weil heute so viele Menschen von ihrem Glauben abgefallen sind, und dies ist in einem nicht gerinen Anteil die Folge des Verhaltens das die Kirche an den Tag legt. Er sprach sich gegen Kondome im Aids versuechten Afrika aus. Verdammt, der Papst, ihr lasst euch von jemandem führen der der Inkarnation des Teufels gleich kommt. Es gibt natürlich auch Christen die ein Leben führen das einem “guten” Leben nahe kommt. Sie setzen sich für rechte Dinge ein, sie helfen den benachteiligten, das sind die Leute die Gottes Weg gehen. Genau wie der großteil der Rastas. Natürlich gibt es auch rastas die einen falschen Weg beschreiben, die sich nicht respektvoll gegenüber anderen verhalten und alle weißen verteufeln, doch die gibt es in jeder Organisation. Doch das Cristentum ist davon großteils durchdrungen. Im Grunde war das Christentum die religion Gottes, bis sie vom Kaiser von Rom zur Staatsreligion ausgerufen wurde, denn ab diesem Zeitpunkt, hat sich Roms heidnische Kultur in Gottes Wort eingemischt und es gedreht und gewendet so das Roms heidnische Kultur unser Leben durchdringt. Doch nur Gott allein kann uns erretten. Nur Gott allein kann uns richten. Er ist der Wegn und das Leben. Aber bitte, verzeihen sie mir, ich urteile schon wieder, was mir natürlich nicht zusteht.
    Folgende Worte sollten sie sich zu Herzen nehmen: Gott ist alles. Gott ist Leben. Gott ist überall und in jedem. Jeder Mensch ist durchdrungen von Gott. Die Tatsache das das Amt des Papstes ein blasphemisches ist ändert nichts daran das auch der Papst von Gott durchdrungen ist, und auch sie. Ich auch. Wir alle. Doch Gott wird richten, am Ende der Zeit. Und auch wenn ich nicht richten soll: Blasphemie und Gotteslästerung ist eine verachtenswehrte Sünde und wird ebstraft werden. Gott ist der Anfang und das Ende. Alpha und Omega. Keiner kann sich mit ihm auf eine Stufe stellen oder sich zu seinem Stellvertreter machen. Auch das Christentum nicht.

    Was ich ihnen eigentlich sagen wollte ist folgendes:

    RastafarI ist kein Kifferkult. RastafarI ist Leben. RastafarI ist the righteouss way. Ich wünsche ihnen Gottes segen und viel Glück auf ihrem Weg und ich wünsche ihnen auch das YHWH ihnen den richtigen Weg zeigt.
    Blessings in the name of the most high Jah Rastafari, almighty and divine Haile Selassie I, king of kings, lord of lords, conquering lion of the tribe of judah, elect of God, light of the world, child of life, glorious king through the line of king Solomon and king David.

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    2005/06/27 at 7:22 pm
  • From thorben on Roots, Rastas & Jah

    Hallo Mr. Hahn,

    in dem Artikel geht es nicht darum Rastas schlecht zu machen, (wenn du das so siehst, dann hast du nicht alles verstanden), sondern die Parallelen bzw. gravierenden Unterschiede zu der biblischen Lehre darzustellen.

    Wir akzeptieren Rastas wie jeden anderen Menschen auch und es macht keinen Unterschied was sie glauben.

    Wir sind Christen, weder den Katholiken noch irgend einer anderen Organisation anhängend. Wir glauben an die Bibel und alles was in ihr geschrieben steht. Wir akzeptieren absolut keine Sonderlehren, weder die der katholischen Kirche, noch das “Negus Negati” oder irgend eine andere hinzugefügte Information.

    Lehrmässig ist die Bibel in sich völlig vollkommen und austreichend um den Weg zu Gott zu finden. Es bedarf keiner Ergänzung.

    Um dich über unsere Einstellung zur katholischen Kirche (inkl. Papst) aufzuklären möchte ich dich bitten dir folgenden Link anzusehen: http://clv.dyndns.info/pdf/255366.pdf

    Über die biblischen Ansichten in diesem Artikel möchte ich nicht jetzt nicht diskutieren, wenn du die Bibel ohne Zusatz-Lektüre liest kommst du zu der gleichen Ansicht.

    Wenn du etwas gegen die Informationen zu der Rasta-Religion hast, dann schau mal in das Buch was in der Quellenangabe angegeben ist.

    Thorben

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    2005/06/27 at 10:24 pm
  • From fallen_Seraph on Satans Plan

    super

    Ein hervorragendes Konzept. Wo kann ich mich einschreiben, um mitzumachen? Ich will auch Christen zu einem normalen Leben führen!

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    2005/06/28 at 8:42 am
  • From blackmirror on Satans Plan

    an ali

    Du schreibst du hast es schwarz auf weiß. du begibst dich nicht in vermutungen. tja…ich halte die bibel aber nicht für echt und somit wäre auch satan nicht echt. es gibt keinen beweis dafür!

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    2005/06/28 at 8:45 am
  • From ali on Satans Plan

    normal ist, was gott will.
    ali

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    2005/06/28 at 10:33 am
  • From heiland... on Star Wars - die Lüge

    was fürn maßstab?

    Was soll es für einen maßstab für das eigene abwägen von lösungen geben? ich bin (zumindest geistig) mein eigener herr, während ihr, auch wenn ihr das bestimmt anders seht, euch in eurem tun und handeln nur auf gott bezieht. Zitat ali: und richtig ist was gott will.
    Also hätte ich gerne erfahren welchen maßstab ich kennen sollte!

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    2005/06/28 at 10:41 am
  • From ali on Satans Plan

    Während an den Gottesbeweisen schon die größten Denker gescheitert sind, beweist jeder gemeine Lump mit Leichtigkeit die Existenz des Teufels.
    gibt es gegenbeweise?
    ali

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    2005/06/28 at 10:58 am
  • From ali on Star Wars - die Lüge

    hier etwas über den menschen. etwas grundlegendes. wer kennt das schoch? wer mag das schon?

    Wesen des Menschen  

    Gott hat den Menschen nach Seinem Ebenbild geschaffen. Deshalb besitzt der Mensch die Freiheit zur Selbstbestimmung (er ist ein sittliches Wesen). Nur wenn der freie Wille des Menschen einer beständigen Prüfung unterliegt, sich also immer wieder bewähren muß, kann aus der heiligen Veranlagung des Menschen ein heiliger Charakter werden. Ein moralisch bewährter Charakter wird gebildet, indem der Mensch fortgesetzt das Gute statt des Bösen wählt. Das Böse muß aber eine echte Wahlmöglichkeit sein, d.h. es muß auch tatsächlich gewählt werden können.

    Aufgabe des Menschen    

    Der Mensch erhielt von seinem Schöpfer den Auftrag, sich die Erde untertan zu machen. Er soll über die gesamte Schöpfung herrschen. Die moralische Vorbedingung des Herrschens ist aber Gehorsam. Autorität existiert nur unter Autorität.

    Bestimmung des Menschen  

    Die vornehmste Bestimmung des Menschen liegt in der Gemeinschaft mit Gott. Doch Gott wollte sich diese Gemeinschaft nicht “erzwingen”. Er wollte eine Gemeinschaft der Liebe. Liebe ist jedoch nur auf freiwilliger Basis echt. Deshalb mußte der Mensch die Möglichkeit haben, sich der Gemeinschaft mit Gott zu entziehen.

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    2005/06/28 at 11:11 am
  • From mirjam on Moshen kann töten

    Sauhaufen

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    2005/06/28 at 11:16 am