„Die erste Generation schafft Vermögen, die zweite verwaltet Vermögen, die dritte studiert Kunstgeschichte, und die vierte verkommt!“ (Otto von Bismarck)

Eine seltsame Stimmung liegt über Deutschland: Man wartet auf den Zusammenbruch im Winter. Und schon heute funktioniert nicht mehr, was bislang selbstverständlich war. R.T

Zuerst zerstört man die Infrastruktur, danach kommen der wirtschaftliche Niedergang, die Massenarbeitslosigkeit und die Verarmung. Ganz am Ende wartet dann das grüne Paradies auf uns. Nicht umsonst nennt sich die nächste Generation die „letzte Generation“! Der Name ist offenbar Programm – das Schlusslicht hat jetzt einen Namen! Erklärtes Ziel: der Abstieg unseres Landes in die letzte Liga!

Eine seltsame Endzeitstimmung liegt über diesem Land! Auf Sylt wird eine dekadent, peinliche Hochzeit von einem Finanzminister abgehalten, der den Rest der Bevölkerung auf harte Zeiten einstimmt – ja sicher! Im NDR Fernsehen gibt es keine Brüder und Schwestern mehr, sondern nur noch „Geschwister Kinder“. Die Frauen EM kennt nur noch Regenbogenarmbinden, keine national Farben mehr. Und die eigentlichen „Belohungsjahreszeiten“ wie Herbst und Winter, mit den Firmen- und Weihnachtsfeiern etc. wird als das Armageddon angekündigt.

“Noch etwas habe ich beobachtet – ein gutes Beispiel dafür, wie die Weisheit auf dieser Welt beurteilt wird:
Da war eine kleine Stadt mit wenig Einwohnern. Ein mächtiger König zog mit seinem Heer gegen sie aus, schloss sie ein und schüttete ringsum einen hohen Belagerungswall auf.
In der Stadt lebte ein armer Mann, der war sehr weise. Er hätte die Stadt durch seine Weisheit retten können, aber niemand dachte an ihn.
Da sagte ich mir: Zwar ist Weisheit wertvoller als Stärke, aber auf den Rat eines Armen sieht man bloß hinab; seine Worte beachtet man nicht.
Es ist besser, auf die bedächtigen Worte eines Weisen zu hören als auf das Geschrei eines Königs von Dummköpfen.
Weisheit bewirkt mehr als Waffen, aber ein Einziger, der Böses tut, kann viel Gutes zerstören.”

Prediger 9, 13-18 (Die Bibel)

Die Nasa hat weitere Aufnahmen des James-Webb-Weltraumteleskops veröffentlicht. Gott ist größer als die Schöpfung.

“Das James-Webb-Teleskop erforscht die Frühzeit des Kosmos, nur einige hundert Millionen Jahre nach dem Urknall vor etwa rund 13,8 Milliarden Jahren. Astronomen versprechen sich Rückschlüsse auf die Bildung der ersten Sterne und Galaxien.

Das „James Webb Space Telescope“(JWST) wurde rund 30 Jahre lang entwickelt und kostete schlussendlich etwa 10 Milliarden Dollar (rund 8,8 Milliarden Euro). Es folgt auf das Teleskop „Hubble”, das seit mehr als 30 Jahren im Einsatz ist. Während “Hubble”im optischen und ultravioletten Bereich arbeitet, untersucht „James Webb“ im infrarotnahen Bereich.

Das auch mit deutscher Beteiligung gebaute Teleskop war im Dezember nach jahrzehntelangen Vorbereitungen ins All gebracht worden. Nun befindet es sich mehr als anderthalb Millionen Kilometer von der Erde entfernt.

Das Teleskop übertrifft seinen Vorgänger Hubble an Größe und Komplexität bei Weitem. Es blickt weiter in den Weltraum als Hubble und damit auch weiter zurück in die Vergangenheit.

Dank Infrarot-Technik kann es kosmische Staubwolken durchdringen und Licht von den allerersten Sternen auffangen. Herzstück des Webb-Teleskops ist ein konkaver Spiegel von sechseinhalb Metern Durchmesser.” Focus.de

Der Physiker Dr. rer. nat. Albrecht Kellner, ist technischer Berater für das Raumfahrt-Unternehmen Astrium ST und Autor des Buches «Expedition zum Ursprung. Hier in einem Interview:

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Eine weltweit angelegte Studie wartete mit erstaunliche Resultaten auf: Moralisch gutes und charakterstarkes Handeln entspringt aus dem Gottesglauben.

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Du hast keine Seele. Du bist eine Seele. Du hast einen Körper. C.S. Lewis

Eine weltweit angelegte Studie wartete mit erstaunliche Resultaten auf: Moralisch gutes und charakterstarkes Handeln entspringt aus dem Gottesglauben.

»Wenn Menschen gottlos werden, dann sind die Regierungen ratlos, Lügen grenzenlos, Schulden zahllos, Besprechungen ergebnislos, dann ist die Aufklärung hirnlos, sind Politiker charakterlos, Christen gebetslos, Kirchen kraftlos, Völker friedlos, Sitten zügellos, Mode schamlos, Verbrechen maßlos, Konferenzen endlos und die Aussichten trostlos.« Das schrieb einst der berühmte französische Schriftsteller Saint-Exupéry, von dem auch der Roman “Der kleine Prinz” stammt. Ich habe mir einmal Gedanken über diesen Text gemacht.

Wenn die Menschen gottlos werden:

Wir sind gottlos geworden: Spätestens seit der 1968iger-Studentenrevolte werden alle christlichen Werte in Frage gestellt. Die Familie wurde mehr und mehr aufgelöst, sexuelle Treue wurde zur Makulatur, und der Satz – “Wer zweimal mit derselben pennt, gehört schon zum Establishment!” – machte die sexuelle Freizügigkeit letztendlich zum Volkssport. Das Schulgebet, der Schulgottesdienst wurde abgeschafft, das Fach Religion wird durch das Fach Ethik ersetzt, und nun sollen die Kreuze aus den Schulen verschwinden. Kinder lernen zuhause nicht mehr zu beten: Wo wird denn noch Morgens nach dem Aufstehen, wo noch vor und nach dem Essen und vor dem Schlafen gehen gebetet? Gott spielt im Alltag kaum noch eine Rolle und wird immer noch mehr ausgeklammert.

…, dann werden die Regierungen ratlos:

Ja, die Regierungen sind ratlos: Sie wissen nicht, wie sie die Kriminalität bekämpfen sollen, sie wissen nicht, wie sie die Arbeitslosigkeit in den Griff bekommen können, sie wissen nicht, wie Frieden machbar und der Terror auf null gefahren werden kann. Endlosdiskussionen und blinder Aktionismus sind die Symptome dieser Ratlosigkeit.

Lügen grenzenlos:

Wir wissen es längst, dass wir nur noch belogen und betrogen werden: Politiker halten ihre Wahlversprechen nicht, Gebrauchtwagenhändler und Versicherungsvertreter reden alles schön, Verabredungen werden nicht eingehalten, Scheck-, Trick-, Versicherungs- und Kreditbetrug sind Alltag, Unterschlagungen und Steuerhinterziehung Volkssport. Heiratsschwindler sind noch stolz auf ihren “Beruf”.

Schulden zahllos:

Der EU-Rettungsschirm hat bereits Griechenland aufgefangen, Portugal ist der nächste Kandidat, Irland – einst hochgepriesen – ebenfalls, und auch Spanien ist kurz vor der Pleite. Aber sieht es bei uns besser aus? Die Staatsverschuldung steigt auch bei uns, die Stadt Koblenz kann kaum noch einen Haushalt verabschieden, manche Kommune hätte schon vor Jahren Konkurs anmelden müssen, wäre sie ein Unternehmen oder ein Privatmann. Auch die USA, die Hoffnung für viele Arme war, die dorthin ausgewandert sind, hat Schulden ohne Ende im Ausland.

Besprechungen ergebnislos:

Konferenzen und Tagungen sind längst ein großer Geschäftsbereich für Hotels und Hotelketten, und jedes Unternehmen hat einen Besprechungsraum, genauso wie Ämter und Behörden. Überall finden Besprechungen statt, überall wird geredet und diskutiert. Doch es kommt nicht zu Ergebnissen, es läuft wie bisher, und wichtige Entscheidungen werden nicht getroffen. Wie bei der Atomkraft als Beispiel geht es rein in die Klamotten und raus aus den Klamotten.

Aufklärung hirnlos:

Aufklärung ist nicht nur Sexualaufklärung, doch hier zeigt sich die Hirnlosigkeit ganz besonders: Noch nie war in sexueller Hinsicht die Jugend so früh und so umfassend aufgeklärt wie heute, und doch werden Mädchen immer früher schwanger: Eine Zwölfjährige, die Mutter wird, ist schon lange keine Nachricht mehr.

Auch woanders ist die Aufklärung hirnlos: Wir haben ein Wissen wie nie zuvor; über das Internet können wir alles recherchieren. In Sekundenschnelle präsentieren uns diverse Suchmaschinen Zigtausende Treffer. Und doch weiß sich kaum noch einer zu helfen. Haben früher Handwerker alles repariert bekommen, stehen sie heute oft achselzuckend vor dem Problem.

Politiker charakterlos:

Täglich gibt es irgendwelche Skandale: Der Watergate-Skandal, die Starfighter-Affäre, der CDU-Parteispendenskandal … Viele Skandale tragen die Namen von Politikern. Nicht nur im Bundestag, sondern auch in den Land- und Kreistagen sowie in den Kommunen und Städten häufen sich die Politskandale zusehends.

Christen gebetslos:

Ups: Da bin ich selbst gemeint. Mein Gebetsleben lässt mehr als zu wünschen übrig. Aber auch Gebetskreise schlafen ein. Und in den Gottesdiensten nimmt der Kaffeeklatsch danach einen breiteren Raum ein als Gebet.

Kirchen kraftlos:

Da ist sehr viel dran: Früher waren die Kirchen das Gewissen der Nation, heute fragt kaum einer nach ihnen. Sie sind allenfalls Dienstleister oder Träger von Sozialeinrichtungen, nicht mehr. Früher wurden die Sünden auch der Obrigkeit durch die Kirchen angeprangert, heute scheint es manchmal, als machten sie mit. Zumindest schweigen sie oft. Und die Mission wird ganz klein geschrieben.

Völker friedlos:

Seit dem Zweiten Weltkrieg ist die Welt nicht mehr zur Ruhe gekommen: Korea-Krieg, Kuba-Krise und Vietnam sind die bekanntesten Namen. Die Kriege innerhalb der Entkolonialisierung sind ein weiteres Beispiel. Heute wird in Libyen, in Afghanistan und anderswo gekämpft. Der afrikanische Kontinent fällt nicht nur durch Hunger und Elend, sondern auch durch Kriege auf.

Sitten zügellos:

Als Hildegard Knef im Film “Die Sünderin” ein kleines Stück Fleisch zeigte, war der Skandal groß: In einigen Städten war der Film verboten, woanders wurde dagegen protestiert. Heute diskutieren Menschen in nachmittäglichen Talkshows ihr Sexualleben aus und outen sexuelle Vorlieben, bei denen man eigentlich nur noch rot werden müsste vor Scham. Kinder hören sich das an. Nacktfotos sieht man an Kiosken und in Schreibwarenläden genügend: Fast jede Zeitung hat so ein Bild. Ganz offen wird im Fernsehen für Seitensprünge geworben.

Mode schamlos:

Nicht nur beim Karneval fallen Mädchen – oft erst gerade in der Pubertät – mit viel zu kurzen Kleidern auf. Manche “Röcke” sind bestenfalls noch etwas zu breite Gürtel. Die Ausschnitte zeigen mehr als das sie verdecken. Und Männer sind hier auch nicht besser.

Verbrechen maßlos

Schutzgelderpressungen sind längst kein Geschäftsbereich mehr, in denen die Mafia das Monopol hat; auch auf Schulhöfen gibt es Schutzgelderpressungen, und es geht hier längst nicht mehr um ein Butterbrot, was schon schlimm genug wäre. Mord und Totschlag, Betrug, Überfälle, Raub sind Alltag. Drogengeschäfte gibt es in kleinen Städten und selbst auf Dörfern.

Konferenzen endlos:

Hier eine Konferenz, da eine Konferenz. Es wird konferiert, selbst Nächte hindurch. Für Hotels ein gutes Geschäft, doch am Ende gibt es keine Ergebnisse. Reformen bleiben liegen, Veränderungen werden nicht durchgeführt, Innovationen bleiben ein Wunschtraum. Worte werden zu Luftblasen. Nichts geht weiter.

Und Aussichten trostlos:

Mal ehrlich: Haben wir nicht alle den Eindruck, es wird noch schlimmer? Die Meisten von uns sähen es schon als Fortschritt, wenn es so bliebe wie es ist, doch fast Alle meinen, es würde noch schlimmer. Sozial- und Rentenkürzungen, Kürzungen im Gesundheitswesen lassen die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter auseinander klafen und Medizin zum Luxus werden. Die meisten Arbeitslosen sind chancenlos, Gestrandete, die in die Röhre gucken und allenfalls Ein-Euro-Jobs bekommen oder in Praktika oder bei Probearbeiten umsonst schaffen dürfen.

Zurück zum Gott der Bibel, kann ich da nur raten.
Ansonsten wird wirklich alles schlimmer. Wenn wir aber Buße tun und zu Gott zurückkehren, dann sind die Aussichten toll, die Konferenzen fruchtbar, Verbrechen sehr begrenzt, Mode und Sitten wieder anständig, Völker wieder friedlich, Kirchen wieder stark, Christen wieder gebetsfest, Politiker verantwortlich, Besprechungen sinnvoll, Schulden bezahlbar, falls vorhanden, Lügen durch Wahrheit ersetzt, wissen Regierungen wieder, was sie tun sollen und die Menschen wieder von Gott erkennen.

Solange aber die Menschen gottlos leben, wird der Teufel los sein. Das ist traurig, aber leider eine Tatsache. Nur mit Gott werden wir im Licht wandeln können, wird es kulturellen, ökonomischen und sozialen Fortschritt geben, nur mit Gott können Menschen menschlich sein. Nur mit Gottes Hilfe kann unser leben gelingen, privat und gesellschaftlich.

(Autor: Markus Kenn/ Christliche Themen)

PHILIPP MICKENBECKER Dokumentarfilm – TEASER

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Dr. Gassmann gewinnt Gerichtsprozeß gegen Google

Vielen bibeltreuen Christen im deutschsprachigen Europa ist der evangelikale Theologe Dr. Lothar Gassmann (siehe Foto) bekannt. Nicht nur durch seine Präsenz-Vorträge und Bücher, sondern auch durch seine Internet-Beiträge, die schon millionenfach angeklickt wurden.Immer wieder erleben nicht nur Gassmann, sondern auch andere „kritische Geister“, dass ihre Beiträge auf dem YouTube-Kanal, der zum amerikanischen Medienkonzern Google gehört, ohne Begründung aus dem Programm geworfen werden.Als Google Anfang des Jahres drei Mal Gassmanns „Rede für die Freiheit“ auf YouTube ohne nähere Begründung abschaltete, strengte der Pforzheimer Theologe ein Gerichtsverfahren gegen Google an, dessen Europa-Sitz sich in Irland befindet.

Gassmann engagierte für dieses Vorhaben den prominenten Medienanwalt Joachim Steinhöfel. Der erwirkte vor dem Landgericht Karlsruhe, dass Google fortan keinen Beitrag auf YouTube mehr löschen darf, ohne vorher dem Nutzer explizit mitzuteilen, warum der Beitrag auf dem Video-Kanal nicht mehr zur Verfügung stehen darf.Das umfasst auch Warnungen, die YouTube an Nutzer ausspricht, ohne zu begründen, warum.Diese selbstherrliche Praxis von Google, ohne Begründung Warnungen auszusprechen und Löschungen vorzunehmen, wurde jetzt erstmals in Deutschland gerichtlich untersagt und gilt für alle Fälle als juristisch wegweisend.Wie der Rechtsbeistand von Google Ireland Limited mitteilte, akzeptiere Google das Karlsruher Urteil.Mit diesem sensationellen Urteil hat Gassmann im Alleingang einen ganz wesentlichen Punkt für die Meinungsfreiheit – auch im Internet – in Deutschland erstritten. (Der evangelikale Pressedienst TOPIC)

Gott tut heute noch Wunder.

Ist möglicherweise ein Bild von 1 Person und Text „Lieber Gott, bitte kümmere dich heute um alle Krebskämpfer und segne sie mit Heilung. Mache sie bitte schmerzfrei. Amen“

Etwas ähnliches habe ich nicht einmal in meinem Leben erleben dürfen. Gebet hat Kraft. Gott kann wunder tun. Alle Ehre ihm.Eine Mutter lag im Sterben. Das Krankenzimmer war nur wenig beleuchtet. Neben dem Bett stand der weinende Ehemann und sein neunjähriges Töchterchen. „Es ist keine Hoffnung mehr, die Kräfte nehmen schnell ab“, sagte der Doktor. „Vater, willst du nicht beten?“, fragte das Kind in ängstlichem Flüsterton. „Ach, bitte den Herrn Jesus, dass Mutter am Leben bleiben möchte!“ – Sie bat vergeblich. Die Scheu hielt die Lippen des Vaters verschlossen. Wie konnte er in Gegenwart eines ungläubigen Arztes beten! Das kleine Mädchen, nichts ahnend von den Ansichten des Doktors, wandte sich nun an diesen mit der dringenden Bitte: „Herr Doktor, bitte, beten Sie für meine Mutter!“ Ein spöttisches Lächeln war die einzige Antwort. Ärgerlich wandte sich der Arzt um, um dem flehenden Blick des Mädchens auszuweichen. In Verzweiflung kniete sich das Kind nieder. Mit geschlossenen Augen und gefalteten Händen lag es vor dem Lager der Sterbenden und betete mit leiser, aber deutlich vernehmbarer Stimme: „Bitte, Herr Jesus, der Doktor sagt, dass Mutter sterben wird. Willst du sie nicht gesund machen für Vater, mich und die kleinen Geschwister? Ach, lieber Herr Jesus, was sollten wir ohne unsere Mutter machen? Wer sollte uns lehren, wer sollte uns zu dir führen?“ Hier hielt die Beterin eine Weile inne, als ob die Erinnerung an das, was die Mutter sie gelehrt hatte, ihren Gedanken eine neue Richtung gäbe. „Mutter sagt“, so fuhr sie dann fort, „dass du, Herr Jesus, am besten weißt, was gut für uns ist. Vielleicht willst du, dass unsere Mutter nicht stirbt, um deines Namens Willen. Amen.“ – Tiefe Stille herrschte im Zimmer. Maria aber kniete noch immer mit geschlossenen Augen und gefalteten Händen. Ungeduldig unterbrach der Arzt das Schweigen: „Um Gottes Willen, führen Sie das Kind fort! Es ist verrückt geworden!“ Maria hörte die Worte. Sie öffnete die Augen – die einzige Änderung in ihrer Stellung – und sagte bescheiden, aber zugleich mit einem Anflug von Vorwurf: „Ich bin nicht verrückt, Herr Doktor, ich warte auf die Antwort.“ – Und die Antwort kam. Die Mutter sagte später: „An jenem Abend hörte ich alles, was um mich her vorging. Ich fühlte meine Kräfte schwinden. Da, als mein Töchterchen betete, ging eine Wandlung in mir vor. Ich fühlte das fliehende Leben zurückkehren und flehte im Stillen: ‚Herr, wenn es dein Wille ist, lass mich leben!‘ So hatte der Herr das Flehen meines Kindes erhört. Von dem Augenblick an nahmen meine Kräfte zu und Hoffnung belebte mich. Ich war gerettet.“ Missionsbote


Rainbow-Sänger, Black-Sabbath-Frontmann, Solokünstler, Metal-Gott: Ronnie James Dio hat gleich mehrfach Rockgeschichte geschrieben. Heute wäre er 80 Jahre alt geworden.

Mehrfach hat die Rockmusik bedeutende Impulse aus Großbritannien empfangen. Obwohl das große Geld schon immer in den USA verdient wurde, waren die Briten oft eher bereit für Experimente, hörten extremere Musik und brachten neue Stile und Stilmixe hervor.

Die British Invasion mit den Beatles und den Rolling Stones an der Spitze bewahrte die Rockmusik davor, nur eine vorübergehende Modeerscheinung zu bleiben; Jimi Hendrix (wenn auch Amerikaner) bekam in England die Freiheit, die Grundlagen für härteren, lautsprechererschütternden Rock zu schaffen, und auch der Heavy Metal hatte nach Vorläufern wie Led Zeppelin oder Deep Purple seine eigentlichen Wurzeln in Großbritannien – man spricht von „New Wave of British Heavy Metal“.

Neben Ozzy Osbourne und seiner Band Black Sabbath gebührt einem Mann aus Portsmouth, New Hampshire, das zweifelhafte Verdienst, dem klassischen Heavy Metal seine gültige Erscheinungsform verliehen zu haben: Ronald James Padavona, genannt Ronnie James Dio. Er hatte Black Sabbath in der Erfolgsspur gehalten, nachdem der chaotische Ozzy rausgeworfen worden war, und feierte später mit seiner eigenen Band Dio ähnliche Erfolge.Black Sabbath war vor allem in der Anfangszeit eigentlich nur eine besonders harte und laute Bluesband gewesen; das Besondere war ihre bombastische Bühnenshow, in der die Bandmitglieder mit theatralischen Formen von Satanismus und Horror spielten. Dio führte das weiter, fiel aber zudem durch seine außerordentlich leistungsfähige, durchdringende Stimme auf. Damit durchbrach er die Schemata des Bluesrock und definierte den brachialen Heavy Metal-Gesangsstil. Bekannt wurde er außerdem durch eine blasphemische Geste, die Mano cornuta oder Teufelshörner.Wer sie erfunden hat, darüber streiten sich die Experten, aber Dio machte sie zu seinem Erkennungszeichen, die Faust mit ausgestrecktem Zeige- und kleinem Finger. Ihm war wichtig, dass er die Geste im Heavy Metal salonfähig gemacht habe. Dio behauptete, er habe sie von seiner italienischen Großmutter gelernt, für die sie ursprünglich zur Abwehr des Bösen gedient haben soll. Diesen Aberglauben wandelte er in ein Signal um, das von den Fans im Sinne seiner Bühnenshows gedeutet wurde. Erste Rock-Erfahrungen hatte Dio Anfang der 1970er-Jahre mit der Band The Elves oder später Elf gesammelt. Sie trat im Vorprogramm von Deep Purple auf. Als deren Gitarrist Richie Blackmore Rainbow gründete, holte er Dio als Sänger mit an Bord. Ende 1978 ersetzte der charismatische Sänger Dio Ozzy Osbourne bei Black Sabbath und produzierte hier unter anderem den Heavy Metal-Hit „Mob rules“.

1982 machte er sich mit seiner Band Dio selbstständig. In den 1990er-Jahren flachte der Erfolg ab, auch wenn er kurzzeitig zu Black Sabbath zurückkehrte. Der Heavy Metal hatte sich inzwischen mit rasender Geschwindigkeit weiterentwickelt und in viele Spezialstile aufgesplittert, was Dio zu einem musikalischen Dinosaurier machte. Er ging allerdings unverdrossen weiter auf Tournee und hatte eine treue Fangemeinde. 2007 startete er schließlich das neue Bandprojekt „Heaven and Hell“ mit Black Sabbath-Gitarrist Tony Iommi. Viel Zeit blieb ihm allerdings nicht mehr. Ende 2009 teilte er auf seiner Website mit, er sei schwer an Magenkrebs erkrankt, und sagte seine Tour im folgenden Sommer zunächst ab. Trotzig schrieb er nach mehreren Chemotherapien: „Wir werden diesen Rückschlag nicht hinnehmen. Es wird andere Touren geben, mehr Musik, mehr Leben und viel mehr Magie!“ Damit sollte er nicht Recht behalten.

Seine zweite Frau Wendy teilte im Mai 2010 mit: „Heute ist mein Herz gebrochen, Ronnie ist entschlafen. Er hat euch alle geliebt, und seine Musik ist unsterblich.“ Er wurde 67 Jahre alt. Der Krebs hätte bei rechtzeitiger Vorsorge vielleicht entfernt werden können. Es heißt, Dio sei trotz seines sinistren Bühnenimages ein ausgesprochen sympathischer, umgänglicher und großzügiger Mensch gewesen.

Darauf wurde bei seiner Beerdigung in Glendale bei Los Angeles mehrfach hingewiesen, zu der mehr als 1200 Anhänger kamen. Für sie musste die Trauerfeier auf großen Bildschirmen über tragen werden. Wie die Nachrichtenagentur AP meldete, kamen aber auch einige Christen zu der Gedenkfeier und warnten in einer Demonstration, Dio sei ein Teufelsanbeter gewesen. Was für ein Wesen er tatsächlich hatte, weiß außer ihm selbst nur Gott. Es sieht jedoch ganz so aus, als habe Dio trotz seiner künstlerischen Leistungen sein Leben vergeudet.

Jesus hat gesagt: „Wer sein Leben retten will, der wird es verlieren, wer es aber verliert um meinetwillen, der wird es retten.“Das bedeutet, dass man sich ihm anvertrauen und ihm nachfolgen muss, um das ewige Leben zu gewinnen. Jesus hat freiwillig den Tod auf sich genommen, um für die Sünden der ganzen Menschheit zu bezahlen. Aber das hat nur für den Auswirkungen, der daran glaubt und sein irdisches Leben danach ausrichtet. Das hat Ronnie James Dio versäumt, und weder seine Musikerkarriere noch seine menschliche Güte können daran etwas ändern.

Dieser Christ bezahlte seinen Kampf gegen Rechts mit seinem Leben.

Ein Dorfpolizist namens Fischer aus Onstmettingen hatte großen Mut und eine ungewöhnliche Idee. 

Im Jahr 1938 schickte er dem Diktator Adolf Hitler folgendes Gedicht:

Ach wie groß ist dein Verderben!

Ohne Jesum musst du sterben:

blind und taub sind deine Kräfte;

Sünde, das ist dein Geschäfte;

dein Verdienst ist Zorn und Rache.

Es ist aus mit deiner Sache,

ja, im Himmel und auf Erden

kann dir nicht geholfen werden.

Fischer wurde in Balingen eingekerkert, wo er zu Tode kam. So wurde dieser Mann zu einem Märtyrer für Christus. 

Gerrid Setzer