Ich habe es … es hat mich!

Eine Geschichte


„Die Halbwüchsigen des Dorfes, in dem er lebte, nahmen sich vor, einen Fuchs in seinem Bau zu fangen und ihn den Dorfbewohnern als lebende Trophäe zu präsentieren. Dieser Fuchs erledigte ziemlich viele Hühner im weiten Umkreis. Der schmalste von den Jungen kroch an einem Sonntagnachmittag in den Bau, während die anderen draußen warteten und kurz darauf hörten sie ihn triumphieren: »Ich hab’ ihn! Ich hab’ ihn!« Zwei Atemzüge später lautes Geheul: »Er hat mich! Er hat mich!«“ (Walter Lüthi )


Eine Parallele … zu den „Göttern“ dieser Welt
Zuerst lassen sie uns triumphieren, dann wird uns etwas ganz anderes klar: Dass das Blatt sich gewendet hat und man zum Sklaven geworden ist.
Ist beispielsweise ein Workaholic kein Sklave seiner Arbeit? Oder macht Jugendwahn einen Menschen nicht zum Sklaven seiner Dummheit?

Eine extreme Parallele … zu den „Göttern“ dieser Welt
„Die Drogen hatten nicht nur ihre Wirkung verloren, sie ließen uns buchstäblich im Stich. Dein bester Freund hat dich verraten, und du kannst nichts dagegen tun. Jede Wirkung, für die man die Drogen ursprünglich benutzt hat, ist jetzt ihr Gegenteil. Sie machen einen nicht locker, sondern nervös. Sie machen Sex nicht schöner, sondern unmöglich. Sie helfen einem nicht beim Einschlafen, sondern halten einen wach. Sie machen einen nicht gutmütig, sondern gemein. Und so weiter. Man kann nicht einmal mehr seine heißgeliebte Musik hören. Zwei-, drei-, manchmal auch viermal am Tag ist einem schlecht. Du brauchst es – du hasst es. Du musst es haben.“ (Danny Sugerman)

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