Vor 37 Jahren explodierte am Haupteingang des Oktoberfests eine selbstgebaute Rohrbombe. Durch die Explosion wurden 13 Menschen getötet und 211 verletzt.

Freitag, 26. September 1980, 22 Uhr 20: in wenigen Minuten schließen die Bierzelte auf dem Münchner Oktoberfest. Das Riesenrad dreht seine letzten Runden.
Tausende Menschen, viele von ihnen stark angetrunken, drängen sich Richtung Ausgang. Ein junger Mann hebt ein Packet über einem Müllkübel. Eine meterhohe Stichflamme leuchtet sekundenlang empor, dann folgt eine gewaltige Detonation. Trümmer, Körperteile fliegen umher. Während die Kapellen in den Bierzelten zur letzten Maß aufspielen ringen Dutzende von Menschen um ihr Leben.
13 Menschen starben noch am Ort der Explosion oder kurze Zeit später in den Rettungswagen und Krankenhäusern. 211 Personen erlitten Verletzungen, mehreren mussten beide Beine amputiert werden. Einer der Toten war dermaßen verstümmelt, dass die Ermittler darauf schlossen, er habe die Bombe zum Zeitpunkt der Detonation in der Hand gehalten.Ein Ausweis identifiziert ihn als den 21 jährigen Geologiestudenten Gundolf Köhler aus Donaueschingen.( hagalil.com) Einer der Verletzten fand später zu Gott:
Durch den Anschlag auf dem Oktoberfest im Jahr 1980 wurde Hermann lebensgefährlich verletzt. Er musste sich unzähligen Operationen unterziehen und überlebte um Haaresbreite durch ein erst kürzlich aus den USA neu eingeführtes medizinisches Verfahren.
Nach mehreren Monaten Krankenhausaufenthalt und einigen Rückschlägen erholte sich Hermann aber wieder. Die Frage nach dem Sinn des Lebens ließ ihn aber nicht mehr los. Darum ließ Gott ihn einen Bekannten in der U-Bahn treffen, der ihn zu einem Hauskreis einlud, in dem die Bibel gelesen wurde. Nach und nach erkannte Hermann, dass Gott ihn persönlich liebt und seinen Sohn für unsere Sünden am Kreuz geopfert hat, damit wir wieder eine uneingeschränkte Beziehung zu ihm haben können.
Nachdem er dies verstanden hatte, änderte sich sein Leben noch einmal völlig. Heute ist er nach Leib und Seele wiederhergestellt und strahlt Freundlichkeit und Zufriedenheit aus. Sein Glaube hat andere angesteckt, so dass auch seine Frau und seine Kinder heute an Jesus Christus als ihren Retter glauben. Die Bibel spricht über die Veränderung durch die Beziehung zu Gott unter anderem so, wie es in Philipper 4,7 steht: »Gott wird euch seinen Frieden schenken, den Frieden, der all unser Verstehen, all unsere Vernunft übersteigt …«
Heute kann Hermann dreimal Geburtstag feiern, neben seinem normalen noch den des Wunders, den Anschlag überlebt zu haben, und seinen geistlichen Geburtstag. – Ich wünsche Ihnen von Herzen den Mut, sich auch auf ein Leben in der Beziehung zu Gott einzulassen, und würde mich freuen, von Ihrem geistlichen Geburtstag zu erfahren.

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