Evolution?

Die Frage, wie unser Weltall, die Erde und das Leben auf ihr entstanden sind, hat die Menschen schon immer beschäftigt. Heute haben wir endlich eine Antwort auf diese Frage. Alt oder jung, Wissenschaftler oder Arbeiter, einfach jeder kennt heute die Entstehungsgeschichte des Universums und des Lebens:


„Am Anfang war der Urknall. Aus dieser gigantischen Explosion bildeten sich alle Planetensysteme und auch die Erde. Die auf der jungen Erde vor einigen Jahrmilliarden herrschenden Rahmenbedingungen begünstigten die zufällige Entstehung der molekularen Grundbausteine des organischen Lebens (z.B. Aminosäuren als Bausteine der Proteine), aus denen sich die ersten primitiven Organismen (Einzeller) entwickelten. Zufällige, sprunghafte Änderungen (Mutationen) und Vermischungen des Erbguts sorgten für eine ständige Erweiterung der genetischen Vielfalt der bestehenden Populationen bzw. Arten (Genpool). Die dadurch gegebenen unterschiedlichen Anpassungsmöglichkeiten an die Umweltbedingungen führen letztlich zu verschiedenen Fortpflanzungserfolgen (Selektion) und damit zu einer zielgerichteten, stufenweise Höherentwicklung der Lebewesen (Evolution). Neue Arten entstehen (Makroevolution) oder sterben aus, so dass die Entwicklung allen Lebens vom Einzeller bis zum Menschen in Form eines Stammbaumes nachvollzogen werden kann.“


In den Lehrbüchern der Schulen und Universitäten, in sämtlichen Medien und schließlich auch in deinem Kopf ist Makroevolution eine wissenschaftlich bewiesene Tatsache und hat Monopolstellung. Die Theorie von der Makroevolution der Lebewesen ist jedoch nicht Ergebnis von wissenschaftlichen Befunden, sondern Voraussetzung für deren Interpretation. Über Alternativen wird gar nicht mehr nachgedacht. Beispielsweise können Ähnlichkeiten oder Gemeinsamkeiten bei Lebewesen (z.B. Speicherung der Erbinformation mittels DNS, Ähnlichkeiten zwischen Mensch und Affen) nicht nur auf gemeinsame Abstammung, sondern auch auf einen gemeinsamen Urheber (Designer, Architekt, Erbauer, Schöpfer, Gott) hinweisen.


Welche Brille setzt du auf, wenn du die Welt und die Erklärungen für deine Herkunft betrachtest? Ist deine Brille unkritisch evolutionsgefärbt? Nimm sie doch einmal kurz ab und schau’ dir ein paar Argumente gegen die Evolutionstheorie an:


1. Ist die Entstehung des Lebens erforschbar?


Egal, wie die Entstehung des Lebens ablief: Weder du, noch sonst jemand war dabei. Keiner hat beobachtet, wie angeblich vor Jahrmillionen der erste Mensch vom Baum stieg. Es gibt auch kein Experiment, das die Entstehung des Lebens nachbildet. Alles ist bereits geschehen und nicht reproduzierbar. Es gibt also keinen naturwissenschaftlichen Beweis für Evolution oder alternative Erklärungsversuche.


2. Ist die Entstehung des Lebens möglich?


Vor noch nicht allzu langer Zeit waren die Wissenschaftler überzeugt, dass aus faulem Fleisch Fliegen oder in Getreidesäcken Mäuse „entstehen“. Das war eine scheinbar beobachtbare Tatsache. Heute ist klar, wie naiv diese Vorstellung war. Aber wie kann in einer erdachten Ursuppe auf der jungen Erde unter extremen Bedingungen aus lebloser Materie Leben entstehen? Zum Beispiel:














Eine Zelle ist ein hochkomplexer Organismus, der aus einer Vielzahl von ebenso komplexen Teilsystemen besteht (z.B. Membran, Zellkern mit DNS usw.). Die Wahrscheinlichkeit, dass sich dieser High-Tech-Apparat zufällig bildet, ist gleich Null. Allein eine Bakterie braucht etwa 1.500 verschiedene Enzyme (Proteine) aus jeweils Hunderten von Aminosäuren (20 Sorten) in genau der richtigen Reihenfolge. Die Wahrscheinlichkeit, dass sich nur eines dieser Enzyme am richtigen Ort zur richtigen Zeit zufällig bildet, geht bereits gegen Null. Für die Bildung von 1.500 Enzymen ist die Wahrscheinlichkeit erst recht Null. Das ist aber nur ein kleiner Teil dieses komplizierten Organismus. Mit welcher Wahrscheinlichkeit kann eine ganze Bakterie zufällig entstehen oder gar ein vielzelliger Organismus?


Deine gesamte Erbinformation ist in jeder deiner Zellen im Zellkern in der DNS gespeichert. Information braucht jedoch immer einen Code, eine Sprache, also eine willentliche Vereinbarung zwischen Sender und Empfänger. Information hat immer einen geistigen Urheber, sie entsteht niemals zufällig. Wenn du ein kodiertes Signal aus dem Weltall empfangen würdest, wüsstest du, dass da draußen irgendwo Intelligenz vorhanden ist, irgendwo auf einem anderen Planeten, weil kodierte Information nicht durch Zufall entstehen kann. Die genauestens kodierte Information in jeder Zelle ist so umfangreich, dass sie viele Bücher füllen würde. Gehst du trotzdem davon aus, dass das Leben von keiner Intelligenz erschaffen wurde?


Die Naturgesetze widerlegen die Evolutionstheorie: Der 2. Hauptsatz der Thermodynamik besagt, dass Materie sich nicht organisiert, sondern ein immer höheres Maß an Unordnung bekommt (Entropie). Die Entwicklung geht also nicht nach oben, sondern nach unten (Degeneration).


3. Ist die schrittweise Entstehung komplexer Systeme möglich?


Variationen und Spezialisierungen innerhalb bestehender Grundtypen (Mikroevolution) sind beobachtbare Tatsache (z.B. Giftresistenzen, dunkle Form des Birkenspanners, Darwin’sche Galapagosfinken). Meist werden diese Beispiele jedoch als Beweise für Makroevolution herangezogen. Makroevolution setzt die Entstehung neuer komplexer Konstruktionen oder Arten durch viele kleine Mutationen Schritt für Schritt voraus. Solche komplexen Konstruktionen sind z.B. der Sehapparat (Augen, zugehörige Nerven und Gehirnbereiche), das Flugsystem, Lunge oder Kiemen etc. Lebewesen bestehen fast nur aus solchen komplexen Systemen, die für die Lebens- und Fortpflanzungsfähigkeit absolut notwendig sind. Nimmt man nur ein kleines Bauteil eines solchen Systems weg, ist es nicht mehr funktionsfähig und das Lebewesen damit nicht mehr lebensfähig. Deswegen heißen sie auch „nicht reduzierbare komplexe Systeme“. Alle Bauteile eines nicht reduzierbaren komplexen Systems müssen nach Bauplan zeitgleich zusammengesetzt sein. Die gemäß der Evolutionstheorie dazu notwendigen vielen kleinen Zwischenschritte sind nicht funktionsfähig, so dass eine Entwicklung dieser Systeme über viele Jahrmillionen hinweg einfach unmöglich ist.


4. Sind die Zeitmessungen richtig?


Du hast gelesen, dass die zufällige Entstehung des Lebens und komplexer Organismen absolut unwahrscheinlich ist. Die einzige Chance, welche die Evolutionstheorie noch hat, ist die Grundlage von immens großen Zeitspannen (Jahrmillionen und -milliarden), die eine scheinbare Wahrscheinlichkeit der Makroevolution suggerieren sollen. Mittels der Zerfallszeiten von radioaktiven Atomen können radiometrische Altersbestimmungen von Materie durchgeführt werden (z.B. C14- oder Kalium-Argon-Methode). Die Voraussetzungen für diese Messungen sind jedoch nicht unbedingt gegeben: über die gesamte Zeit hinweg konstante Zerfallsraten, bekannte Mengen an Ursprungs- und Zerfallsprodukten und keine äußeren Einwirkungen. Es gibt Messungen des selben Objektes, die zu völlig unterschiedlichen Ergebnissen führen. Manche Altersbestimmung wird als falsch verworfen, weil das Ergebnis nicht der Erwartung entspricht. Die radiometrischen Methoden zur Altersbestimmungen stehen auf sehr wackeligen Beinen, aber die Evolutionstheorie braucht die Jahrmillionen dringend, um nicht sofort verworfen zu werden.


5. Warum gibt es keine Übergangsformen?


Es gibt tonnenweise Fossilienfunde von etwa 250.000 Arten. Sämtliche Gruppen von Lebewesen tauchen jedoch plötzlich in unterschiedlichen Formen auf. Es fehlen immer wieder die gemäß Evolutionstheorie notwendigen Übergangsformen zwischen den angeblich voneinander abstammenden Arten. Diese Bindeglieder werden bis heute verzweifelt gesucht, aber nicht gefunden (missing links). Gemäß der großen Menge an fossil erhaltenen Organismen wären jedoch ebenso viele Fossilienfunde von Übergangsformen zu erwarten. Es gibt aber nur wenige Mischformen (z.B. Schnabeltier oder Archaeopteryx), die als eigenständige Grundtypen zu werten sind. Der so häufig abgebildete Stammbaum der Lebewesen entpuppt sich also als Stammbusch. Alle Verzweigungen und Verästelungen sind fossil nicht vorhanden, so dass der angebliche Stammbaum nur aus senkrechten Ästen ohne jede Verbindung (Abstammung) zueinander besteht.


6. Wie ist das Baukastensystem erklärbar?


Viele Merkmale von Lebewesen sind auf verschiedene Grundtypen so unsystematisch verteilt, dass sie nicht mehr in Stammbäume eingeordnet werden können. Das Schnabeltier besitzt Merkmale von Säugetieren (Haare, Milchdrüsen), von Reptilien (eierlegend) und von Vögeln (Hornschnabel). Zudem lebt es im Wasser und besitzt Schwimmhäute und Ruderschwanz. Es passt nicht in eine Abstammungslinie. Die zufällige Entstehung dieser Merkmale ist bereits absolut unwahrscheinlich, wie viel mehr die parallele mehrfache Entstehung solch komplexer Ausprägungen? Einem Architekten oder Erbauer der Lebewesen ist es ein Leichtes, einmal erdachte Systeme auf mehrere geschaffene Lebewesen zu verteilen.


7. Die Alternative


Die Entstehung des Lebens ist wissenschaftlich nicht erforschbar. Die Evolutionstheorie ist zu verwerfen, weil




















Leben nicht einfach zufällig entstehen kann


die schrittweise Entstehung von komplexen Systemen unmöglich ist


die Jahrmillionen konstruiert sind


fossile Übergangsformen komplett fehlen

das Baukastensystem nicht erklärt werden kann


Die Evolutionstheorie gilt trotzdem als „wissenschaftliche“ Tatsache, insbesondere in Lehrbüchern und dem allgemeinen Denken der Menschen.

Eine alternative Antwort drängt sich daher förmlich auf:

















Zufällige Entstehung -> Erschaffung


Komplexität des Lebens, Baukastensystem -> Designer, Architekt, Planer, Intelligenz


keine Übergangsformen vorhanden -> Arten von an Anfang an so vorhanden


Zeit, Zufall, Mutation, Selektion -> Gottes Wirken


Es liegt ein klarer Indizienbeweis vor. Du bist nicht zufällig entstanden, sondern von Gott erschaffen. Und Gott hat eine Botschaft für dich. In der Bibel steht ganz am Anfang:


„Im Anfang schuf Gott die Himmel und die Erde. Und Gott sprach: Die Erde lasse Gras hervorsprossen, Kraut, das Samen hervorbringt, Fruchtbäume, die auf der Erde Früchte tragen, in denen ihr Same ist, nach ihrer Art, in denen ihr Same ist […] Und Gott schuf […] alle sich regenden lebenden Wesen, von denen die Wasser wimmeln, nach ihrer Art, und alle geflügelten Vögel nach ihrer Art. […] Und Gott machte die Tiere der Erde nach ihrer Art und das Vieh nach seiner Art und die kriechenden Tiere auf dem Erdboden nach ihrer Art. […]
Und Gott schuf den Menschen nach seinem Bild, […] als Mann und Frau schuf er sie […] und siehe, es war sehr gut […]“
(1. Mose 1,1.11.21.25.27.31)


Leider haben die Menschen beschlossen, ohne Gott zu leben. Das ist bis heute so. Diese Trennung nennt die Bibel Sünde. Aber es gibt einen Weg zurück zu Gott. Dazu musste Gott Mensch werden und für uns sterben und von den Toten auferstehen. Das passierte vor etwa 2.000 Jahren. Dieser Mensch hatte den Namen Jesus. Er hat die Trennung zwischen dir und Gott beseitigt und du nimmst sein Angebot an, wenn du wirklich davon überzeugt bist und darauf vertraust, d.h. alles auf diese Karte setzt.


Prüfe das mal nach und zieh’ die Konsequenz. Du kannst dabei nichts verlieren, aber alles gewinnen.

Kommentare

  1. ali

    Urknall und “theistische” Evolutionslehre

    Eine der häufigsten Fragen, die mir gestellt wird, ist die Frage, ob Gott nicht doch durch den Urknall und die Evolution geschaffen haben könnte. Damit verbunden ist auch die Frage nach dem Alter des Universums und der Erde. Im Folgenden habe ich meine Anworten auf diese Fragen zusammengestellt.

    1. Urknall und Alter des Universums

    Im ersten Vers der Bibel lesen wir folgendes: „Im Anfang schuf Gott die Himmel und die Erde“. In diesem Vers teilt uns Gott mit, dass es einen Anfang gab und dass Gott die Himmel (also das Universum und die Materie) und die Erde erschaffen hat. Es steht aber nirgends, wann dieser Anfang war und deshalb können wir darüber auch nichts aussagen. Dass Gott durch den Urknall erschaffen haben soll, geht nicht aus dem biblischen Bericht hervor und deshalb lehnen wir diese Interpretation ab wie wir auch die „theistische Evolutionslehre“ ablehnen die besagt, dass Gott den Evolutionsprozess gelenkt haben soll. Da in der Bibel keine Zeitangaben über den Anfang stehen, wissen wir nicht, wie alt das Universum und die Erde wirklich sind. Aufgrund der biblischen Chronologie können wir zwar zurückrechnen, aber nur bis auf die Zeit nach dem Sündenfall und diese Zeitdauer beträgt in etwa 6000 Jahre. Es gibt nun Leute, die daraus schliessen, dass die Erde und das Universum 6000 Jahre alt sein sollen, aber da das Universum und die Erde vor dem 7-Tage-Werk Gottes geschaffen wurde, müssen das Universum und die Erde älter als 6000 Jahre sein. Da die Zeitangaben für die Zeit vor dem Sündenfall aber fehlen, müssen wir uns damit abfinden, dass wir darüber nichts Verbindliches aussagen können.

    Die Urknalltheorie ist weder bewiesen noch beweisbar und kann die Frage nach dem Entstehen des Universums nicht befriedigend erklären. Diese Theorie sagt aus, dass vor dem Urknall alle Energie an einem Punkt in einer hohen Dichte vorhanden war. Die unbeantwortete Frage ist aber, wie diese Energie an diesem Punkt entstanden sein soll. Energie entsteht nicht von selber, denn dies widerspricht dem 1. Hauptsatz der Thermodynamik: Wärme, Elektrizität, Licht und Schall sind verschiedene Formen von Energie. Das Naturgesetz von der Erhaltung der Energie sagt aus, dass Energie nie verloren geht, sondern erhalten bleibt. Sie kann zwar von einer Form in eine andere umgewandelt werden, aber sie bleibt erhalten. Energie kann aber auch nicht neu entstehen oder sich vermehren. Der 2. Hauptsatz der Thermodynamik besagt lediglich, dass sich die Energie im Universum ausgleicht und alles zuletzt die gleiche Temperatur annehmen wird (der so genannte Wärmetod). Da Energie nicht von selbst entstehen kann, muss sie zwingend geschaffen worden sein.

    2. Theistische Evolutionslehre

    Weshalb lehnen wir von ProGenesis die “theistische Evolutionslehre” ab? Ich habe die „theistische Evolutionslehre“ in meinem Buch „Von Ewigkeit zu Ewigkeit“ eine “geistige Perversion” genannt, denn meiner Meinung nach kann man Gott nicht den “Allmächtigen” nennen und ihm im gleichen Atemzug die Schöpfung in sieben Tagen nicht zutrauen. Wenn Gott existiert und dieser Gott tatsächlich auch der allmächtige Gott ist, wie er in der Bibel beschrieben ist, dann war es dieser allmächtige Gott, der alles was ist ins Dasein gerufen hat. Ich habe Mühe zu einem “Lückenbüsser-Gott” zu beten, der nicht fähig sein soll, eine Schöpfung ohne eine langwierige Entwicklung “von der Amöbe bis zu Goethe” ins Dasein zu rufen. Es gibt unter anderen drei Gründe, weshalb ich die theistische Evolutionslehre entschieden ablehne:

    a) Die Evolutionslehre ist eine atheistische Weltanschauung

    Die Motivation ihrer Vertreter ist, dem christlichen Glauben den Boden unter den Füssen wegzuziehen, indem die Schöpfung “creatio ex nihilo” negiert wird. Das ist den Vertretern der Evolutionstheorie leider bestens gelungen. Die Evolutionslehre ist ein Versuch, das Entstehen der uns umgebenden Wirklichkeit ohne Gott zu erklären.

    b) Es gibt in der Bibel keinen einzigen Hinweis auf eine Entwicklung

    Ich habe die Bibel bereits ein paar Mal gelesen und habe darin keinen einzigen Hinweis auf eine mögliche Entwicklung (Evolution) gefunden. Im Gegensatz dazu habe ich aber hunderte von klaren Statements für eine Schöpfung gefunden. Diese finden sich in allen Büchern des Alten wie auch des Neuen Testaments. Im Weiteren hat Jesus Christus die Schöpfung immer bestätigt und auch Gott selber gibt sehr klare Statements ab, wie z.B. in Hiob 38 – 41. Diese Verse sind für mich die klarste Demonstration des Schöpfer-Gottes und darin findet sich kein einziger Hinweis auf eine postulierte Entwicklung. Im Gegenteil, es gibt sogar eine eindeutige Ablehnung der Evolution in der Bibel, nämlich Hebr. 11,3: „Das Sichtbare ist nicht aus dem Erscheinenden (d.h. Dingen, die mit den Sinnen wahrgenommen werden können) geworden“. In der damaligen Zeit war die Evolutionslehre bereits bekannt, daher nimmt der Schreiber des Hebräerbriefes wahrscheinlich Bezug darauf.

    c) Es gibt keine Hinweise für die postulierte Entwicklung (Evolution)

    Die postulierte Höherentwicklung (Evolution) der Lebewesen von der “Amöbe bis zu Goethe” ist nicht dokumentiert. Die zu erwartenden Zwischenformen (Missing Links) fehlen im Fossilbericht der Erdschichten systematisch. Ausserdem erscheinen die verschiedenen Arten im Fossilbericht so, wie wenn sie erschaffen worden wären. Auch die postulierte Entwicklung des Menschen aus tierischen Vorfahren ist nicht dokumentiert, denn der “Stammbaum” des Menschen entwickelt sich zunehmend zu einem Stammbusch, bei dem die notwendigen Verästelungen systematisch fehlen. Im Weiteren widerspricht unsere Beobachtung der Evolutionstheorie, denn wir beobachten, dass das Weltall und das Leben nicht aus einem Urchaos entstanden sind und sie entwickeln sich nicht weiter zu einer höheren Ordnung, sondern im Anfang war eine höhere Ordnung welche im Laufe der Zeit durch das Wirken der Entropie (2. Hauptsatz der Thermodynamik) zu einem Chaos zerfällt! Wir beobachten überall Zerfall (Zunahme der Unordnung), aber nirgends eine Höherentwicklung (so sind z.B. viele Grundtypen ausgestorben, aber wir haben noch nie die Entstehung eines neuen Grundtyps beobachtet).

    3. Zeit und Ewigkeit

    Der Schöpfer, also der allmächtige und ewige Gott, existiert in höheren Dimensionen, die weder mit unseren fünf Sinnen noch mathematisch voll erfasst werden können. Gott ist nicht den uns bekannten vier Dimensionen unterworfen (den drei Dimensionen des Raumes und der einen der Zeit). Gott handelte bei der Schöpfung aus der Ewigkeit heraus. Da das Handeln Gottes aus der Ewigkeit heraus erfolgt, können die Auswirkungen dieses Handelns mit unseren Begriffen wie Zeit und Raum nicht beurteilt werden. Die Grundannahmen der Evolutionstheorie, dass in der Vergangenheit die gleichen Prozesse abgelaufen sind, wie wir sie heute noch wahrnehmen können, und dass die Zeit linear und “ewig” ist, müssen aus der Sicht der Schöpfung deshalb in Frage gestellt werden. Dieses Axiom der Evolutionstheorie ist ohnehin problematisch, denn wenn der Urknall tatsächlich stattgefunden hätte, müsste man genau festlegen, wann die Atome den Höhepunkt ihrer Entwicklung erreichten, bevor die Entropie (2. Hauptsatz der Thermodynamik) einsetzte. Die beobachtbare Tatsache der Entropie deutet darauf hin, dass alles dem Zerfall, also einer Abwärtsentwicklung, unterworfen ist und nicht einer Aufwärtsentwicklung. In der Schöpfungslehre ist dieser Befund hingegen zu erwarten, denn aufgrund ihrer Aussagen war die Materie von Anfang an hochorganisiert und unterliegt seither (wahrscheinlich seit dem Sündenfall) dem Zerfall.

    Aus dieser Sicht heraus wäre die Dauer der Schöpfungstage nicht relevant, denn wir können das Handeln Gottes aus der Ewigkeit heraus ohnehin nicht verstehen. Da Gott in 1.Mose 1 aber ausdrücklich von sieben normalen Arbeitstagen spricht, gehen wir davon aus, dass es sich wirklich um sieben Tage im alltäglichen Sinne gehandelt hat. Die Schöpfungslehre widerspricht aber jeglichem Entwicklungsgedanken und postuliert das Gegenteil. Gemäss der Schöpfungslehre wurden das Universum und die Materie am Anfang von Gott vollkommen geschaffen und unterliegen seither dem Zerfall. Die beobachtbare Tatsache ist deshalb eine Abwärtsentwicklung und keine Aufwärtsentwicklung (das Entstehen von neuen Strukturen oder von neuen Grundtypen wurde noch nie beobachtet; die Degeneration von Strukturen sowie das Aussterben von Grundtypen hingegen bereits unzählige Male).

    Das Universum ist nicht unendlich, sondern muss endlich sein. Man kann es sich am besten als einen unvorstellbar riesigen Ballon vorstellen, in dem ein Hochvakuum herrscht. Ausserdem muss das Universum relativ jung sein, denn sonst hätten sich viele Strukturen wie Galaxien und Galaxienhaufen längst aufgelöst (in der Urknall-theorie wird dafür die “schwarze Materie” postuliert, die aber noch nie beobachtet werden konnte).

    Gian Luca Carigiet

  2. Nimm2

    Gott oder Urknall?

    Tja, wer oder was die Welt nun wirklich erschaffen hat, wird der Mensch wohl nie herausfinden können.
    In diesem Falle hilft wirklich nur glauben. Der eine glaubt dies, der andere das.
    Wir können nur glauben, denn wir werden nie wissen, ob das Universum nun durch einen Urknall enstanden ist und  sämtliche Tierarten sich langsam, evulutionsbedingt, entwickelt haben, oder ob hinter all dem ein Schöpfer steckt.

    Nie werden wir die Frage nach dem Anfang beantworten können. Wer glaubt, der Urknall sei ein Ding der Unmöglichkeit kommt jedoch zweifellos zu der Frage: Wer erschuf dann Gott?

    Behauptet man nun, Gott habe keinen Anfang, weil er immer existiert habe, gibt es aber auch keinen stichhaltigen Beweis, warum es nun nicht zum “Big-Bang” gekommen sein solle.

  3. ali

    Leben begegnet uns in äußerst vielfältiger Gestalt, so dass selbst ein schlichter Einzeller bei aller Einfachheit dennoch so komplex und zielgerichtet gestaltet ist wie kein Erzeugnis menschlichen Erfindungsgeistes. Zur Deutung des Lebens und seiner Herkunft gibt es zwei prinzipiell zu unterscheidende Möglichkeiten: Evolution oder Schöpfung. Nach der Evolutionslehre wird Leben wie folgt definiert:
    „Leben ist ein rein materielles Ereignis, das somit physikalisch-chemisch beschreibbar sein muss und sich von der unbelebten Natur nur durch seine Komplexität unterscheidet.“

    Gegen die Evolutionslehre sind inzwischen von zahlreichen Wissenschaftlern aus mancherlei Gebieten (z. B. Informatik, Biologie, Astronomie, Paläontologie, Geologie, Medizin) gewichtige Einwände erarbeitet worden. In der Kontroverse Schöpfung/Evolution bleibt jedoch ein unauflösbarer Widerstreit bestehen, dessen Ursachen in den unterschiedlichen Basissätzen beider Modelle liegen (siehe Frage FS1). Aus diesem Patt käme man heraus, wenn es ein System gäbe, dass sich allein an wissenschaftlichen Erfahrungssätzen orientierte. Diese Sätze müssten sehr angreifbar formuliert sein, so dass ein einziges experimentell belegbares Gegenbeispiel sie schon zu Fall bringen könnten. Wenn dies nicht gelingt, gewinnen sie naturgesetzliche Bedeutung, und damit erlangen sie eine starke Aussagegewissheit für die Beurteilung noch unbekannter Fälle. In diesem Sinne ist der nur in der Erfahrung bewährte Energiesatz
    weltbildfrei anwendbar. So war das zuvor noch nie durchgeführte Unternehmen des Fluges zum Mond nur dadurch möglich, weil von der strengen Gültigkeit des Energiesatzes bei allen erforderlichen Vorausberechnungen ausgegangen werden konnte. Von gleicher Aussagekraft sind die Erfahrungssätze über Information, so dass wir hier erstmals die Möglichkeit haben, auf der naturgesetzlichen Ebene zu einer aussagestarken Argumentation zu gelangen.

    Materie und Energie sind zwar notwendige Grundgrößen des Lebendigen, aber sie heben lebende und unbelebte Systeme noch nicht grundsätzlich voneinander ab. Zum zentralen Kennzeichen aller Lebewesen aber gehört die in ihnen enthaltene „Information“ für alle Betriebsabläufe (Realisierung aller Lebensfunktionen, genetische Information zur Vermehrung). Informationsübertragungsvorgänge spielen eine grundlegende Rolle bei allem, was lebt. Wenn z. B. Insekten Pollen von Pflanzenblüten überbringen, so ist dies in erster Linie ein Informationsübertragungsvorgang (von genetischer Information); die beteiligte Materie ist dabei unerheblich. Leben ist damit zwar noch keineswegs vollständig beschrieben, aber ein äußerst zentraler Faktor ist damit angesprochen.

    Das komplexeste informationsverarbeitende System ist zweifelsohne der Mensch. Nimmt man alle Informationsabläufe im Menschen einmal zusammen, d. h. die bewussten (Sprache, Informationssteuerung der willentlichen motorischen Bewegungen) und die unbewussten (informationsgesteuerte Funktionen der Organe, Hormonsystem), so werden täglich 1024 bit verarbeitet. Dieser astronomisch hohe Wert für die Informationsmenge übertrifft das Gesamtwissen der
    Menschheit von 1018 bit, wie es in den Bibliotheken der Welt gespeichert ist, noch um den Faktor von einer Million.

    Betrachtet man die Frage der Herkunft des Lebens nach informationstheoretischen Gesichtspunkten, so sind wie bei jedem System, das Information trägt oder verarbeitet, folgende Erfahrungssätze zu berücksichtigen:

    1. Es gibt keine Information ohne Code.
    2. Es gibt keinen Code ohne freie willentliche Vereinbarung.
    3. Es gibt keine Information ohne Sender.
    4. Es gibt keine Informationskette, ohne dass am Anfang ein geistiger (intelligenter) Urheber steht.
    5. Es gibt keine Information ohne ursprüngliche geistige Quelle; d. h.: Information ist wesensmäßig eine geistige, aber keine materielle Größe.
    6. Es gibt keine Information ohne Wille.
    7. Es gibt keine Information ohne die fünf hierarchischen Ebenen:
    · Statistik (Aspekte der Zeichenhäufigkeit und Signalübertragung),
    · Syntax (Aspekte des Codes und der Satzbildungsregeln),
    · Semantik (Aspekte der Bedeutung),
    · Pragmatik (Aspekte der Handlung),
    · Apobetik (Aspekte des Ergebnisses und des Zieles).
    8. Es gibt keine Information durch Zufall.

    In dem Buch „Am Anfang war die Information“ [G5, 52- 147] werden diese Sätze ausführlich erläutert und ihr naturgesetzlicher Status begründet [G5, 25-49]. So gibt die Bezeichnung „Naturgesetzliche Informationstheorie“ den Sachstand treffend wieder ([G4, 155-159]).

    Im Gegensatz zur Evolutionslehre ist Leben somit weitergehender zu definieren:

    Leben = materieller Anteil (physikalische und chemische Aspekte) + immaterieller Anteil

    Mit dieser Kurzformel soll deutlich hervorgehoben werden, dass Leben neben der materiellen noch eine nichtmaterielle Komponente besitzt. Zum nichtmateriellen Anteil gehört die Information aus einer geistigen Quelle. Damit ist aber der nichtmaterielle Anteil des Lebens noch keineswegs beschrieben. Dies wird daran deutlich, dass die Lebewesen kurz nach ihrem Tod zwar noch ihre Information in den Zellen haben, aber etwas sehr Grundlegendes, nämlich das, was den Unterschied zwischen Leben und Tod ausmacht, fehlt dann. Dieser Unterschied ist zwar für jeden sichtbar, aber er ist wissenschaftlich nicht fassbar.

    Bis heute sind alle vorgetragenen Konzepte einer autonomen Informationsentstehung in der Materie (z. B. Eigens Hyperzyklus, Küppers’ molekulardarwinistischer Ansatz) an der Erfahrung gescheitert. So bleibt es unverständlich, dass M. Eigen dennoch glaubt, irgendwann einmal mit rein materiellen Prozessen die Herkunft von Information begründen zu können: „Wir müssen nach einem Algorithmus, einer naturgesetzlichen Vorschrift für die Entstehung von Information suchen“ („Stufen zum Leben“, Piper-Verlag, 1987, S. 41). Sein Ansatz „Information entsteht aus Nicht-Information“ (S.55) widerspricht allen Erfahrungssätzen und ist damit ohne Realitätsbezug. Die obigen acht Informationssätze hingegen haben sich unzählbar oft in der Erfahrung bewährt und sind in keinem Laboratorium der Welt experimentell widerlegt worden. So ist es folgerichtig zu fragen, ob das Leben nicht aus einem zielorientierten Schöpfungsprozess stammt. Von diesem Prinzip berichtet die Bibel. Die aus der Sicht der Informatik zu fordernde geistige Informationsquelle für jegliche Information – und damit auch für die biologische Information – wird in der Bibel bereits auf der ersten Seite erwähnt: „Am Anfang schuf Gott“ (1 Mo 1,1). Die Evolutionslehre unterstellt hingegen, dass die Information in den Lebewesen keines Senders bedarf. Diese Aussage wird durch die tägliche Erfahrung der obigen Informationssätze reichlich widerlegt. Darum liefern uns heute die Naturgesetze über Information die stärksten Argumente für die Entstehung der Lebewesen durch eine Schöpfung.

    (Auszug aus dem Buch “Fragen” von Werner Gitt)

  4. Ginger Fitzgerald

    Gott und die Wissenschaft

    Wenn ich etwas nicht weis dann sage ich ” darüber kann ich nochkeine Aussage machen”. Solange der Beweis nicht erbracht ist das das Weltall und die Erde von Gott geschaffen wurde, darf an das nicht behaupten, oder man ist nicht wissenschaftlich. Andere Methoden haben bei der Evolutionsdiskussion eh nichts verloren und werden nur in Intellektuellen Stümpern benutzt. Sie Existenz einen FGottes ist nicht wissenschaftlich bewiesen!

  5. dfsg

    ne ne ne

    doch die evolution gabs!!!
    gott hat vielleicht für den grundstein und die tendenz gesorgt, aber den rest hat das leben selber gemacht.
    und zu den übergangsformen:
    kuck dich mal um dann kannst du sie auch finden!!!

  6. Joe

    Ich glaube auch nicht an Evolution

    So ab Anfang der 60er Jahre lief eine der erfolgreichsten Werbekampagnen überhaupt,
    jeder, der annähernd 50 ist, wird sich daran erinnern können. Der Slogan hieß: HB rauchen – frohen Herzens genießen. Eigentlich ging es in den dazu gehörigen Filmchen immer um die selbe Sache: Man sah jemanden bei irgendwelchen handwerklichen Tätigkeiten wie Rasenmähen, Tapezieren, Klempnerarbeiten oder Auto-Reparieren , und dann klappte das nicht, der Rasenmäher ging kaputt, die neu angebrachten Tapeten fielen wieder von der Wand, man hatte einen Wasserrohrbruch verursacht, irgend so etwas, und darüber regte dieser Jemand sich furchtbar auf, schimpfte wie ein Rohrspatz und ging an die Decke. Aber halb so schlimm, denn jetzt kam das HB-Männchen auf den Plan, bekam den Tobenden so eben noch am Fuß zu fassen, holte ihn auf den Boden zurück und gab ihm ´ne Zigarette mit immer denselben Worten:  Halt mein Freund, wer wird denn gleich in die Luft gehen, greife lieber zur HB, dann geht alles wie von selbst. Ja, und während unser verhinderter Handwerker sich nun ganz entspannt mit frohem Herzen die Zigarette reinzog, mähte sich der Rasen von selbst, tapezierte sich die Wohnung von ganz alleine, und auch der Rohrbruch behob sich, ohne das jemand auch nur einen Finger rühren musste.
    …greife lieber zur HB, dann geht alles wie von selbst!… das war natürlich ganz großer Quatsch, oder weniger höflich ausgedrückt eine faustdicke Lüge.

    Eine andere wahre Geschichte:

    Biologieunterricht , 6. Klasse Gymnasium. Der Lehrer begann den Unterricht damit, dass wir als Kinder doch alle einmal geglaubt haben, dass der Nikolaus artigen Kindern Geschenke bringt, und der Osterhase buntbemalte Eier liefert. Aber jetzt wüssten wir wohl alle besser Bescheid … und dann erinnerte er an biblischen Bericht, dass Gott diese Welt in 6 Tagen erschaffen hat, dass er Adam aus Ackerboden geformt hätte und Eva aus seiner Rippe, und er möchte ja keinem zu nahe treten, aber das wäre doch wohl genau so ein naiver Kinderglaube wie Nikolaus und Osterhase. Die moderne Wissenschaft zeige hingegen, dass sich alles vom einfachen zum höheren im Laufe von vielen Jahrmillionen aus so ´ner Ursuppe heraus von selbst entwickelt hätte, dass darum alle heute lebenden Arten von Organismen, seien es Bakterien, Pilze, grüne Pflanzen oder Tiere  miteinander verwandt seien, und so der Mensch, das Topmodell der Evolution, natürlich auch nicht von Gott persönlich geschaffen sei, sondern vom Affen abstamme.
    Gott war irgendwie gar nicht mehr notwendig, man kam plötzlich ohne ihn aus, es ging alles wie von selbst.  

    Ehrlicher Weise hat mich das, was der Lehrer da von sich gab, nicht sonderlich erschüttert, nein, eher den Widerspruchsgeist in mir hervorgelockt. Denn das an der Evolutionstheorie eine Menge faul sein musste, habe ich schon als 12-jähriger begriffen. Nimm bloß einmal diese bekannte Frage vom Huhn und vom Ei. Was war denn eher da: Huhn oder Ei. Ich meine, dass eine braucht das andere. Ohne Ei kein Huhn, Hühner wachsen ja nicht auf Palmen, und ohne Huhn kein Ei. So´n einfaches Ding wie ´ne Mausefalle: Damit sie funktioniert, braucht es vier Dinge: ein kleines Holzplättchen, eine starke Feder mit Überschlagbügel  und einen Auslöser. Sollte eines davon fehlen oder nicht sachgemäß montiert sein, kannste die Falle in den Schrott werfen. Sie ist dann absolut sinnlos und du wirst im Leben keine Maus damit fangen. Um wie viel komplizierter ist allein die einzelne Zelle. Was ist notwendig, dass ein so kompliziertes Gebilde wie das Herz funktioniert oder das Auge oder das Gehirn? So etwas soll durch Zeit und Zufall entstanden sein, quasi ganz von selbst? Absolut unmöglich!

    Aber die Erde ist doch wissenschaftlich nachweisbar Hunderte Millionen von Jahre alt? Du, sei vorsichtig. Zu den umstrittenden Datierungsmethoden hast Du ja schon etwas gesagt.    
    Sie alle beruhen auf dem Zerfall radioaktiver Isotope. Das Problem dabei ist  aber, dass es zwei Unbekannte gibt: nämlich die Ausgangsmenge und die Zerfallsgeschwindigkeit dieser Kernteilchen. Man weiß also nie, wie viel Isotope ursprünglich vorhanden waren, und ob der Zerfall immer mit gleicher Geschwindigkeit vonstatten ging. Gehe ich bspw. von einem Ursprungszustand von 100 %  aus und  – und genau das machen viele Anhänger der Evolutionstheorie, weil sie ja diese irre langen Zeiträume zwingend brauchen – , ergeben sich für den Zerfallsprozess so und so viel Millionen oder Milliarden Jahre. Aber 100 % ist eine willkürliche Angabe. Was aber, wenn ursprünglich andere Ausgangsmengen vorhanden waren? Dann verkürzen sich die „berechneten“ Zeiträume drastisch, die Jahrmillionen schrumpfen auf Jahrtausende, und wir befinden uns plötzlich wieder im biblischen Zeitfenster! Ähnliches ergibt sich auch, wenn die Geschwindigkeit des Zerfalls – z.B. aufgrund anderer Umweltbedingungen – früher höher war als heute!

    Ich habe Fundstücke von versteinerten Bäumen gesehen, die aufrechtstehend durch angeblich  Millionen von Jahren alten „Erdzeitaltern“ hindurchreichen. So´n Baum wird nun aber maximal nur ein paar Hundert Jahre alt! Und es braucht keine Jahrmillionen, sondern lediglich Luftabschluss, hohen Druck und Hitze, um Versteinerungen, Kohle und Erdöl zu erzeugen, das zeigten Laborversuche, in denn Kohle und Öl in nur wenigen Tagen aus Abfall hergestellt werden konnten.

    Beim Lesen eines anderen  Soulsaver- Artikels mit der Überschrift „Neandertaler“ („Uuups! – Steinzeitforscher lag um 27 000 Jahre daneben“) konnte ich mir das Grinsen nicht verkneifen. Ja, das musste wirklich ein großer Schock gewesen sein für die Forscher – aber Menschen , die der Bibel glauben, sind kaum überrascht. Immer wieder irrte die Wissenschaft und wurde später von anderen Wissenschaftlern korrigiert.

    Dazu ein einfaches Beispiel: „Weißt du wie viel Sternlein stehen?“ lautet die Frage eines alten Kinderliedes. Jeremia 33, 22 sagt Gottes Wort, dass man das Heer der Sterne wie den Sand des Meeres nicht zählen kann. Die mittelalterlichen Forscher sahen das anders, und gaben ihre Zahl mit ein paar tausend an. Dann kam Galileo Galiäi und schaute durchs Fernrohr, und das erste, was er feststellte: booh! Es sind viel viel mehr!
    Und heute wissen wir, es ist eine unvorstellbar große Zahl – genau wie die Bibel das sagt, Wissenschaft und Bibel haben sich in ihren Aussagen wieder angenähert, nur, was sich die ganze Zeit nicht verändert hat, war Gottes Wort! Dort wo wissenschaftliche bzw. populärwissenschaftliche „Tatsachen“ ihr widersprachen, mussten die Forscher eines Besseren belehrt werden.  So zeigt uns Gott immer wieder , dass wir seine Worten unser vollstes Vertrauen schenken können. Lasst uns deshalb mit diesem Glauben aufräumen, dass die Wissenschaft irrtumsfrei ist und alles erklären kann. Sie kann es nicht, im Gegenteil, mit jedem gelöst scheinenden Rätsel tauchen zahlreiche neue auf.

    Im Buch Hiob Kap.38 fragt Gott den Hiob: „Wo warst du, als ich die Erde gründete?…Wer hat ihre Maße bestimmt, wenn du es weißt? Oder wer über sie die Messschnur gezogen?… Während z.B. die durchschnittliche Höhe des Festlandes über dem Meeresspiegel 685 Meter beträgt, ist die Durchschnittstiefe des Meeres 4220 Meter. Wenn der Meeresboden nur um einige hundert Meter gehoben würde – wie wenig würde das bedeuten im Verhältnis zu den 12756 Kilometern des Erddurchmessers – so würden einige der bevölkertsten Länder der Erde überschwemmt werden: und noch ein paar hundert Meter mehr, so würde fast die gesamte Erdkugel unter Wasser liegen! Oder stell Dir vor, die Erde wäre einige Hundert Meter näher an der Sonne oder weiter von Ihr entfernt! Wie tief greifen solche kleinen Veränderungen ein! Sie geben uns eine kleine Vorstellung von der wunderbaren Präzision, mit der der große Schöpfer gearbeitet hat.  

    Der unsichtbare Gott lässt sich in der Schöpfung erkennen, sagt die Bibel im Römerbrief  Kap.1,20, sowohl seine ewige Kraft als auch seine Göttlichkeit, aber weil sie, die Menschen, obwohl sie Gott erkannt haben, ihm weder als Gott verherrlichten noch ihm Dank darbrachten,  verfielen sie in ihren Überlegungen in Torheit und ihr unverständiges Herz wurde verfinstert. „Indem sie sich für Weise ausgaben, sind sie zu Narren geworden, und haben die Herrlichkeit des unverweslichen Gottes verwandelt in das Gleichnis eines Bildes von einem verweslichen Menschen und von Vögeln und von vierfüßigen und kriechenden Tieren.“ heißt es Vers 23, und sie fielen in alle möglichen Sünden.

    Da fällt mir natürlich gleich die Evolutionstheorie ein. Dass der Mensch nach dem Ebenbild Gottes geschaffen wurde, ist völlig aus dem Blick geraten, man packt die Bibel beiseite, und  so´n Affe soll plötzlich unser Urahne sein, herzlichen Glühstrumpf!

    Übrigens, auch der Antichrist wird ein Tier genannt! Was soll das bedeuten? Vom Menschen heißt es in der Bibel: „Gott schuf den Menschen ihm zum Bilde.“ Je mehr ich Gott zugewandt bin, desto menschlicher bin ich. Je mehr der Mensch Gott den Rücken kehrt, desto bestialischer wird er. “Evolution“, sagte einmal ein bekannter Wissenschaftler, „ist die gottlose Lehre, die den Menschen in die Wüste der Sinnlosigkeit, des Zufalls und der  moralischen Neutralität katapultiert“.

    Wen dieses Thema mehr interessiert, dem kann ich auf die Studiengemeinschaft „Wort und Wissen“ hinweisen, indem sich eine ganze Reihe bibelgläubige Wissenschaftler zusammengefunden haben, auf die Schweizer Monatszeitschrift „Factum“ oder auch auf Bücher und Vorträge des deutschen Professors Dr. Werner Gitt. Prof. Gitt war lange Zeit Direktor der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt in Braunschweig. Bei einem seiner vielen Vorträge zum Thema Wissenschaftlichkeit erzählte er einmal folgende Geschichte:

    Die Indianer sitzen ums Lagerfeuer, und dann fragen sie ihren Häuptling: „Häuptling, wie wird der Winter?“ Und der Häuptling fühlt sich durch diese Frage herausgefordert. Schließlich gilt er als weise und erfahren. Aber was soll er antworten. Er kennt seine Pappenheimer ganz genau. Sagt er, es wird ein milder Winter, legen sich alle auf die faule Haut, also antwortet er: „Der Winter wird streng und lang!“
    Na ja, er September geht ins Land, der Oktober und November, und immer noch keine Spur von Kälte und Schnee, und so wird´s ihm ein bisschen mulmig; schließlich will er nicht sein Gesicht verlieren, und deshalb reitet er zur Wetterstation des Weißen Mannes.
    „Wie wird der Winter?“ fragt er dort. „Es wird einstrenger, langer Winter!“ wird ihm geantwortet. In Stein fällt ihm vom Herzen. Gutgelaunt verwickelt er die Weißen in ein Gespräch: Toll, was ihr so mit Euren Geräten herausfindet! Wie habt ihr dass denn gemacht?
    Ganz einfach, antworteten die, wir haben die Indianer beobachtet, die hacken wie wild Holz im Wald!

    Genau so läuft ganz viel in den  sogenannten Wissenschaften! Und nur wenige gehen den Dingen richtig auf den Grund! Ein geradezu klassischer Beleg dafür ist das 1866 von Ernst Haeckel formulierte sogenannte biogenetische Grundgesetz: der Mensch wiederhole während seiner Entwicklung aus der befruchteten Eizelle zum Embryo die ganze angebliche Evolutionsgeschichte, dazu hatte der Herr Haeckel eine ganze Reihe netter Zeichnungen angefertigt von Hunden-, Hühnern,- Schildkrötenembryos, Affen und Menschen, alles in perfekter Übereinstimmung, und alles perfekt gefälscht in der Absicht, Darwins Abstammungstheorien zu bekräftigen. Wer Haeckels biogenetisches Grundgesetz an den heute bekannten Fakten der menschlichen Frühentwicklung prüft, findet tatsächlich keinerlei Bestätigung der Haeckel´schen Vorstellungen, keinerlei sachlich nachprüfbare Grundlagen  
    Und doch geistert dieser Irrtum nach wie vor durch unzählige Biologiebücher und durch die Köpfe zahlreicher Biologielehrer.  

    Hebräer 11,3: „Durch Glauben verstehen wir, dass die Welten durch Gottes Wort bereitet worden sind; das Sichtbare ist aus dem Unsichtbaren entstanden.“ Wir wissen heute, dass sich jedes Atom in eine mehr oder wenige große Anzahl von Elektronen und Protonen zerlegen lässt, und dass diese beiden , da sie keinen stofflichen Charakter mehr haben, von der Wissenschaft als „Energieballungen im Raum“ aufgefasst werden. Gottes erhabenes Ich muss einmal den Wunsch nach uns und unserer Welt gehabt haben. Darauf trat sein Geist in Tätigkeit und entwarf in einem Nu den aus all den unendlich vielen Ideen zusammengesetzten Plan des Weltalls. Dieser Plan wurde von seinem Ich gutgeheißen, dass deshalb sogleich den Willen zu seiner Verwirklichung hervorbrachte. Da er aber jederzeit alle  
    nur denkbaren Energien und somit alle Macht verfügbar hat, geschah diese Verwirklichung in demselben Augenblick, in dem sich sein Wille zu seinem Plan gesellte. Wir können diese Tatsache wohl am einfachsten mit Psalm 33,9 zum Ausdruck bringen, wo es da heißt: „Denn er sprach und es war, er gebot, und es stand da.“ Alle Energien, deren millionenfältigen Wirkungen wir hier in dieser Welt jederzeit vor Augen haben, sei es in ihren die Urbausteinchen darstellenden Zusammenballungen, sei es in der rasenden Bewegung, die diese erst zu Atomen machen, sei es in den chemischen Kräften oder den elektrischen oder den mechanischen: alle entstammen sie dem unaufhörlichen Kraftstrom, der unsichtbar in der unsichtbaren Welt aus dem unsichtbaren, allmächtigen Schöpfer entspringt. Er ist die nie versiegende Quelle, aus der in jedem Augenblick alle nur denkbare Energie hervortritt.
        
    Ich will darum noch einmal auf die grade schon kurz angesprochene Dankbarkeit zurückkommen. Psalm 50, 23 spricht Gott: „Wer Dank opfert, verherrlicht mich, und wer seinen Weg recht ausrichtet, dem werde ich das Heil Gottes sehen lassen!“
    Das ist für mich eine traurige Vorstellung, das manche Menschen 20, 30, 50   und noch älter sind, ohne jemals in ihrem Leben Gott als Gott gedankt haben! Auch hierzu noch eine kleine Geschichte, dann habe ich glaube ich genug getextet :
    Auf seinem Weg durch die Berge findet ein Bauer ein etwas ungewöhnliches Ei, und da er zuhause einen Hühnerhof hat, packt er es einer Glucke ins Gelege. Bald schlüpfen die Küken und auch ein im Hühnerhof ein bisschen sonderbarer wirkender dunkler Vogel.
    Eines Tage kommt ein Wanderer vorbei und macht den Bauer auf das komische Tier aufmerksam. „Bauer, was du da hast, das ist aber kein Huhn sondern ein Adler?“
    „Blödsinn“ antwortet der Bauer, der benimmt sich doch wie die anderen Hühner auch,  pickt Körner und scharrt im Dreck nach Würmern und anderem Verwertbarem.“
    Der Wanderer nimmt den Vogel auf den Arm und wirft ihn in die Luft, aber der macht keine Anstalten, die Schwingen auszubreiten und landet unsanft im Dreck des Hühnerhofs. „Siehst du“, lacht der Bauer. Am nächsten Tag schaut der Wanderer wieder vorbei. „Die Sache mit deinem komischen Vogel lässt mir keine Ruhe“ sagt er dem Bauern. Wieder nimmt er ihn, und diesmal hält er ihn hoch über seinem Kopf. „Flieg Adler, deiner Bestimmung gemäß!“ ruft er. Aber auch diesmal folgt eine üble Bauchlandung im Dreck des Hühnerhofes.
    Doch der Wanderer gibt nicht auf. Er nimmt den Vogel erneut und steigt mit ihm eine Leiter empor, die an das Stalldach angelehnt ist. Auf dem Dach angekommen, hält er ihn erneut hoch über seine Kopf. „Flieg Adler, deiner Bestimmung gemäß!“ ruft er erneut.
    Der hat aber zunächst nur Blicke für die Hühner unten im Hühnerhof, die sich heftig um einen Wurm zanken. Alles scheint auf den nächsten Absturz hinauszulaufen. Aber in diesem Moment fällt ein Strahl der tiefstehenden Sonne in seine Augen. Ein Ruck durchzuckt ihn, er  reißt seine Schwingen auseinander, und dann ist er auch schon hoch in den Lüften auf und davon.  

    Hey, versteht einer, was diese Geschichte sagen will? Du bist nicht dazu geschaffen, immer nur im Dreck und Schmutz dieser Erde herumwühlen. Leben ist mehr! 1.Johannes 5,12: Wer Jesus hat, hat das Leben! Joh. 8,12 spricht Jesus: „Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, wird nicht in der Finsternis wandeln, sondern wird das Licht des Lebens haben!“

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