Schön sein – und sterben

„Wer schön sein will, muss leiden“, so ein bekanntes Sprichwort. Von den Auswüchsen des Schönheitswahns und der Eitelkeit weiß auch Shania Twain ein Lied zu singen: „What A Way To Wanna Be!“ (> Lyrics). Für manche endet dies allerdings dramatischer, nämlich tödlich.


Der übertriebene Schönheitswahn unserer Zeit kostet vor allem jungen Mädchen das Leben. In fast 17% aller Fälle von Essstörungen führt diese Erkrankung zum Tod. 70% der Erkrankten können nicht geheilt werden. Über 10% aller Frauen im Alter von 15–35 erkranken an einer der gefährlichen Essstörungen (Essbrechsucht, Magersucht, Esssucht etc.). In Zahlen sieht das etwa so aus: 100.000 leiden an Magersucht, 600.000 an Essbrechsucht und 370.000 haben gefährliches Untergewicht.


Was sind die auslösenden Faktoren dieser mörderischen Lebenseinstellung meist junger Leute? Sicherlich hat jeder Betroffene seine eigene Geschichte, jedoch kann man folgende Dinge festhalten: Junge Menschen sind in der Zeit der Ablösung vom Elternhaus besonderen Gefahren ausgesetzt. Viele Mädchen und Frauen haben kein gesundes Selbstwertgefühl – durch den steigenden, brutal suggestiven Einfluss der Medien, die von Frauen das Bild künstlicher Attraktivität (90-60-90) propagieren, lehnen sie sich und ihren Körper ab.


Meist beginnt alles mit einer „Crash-Diät“. Danach sind Erbrechen, Fasten und Abführmittelmissbrauch an der Tagesordnung. Wenn die Erkrankung fortschreitet, kommt es zu erhöhter Suchtgefahr, da der Körper beginnt Endorphine auszuschütten. Hungern macht dann scheinbar glücklich und vertreibt die Depressionen. Dann wird’s gefährlich. Das Suchtverhalten verstärkt sich.


Wie oben beschrieben, können diese Erkrankungen tragisch enden. Jedoch gibt es schon vorher erhebliche körperliche Veränderungen. Der Hormonhaushalt kommt total durcheinander, bei Frauen bleibt die Regel aus, es gibt Veränderungen an der Haut. Außerdem kann es zu Osteoporose, Karies und Haarausfall kommen.


Betroffene sollten sich unbedingt einer ärztlichen Behandlung unterziehen. Jedoch gibt es viele Personen, die Jesus von dieser gefährlichen Sucht geheilt hat. Gott hilft uns dabei, dass wir uns annehmen können, wie wir eben sind. Gott liebt und will alle Menschen, egal, ob sie dem zeitläufigen Schönheitsideal entsprechen oder nicht. Ja, Jesus hat sich immer denen zugewandt, die auf der Verliererseite des Lebens standen. Bei Gott gibt es kein Ansehen der Person. Er schaut nicht auf das, was vor Augen ist, er schaut auf unser Herz.


Wenn du auf dem Schönheits- und Hungertrip bist, wende dich in deiner Not an den lebendigen Gott, der uns durch David sagt:


„Ich preise dich darüber, dass ich auf eine erstaunliche, ausgezeichnete Weise gemacht bin […]“ (Psalm 139,14)


Gott hatte David zum König von Israel gemacht, obwohl er nicht der größte und schönste war. Er ist dennoch von Gott auserwählt und angenommen worden. Was wollen wir noch mehr?





Lies den Lebensbericht von Sandra. Gott hat auch sie befreit!

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