Die Quotenhysterie um Frauen in den Chefetagen

Die ersten dreißig Jahre hecheln Männer den Frauen hinterher, halb aus Gier, halb aus Neid. Doch dann folgt der Wandel, der Frauen hinten anstellt: die Männer werden mächtig. Deswegen versuchen die Quotenhysteriker und Quärulanten des Feminismus das Ureigenste der Menschheit zu ignorieren: eine Geschlechterrolle, die die Bibel einmal festlegte.

“So erklärte etwa Jürgen Trittin zuletzt im Bundestag: „Mädchen sind besser in der Schule, Frauen haben die besseren Abschlüsse.“ Vielleicht macht er sich mal – wie der Rest der Quotenhysteriker auch – Gedanken darüber, wieso das so ist. Frauen haben nämlich nicht bessere Noten und bessere Abschlüsse, weil sie grundsätzlich besser in Deutsch, Mathe oder Bio bzw. Jura, Medizin oder Soziologie wären – sondern schlicht und ergreifend – weil sie Frauen sind!

Frauen sind bekanntlich frühreif. Mädchen werden früher erwachsen als Jungen, Frauen finden sich eher im Leben zurecht als Männer. Das liegt in der Natur der Dinge. Ein Mann braucht zur Konstitution seiner gesellschaftlichen Identität, also seines Sozialcharakters durchschnittlich bis zum 30. Lebensjahr. In dieser Zeitspanne stehen Frauen qua natura alle Türen offen – weil sie Frauen sind. Das fängt in der Schule an: Jungs sind entweder noch nicht voll ausgereift, oder sie werden irgendwann zu Konkurrenten der Lehrer; ein Mädchen kann gescheit oder dumm sein, mit ein bisschen Geschick fängt es sich so oder so seine Sympathiepunkte mit den entsprechenden Konsequenzen im Abiturzeugnis.” So schreibt das Magazin Cicero. 

Derweil hat in meinem Studiengang eine eigenartige Gangart eingesetzt: Bei Medizinern sitzt die Quote der Frauen bei 80%, trotzdem wird sich laufend über Ärztemangel beklagt. Nun, wie jeder Mensch weiß (sogar Mediziner müssten das wissen), pflanzt sich die menschliche Rasse IM Körper einer Frau fort. Somit fallen viele Frauen dem Arbeitsmarkt weg, das ist nunmal der natürliche Lauf der Dinge. Doch die Quotenhysterie scheint das völlig zu ignorieren, ja man könnte meinen, die Menschheit verdummt immer mehr. Meine Forderung nach einer gesetzlichen Männerquote unter Medizinstudenten wird konsequent ignoriert (obwohl ich sogar schon an die Landesregierung schrieb). Anscheinend nimmt dieses deutsche Land, einst ein Land voller Denker, dem Denken jeden Raum.

Claudia Roth musste natürlich auch wieder gewählt werden, aus Mitleid. Nachdem sie zuvor eine Wahlschlappe erhielt, hatten alle Anteil zu nehmen an dem Eichhörnchen auf Ecstasy. Warum? Hat sie massiv geleistet? Ist Claudia Roth regierungsfähig? Nein, sie ist halt eine Frau und tritt mit allem Elan für die Muslime ein. Sollte die Burka hier jemals eingeführt werden, dann bitte mit Testlauf an Claudia Roth, vielleicht überdenke ich dann meine Meinung zur Burka. Das nur am Rande zur Veranschaulichung ihrer Inkompetenz. Sie ist der Norbert Röttgen der Frauen, nur halt eben noch im Amt.

Henryk Broder sagte einmal gegenüber dem Magazin Focus:

FOCUS Online: Sind Sie ein klassischer Mann?

Broder:Ja, ich halte jeder Frau die Tür auf, ich halte nichts von Gleichberechtigung, denn wer immer sich die Geschlechter ausgedacht hat, er hatte keine Gleichberechtigung im Sinn, sonst könnte man sich beim Kinderkriegen abwechseln, dieser Unterschied legt schon alles fest. Ich bin ein konservativer, ein reaktionärer Klassiker.

FOCUS Online:Hauen Sie bitte mal einen reaktionären Satz raus.

Broder:Ich finde die Frauenquote vollkommen bescheuert, wenn die Frauen eine Quote bekommen, wieso nicht auch die Schwulen?…”

So bescheuert es klingt, so Recht hat er. Wieso sollte nicht irgendwer aus irgendeiner Minderheit hergehen und eine Quote fordern in jeglichen Chefetagen Deutschlands? Warum sollten die 5 Millionen Türken in Deutschland nicht 6% der Chefstühle besetzen? Asylanten? Linke? Rechte?

“Um die Dreißig findet dann allerdings ein interessanter Paradigmenwechsel statt. Die Männer werden auf einmal erwachsen, das heißt: sie werden vollbürtiger Teil des Wirtschaftslebens (ein Notabene an alle ach so emanzipierten, toleranten und die Rechnung splittenden Frauen: ein Mann ohne eigenes Einkommen und eigenes soziales Standing wird von der Gesellschaft nicht ernst genommen, es sei denn vielleicht, er ist katholischer Priester). Jahrelang liefen sie an der kurzen Leine, jahrelang haben sie sich um ein Stückchen Erfolg blutig abgemüht, und nun, auf einmal, o Wunder, werden diese Bemühungen belohnt. In diesem Augenblick fängt das optimistische, rosarote Weltgefühl der Frauen an zu wackeln. Auf einmal sind sie es, die nicht mehr richtig ernst genommen werden, weil die Männer, die ihnen zehn Jahre lang halb begehrend, halb neidisch hinterhergehechelt sind, nun endlich kapiert haben, wie das Spiel läuft und dass dieses Spiel ernst und gnadenlos ist.

Was jetzt kommt, ist die große Verunsicherung. Man kann sie daran gut ablesen, dass eine 35jährige Frau – gutaussehend, mit guten Abschlüssen und viel Berufserfahrung – oft bei weitem nicht so selbstsicher ist wie ihre kleine Schwester (25) oder ihre Nichte (15) – ein ziemlich putziges, aber im Grunde natürlich tieftrauriges Phänomen. Dagegen blühen Männer mit Dreißig überhaupt erst so richtig auf. Das tolle Leben der Frau ist mit Dreißig in der Regel zu Ende; genau dann beginnt das tolle Leben des Mannes. Endlich ein vernünftiger Job, eine anständige Wohnung, ein eigenes Auto, und diesmal kein ausgelutschter Opel Corsa mit drei, sondern ein nagelneuer 3er BMW mit sechs Zylindern und Vollausstattung.” (www.cicero.de/salon/schlu…engejammere/52610?seite=2)

Die Feministen haben es in Deutschland lange genug zu einfach gehabt. Wir schalteten den Verstand ab nur bei dem Gedanken an eine Frau. Eine Frauenquote bleibt sinnlos und wird auch nie einen Sinn bekommen. Die Bibel – und damit Gott – behält in allem Recht, selbst in den einfachen Wahrheiten des Lebens. Würden wir uns auf ihre Wahrheiten beschränken, dann würde die Welt nicht so aussehen wie sie heute aussieht. Schon ganz am Anfang sagt Gott als Antwort auf die Sünde der Frau (keine Angst, der Mann bekam auch seine Strafe):

Zur Frau sprach er: “Ich mache dir viele Beschwerden und lasse deine Schwangerschaften zahlreich sein. / Mit Schmerzen wirst du Kinder gebären. / Deinem Mann wirst du befehlen wollen, / doch er wird über dich herrschen.”

Niemals hat sich daran etwas geändert. Niemals wird sich daran etwas ändern, denn Sünde durchzieht dein Leben, und darüber hinaus eine ganze Gesellschaft. Die Quotenhysterie spiegelt ein Bild wieder, das Gott schon damals voraussagte. Es konnte nicht anders kommen. Da wo Sünde herrscht, kommt die Rollenverteilung ins Wanken.

Was ist die Alternative? Neulich sprach ich mit einer Kommilitonin über genau das Thema. Sie sagte: “Wenn es nach mir ging, würde ich am liebsten Kinder kriegen und auf einem Bauernhof leben. Wozu studieren? Leider kann man sich ja heute nicht mehr auf die Männer verlassen.” Eine steile Aussage, die deutlich macht, dass in diesem “Teufelskreis” (im wahrsten Sinne des Wortes) niemand allein schuldig ist. Wir sind alle schuldig dafür, dass Menschen ihre Rollen als Frau und Mann nicht mehr wahrnehmen. Die Männer als die Treuen, Fürsorglichen, Verantwortungsbewussten. Die Frauen, als die guten Mütter, die Kindern den Weg zum Leben zeigen. Die Quotenhysterie Deutschlands hat zwei Gründe: Männer und Frauen. Doch einem Eingeständnis von Schuld steht nichts entgegen. Inwieweit nimmst du deine Rolle als Mann / als Frau an? Gottes Ratschläge sind bessere Ratschläge!

Kommentare

  1. AlWein

    Gutes Schlusswort!
    Beide haben Schuld. Nicht nur einer! Würden sich dies Männer und Frauen eingestehen, würden auch die ewigen Schuldzuweisungen aufhören.

    Meine Frage ist: Darf ich in Deutschland nicht zu meiner Männlichkeit als Mann oder Weiblichkeit als Frau stehen?
    Anscheinend nicht, denn angeblich sind ja männliche und weibliche Verhaltensweisen nur von Menschen selbst erfundene bzw. entwickelte Rollenzuweisungen , die beliebig austauschbar sind.
    Jedoch täuscht dies über die einfache Gegebenheit der Differenzen von männlicher und weiblicher Anatomie hinweg, der sich allein schon aus den unterschiedlichen Testeron und Östrogen Haushalt ergibt. Wobei dies wiederum Auswirkungen auf Körper, Geist und Seele und den folgenden Verhaltensweisen hat.
    Der Körper der Menschen hat sich ja in Laufe der Erdzeit in keinster Weise geändert.
    Also muss es ja grundlegende Rollenmuster/ Verhalten geben, in der sich eine Frau bzw. ein Mann am wohlsten fühlen und für das gesellschaftliche Zusammenleben am besten sind.

    Welche dies sind, weiß ich selbst nicht, weil ich ja in einer Generation aufgewachsen bin, in der es kein richtig oder falsch, in denen es keine Wahrheit, aber genug Lügen gibt. Keine Orientierung. Null.
    Seit 200 Jahren weiß der moderne Mensch sowieso auf einmal alles viel besser und fühlt sich den Weisheiten der Bibel (und auch anderen Werken), die es seit Jahrtausenden gibt und gesellschaftliche Gültigkeit hatten, auf Grund seiner angeblichen Aufgeklärtheit überlegen.

    Aber ich bin mir sicher, dass Gott durch die Bibel für solche Fälle vorgesorgt hat und die von Ihn bestimmte natürlichen Rollen beschrieben hat.

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