“Die meisten von uns fallen ins Grab, ohne erfahren zu haben, wer sie sind” Peter Scazzero

“Hast du dir je die Frage gestellt, ob dein Spiegelbild auf der Wasseroberfläche real und du nur eine Reflektion von ihm bist?” fragt Calvin nachdenklich seinen besten Freund, den Tiger Hobbes. Was würde passieren, wenn du in den Spiegel schaust und jemand anderes dich anschaut? Wer ist dieser jemand? Bist du das? Nur ohne Maske? Derjenige, den du da im Spiegel anschaust, der bist du – genauso wie Gott dich liebt!
Weil wir einzigartig sind, brauchen wir auch nicht versuchen, wie die anderen oder sogar besser als sie zu sein. Wir brauchen keinen Vorbildern hinterher zu „rennen“. Wir wurden von Gott mit unseren Talenten ausgestattet (auch wenn sie bei manchen Menschen noch verborgen liegen mögen), und diese sind einzigartig und speziell zugeschnitten für uns (Matthäus 25,14-30). Für ihn sind wir etwas Wertvolles, das mehr wert ist als ein „Spatzenschwarm“ (Matthäus 10,31).

Wer sich für ein Leben mit Gott entschieden hat, in dem lebt der Heilige Geist. Und dieser Heilige Geist erfüllt uns dann mit Kraft (Apostelgeschichte 1,8). Mit dieser Kraft können wir auch den Masken widerstehen, die uns die Umwelt aufsetzen will, und wir können widerstehen, wenn man uns in eine „Rolle“ hineindrängen will – in eine Rolle, die von der Umwelt gewollt ist und nicht eine Veränderung in Gottes Sinne und Richtung ist.

Wenn wir also in den Spiegel schauen, der uns offenbart, wer wir wirklich sind; wenn wir also Gott unsere Identität bestimmen lassen, dann erhalten wir eine wunderbares Bild unserer selbst im Lichte der Liebe Gottes: Wir sind aus Gnade gerettet (Epheser 2,8). Wir sind eine neue Schöpfung (2.Korinther 5,17). Wir sind reingewaschen, geheiligt und gerechtfertigt (durch Jesus Christus) (1. Korinther 6,11). Wir haben den Geist der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit (2.Timotheus 1,7). Wir können nicht getrennt werden von Gottes Liebe (Römer 8,28). Wir haben das Bürgerrecht des Himmels (Philliper 3,20). Wir sind Gottes Tempel (1. Korinther 3,16). Wir sind Verkündiger der Versöhnung (2.Korinther 5,18). Wir sind von Gott nie vergessen (Jesaja 49,15). Wir werden von Gott beschützt (Jesaja 43,1).

„Seht doch, wie groß die Liebe ist, die der Vater uns schenkt! Denn wir dürfen uns nicht nur seine Kinder nennen, sondern wir sind es wirklich“ (1. Johannes 3,1). Bedacht-Magazin.de

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