Karneval - Feier rein, Sorgen raus!

Die Rosenmontagswagen in Köln sind berühmt für die Darstellung aktueller Themen, wenn auch nicht immer ernst gemeint. Dieses Jahre sollte ein „Charlie Hebdo“ Wagen am Start sein, der ein Jeck darstellt, wie er einen Buntstift in den Gewehrlauf eines Terroristen steckt.

Das Festkomitee lehnte diesen Wagen ab. „Es sei es wichtig, dass jeder ohne Sorgen fröhlich feiern könne.“

Unabhängig vom Wagen und von den Motiven, die da dargestellt werden, zeigt der Karneval hier das wahre Gesicht. Feiern und die Sorgen vergessen.

Dieses Phänomen ist nicht neu und ganz sicher nicht von unserer Gemeration erfunden. Hinter solch einem Verständnis ist eine Kraft, die uns immer weiter und weiter treibt. Nie sollen wir zur Ruhe kommen. Nie sollen wir über unsere Bestimmung nachdenken. Nie sollen wir die Sorgen als Anlaß nehmen unser Leben zu überdenken.

Die Bibel kennt diese Macht und lässt uns in 1.Petrus 5,8 eine Warnung zukommen:

„Seid nüchtern und wachet; denn euer Widersacher, der Teufel, geht umher wie ein brüllender Löwe und sucht, welchen er verschlinge.“

Solch eine Warnung sollten wir uns mehr den je zu Herzen nehmen! Aber wie können wir widerstehen angesichts dieses Mainstreams des Wahnsinns?

Petrus schreibt in seinem Brief in V.10 und 11:

„Der Gott aber aller Gnade, der uns berufen hat zu seiner ewigen Herrlichkeit in Christo Jesu, der wird euch, die ihr eine kleine Zeit leidet, vollbereiten, stärken, kräftigen, gründen. Ihm sei Ehre und Macht von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen.“

Das ist also die Lösung für diesen Kampf! Wie aber sollte ich diese Lösung finden, wenn ich auf der Sorglosfeier bin?

Bleibt zu hoffen, dass nach der Feier, wenn der Kater sich breit macht und die Sorgen zurückkehren, die Wahrheit uns zu dieser Lösung treibt.

Quelle: http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2015-01/koeln-karneval-umzug-satire-charlie-hebdo-wagen