Manhunt – Mord als Unterhaltung

Nach dem Amoklauf in Erfurt vor rund zwei Jahren gab es hitzige Diskussionen um das Computerspiel „Counterstrike“. Der Amokschütze Robert Steinhäuser spielte es leidenschaftlich gern, bevor er im Gutenberg-Gymnasium ein Blutbad anrichtete. Nun gibt es etwas ganz neues auf dem Markt der gewaltverherrlichenden Spiele, das alles bisher da gewesene in den Schatten stellt: „Manhunt“!


In diesem Spiel ist man der zum Tode durch die Giftspritze verurteilte Mörder James Earl Cash. Die Aufgabe des Spielers ist es hierbei aus der Todeszelle zu entkommen und dabei so viele Menschen wie möglich zu töten. Das ist natürlich nichts Neues, darum geht es bei fast allen Spielen. Völlig neu ist hierbei jedoch die Art und Weise wie getötet werden muss. Als Waffe zur Verfügung stehen einem Plastiktüte, Glasscherbe und ein Stück Draht. In späteren Levels gibt es auch Hackbeile oder Sicheln. Es gibt in diesem Spiel kaum eine offene Auseinandersetzung von Mann zu Mann, vielmehr soll der Mörder versuchen seine Gegner hinterhältig um die Ecke zu bringen. Nach den Meinungen der Experten ist „Manhunt“ das brutalste Spiel, das es je gab. Es wird nicht getötet um ein bestimmtes Ziel zu erreichen. Der Mord an sich ist der Sinn des Spiels. Man bekommt genaue Details zu sehen. Die Opfer schnappen unter der Plastiktüte nach Luft. Die Leichen werden, im Gegensatz zu anderen Spielen nicht nach einer Zeit ausgeblendet. Sie werden liegengelassen und später von Ratten und Geiern verspeist.


Viele Zocker sind der Meinung, Gewalt sei okay, solange sie im virtuellen Bereich bleibt. Jesus redet aber davon, dass Mord schon in Gedanken anfängt: „Denn aus dem Herzen des Menschen kommen hervor böse Gedanken: Mord, Ehebruch, Unzucht, Diebstahl, falsche Zeugnisse, Lästerungen; diese Dinge sind es, die den Menschen verunreinigen […]“ (Matthäus 15,19-20)


Wer also in Gedanken oder virtuell mordet verunreinigt sich vor Gott. Wer diesen Gefühlen nicht schon im ersten Moment einen Riegel vorschiebt, der rutscht immer tiefer in die Sünde hinein bis sie ihn ganz erfasst hat. Im schlimmsten Fall führt das zu realem Mord. Hilfe gegen die Fänge der Sünde gibt es am Kreuz von Jesus: „[…] und das Blut Jesu, seines Sohnes, reinigt uns von jeder Sünde.“ (1. Johannes 1,7)

Kommentare

  1. ali

    da hast du recht:
    Computerspiele können laut einer neuen Studie abhängig machen. Die Sucht sei in ihrer Grundstruktur vergleichbar mit einer Alkohol- oder Cannabisabhängigkeit, teilt die Charité in Berlin mit. n-tv

    ali

  2. Ginneton

    Computersucht

    Jetzt was anderes, was ich sehr interessant finde, wusstet ihr, das bei extremen Computerspielen, diesselben Gehirnregionen aktiv sind, wie beim Kokainschnupfen, bzw. Heroin? Klingt heftig, gell? Bevor du das jetzt gleich wieder in die Schublade, Bockmist tust. Würde ich grundsätzlich egal ob Christ oder nicht, mal überlegen, ob ich das wirklich noch unter Kontrolle habe.

  3. ali

    wer frei von gott sein will, der ist gefangen in der sünde.

    „Freiheit ist das Gegenteil von Zwang“, sagen die einen. „Freiheit heißt für mich, daß ich tun und lassen kann, was ich will“, sagen die anderen. „Freiheit ist ein Grundwert und ein politisches Grundrecht“, betonen Dritte. Jeder denkt wohl zuerst einmal an seine eigene Freiheit. Die aber endet immer am Freiheitsraum des Mitmenschen.

    Es werden immer neue Freiheitsbegriffe ersonnen. Schiller formulierte: „Geben Sie Gedankenfreiheit, Sir!“ (Don Carlos). In der Französischen Revolution trat Freiheit zusammen mit Gleichheit und Brüderlichkeit auf – begleitet von unendlich viel Blut, Tränen und Unfreiheit. Immer wieder sind Menschen im Namen der Freiheit in Unfreiheit versetzt worden. Für solchen Betrug waren die Ostblockländer deutliche Beispiele. Der Drang der Menschen dort nach mehr politischer und religiöser Freiheit hat im Jahr 1989 deutlich Erfolg gehabt. In Unfreiheit lebende Menschen beginnen nach einiger Zeit um ihre Befreiung zu kämpfen. Dieser Vorgang wird „Emanzipation“ genannt.

    Bringt Emanzipation denn Freiheit ?
    Ja, aber nur bis zu einem bestimmten Grad und mit einer bestimmten Dauer. Wenn sich z.B. eine Hausfrau und Mutter von dieser „Rolle“ emanzipiert, erreicht sie wohl eine gewisse Freiheit. Vielleicht erschienen ihr die bisherigen Pflichten minderwertig. Aber begibt sie sich durch die Wahl etwa einer beruflichen Tätigkeit nicht in neue Abhängigkeiten?

    Wenn sich heranwachsende Jugendliche aus der Vormundschaft der Eltern derart emanzipieren, daß sie bei ihrem Selbstfindungsprozeß den gesellschaftlichen Verpflichtungen ausweichen, ist ihre vermeintliche Freiheit meist nur von kurzer Dauer. Plötzlich sehen sie sich gefangen, etwa von finanziellen Schulden oder Drogen; oder gesundheitliche Schäden schränken die individuelle Freiheit stark ein. Und wenn sich die abendländische Gesellschaft von der so empfundenen Vormundschaft des Christentums emanzipiert, erwachsen ihr bei der Wahl von Ersatzwerten wie z.B. Selbsterfahrung, spirituellen Erlebnissen oder Glauben an eine Vorherbestimmung durch die Gestirne sogleich neue Abhängigkeiten. Von der angestrebten Freiheit bleibt kaum etwas übrig.

    Muß der Freiheitsbegriff nicht in jeder Gesellschaft neu beschrieben werden ?

    Der Mensch sucht sich immer in irgendeiner Weise seiner Umgebung anzupassen, und sei es in Form eines Widerspruchs. So bildete sich in jeder Epoche eine gewisse Übereinstimmung darin, was als Freiheit zu gelten habe.

    Man kommt der Antwort näher, wenn man nicht zuerst nach der Freiheit von etwas, sondern nach der Freiheit für etwas fragt. Freiheit kann nicht die Forderung nach einem Leben ohne Bindung sein, sondern beinhaltet auch die Fähigkeit, freiwillig tun zu können, was der eigenen Bequemlichkeit zuwider läuft.

    Gibt es denn überhaupt Freiheit ?

    Eine bindungslose Freiheit gibt es nicht. Wenn der Mensch aber eine Bindung eingehen muß, weil er sonst nicht leben kann, erhebt sich die Frage, welche Bindung er wählen soll.

    Jesus Christus zeigte einmal Leuten, die auf ihr Frei-Sein pochten, wie gebunden sie waren. „Die Wahrheit wird euch freimachen“, sagte er. Sie aber protestierten dagegen: „Wir sind nie jemandes Knechte gewesen “ 1 – wie kannst du davon reden, daß wir frei werden müßten? Die römische Fremdherrschaft war ihnen aufgezwungen worden, aber ihr fühlten sie sich innerlich nicht unterworfen. 2 Jesus antwortete ihnen: „Ihr seid Knechte (Sklaven) der Sünde.“ 3 Damit sprach er ihre verkehrte Lebensweise an, ihren Umgang mit dem Nächsten und miteinander, ihre Liebe zum Geld, ihren religiösen Hochmut … 4 Ähnlich hatten schon alttestamentliche Propheten mit den geistlichen Führern ihrer Zeit gesprochen. 5 Die Menschen lebten entsprechend ihren in Habgier wurzelnden Bedürfnissen 6 – wie heute -, und Jesus machte ihnen klar, daß das ihre eigentliche Unfreiheit ist. Seine Gegner empörten sich besonders darüber, weil sie meinten, durch Beachtung religiöser Kultvorschriften über solche Vorwürfe erhaben zu sein. Er nannte ihre Doppelmoral Heuchelei. 7

    Gottes Wort sagt, daß niemand am Reich Gottes Anteil bekommt, d.h. jetzt schon und für alle Zeiten mit Jesus zusammenleben kann, der ein solches Leben führt. 8

    Wo ist denn der Weg zur Freiheit ?

    Niemand wird frei durch Askese, Selbstbeschränkung oder Übereinstimmung mit einer Gruppenmeinung. 9 Freiheit gibt es nur durch Bindung an Jesus. Er hat am Kreuz für unser von Gott gelöstes Wesen und seine Folgen sein Leben gelassen. 10 Freiheit kann also weder durch Manipulation an der Wortbedeutung erreicht werden noch durch Übernahme von Lebensweisen, die heute mit diesem, morgen mit jenem Akzent propagiert werden. Freiheit besteht nur in der Bindung an den einzig Unabhängigen: Jesus Christus.

    Wie aber ist „Freiheit durch Bindung“ zu verstehen ?

    Gewiß haben diejenigen recht, die meinen, Religiosität oder Religionsausübung würden einengen. Auch religiös-philosophische Befreiungsangebote sind nur Spielarten der Unfreiheit, weil sie von Menschen erfunden wurden.

    Die Freiheit durch die Bindung unseres Lebens an Jesus Christus ist die einzige Alternative. Jesus Christus ist Gottes Sohn und schenkt eine Freiheit, die nur der kennt, der sich persönlich an ihn bindet. 11 Nur dadurch wird der Mensch frei. Das bezeugen heute Menschen genauso wie vor 2000 Jahren. Jesus ist nicht tot. Er hat in seiner Auferstehung den Tod überwunden und lebt, so daß man mit ihm in Verbindung treten kann. Es geht also nicht darum, religiöse Grundsätze anzuerkennen oder Mitglied einer Kirche zu sein, sondern eine persönliche Beziehung zu Jesus ist erforderlich. 12

    Manche halten das für anmaßend. So haben es schon die Zeitgenossen Jesu empfunden und ärgerten sich über ihn. 13 Andere haben das Experiment mit Jesus gewagt und festgestellt: Es stimmt tatsächlich, was er sagt und was die über ihn sagen, die ihm begegnet sind. 14

    Jesus hat vorausgesehen, daß man in der Christenheit immer wieder von dieser Glaubenspraxis abweichen und in allgemeine religiöse Verhaltensweisen mit ihren negativen Auswirkungen zurückfallen würde. Darum hat er dem Apostel Paulus die Mahnung aufgetragen: „So bestehet nun in der Freiheit, zu der euch Christus befreit hat.“ 15

    Jeder kann diese Freiheit erhalten, der im Gebet erklärt: Herr Jesus Christus, ich will dir gehören, und mein Leben soll von dir regiert werden und nicht von anderen Menschen oder von meinen Bedürfnissen. 16

    Und wer unsicher ist, ob er so beten soll, weil er noch nicht glaubt, daß Jesus lebt, der bete: Herr Jesus Christus, ich weiß nicht, ob das alles so ist, wie es die Bibel berichtet. Aber wenn du lebst, laß mich das erkennen. 17 Sie werden nicht enttäuscht werden. Es gibt zahllose Menschen, die auf diese Weise mit Jesus in Verbindung gekommen und frei geworden sind. 18 Welch ein Glück, wenn man nicht mehr auf sich selber oder auf andere angewiesen ist, sondern tun und lassen kann, was Jesus Christus will!

    Was sagt die Bibel zu vorstehenden Antworten?

    1 Johannes 8, 32 – 33  2 Lukas 20, 20 – 22  
    3 Johannes 8, 34 4 Matthäus 23, 13 ff  
    5 Jeremia 7, 9 6 Jesaja 53, 6
    7 Matthäus 15, 7 – 9 8 1. Korinther 6, 9 – 10
    9 Römer 3, 20 10 Kolosser 2, 14
    11 1. Johannes 5, 12 12 Johannes 20, 28
    13 Johannes 10, 33 14 Johannes 6, 37
    15 Galater 5, 1      1. Johannes 1, 1 – 3
    16 Offenbarung 3, 20 17 Johannes 7, 17
    18 Johannes 1, 12  

  4. Arntor

    Die Gedanken sind frei…

    Muss ja ein toller Gott sein, der Menschen für freies Denken bestraft. Würde man sich keine Gewalt im Kopf ausmalen, sondern diese Gedanken verdrängen, müsste man sie andersweitig loswerden. Natürlich sind exzessive Gewaltgedanken nicht normal, in einem bestimmten Maß, in dem man auch noch die Kontrolle darüber hat, sind das sogar notwendige Gedanken, um der realen Gewalt zu entkommen.

  5. fabi

    Hi Bastard, ich bins, fabi.
    Gibst Du Dich auch mit einem Kommentar meinerseits zufrieden?
    Haben wir uns schonnmal geschrieben?
    Was macht Dich denn jetzt eigentlich so sauer? Die Kommentare, oder der Gott, an den wir glauben?
    schreib mal wieder.
    fabi

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