Jesus ist nicht Gott – Die Zeugen Jehovas lehren, dass Jesus ein geschaffenes Wesen ist, nämlich der Erzengel Michael. Die Heilige Schrift erklärt jedoch: „Das Wort war Gott“, und dass alle Dinge durch ihn geschaffen wurden (Johannes 1,1–3).
Die Dreifaltigkeit ist falsch – Sie lehnen die Dreieinigkeit Gottes ab. Die Heilige Schrift lehrt jedoch einen einzigen Gott und offenbart gleichzeitig den Vater, den Sohn und den Heiligen Geist als göttlich (Matthäus 28,19; 2. Korinther 13,14).
Jesus wurde erschaffen – Sie legen Kolosser 1,15 so aus, dass Christus das erste Geschöpf war. Doch die Stelle besagt, dass alle Dinge durch ihn geschaffen wurden (Kolosser 1,16–17).
Der Heilige Geist ist keine Person — Die Zeugen beschreiben den Geist als Gottes unpersönliche, wirksame Kraft. Doch der Geist spricht, lehrt, will und kann betrübt werden (Apostelgeschichte 13,2; Johannes 16,13; Epheser 4,30).
Nur 144.000 kommen in den Himmel — Sie lehren, dass nur 144.000 Christen das himmlische Leben erhalten. In Offenbarung 7,9 wird jedoch eine unzählbare Schar aus allen Völkern beschrieben, die vor Gottes Thron steht.
Die leibliche Auferstehung Christi wird geleugnet – Ihre Lehre betont eine geistige Auferstehung anstelle der leiblichen Auferstehung Christi. Jesus sagte jedoch: „Ein Geist hat weder Fleisch noch Knochen, wie ihr seht, dass ich sie habe“ (Lukas 24,39). Die Erlösung setzt die Zugehörigkeit zu einer Organisation und gute Werke voraus – Die Lehre der Zeugen Jehovas legt großen Wert auf die Zugehörigkeit zu ihrer Organisation und den Gehorsam gegenüber dieser. Die Heilige Schrift erklärt, dass die Erlösung aus Gnade durch den Glauben geschieht, nicht durch Werke (Epheser 2,8–9).
Die Hölle ist keine ewige, bei vollem Bewusstsein erlittene Strafe – Sie lehnen die biblische Lehre von der ewigen Strafe ab. Doch Jesus spricht in Matthäus 25,46 neben dem ewigen Leben auch von „ewiger Strafe“.
Die Wachtturm-Organisation besitzt prophetische Autorität – Jehovas Zeugen haben in der Vergangenheit fehlgeschlagene prophetische Vorhersagen bezüglich der Endzeit gemacht. Die Heilige Schrift warnt vor falschen Propheten und gebietet den Gläubigen, Lehren anhand von Gottes Wort zu prüfen (5. Mose 18,21–22; 1. Johannes 4,1).
Die „Neue-Welt-Übersetzung“ verändert zentrale Bibelstellen – Ihre Übersetzung gibt Passagen über die Gottheit Christi so wieder, dass sie die Lehre des Wachtturms stützen. Christen sollten daher ihre Behauptungen sorgfältig mit den hebräischen und griechischen Schriften sowie dem umfassenderen Zeugnis der Bibel vergleichen. Letztendlich geht es hier nicht nur um eine Organisation – es geht um Christus. Die Zeugen Jehovas müssen das biblische Evangelium hören: Jesus Christus ist kein geschaffener Engel, sondern der ewige Sohn Gottes, ganz Gott und ganz Mensch, der für Sünder gestorben ist und leiblich aus dem Grab auferstanden ist. „Glaube an den Herrn Jesus, dann wirst du gerettet werden“ (Apostelgeschichte 16,31).