“Traurige Nachricht aus Hollywood! Tim Curry ist tot. Der Schauspieler, der als diabolischer Dr. Frank-N-Furter in „The Rocky Horror Picture Show“ und Clown Pennywise in „Es“ Kultstatus erreichte, ist im Alter von 80 Jahren gestorben.
Curry hinterlässt ein beeindruckendes Vermächtnis. Die allererste Show, in der er auftrat, war das Musical „Hair“ im Jahr 1968. Für seine Rollen als Piratenkönig in „Pirates of Penzance“ und als König Artus in „Spamalot“ wurde er für den Laurence-Olivier-Preis als bester Darsteller in einem Musical nominiert. Curry spielte 1973 im West End und 1974 am Broadway die Rolle des Dr. Frank-N-Furter in dem Erfolgs-Musical „The Rocky Horror Show“, bevor er 1975 in der Verfilmung des Stücks die Hauptrolle übernahm. Bekannt war er auch für seine zahlreichen Filmrollen, unter anderem in „Kevin – Allein zu Haus 2“, „Charlie’s Angels“, „Scary Movie 2“, „Es“ und „Peter Pan & die Piraten“”.” Bild.de
Was wird. Tim Curry jetzt ernten? Im Alten Testament gibt es viele Stellen, die von unserer menschlichen Saat und ihrer Ernte sprechen. Der Prophet Hosea beklagt die Ungerechtigkeit im Volk Israel und sagt „Sie säen Wind und werden Sturm ernten. Ihre Saat soll nicht aufgehen, was dennoch aufgeht bringt kein Mehl und wenn es etwas bringen würde, sollen Fremde es verschlingen.“ (Hosea 8, 7)
Zugleich ermahnt er seine Landsleute: Säet Gerechtigkeit und erntet nach dem Maß der Liebe. Sät ein Neues, solange es Zeit ist, den Herrn zu suchen.
Auch im Neuen Testament greift Paulus den Gedanken auf und spricht warnend davon, dass der Mensch ernten wird, was der sät: „Irret euch nicht! Gott lässt sich nicht spotten. Denn was der Mensch sät, das wird er ernten. Wer auf sein Fleisch säet, der wird von dem Fleisch das Verderben ernten, wer auf den Geist sät, der wird von dem Geist das ewige Leben ernten. Lasst uns aber Gutes tun und nicht müde werden, denn zu seiner Zeit werden wir auch ernten wenn wir nicht nachlassen.”
Alles klar? Scheinbar ist der Tun-Ergehenszusammenhang so tief in unserem Denken und unserer Bibel verankert, dass er so einer Art geistige Sedimentschicht bildet. Das geht sogar so weit, dass zu alttestamentlicher Zeit ein Mensch dann als Weise galt, wenn er diese Zusammenhänge verstand. Die Kunst des rechten Säens, also des rechten Tuns wurde in der damaligen Weisheitsliteratur vermittelt. Die Bücher der Sprüche Salomo und der Weisheit finden wir wir auch in unserer Bibel.
Entsprechend entdecken wir dort Sätze wie „wer Unrecht sät, der wird Unglück ernten, und die Rute seines Übermuts wird ein Ende haben.” A. Seidel
