“Ein fast unversehrtes, dreistöckiges grünes Haus steht inmitten einer Schlammlandschaft, in der alles andere verschwunden ist. In Dhunge Bazaar im nepalesischen Distrikt Nuwakot nennt man es inzwischen das „Wunderhaus“. Manche reisen eigens an, um es zu fotografieren und ein Selfie vor dem Gebäude zu machen, das in den sozialen Medien viral gegangen ist. Es ist eines der wenigen Bilder der Hoffnung nach der Katastrophe vom 26. August, die Nepal überrollte…. Das „Wunder“ bedeutet allerdings nicht, dass das Haus unbeschadet geblieben wäre. Die ersten beiden Stockwerke wurden verwüstet, Mobiliar, Waren und auch die Papiere der Familie gingen verloren, von den Pässen bis zu Staatsbürgerschafts- und Eigentumsurkunden. In den überfluteten Räumen blieben nur verschlammte Wände und zerborstene Regale zurück, während draußen Schuttberge wuchsen und der Geruch von nassem Holz und Treibgut in der Luft lag…..Manche führen die Standfestigkeit des Hauses zudem auf eine kleine Geländeerhöhung zurück, die einen Teil der Wucht der Flutwelle abgelenkt haben könnte. Noch gibt es jedoch keine technische Begutachtung, die mit Sicherheit klären könnte, warum dieses Haus stehen blieb, während die umliegenden Gebäude von der Wassermasse fortgerissen wurden. Ingenieure und Behördenvertreter haben angekündigt, das Bauwerk genauer untersuchen zu wollen, um daraus Schlüsse für künftige Schutzmaßnahmen zu ziehen.” AZ
Bibelstelle der Fundamentalisten: Matth.7, 24 ”Ein jeder nun, der diese meine Worte hört und sie tut, den will ich mit einem klugen Mann vergleichen, der sein Haus auf den Felsen baute. 25 Als nun der Platzregen fiel und die Wasserströme kamen und die Winde stürmten und an dieses Haus stießen, fiel es nicht; denn es war auf den Felsen gegründet. 26 Und jeder, der diese meine Worte hört und sie nicht tut, wird einem törichten Mann gleich sein, der sein Haus auf den Sand baute. 27 Als nun der Platzregen fiel und die Wasserströme kamen und die Winde stürmten und an dieses Haus stießen, da stürzte es ein, und sein Einsturz war gewaltig.”
Schlachter Übersetzung, 2000
