J”etzt betrachten wir die Aussage der Bibel über den Tod. Die Bibel enthält drei wichtige Lehrsätze über den Tod. Der erste Satz lautet: Der Tod ist durch die Trennung des Menschen von Gott verursacht. Der Tod ist ein Feind, also kein Freund, wie es die Evolution behauptet. Außerdem gibt es ein Leben nach dem Tod. Diese drei Aussagen sind sehr wichtig im Verständnis des Todes. Der Tod in dieser Welt existiert, weil es Sünde gibt. Warum? Weil wir alle, wie die Bibel sagt, Sünder sind. Wir haben alle die Gebote Gottes übertreten, ohne Ausnahme, und sind nicht so, wie Gott es wollte. Darum sind wir Sünder, und deshalb gibt es den Tod. Der Tod ist etwas Furchtbares, etwas Schreckliches in dieser Welt. Die Bibel sagt uns, dass es ein Leben nach dem Tod gibt. Nun wollen wir uns das in einem letzten Bild noch einmal genauer ansehen, denn das ist grundlegend für unsere Existenz.
Der Tod kam durch den Sündenfall in diese Welt. Der Mensch tat nicht, was Gott sagte – das ist Sünde. Dadurch trennte sich der Mensch von Gott, und die Bibel nennt das den geistlichen Tod. Der geistliche Tod trat bei Adam und Eva ein. Das bedeutet, sie fielen nicht tot um, sondern lebten weiter. Aber sie waren geistlich tot, also von Gott getrennt. Diese Situation, diese Todeskette von Adam an, betrifft uns alle. Wir befinden uns alle in dieser Todeskette von Adam an. Wir kommen alle irgendwann durch natürliche Geburt in dieses Leben hinein. Das Rechteck, das ich gezeichnet habe, symbolisiert das irdische Leben, das wir durchlaufen – in unterschiedlicher Länge. Manche werden nur zwanzig Jahre alt, sterben an einer Krankheit oder bei einem Unfall. Andere werden achtzig oder vielleicht neunzig Jahre alt. Dazwischen liegt unsere Lebensspanne.
Irgendwann tritt der leibliche Tod ein – wir sterben. Die Bibel sagt uns, dass der Tod von Adam an für alle Menschen herrschte. Dann kommt das, was in Hebräer 9,27 steht: „Es ist den Menschen gesetzt, einmal zu sterben, danach aber das Gericht.“ Wir alle, weil wir so gelebt haben, kommen in das Gericht. Das ist eine furchtbare Situation. Ich möchte das mit einer schwarzen, dicken Linie darstellen – das ist der Zug des Todes, wie eine Eisenbahn mit der Aufschrift „Zug des Todes“. In diesem Zug sitzen wir, und das ist schrecklich, wenn man sich das vorstellt. Wohin fährt dieser Zug? Was ist die Endstation? Das ist der ewige Tod, den die Bibel Hölle nennt. Die Hölle ist ein unvorstellbar schrecklicher Ort. Jesus hat beschrieben, wie es dort ist: Es ist heiß, das Feuer hört nicht auf zu brennen, es ist ewig und ganz furchtbar.
Das ist die Situation des Menschen. Was sagt Gott dazu, wenn er das sieht? Es jammert ihn. Im Buch Jeremia steht, dass Gott weint. Gott weint über uns, weil wir uns in so einen schrecklichen Zug begeben haben und munter darauf losfahren. Viele Menschen fahren ganz unbedarft in diesem Todeszug mit – wie schrecklich! Jetzt kommt der Schöpfer selbst. Der Schöpfer, nämlich Jesus, ist traurig darüber. Er hat gesagt: „Ich werde zu den Menschen auf dieser Erde gehen, wo sie gesündigt haben. Ich werde an einem Kreuz für sie sterben. Ich liebe sie in unvorstellbarem Maße. Ich werde für die Menschen in den Tod gehen und alle ihre Sünden tragen.“ Jesus sagt nun: Wer zu mir kommt, den nehme ich an. Dieser Mensch wird von Neuem geboren, ein neuer Mensch entsteht, und ich nehme ihn auf ins Himmelreich. Das ist das, was wir sehen: Der andere Zug, der helle Zug. Wenn wir durch den Herrn Jesus von Neuem geboren werden, dann wird Gott unser Vater. Dann heißt es von uns: Auch wir müssen durch den leiblichen Tod hindurch. Aber dieser leibliche Tod hat nicht die schreckliche Funktion mit dem Ziel Hölle. Sondern es steht in 1. Korinther 15,21: „Denn gleichwie in Adam alle sterben, so werden in Christus alle lebendig gemacht.“ In Christus werden wir alle lebendig gemacht. Wohin geht es dann? In den Himmel, zum ewigen Leben. Das ist der Wille Gottes – dass wir in den Himmel kommen. Das ist Gottes Plan, seine Bestimmung für uns, dass wir dieses Ziel erreichen.
Wir wollen beten.
Herr Jesus Christus, wir staunen über deine Liebe und auch über deine unvorstellbare Allmacht, mit der du ein Universum geschaffen hast – alles Leben, auch unser Leben. Du hast uns gekannt, als wir noch gar nicht geboren waren. Du weißt alles über mein Leben. Herr Jesus, ich bitte dich: Hilf mir, dass ich bleibe und zu dir komme. Hilf mir, hier und heute das ewige Leben aus deiner Hand in Empfang zu nehmen. Gib mir die Kraft, keine Kehrtwendung zu machen und nicht von dir wegzugehen. Danke, Herr Jesus Christus, dass du mir jetzt den Mut gibst, zu bleiben und ein Ja zu sagen. Amen. W. Gitt
