Es gibt ja kaum eine Sekte, die mit einem solchen Fanatismus ihre Glaubenswahrheiten verkündet und penetrant missioniert wie die Anhänger der Giordano Bruno Stiftung. Dagegen sind die Scientologen Waisenkinder. Vielleicht erhofft sie sich einen internationalen Preis als intoleranteste Institution ausgezeichnet zu werden. Aber so weit sind wir „Gott die Dank“ noch nicht. Die Anhänger geben vor, nicht zu glauben und glauben das auch noch. Das wäre nicht weiter schlimm, wenn Sie diese „Wahrheiten“ nicht, wie weiland Robespierre, auf den Altar der Vernunft erheben würden, mit der Aufforderung an die Bourgeoisie, die Vernunft anzubeten. Mittlerweile leben wir im 21. Jahrhundert. Das ist das Pech des „Neuen Atheismus“.
Man darf halt heutzutage sektiererische Gottlosigkeit nicht kritisch hinterfragen ohne dafür gleich Vorhaltungen von sogenannten “aufgeklärten” Ungläubigen zu bekommen. Insofern sind auch Atheisten einfach “Kirchenvertreter”. Der Vatikan hätte kaum erregter auf einen tendenziösen Bericht über die katholische Kirche reagieren können, wie dies offenbar vom Darwinismus begeisterten Gläubigen. Denn dass es keinen Gott gibt ist auch nur ein Glaube. Bewiesen im besten wissenschaftlichen Sinne ist es nicht und auch nicht beweisbar. Genauso wenig, wie einige zentrale Hypothesen des Darwinismus. Um von Darwin begeistert zu sein hilft allein der Glaube an die Richtigkeit desselben. Ich glaube lieber an Gott als an unbewiesene menschliche Theorien. Denn die menschlichen Theorien hatten bisher immer extrem hässliche Folgen. Der Darwinismus ist da keine Ausnahme.
Ein russischer Bauer wurde gefragt: »Glauben Sie an Gott?« Er sagte: »Ja, natürlich.«
»Warum glauben Sie an Ihn? Haben Sie Ihn schon einmal gesehen?«
»Nein, aber ich habe auch noch nie einen Japaner gesehen. Ich glaube aber, daß es Japaner gibt, weil unsere Armee gegen sie Krieg geführt hat. Und ich glaube an Gott, weil unsere Regierung einen so erbitterten Krieg gegen Ihn führt. Kämpfen Sie gegen ein nichtexistentes Wesen?«

Da ist es doch gut wenn man so eine Gewissheit haben darf, in Stürmen wie Orkanen, die über das Land und auch das Leben ziehen!
Aus “Die gute Saat”
Freitag 18. Februar
Fürchte dich nicht, denn ich bin mit dir; schau nicht ängstlich umher, denn ich bin dein Gott; ich stärke dich, ja, ich helfe dir, ja, ich stütze dich mit der Rechten meiner Gerechtigkeit.
Jesaja 41,10
Eigenschaften von Stürmen
Stürme haben einige Eigenschaften, die sich auf unser Leben übertragen lassen:
Erstens sind Stürme so stark, dass sie uns umwerfen können. – Wir verlieren den Boden unter den Füßen. Vielleicht wissen wir nicht mehr, wer wir sind. Wenn es Ihnen so geht, dann lassen Sie sich den Tagesvers aus dem Propheten Jesaja zusprechen.
Zweitens sind Stürme unberechenbar. – Auch im Leben können Situationen eintreten, die für uns völlig unberechenbar sind. Wir waren noch nie zuvor in einer bestimmten Lage und fühlen uns hoffnungslos überfordert. Wir haben keine Ahnung, ob der Sturm schlimme Folgen haben wird oder eher harmlos ist. Wir können sein Ausmaß nicht einschätzen. – Fühlen Sie sich dem Wüten eines Lebenssturms hilflos ausgeliefert? Dann lesen Sie, was der Apostel Paulus über die Liebe Gottes schreibt: „Denn ich bin überzeugt, dass … weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges noch Gewalten, weder Höhe noch Tiefe … uns zu scheiden vermögen wird von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist (Römer 8,38.39).
Drittens wissen wir in der Regel nicht, wie lange der Sturm dauert. – Ungewissheit zu ertragen, fällt schwer. Wie gerne hätten wir eine klare Vorhersage, wann die See wieder glatt und der Himmel wieder blau sein wird. Aber niemand kann uns sagen, wann der Sturm vorüberziehen wird. – Quält Sie die Ungewissheit Ihrer Lage? Dann machen Sie folgendes Psalmwort zu Ihrem Gebet: „Die Ängste meines Herzens haben zugenommen; führe mich heraus aus meinen Drangsalen!“ Und seien Sie gewiss: „Du, der du uns viele Bedrängnisse und Übel hast sehen lassen, du wirst uns wieder beleben und uns wieder heraufführen aus den Tiefen der Erde“ (Psalm 25,17; 71,20).