Am 22.03.2022, also vor über einem Jahr, berichtete die “Welt” über religiöse Drohungen dieses Schauspielers, der auf eigenartige Weise an die Macht in diesem traurigen Land kam.
“Überraschender kam der neue Tonfall Selenskyjs: „Die russischen Militärs können den Weg nach Hause nicht finden, und deshalb helfen ihnen unsere Militärs auf dem Weg zum Gericht Gottes“, sagte der ukrainische Präsident am frühen Montagmorgen in einer seiner Videoansprachen. Vor dem „Gericht Gottes“ würden alle russischen Soldaten „nur die eine Strafe erhalten – den ewigen Keller, ewig im Bombenhagel, ewig ohne Nahrung, Wasser und Heizung“. Dies sei die Strafe „für alles, was sie unseren Leuten angetan haben“, fügte Selenskyj hinzu. Der ukrainische Präsident fiel bislang kaum mit christlich-religiös geprägten Äußerungen auf.” Welt.de
Hier greift der dauernd nach Waffen fordernde Präsidentendarsteller tief in seine Sprechblasenkiste und sondert Eigenartiges ab. Vor kurzer Zeit hatte der Europäische Rechnungshof anhaltende Korruption und Oligarchenmacht in der Ukraine, an der auch der Präsident kaum etwas geändert hat angeprangert. Es ist auch bekannt, dass Selenskyj sein Geld über eine karibische Offshorefirma in Immobilien in London angelegt hat. Das ist nur die Spitze des Eisberges. Hunderttausende junger Menschen haben seither ihr Leben in einem sinnlosen Krieg verloren. Was Herr Selinskyj und Konsorten nicht wissen will ist diese Wahrheit:
“Er hat alle Macht – auch wenn sie jetzt noch verborgen ist unter der Gestalt des Kreuzes, in Schwachheit und Armut seiner Kirche und seiner Gläubigen.
Er hat die Macht, er kann alles machen.
Und vor allem: Seine Macht ist ewig, seine Macht hat den längsten Atem.
Jesus hat in seiner Liebe das letzte Wort.
Er behält die Macht, so ist es der Wille des Vaters im Himmel.
„Es wird regiert“. So formulierte es der bedeutende Theologe Karl Barth am Vorabend seines Todes am 10. Dezember 1968: „Ja, die Welt ist dunkel. …. Nur ja die Ohren nicht hängen lassen! Nie! Denn es wird regiert, nicht nur in Moskau oder in Washington oder in Peking, sondern es wird regiert, und zwar hier auf Erden, aber ganz von oben, vom Himmel her!
Gott sitzt im Regimente! Darum fürchte ich mich nicht. … Gott lässt uns nicht fallen, keinen einzigen von uns … ! – Es wird regiert!“ Das ist tröstlich. Wir können zu Christus gehören, der die Macht hat auf immer und ewig. Bei ihm können wir uns ganz sicher und geborgen fühlen! „Jesus Christus herrscht als König, alles wird ihm untertänig, alles legt ihm Gott zu Fuß.“ (= Erste Strophe eines Kirchenliedes)
Ist das nicht wunderbar?” (JürgenSchweitzer/Erf.de)
