Er sang immer im Duett – mit der Liebe und dem Tod. Deshalb ist Sinatras Sound so unsterblich sexy.Frank Sinatra († 82, „My Way“) war der erste Weltstar des letzten Jahrhunderts. Vor 25 Jahren, am 14. Mai 1998, schloss er seine alten babyblauen Augen. Seine unsterbliche Stimme seufzte schwach: „Ich verliere …“.
Jede Frau wollte so einen Mann. Jeder Mann wollte so sein.Jahrhundert-Frau Marlene Dietrich: „Er war der Mercedes unter den Männern!“
► Der schlaksige Kämpfer, der von unten sang – und Millionen hörten ihn im Radio (vor und nach dem Sex).
► Der Playboy-Macho mit Hut und Cocktail, der in der Nacht lebte – und jede Frau küssen durfte.
► Die lebende Legende mit Toupet (60 Stück) und Nonstop-Drinks, der in einer Boeing um die Welt jettete. Das Ritual: Dunhill-Smoking (seidengefüttert), Londoner Maßhemden wie Prinz Charles, ein kleiner Revolver in seinen schwarzen Cowboy-Stiefeln – und nur Tee vor der Show, nie Whiskey.In seinem privaten Lear-Jet, in dem immer eine Uzi-Maschinenpistole von Israels Premierministerin Golda Meir versteckt war, hat er gescherzt: „In Deutschland singe ich nur, wenn ich auf Hitlers Grab pissen darf!“ Seine letzten Geheimnisse?
► Er war manisch-depressiv: „Das bin ich zu 18 Karat!“
► Er trank ca. zwei Flaschen Whiskey am Tag – und das 60 Jahre lang. Aber niemals wankte oder lallte er, nie ein lockerer Schlips.
► Er war abhängig von „Elavil“. Ein Psycho-Aufheller mit Suchtgefahr. (Bild.de)
Als er vor 25 Jahren starb, wurde das Empire State Building blau angestrahlt, und in Las Vegas gingen die Lichter aus. Seine letzten Worten waren: „I’m losing” („Ich verliere“) In welch krassem Widerspruch stehen dazu Jesu letzte Worte am Kreuz: „Es ist vollbracht“

Eine kleine Ergänzung:
“Wir alle irrten umher wie Schafe,
wir wandten uns ein jeder auf seinen Weg.” Jesaja 53,6
MY WAY
So lauten Titel und Thema eines der beliebtesten Songs von Frank Sinatra (1915-1998). Sinatra gehörte zu den Größten im internationalen Showbusiness. Der Text dieses Liedes spricht vom Rückblick auf ein ereignisreiches Leben: Er ist „seinen Weg“ unbeirrt „auf seine Weise“ gegangen und hat sich nie unterkriegen lassen.
Wie aber sah Sinatras Weg aus? Und an was für Maßstäben hat er so unbeirrt festgehalten? Die Inhaltsangabe einer Biografie sagt: „Seine Lebensgeschichte liest sich wie die Drehbuchvorlage für bewegendes Hollywood-Kino. Doch gab es auch Schattenseiten in seinem Leben: vier Ehen, unzählige Affären und Skandale.“
„Tu, was dir gefällt!“, könnte man als Motto über Sinatras Leben setzen. Aber das brachte ihm offensichtlich kein dauerhaftes Glück und keine Geborgenheit. Und außerdem: Wer sich selbst und sein Vergnügen zum Lebensmaßstab macht, mag zwar ein ereignisreiches Leben haben, aber ist es wirklich ein erfülltes Leben? Sinatra ist seinen Weg gegangen, ohne an den Schöpfer zu denken und an das Ziel, das nur Er dem Leben geben kann.
Aber die eigenen Wege, die der Mensch ohne Gott und seine Wertmaßstäbe geht, führen nicht zu wirklichem Glück auf der Erde und nicht in die Herrlichkeit Gottes, sondern ins ewige Verderben. Und nicht nur Sinatra, sondern „wir alle“ gingen in die Irre, denn wir „wandten uns ein jeder auf seinen Weg“. Deshalb mahnt der Prophet Jesaja in Kapitel 55,6.7 sehr eindringlich:
„Sucht den Herrn, während er sich finden lässt;
ruft ihn an, während er nahe ist.
Der Gottlose verlasse seinen Weg …;
und er kehre um zu dem Herrn,
so wird er sich seiner erbarmen.“
Amen dazu!