Unter der Kuppel, auf dem ein Kreuz steht, ist deutlich für alle geschrieben: „Es ist in keinem andern Heil, ist auch kein anderer Name den Menschen gegeben, denn in dem Namen Jesu, zur Ehre Gottes des Vaters. Daß in dem Namen Jesu sich beugen sollen aller derer Knie, die im Himmel und auf Erden und unter der Erde sind.“
Das/die „Bibelzitat an Berliner Stadtschloß wirkt abschreckend“ auf manche Menschen und auch auf die Ministerin Roth im Reichstag. Das Gezetere um diese Inschrift zeigt in erschreckender Weise, wie weit hier die historische und kulturelle Unbildung und Ahnungslosigkeit vorangeschritten ist. Die Inschrift eine Zusammensetzung aus Apostelgeschichte 4,12 und Philipper 2,10 liest sich wie eine Zusammenfassung der Retterabsicht Gottes. Gott hat seinem Sohn alle Macht und das Gericht gegeben. Wer das nicht glauben will, wird nicht gezwungen. Es ist quasi eine Warnung und ein Aufruf. Die Genossin Claudia hat wenig begriffen. Gott zwingt niemanden. Unser Erdenleben dürfen wir auch als Gottlose und auch als Gotteshasser leben. Nur am Ende gibt es zwei Ausgänge aus dieser Welt. Die eine Tür führt zu Gott in den Himmel. Dort werden alle die hindurchgehen, die schon zu Lebzeiten zu IHM wollten. Durch die andere Tür gehen alle die, die nichts mit IHM zu tun haben wollten. Diese Tür führt in die Hölle. So einfach und klar ist das. Auch eine Frau Roth wird eines Tages ihre Knie vor dem Herr beugen müssen.
