Wie kann der gerechte Gott, der uns liebt, all dies Elend in der
Welt zulassen, gibt es nur die eine Antwort: Gott hat nie nur teilnahmslos auf unser Leben, auf unser Leiden herabgeschaut und die Welt sozusagen preisgegeben.
Nein, Gott hat alles getan, hat alles eingesetzt, um die Welt zu retten. »So sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab.«
Nur weil Gott das Leiden selbst bis zum Äußersten, bis zum Tod am Kreuz auf sich genommen und getragen hat und deshalb auch das Leid von innen her aus der eigenen Erfahrung kennt und versteht, deshalb ist er auch unser Gott, der im Leiden mit uns geht und tiefer reicht als all unser menschliches Leiden.
Es gibt auf diese Frage: Wie kann ein guter, gerechter, allmächtiger Gott das alles zulassen?, nur eine Antwort: den Hinweis auf Jesus am Kreuz, dass Gott selbst in die tiefste Tiefe dieses Leidens gegangen ist. Das können wir bezeugen.
Dr. Rolf Hille
