„Sünde ist in erster Linie ein Beziehungswort und bezeichnet eine Beziehungsstörung. Sünde ist ein elementarer Riss durch das, was einmal untrennbar zusammengehörte: Gott und Mensch. Es macht die Würde und Identität von uns Menschen aus, auf eine intakte Beziehung zu Gott hin angelegt zu sein; darin finden wir die tiefste Bestimmung unseres Menschseins. So hat sich der Schöpfer das gedacht. Und bedenken Sie: Auf dieser Grundlage bekommt das Wort Sünde eine völlig neue Qualität. Sünde hat zuerst und elementar mit Gott und mir zu tun.“ (R. Gerhard)
