Chris Cornell, Sänger der bekannten Rockband Soundgarden, ist tot.

„Er starb letzte Nacht in Detroit, wie sein Manager Brian Bumbery erklärt. Der Tod sei völlig unerwartet eingetreten. Die Familie des Sängers ist am Boden zerstört. Die Todesursache würde derzeit untersucht. Chris Cornell wurde 52 Jahre alt….Neben Nirvana-Sänger Kurt Cobain und Alice In Chains-Sänger Layne Staley zählte Cornell zu den prägenden Stimmen des Seattle-Sounds Grunge. Mit Soundgarden war Christopher John Boyle, so sein bürgerlicher Name, an Hits wie „Black Hole Sun“ und „Pretty Noose“ beteiligt. Ihr Song „Rusty Cage“ wurde später von Johnny Cash gecovert. Nach der vorläufigen Trennung der Band Ende der 90er Jahre veröffentlicht Cornell zahlreiche Soloalben und gründet mit den befreundeten Musikern von Rage Against The Machine die Band Audioslave, wo er den Gesang anstelle des Originalsängers Zack de la Rocha übernimmt. 2006 singt Cornell den Titelsong „You Know My Name“ zum James Bond-Film „Casino Royale“. 2012 erschien das Soundgarden-Comeback-Album „King Animal“. (Laut.de)

Es war seine letzte Tour.
Mit dem Tod von Chris neigt sich die Ära der rockenden jungen Lärmmacher mehr und mehr ihrem Ende zu. Zu schade, dass er diese Tour nicht mehr geschafft hat. Er wollte scheinbar der Nachwelt den Gefallen nicht tun, als schöne Leiche zu enden. Er ging plötzlich und unerwartet wie sein Kollege Kurt Cobain. Gerade der Stachel der Negativität, den alle Vertreter der Protestgeneration gemeinsam haben, wendet sich mit brutaler Radikalität gegen sie selbst. Jetzt müssen seine Fans ohne ihn in weiter crunchen.
Eine Studie verglich das Alter und vor allem die Todesursachen von 12 665 toten Musikern zwischen 1950 und 2014 mit der amerikanischen Bevölkerung. Heraus kam, dass Musiker aber in den mehr als sieben Jahrzehnten bis zu 25 Jahre früher sterben als Normalbürger. Neben Selbstmord spielen Drogen- und Arzneimissbrauch oft prominente Rollen beim Ableben der Stars.

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