Die 1979 gegründete Gruppe war vielleicht sowas wie der Urknall des extremen Metal, denn seinerzeit gab es niemanden, der als Gesamtpaket so heftig war. Unzählige Musiker wurden von ihnen beeinflusst, schnellere und härtere Musik zu spielen. Nicht nur “Welcome to Hell” war eine von ihm geprägte Scheibe der Blackmetaller Venom. Jetzt ist er in der Hölle. Das Spiel ist vorbei.
Viele Menschen meinen heute, dass es so etwas wie die Hölle nicht geben könne. Wenn es einen Gott gebe, dann werde er am Ende doch noch alle zu sich in den Himmel holen. Die Hölle werde am Ende leer sein. Doch Jesus warnte die Menschen vor einem schrecklichen Ort der Strafe und unendlicher Qual: „Und fürchtet euch nicht vor denen, die den Leib töten, doch die Seele nicht töten können; fürchtet viel mehr den, der Leib und Seele verderben kann in der Hölle“ (Mt 10,28; vgl. Mk 9,47-48). Das Buch der Offenbarung beschreibt das Weltgericht so: Alle Menschen müssen vor dem großen weißen Thron erscheinen, es werden vor Gott Bücher geöffnet, in denen die Werke der Menschen aufgezeichnet sind. Auch das Buch des Lebens wird geöffnet. Die Menschen werden auf der Grundlage dieser Bücher gerichtet. Wer an Jesus Christus glaubt, dessen Name steht im Buch des Lebens (Phil 4,3; Offb 3,5); er wird nicht verdammt. Wer nicht im Buch des Lebens steht, wird zur ewigen Strafe verurteilt (Offb 20,14-15). Das ist die Hölle. Jesus ist gekommen, um uns aus dem ewigen Verderben zu erretten: „Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben“ (Joh 3,16).
Johann Hesse
