Der eigentliche Skandal ist doch, wie lange Herr Scholz gezögert hat, die Vertrauensfrage zu stellen. Vier Monate lang keine funktionierende Regierung, das Parlament blockiert – ein peinliches Ende für eine ohnehin peinliche Regierung. Noch absurder ist, dass die Opposition dieses Spiel mitspielt. Ja, Scholz und Merkel. Zwei Regierungen, an die man sich wegen ihrer desaströsen Leistungen bestimmt erinnern wird. Die eine hat den Niedergang Deutschlands eingeleitet, der andere hat ihn beschleunigt vorangetrieben. Und dann spricht der deutsche Wähler im Februar 2025 sein Urteil: “Weiter so”. Nur mit etwas anderen Darstellern. Solange die Wähler nicht begreifen, dass mit den Kartell-Parteien keine Aenderung eintreten werden, solange werden die Euroäer (nicht nur die Deutschen) von unfähigen Stümpern regiert werden. Ob die Vertrauensfrage zu der Erlösung Deutschlands führt, werden wir sehen. Ich denke, dass ein Übel von einem anderen abgelöst wird.
Warum vertrauen die Menschen der Regierung mehr als Gott? Schauen wir uns in dem Zusammenhang drei biblische Gründe an, Gott zu vertrauen.
Gott liebt uns.
Die Bibel ist eine einzige Liebesgeschichte Gottes zu uns Menschen (z.B. 1. Johannes 4,16; Johannes 3,16; Römer 5,5; uvm.) Gottes größter Liebesbeweis ist, dass er seinen Sohn Jesus in diese Welt sandte, damit wir wieder mit Gott versöhnt sein können (frei nach 1. Johannes 4,9-10).
Gott will Gutes für uns.
Er liebt es, Menschen zu segnen und zu beschenken. Neben dem größten Geschenk Jesus, schenkt er u.a. die Früchte seines Geistes: Liebe, Freude, Friede, Geduld … (Galater 5,22 f.). Und Römer 8,28 verspricht den Kindern Gottes: „Wer Gott liebt, dem dient alles, was geschieht, zum Guten.“ Dieser Vers kann für Menschen, die schon lange auf eine Gebetserhörung warten, schmerzhaft sein. Wenn Gott doch Gutes will, warum schenkt er das dann nicht? Warum heilt er nicht? Auf diese Frage haben wir oft keine Antwort. Manchmal verstehen wir sie rückblickend, aber manchmal auch nicht. Doch auch dann haben wir Grund dazu, Gott zu vertrauen, denn
Gott hat den Durchblick.
Er kennt uns besser als wir uns selbst. Er weiß alles, was auf dieser Welt geschieht und hält die Fäden in der Hand. Er selbst sagt in Jesaja 55,8: „Meine Gedanken sind nicht eure Gedanken, und meine Wege sind nicht eure Wege. Denn wie der Himmel die Erde überragt, so sind auch meine Wege viel höher als eure Wege und meine Gedanken als eure Gedanken.“
Gott muss sich uns nicht beweisen. Als Schöpfer dieser Welt hat er alle Autorität. In aller Regel vertrauen wir Fachkräften (z.B. Ärzten, Beratern, Köchen oder Handwerkern), dass sie wissen, was sie tun. Warum rechnen wir Gott nicht die gleiche Expertise zu?
Vertrauen wächst langsam. Mit jeder guten Erfahrung wächst es. Dafür ist aber unser Vertrauensvorschuss zwingend nötig. Wir werden nicht jede seiner Entscheidungen verstehen. Aber Gott wird sich als vertrauenswürdig erweisen, wenn wir unser Vertrauen auf ihn setzen. (Anja Scholl, CBN)
