Der Papst und der Vatikan liegen wieder mal völlig daneben.

“Als große Überschrift sucht sich die Ideologiemaschine Tagesschau intuitiv den Satz aus der Rede des Papstes aus, der ideal zu der Ideologie passt, in der sich die ARD verfangen hat. „Wo Platz für Menschen ist, ist auch Platz für Gott.“ Das klingt migrationsfreundlich und schenkt der grenzenlosen Willkommensunkultur einen Heiligenschein.

In ihrer alternativlosen Verstiegenheit in die Buntschland-Idee erkennt die Tageschau nicht, dass sich dieser Schnipsel aus der Papstpredigt zwar ganz nett anhört, aber inhaltlich eine päpstliche Luftnummer ist.

In Bethlehem hatten zur Geburt Jesu die Hotels und Herbergen viel Platz für große Menschenmassen, die sich zur Volkszählung von Kaiser Augustus dort einfinden mussten. Und weil sie bereits so viel Platz für Menschen hatten, gingen Maria und Josef leer aus, obwohl Josef als Zimmermann zum damaligen Mittelstand gehörte und durchaus bei einer Unterkunft mitbieten konnte. Doch gerade weil Bethlehem gastfreundlich zu vielen Menschen war, blieb kein Platz mehr für die Heilige Familie.

Allerdings lässt Gott sich davon nicht beirren. Selbst wo Menschen die Aufnahmekapazitäten bereits überschritten haben, bahnt Gott sich seinen Weg. „Wo kein Platz mehr für Menschen ist, ist immer noch Platz für Gott“, so müsste es darum richtigerweise heißen, um die Geburt Jesu Christi im Stall von Bethlehem zu beschreiben. Ähnlich heißt es in Lukas 19,40: „Ich sage euch: Wo die Menschen schweigen werden, da werden die Steine schreien.“ Gottes Platzfinden oder Sprechen hängen nur in einem menschenzentrierten Weltbild, in dem der Mensch narzisstisch um sich selber kreist, an Menschen und menschlichen Vorbedingungen.” Achjija Zorn/TE

“Und weiter geht’s mit Absurditäten im Blick auf das Judentum. Warum ich das schreibe? Ich will mir nicht vorwerfen, geschwiegen zu haben, als in den 20er Jahren des 21. Jahrhunderts der Antisemitismus in Deutschland und Europa erstarkte.
Im Vatikan wurde eine Krippe aufgestellt. Jesus liegt in dieser gewickelt in ein Tuch. Aber nicht in irgendein Tuch, sondern in ein Keffiyeh – umgangssprachlich auch „PLO-Schal“ oder „Palästinensertuch“ genannt, was wiederum alles sagt.
Die Keffiyeh ist nicht irgendein Tuch, sondern verdeutlicht die nationalistischen Interessen der Palästinenser. Jesus nun in solch eine Krippe zu legen ist grotesk und respektlos zugleich. Hat der Papst sich nicht zurückgehalten mit Kritik an Israel, soll nun zum Zeichen für das Leid unschuldiger Kinder, dieses Symbol herhalten.
Die Keffiyeh ist bei propalästinensischen und israelfeindlichen Protesten in Deutschland zuhauf zu sehen. Auch Greta Thunberg, über deren „Fuck Israel“-Auftritt ich schon geschrieben habe, trägt die Keffiyeh mit großer Freude.
Nun könnten manche darauf hinweisen, dass Bethlehem, der Gebutsort Jesu, im Westjordanland und damit in den palästinensischen Autonomiebehörden liegt. Aber warum sollte das eine Rechtfertigung dafür sein, dass das „Jesuskind“ in der Krippe im Vatikan eingehüllt ist in ein Symbol, das den Nationalismus der Palästinenser heute unterstreichen soll, wo es zur Zeit Jesu dies Form noch gar nicht gab? Das ist geschichtsrevisionistisch und gleichzeitig irreführend für die Menschen heute.
Und das alles nicht von irgendeiner propalästinensischen Organisation, sondern von der katholischen Kirche.
Man kommt heutzutage aus dem Kopfschütteln nicht mehr raus und mag nur noch schreien.
Amsterdam, Greta in Mannheim, die Krippe im Vatikan, die verzerrte Darstellung in den Öffentlich-Rechtlichen und der laut skandierte Antisemitismus auf „Demonstrationen“ in Deutschland.
Ja, wir schreiben das 21. Jahrhundert, 80 Jahre nach dem grässlichen Holocaust, durch den sechs Millionen Juden ermordet wurden und ein Jahr nach dem 7. Oktober 2023, an dem über 1.000 Juden an einem Tag von der palästinensischen Terrororganisation Hamas brutal ermordet wurden.
Übrigens, lieber Papst: In den Händen der Hamas befindet sich auch noch Kfir Bibas, ein kleiner Junge, der im Alter von 9 Monaten von der Hamas verschleppt wurde, als Geisel nun im Gazastreifen ist und in dieser Geiselhaft seinen 1. Geburtstag erlebte (von „feiern“ kann ja wohl keine Rede sein). Wenn es dir also darum geht, auf das Leid unschuldiger Kinder aufmerksam zu machen, was absolut wichtig ist, gäbe es weitaus bessere Möglichkeiten als die, die ihr im Vatikan gewählt habt.” Israelheute.com

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