Die Cannabis-Legalisierung soll in Modellregionen getestet werden. München hat sich beworben

“Der freie Verkauf von Cannabis für Erwachsene in Fachgeschäften soll zuerst in Modellregionen mit wissenschaftlicher Begleitung erprobt werden. Verschiedene Städte haben sich nun darauf beworben, eine solche Cannabis-Modellregion zu werden – darunter auch München. Die Stadt plane eine Bewerbung, um einen freien Verkauf von Cannabis zu testen, wie die Tagesschau berichtet.” tz.de

Was ist Cannabis?
Cannabis ist der wissenschaftliche Name der Hanfpflanze und wird im Volksmund auch als Sammelbegriff für die aus Hanf hergestellten Rauschmittel, insbesondere Marihuana und Haschisch verwendet.
Die weibliche Pflanze entwickelt den Wirkstoff Tetrahydrocannabinol, kurz THC genannt, der sich in Blüten, Blättern und abgesondertem Harz sammelt.
Aus Cannabis werden folgende Drogen hergestellt:
✤ Marihuana (Gras): getrocknete Blüten, Blätter und Stängelspitzen der weiblichen Cannabispflanze.
✤ Haschisch (Shit): entsteht aus dem zu Platten oder Klumpen gepressten Harz der weiblichen Cannabispflanze
✤ Haschischöl: (auch THC-Öl) ist ein THC-haltiges Extrakt, welches aus Cannabis gewonnen wird. Aufgrund des hohen Wirkstoffgehalts, gilt Haschöl als das wirkungsvollste aller Cannabisprodukte. Es ist kaum auf dem Schwarzmarkt erhältlich.

Konsumform
✤ Cannabis wird in Form von „Joints“ (Tüten, Sticks) mit Tabak vermischt.
✤ pur über Pfeifen oder Wasserpfeifen geraucht.
✤ oral über Gebäck (Kuchen, Kekse, space cakes…), Getränke (als Haschtee oder Kakao) eingenommen.

Wirkung
✤ Cannabis kann den momentanen Gefühlszustand verstärken, sowohl positiv als auch negativ.
✤ Es bewirkt Gefühle der Entspannung, innere Ruhe, Ausgeglichenheit, Wohlbefinden, leichte Euphorie und befreit von Ängsten.
✤ Es erhöht die Kommunikationsbereitschaft, führt aber umgekehrt auch zu mehr Verunsicherung.
✤ Es kann zu einer Steigerung des sexuellen Empfindens beitragen, zur Veränderung von akustischen und visuellen
Eindrücken. Berührungen der Haut werden intensiv erlebt.
✤ Bei hoher Dosis kommt es zu Antriebs- und Teilnahmslosigkeit.
✤ Beim Rauchen tritt die Wirkung direkt nach dem Konsum ein und dauert ca. 1 bis 4 Stunden. Der Rausch endet nicht abrupt, sondern klingt langsam aus.
✤ Bei der oralen Einnahme von Cannabis baut sich die Wirkung langsam, innerhalb von ca. 30-60 Minuten auf, dauert dann aber ca. 2 bis 10 Stunden an. Wegen der Verzögerung des Rausches ist die Dosierung wesentlich schwieriger.

Akute Risiken
✤ Die Risiken von Cannabis werden meist stark verharmlost. Je nach Dosierung und der seelischen Verfassung des Konsumenten können ganz unterschiedliche Risiken auftreten, die nicht selten in einer Sackgasse enden:
✤ Depressionen, verstärktes Auftreten von Angst- und Panikgefühlen ✤ Veränderung der Zeitwahrnehmung
✤ Orientierungslosigkeit
✤ Herzrasen
✤ „Gedankenchaos“, Sinnestäuschungen, Halluzinationen
✤ Gefahr von Überdosierung: Grund: keine exakte Kenntnis der
Inhaltsstoffe bzw. unbekannter Wirkstoffgehalt.

Langfristige Risiken
Ist es dir egal wie du dich in 10 Jahren fühlst, ob du später mit
körperlichen Problemen kämpfst und wie sich deine Persönlichkeit entwickelt:
✤ Erkrankung der Atemwege (erhöhtes Lungenkrebsrisiko)
✤ Einschränkung der körperlichen und geistigen Leistungsfähigkeit (Reaktions- und Konzentrationsschwächen), abstraktes Denken, Kurzzeitgedächtnis
✤ Längere Anwendung von Cannabis führt zu Impotenz.
✤ Durch Cannabiskonsum können latente (verborgen vorhandene) Psychosen ausgelöst werden Suchtgefahren
Cannabis bewirkt keine körperliche Abhängigkeit. Viel gravierender und häufig unterschätzt ist allerdings die psychische Abhängigkeit.
Der Konsum von Cannabis kann schnell zur Gewohnheit werden, weil die Wirkung als angenehm empfunden wird. Der Konsument lernt schnell, dass man Ärger, Frust und Probleme mit der Dro­ge verdrängen kann und mit angenehmen Gefühlen belohnt wird. Stimmungen können beeinflusst
werden, (z.B. Entspannung kann künstlich hergestellt werden, obwohl
man ärgerlich oder frustriert ist).
Wer Drogen häufiger anwendet, verlernt nach und nach negative Gefühle sowie Probleme richtig einzuordnen. Die Droge wird bald zum ständigen Begleiter, zur Fluchtmöglichkeit und zum scheinbaren Problemlöser. Schon nach kurzer Zeit, kann man ohne Cannabis, keinen Spaß mehr haben, es fällt einem schwer Menschen kennen zu lernen und ein befriedigtes
Sexualleben zu haben.

Bin ich bereits abhängig?
Nun mal ehrlich. Mit dieser Frage beschäftigst du dich nicht gern, oder? Wenn du Mut hast, dann beantworte mal folgende Fragen:
✤ Konsumiere ich regelmäßig und dauerhaft, z.B. täglich ein Feierabendjoint zur Entspannung?
✤ Fällt es mir ohne Cannabis schwerer meinen Alltag zu bewältigen?
✤ Werde ich unruhig, wenn nichts mehr zu Rauchen da ist? Hänge ich schon am Telefon, wenn ich merke, dass mein Vorrat zu Ende geht?
✤ Ich nehme mir vor, ein paar Tage nichts zu kiffen bzw. die Menge drastisch zu reduzieren. Schaffe ich das ohne nervös, angespannt oder gelangweilt zu werden?

Es gibt echte Freiheit
Hast Du schon mal einen Joint geraucht? Wenn nicht gehörst Du schon zu einer Minderheit. Kiffen gilt heute als Kavaliersdelikt, manche Politiker sprechen sich für eine Legalisierung und Coffeeshops wie in den
Nieder­landen aus. Ist denn das Zeug wirklich so harmlos?
Ich habe es 5 Jahre lang konsumiert in fast jeder Variation. Anfangs nur in geselliger Runde, zum Schluss täg­lich. Was ich mir davon versprach? Kreativität, Sinn, Freunde und Freude! Doch was bekam ich nach all der Zeit?
Geistige Verwirrung gepaart mit Irrsinn, Feinde, Depressionen. Monatelange Psychiatrie-Aufenthalte waren die Folge meines Easy-Kiffer-Lebens. Doch eine Lösung für meine Sucht und Sinnlosigkeit hatten weder Arzt noch Psychologe. Tabletten und Gruppentherapien sind schön
und gut, doch ein besseres Leben gibt es nur mit einem neuen Hirn und ausradierter Vergangenheit, dachte ich.
Eines Tages war der Schmerz so schlimm, dass ich zu einem mir damals unbekannten Gott betete: „Gott, wenn es Dich gibt, nimm mir den Schmerz weg!“ Der Schmerz war weg.
Was nun? In die Kirche gehen, Rosenkränze beten, und Papstposter im Zimmer aufhängen? Nein, das wollte ich nicht! Ich merkte dass dieser Gott größer ist und wollte auf einmal mehr von Ihm wissen. Ich besorgte mir eine Bibel und begann darin zu lesen. Nachdem mir klar war, dass es das
Wort Gottes ist, hoffte ich Antworten darin zu finden. Und ich fand welche;
die Bibel sagt in Johannes 8,36: „Wenn nun der Sohn (Jesus) euch frei machen wird, so werdet ihr wirklich frei sein.“ Demnach gab es einen Weg
um frei zu werden. Ein anderer Vers zeigte mir, dass ich verloren bin, wenn ich Gottes Vergebung durch seinen Sohn, der für mich am Kreuz starb und damit für meine Sünden zahlte, nicht annehme. „Wer an den Sohn glaubt, hat ewiges Leben, wer aber dem Sohn nicht gehorcht, wird das Leben nicht
sehen, sondern der Zorn Gottes bleibt auf ihm.“ Joh.3,36
Kurz darauf traf ich zwei Christen. Einer von Ihnen betete mit mir und ich entschied mich Jesus Christus in mein Leben einzuladen. Heute ist Er mein Herr und ich darf Gott meinen Vater nennen. Jesus gab mir ein neues Leben und befreite mich von vielen Süchten, auch vom Kiffen!
Auch wenn ich heute noch manchmal unter Depressionen leide, weiß ich, dass Gott mir die Kraft gibt und mir zeigt wie ich diese Probleme bewältigen kann. Er will auch dein Heiland und Erlöser sein und Dir neues Leben schenken. Einer ist der Herr: Jesus Christus, durch den alles geschaffen ist und durch den wir das neue Leben erhalten (nach 1.Korinther 8,6b). Claus
Zu weiteren Fragen stehen wir Dir gerne zur Verfügung: www.CDAev.de

Ist möglicherweise ein Bild von Text „Früher war Deutschland ein Land der DICHTER UND DENKER später der RICHTER UND HENKER heute der VERNICHTER UND VERSCHENKER“
Deutschland war ein Land der Dichter und Denker, heute mehr dicht als Denker.

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