Die Flut war erst der Anfang vom Ende.

Gott ist gut und hat uns vor 2000 Jahren darauf hingewiesen. Wir wissen bescheid.

ali

Klimafolgenforschung: Diese Flut war erst der Anfang  
    War diese Flutkatastrophe nur eine einmalige Laune der Natur oder doch ein erstes deutliches Zeichen einer großen Klimaveränderung? Am weltberühmten Institut für Klimafolgenforschung in Potsdam bei Berlin können die Wissenschafter mit ihrem Klimamodell 120.000 Jahre zurückgehen. Dieser Blick zurück macht auch eine Prognose möglich, wie sich unser Klima weiter verändern wird. Für die Berliner Klimaforscher ist klar: Diese Flut war erst der Anfang.  
Sturmfluten und Dürre
Die globale Erwärmung habe eine Reihe von Folgen, auf die man sich nun einstellen müsse. "Es wird noch andere Katastrophen geben", prophezeit Schellnhuber vom Institut für Klimafolgenforschung im Gespräch mit Patricia Pawlicki (ORF-Berlin).

Der Meeresspiegel steige unaufhaltsam, es werde Sturmfluten in einem größeren Umfang geben als das bisher der Fall war. Zugleich würden etwa im südlichen Mittelmeerraum große Dürren auftreten.

Planer müssen umdenken
Die großen Niederschläge werden wieder kommen, man muss dafür sorgen, dass sie untergebracht und zurückgehalten werden. Flussauen seien dafür ideal. Das stehe natürlich im Gegensatz zu Ausbauplänen, wie sie in Deutschland etwa nach wie vor für die Elbe bestehen.

Alle Stadt- und Regionalplanungen sollten einer grundlegenden Revision unterworfen werden. "Jede langfristige Planung sollte den Klimawandel mitberücksichtigen. Das ist eine Forderung an alle Behörden."

Der Mensch ist schuld
Für Schellnhuber ist klar: Die Verantwortung für die Klimaveränderung trägt zu einem großen Teil der Mensch: Der Anteil des Menschen an der globalen Erwärmung werde immer dominanter.
Aus Warmzeit wird "Heißzeit"
Klimaschwankungen habe es immer gegeben. Doch in diesem Jahrhundert "werden wir drei bis vier Grad menschgemacht drauflegen", prophezeit der Klimaforscher.

Diese Temperaturdifferenz sei der Unterschied zwischen einer normalen Eiszeit und einer normalen Warmzeit. "Wir sind aber schon in der Warmzeit. Der Mensch macht aus der Warmzeit eine Heißzeit."

Folgen noch ein Jahrtausend spürbar
In einem mathematischen Modell hat das Berliner Institut die Klimaveränderung für die nächsten 3.000 Jahre errechnet. Unter der Annahme, das alle fossilen Reserven der Erde – Erdgas, Öl und Kohle – verheizt würden, steigt die Temperatur um sechs Grad.

Die Energiereserven wären nach 200 Jahren aufgebraucht, die Folgen würden aber noch 1.000 Jahre anhalten, etwa die Erhöhung des Meeresspiegels.

Nach 3.000 Jahren wäre davon nicht mehr viel zu bemerken. "Allerdings hat dann auch die menschliche Zivilisation ernsten Schaden genommen", so Schellnhuber.

orf.at

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